Die dauerhafte Überlassung eines Asservatenmanagementsystems. Bestehend aus: Asservatenverwaltung (d. h. Gegenstandsverwaltung), Lagerverwaltung, Versandverwaltung, Auftragssteuerung, Recherche-/Statistikmodul, nebst Pflege dieser Software

Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei

Ziele des zu beschaffenden neuen Systems sollen sein:
— Einmaligkeit, Lückenlosigkeit und Beweissicherheit in der gesamten Bandbreite des polizeilichen Umgangs mit Asservaten, einschl. effektiver Steuerung kriminaltechnischer Untersuchungen beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg (Kriminaltechnisches Institut und IT-Forensik),
— Ablösung der bei einigen Präsidien isoliert betriebenen Eigenanwendungen,
— Interoperabilität zu den vorhandenen Systemen, z. B. dem Vorgangsbearbeitungs-system (VBS),
— Ressourceneffizienz im Sinne der Einmalerfassung und Mehrfachnutzung von Daten,
— Einfachheit bzw. Anwenderfreundlichkeit, z. B. durch die Verwendung moderner Kodierungsverfahren (Barcode oder Datamatrixcode etc.),
— Einführung eines leistungsfähigen und zuverlässigen Berichtswesens.
Das System ist für die landesweite Verwendung bei allen Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg, incl. des Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamts Baden-Württembergs vorgesehen (ca. 28 000 Anwender).
Hierzu werden folgende Arten von Softwarelösungen benötigt:
— Asservatenverwaltung:
Gegenstandsverwaltung für Asservate (inkl. kriminaltechnischer Spuren), incl. umfassender Dokumentation von Umgang, Verantwortlichkeiten und Aufbewahrungsort.
— Lagerverwaltung:
Softwaregestützte Verwaltung von zentralen und dezentralen Asservatenlagern. Zentrales Rauschgiftlager (ZRL) beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Kriminaltechnisches Institut.
— Versandverwaltung:
Dokumentation und Abwicklung des behördeninternen und -externen Versands von Asservaten.
— Auftragssteuerung:
Strukturierte und workflow-basierte Steuerung/Unterstützung der Abarbeitung von Anträgen für Kriminaltechnische Untersuchungen.
Hinzu kommen Funktionen für die Durchführung von Recherchen, sowie zur Erstellung von Statistiken.
Das System muss auf dem Informationsmodell Polizei (Teil des Standards „Standards XPolizei“) basieren und ausgewählte Funktionen müssen offline verfügbar sein. Für die Realisierung sind ferner Schnittstellen zum polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem und einer Benutzerverwaltung notwendig.
Die Einführung soll stufenweise erfolgen und in einem ersten Schritt Asservaten- Lager- und Versandverwaltung umfassen. Die Auftragssteuerung und Recherche/Statistik sollen in einem Folgeschritt fertiggestellt werden. Nach dem Tag der Systemherstellung sind Softwarepflegeleistungen erforderlich. Der Realisierung von Auftragssteuerung und Recherche/Statistik folgen 2 Jahre Softwarepflege. Nach Abschluss der Einführung ist mit weiteren Anpassungen/Einführungen von Schnittstellen zu anderen polizeilichen Anwendungen zu rechnen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Datenbank- und -Betriebssoftwarepaket
Menge oder Umfang:
Beschaffungsgegenstand ist die dauerhafte Überlassung eines Asservatenmanagementsystems. Bestehend aus: Asservatenverwaltung (d.h. Gegenstandsverwaltung), Lagerverwaltung, Versandverwaltung, Auftragssteuerung, Recherche-/Statistikmodul, nebst Pflege dieser Software.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Datenbank- und -Betriebssoftwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei
Postanschrift: Nauheimer Str. 99-100
Postleitzahl: 70372
Postort: Stuttgart
Kontakt
Internetadresse: http://www.polizei-bw.de/Dienststellen/PTLSPol/Seiten/default.aspx 🌏
E-Mail: polizei.bw.vergabestelle@polizei.bwl.de 📧
Fax: +49 71123021099 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 112-199872
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziele des zu beschaffenden neuen Systems sollen sein:
— Einmaligkeit, Lückenlosigkeit und Beweissicherheit in der gesamten Bandbreite des polizeilichen Umgangs mit Asservaten, einschl. effektiver Steuerung kriminaltechnischer Untersuchungen beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg (Kriminaltechnisches Institut und IT-Forensik),
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— Ablösung der bei einigen Präsidien isoliert betriebenen Eigenanwendungen,
— Interoperabilität zu den vorhandenen Systemen, z. B. dem Vorgangsbearbeitungs-system (VBS),
— Ressourceneffizienz im Sinne der Einmalerfassung und Mehrfachnutzung von Daten,
— Einfachheit bzw. Anwenderfreundlichkeit, z. B. durch die Verwendung moderner Kodierungsverfahren (Barcode oder Datamatrixcode etc.),
— Einführung eines leistungsfähigen und zuverlässigen Berichtswesens.
