Deponie Backnang-Steinbach (alt), Oberflächenabdichtung

Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises mbH

Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Backnang-Steinbach (alt), 1. Bauabschnitt (Dränierungs-, Entgasungs-, Profilierungs-, Abdichtungs- und Rekultivierungsmaßnahmen, Graben- und Wegebaumaßnahmen, Lieferung von Baumaterialien und Deponieersatzbaustoffe für die Baumaßnahme).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-09-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Referenznummer: AGRMK-2016-0002
Kurze Beschreibung:
Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Backnang-Steinbach (alt), 1. Bauabschnitt (Dränierungs-, Entgasungs-, Profilierungs-, Abdichtungs- und Rekultivierungsmaßnahmen, Graben- und Wegebaumaßnahmen, Lieferung von Baumaterialien und Deponieersatzbaustoffe für die Baumaßnahme).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rems-Murr-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises mbH
Postanschrift: Stuttgarter Straße 110
Postleitzahl: 71332
Postort: Waiblingen
Kontakt
Internetadresse: https://www.awg-rems-murr.de 🌏
E-Mail: sabine.schmid@awg-rems-murr.de 📧
Telefon: +49 71515019524 📞
Fax: +49 071515019551 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-15766b24e61-3a350d4c90c79be7 🌏
URL der Teilnahme: http://www.vergabe24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-26 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-01 📅
Datum des Beginns: 2017-02-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 190-340139
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Der Öffnungstermin wird ohne Bieter durchgeführt, § 14 EU Abs. 1 VOB/A 2016.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Herstellung der Oberflächenabdichtung und Rekultivierung der Deponie Backnang-Steinbach (alt):
— Gesamtfläche: ca. 60.000 m
— Dränierungsmaßnahmen in den Deponierandbereichen zur Verbesserung der Standsicherheit
— Umlagerungs- und Profilierungsmaßnahmen am Deponiekörper
— Bodenverbesserungsmaßnahmen einschließlich Materiallieferung
— Herstellung von Tragschichten
— Herstellung einer Kombinationsabdichtung aus Tondichtungs- und Kunststoffdichtungsbahn
— Herstellung von Drän- und Rekultivierungsschicht
— Ertüchtigungsmaßnahmen am Deponieentgasungssystem
— Graben- und Wegebauarbeiten
— Lieferung von Baustoffen für die Baumaßnahmen
— Lieferung von Deponieersatzbaustoffe füe die Baumaßnahme.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deponie Backnang-Steinbach (alt).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:
1. Angabe zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister
2. Angabe zur Insolvenzverfahren und Liquidation
3. Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 Abs. 1 bis 3 GWB, § 6 e EU Abs. 1 bis 3 VOB/A 2016 vorliegen
4. Eigenerklärung, ob bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A 2016)
5. Eigenerklärung, ob im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 3 VOB/A 2016)
6. Eigenerklärung, ob eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen getroffen wurde, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezweckt oder bewirkt (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB, § 6 e EU Abs. 6 Nr. 4 VOB/A 2016)
7. Eigenerklärung, ob für das Unternehmen ein Ausschlussgrund im Sinne von § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG), § 98 c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt.
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8. Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
9. Eigenerklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB, § 6 e EU Abs. 4 VOB/A 2016)
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10. Nur bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung
Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:
1. Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei ab-geschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
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2. Eigenerklärung, dass das Unternehmen über eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 5 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden verfügt.
Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem An-gebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.
Auf Verlangen des Auftraggebers, d.h. noch nicht mit dem Angebot, sind Jahresabschlüsse vorzulegen, falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist. Andernfalls ist stattdessen eine Bankerklärung vorzulegen, aus der sich die Solvenz des Unternehmens ergibt.
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Mindeststandards:
Haftpflichtversicherung in Höhe von 5 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben:
1. Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen in den letzten fünf Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind mit Angabe des Leistungsumfangs (Mengen), des Auftragswertes, des Ausführungszeitraums sowie des Auftraggebers mit Ansprechpartner.
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2. Eigenerklärung zur Anzahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal
3. Eigenerklärung über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt
4. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals mit Angaben zu den Qualifikationsnachweisen
Für Nachunternehmer müssen die Eigenerklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst nach Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt werden.
Mindeststandards:
Mindestens zwei Referenzen über Oberflächenabdichtungsmaßnahmen der Deponieklasse II, die in den letzten fünf Jahren abgeschlossen wurden, davon eine mit einer Mindestgröße von 2,5 ha und eine mit einer Mindestgröße von 5 ha. Zudem müssen eine Referenz über den Abschluss einer Entgasungsanlage mit einem Mindestauftragswert von 200.000 EUR brutto im Zusammenhang mit einer Oberflächenabdichtung in den letzten fünf Jahren und zwei Referenzen über den Abschluss von Maßnahmen mit Lieferung von Deponieersatzbaustoffen DK0 oder DKI oder DKII von je mindestens 50.000 t in den letzten fünf Jahren angegeben werden. Doppelnennungen sind zulässig. Umfasst beispielsweise eine der als Referenz für die Oberflächenabdichtung genannten Referenzen auch eine Entgasungsanlage, kann die Referenz sowohl für die Oberflächenabdichtung als auch für die Entgasungsanlage angegeben werden.
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Bei Bietergemeinschaften werden die Referenzen der Bietergemeinschaftsmitglieder zusammengerechnet.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verpflichtungserklärungen nach dem Baden-Württembergischen Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG-BW) müssen von jedem Bieter und jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft spätestens mit dem Angebot vorgelegt werden. Für Nachunternehmer müssen die Verpflichtungserklärungen nicht bereits mit dem Angebot, sondern erst auf Verlangen des Auftraggebers vorgelegt werden.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-12-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-10-27 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises mbH, Stuttgarter Straße 110, 71332 Waiblingen, Deutschland.
Zusätzliche Informationen: Der Öffnungstermin wird ohne Bieter durchgeführt, § 14 EU Abs. 1 VOB/A 2016.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Schmid
Dokumente URL: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-15766b24e61-3a350d4c90c79be7 🌏
URL der Teilnahme: www.vergabe24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die für die Abgabe eines Angebots erforderlichen Vergabeunterlagen können ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Unternehmen müssen sich regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Änderungen der Vergabeunteralgen oder Rückfragenbeantwortungen eingestellt wurden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76247
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe gestellt werden, solange der Auftraggeber noch keinen wirksamen Zuschlag erteilt hat. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenden Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei der Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind (§§ 134, 135 GWB). Bewerber, die über die Ablehnung ihrer Bewerbung informiert wurden, bevor die Mitteilung über die beabsichtigte Zuschlagserteilung mit den nach § 134 GWB erforderlichen Angaben ergangen ist, müssen keine Information über die beabsichtigte Zuschlagserteilung erhalten (§ 134 Abs. 1 S. 2 GWB).
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Antragsteller die geltend gemachten Verstöße gegen Vergabevorschriften bereits vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat bzw. wenn der Antragsteller Vergabeverstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar waren, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat. Ferner ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 190-340139 (2016-09-26)