Das System ist für die landesweite Verwendung bei allen Dienststellen der Polizei Baden-Württemberg, incl. des Kriminaltechnischen Instituts des Landeskriminalamts Baden-Württembergs vorgesehen (ca. 28 000 Anwender).
Hierzu werden folgende Arten von Softwarelösungen benötigt:
— Asservatenverwaltung:
Gegenstandsverwaltung für Asservate (inkl. kriminaltechnischer Spuren), incl. umfassender Dokumentation von Umgang, Verantwortlichkeiten und Aufbewahrungsort.
— Lagerverwaltung:
Softwaregestützte Verwaltung von zentralen und dezentralen Asservatenlagern. Zentrales Rauschgiftlager (ZRL) beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Kriminaltechnisches Institut.
— Versandverwaltung:
Dokumentation und Abwicklung des behördeninternen und -externen Versands von Asservaten.
— Auftragssteuerung:
Strukturierte und workflow-basierte Steuerung/Unterstützung der Abarbeitung von Anträgen für Kriminaltechnische Untersuchungen.
Hinzu kommen Funktionen für die Durchführung von Recherchen, sowie zur Erstellung von Statistiken.
Das System muss auf dem Informationsmodell Polizei (Teil des Standards „Standards XPolizei“) basieren und ausgewählte Funktionen müssen offline verfügbar sein. Für die Realisierung sind ferner Schnittstellen zum polizeilichen Vorgangsbearbeitungssystem und einer Benutzerverwaltung notwendig.
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Die Einführung soll stufenweise erfolgen und in einem ersten Schritt Asservaten- Lager- und Versandverwaltung umfassen. Die Auftragssteuerung und Recherche/Statistik sollen in einem Folgeschritt fertiggestellt werden. Nach dem Tag der Systemherstellung sind Softwarepflegeleistungen erforderlich. Der Realisierung von Auftragssteuerung und Recherche/Statistik folgen 2 Jahre Softwarepflege. Nach Abschluss der Einführung ist mit weiteren Anpassungen/Einführungen von Schnittstellen zu anderen polizeilichen Anwendungen zu rechnen.
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Referenznummer: 2016-11V-1-2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Baden-Württemberg, Stuttgart.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate).
— sofern kein Handelregisterauszug vorgelegt wird: Kopie der Gewerbeanmeldung.
— Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt.
— Erklärung, dass sich das Unternehmen weder im Insolvenzverfahren noch in Liquidation befindet oder die Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahren in einer entsprechenden Lage befindet.
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— Erklärung, dass das Unternehmen nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die meine/unsere berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen.
— Erklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt z. B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO), rechtskräftiges Urteil innerhalb der letzten 2 Jahre gegen Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 StGB), Geldwäsche (261 StGB), Bestechung (§ 334 StGB), Vorteilsgewährung (§ 333 StGB), Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Erpressung (§ 53 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Subventionsbetrug (§ 264 StGB), Kreditbetrug (§ 265b StGB), Untreue (§ 266 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB), Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), Delikte im Zusammenhange mit Insolvenzverfahren (§ 283 ff. StGB), wettbewerbsbeschränkende Absprachen bei Ausschreibungen (§ 298 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB), Brandstiftung (§ 306 StGB), Baugefährdung (§ 319 StGB), Gewässer- und Bodenverunreinigung (§§ 324, 324a StGB), unerlaubter Umgang mit gefährlichen Abfällen (326 StGB), die mit Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet wurde;
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— Erklärung, dass die Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt wurden.
— Erklärung, dass der Bewerber bei der Erteilung von Auskünften, keine falschen Erklärungen gemacht hat oder Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt hat.
Erklärung, dass der Bewerber sich verpflichtet, bei Nichtvorliegen einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung zum Zeitpunkt der Angebotserstellung, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen und den Nachweis hierüber unverzüglich dem Auftraggeber vorzulegen.
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— Erklärung, dass in den letzten 3 Jahren nicht gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 i. V. m. § 8 Abs. 1 Nr. 2, §§ 9 bis 11 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, § 404 Abs. 1 oder 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 266a Abs. 1 bis 4 des Strafgesetzbuches mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden bin/sind oder gem. § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 des Arbeitnehmerentsendegesetzes mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden bin/sind;
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— Erklärung, dass die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der zu beauftragenden Leistung erfüllt werden.
— Erklärung, dass weder der Bewerber, noch dessen Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen Nr. 881/2002 und Nr. 2580/2001 der EU sowie der Anlage des Standpunktes des Rates der EU Nr. 2001/931/GASP befindlichen Terrorlisten erscheint.
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Mindeststandards:
— Angabe des Gesamtumsatzes für die Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015,
— Angabe des Umsatzes für das von diesem Auftrag betroffene Geschäftsfeld für die Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015,
— Angabe der Gesamtzahl der Mitarbeiter für
die Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015,
das von diesem Auftrag betroffene Geschäftsfeld für die Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015,
Angabe der Gesamtzahl der Mitarbeiter (nur Softwareentwickler) für die Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015,
— Darstellung des Unternehmens.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Der Bewerber erklärt, dass er oder der für Ihn tätige Unterauftragnehmer über einen deutschsprachigen Support und deutschsprachige Entwickler verfügt (jeweils Wort und Schrift).
— Der Bewerber erklärt sich bereit den Standard XPolizei in der Anwendung zu implementieren (einschließlich Schnittstellen).
— Der Bewerber erklärt sich bereit Räumlichkeiten für Testgestellungen/Projektbesprechungen in Deutschland bereitzustellen bzw. seine Mitarbeiter zu Besprechungen mit dem Auftraggeber in Stuttgart zu entsenden.
Mindeststandards:
— Niederlassung in Deutschland,
— Nachweis des Qualitätsmanagements (DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar),
— Referenzprojekt eines mit der zu beauftragenden Leistung vergleichbaren Auftrags,
— Erklärungen und Nachweise über die Qualifikation der für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistung vorgesehenen Mitarbeiter.
Auftragsausführung
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Auftraggeber behält sich vor, eine Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZVÜ) aller Personen nach den einschlägigen Vorschriften durchzuführen, die Zugang zu Dienstgebäuden benötigen. Gleiches gilt im Falle des Unterauftragnehmereinsatzes.
Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der Bewerber daher, sein für die Auftragserfüllung eingesetztes Personal einer Zuverlässigkeitsüberprüfung unterziehen zu lassen. Das Ergebnis kann und wird durch den Auftraggeber jederzeit kontrolliert werden.
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Der Bewerber erklärt sich mit Abgabe des Teilnahmeantrags grundsätzlich bereit, sein im Auftragsfall eingesetztes Personal einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 1, sowie ggf. im Einzelfall höher, unterziehen zu lassen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien: Gemäß den Angaben in den Teilnahmeunterlagen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Referat 11 – Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Karlsruhe – Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Telefon: +49 7219260 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Frist für einen Nachprüfungsantrag beträgt 15 Tage ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, dass
der Rüge nicht abgeholfen wird; es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
verwiesen.
Quelle: OJS 2016/S 112-199872 (2016-06-08)
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