Der Auftragnehmer (AN) erfüllt einen Dienstleistungsauftrag für das Fahrplandatenmanagement des VBB. Der AN muss dafür ein dem Stand der Technik entsprechendes Datenmanagementsystem bereitstellen, das über Schnittstellen aus den unterschiedlichen Fahrplanungssystemen von Verkehrsunternehmen (VU) versorgt wird. Ziel ist die wöchentliche Bereitstellung von Datensets für die barrierefreie und nicht barrierefreie Fahrplanauskunft im Format HAFAS 5.40 sowie regelmäßige Exporte in das Format GTFS. Darüber hinaus müssen Exportschnittstellen zu marktgängigen Fahrplanausgabesystemen für Printprodukte zur Verfügung stehen. Für das Leistungscontrolling im SPNV setzt der VBB die Software IVU.control ein, die aus dem System des AN versorgt werden muss. Der AN importiert, integriert und harmonisiert die Fahrplandaten der VBB-Verkehrsunternehmen in einer Datenbank. Für kleinere VU ohne Planungssystem muss die Möglichkeit bestehen, Fahrplandaten über Webzugriff direkt im Datenmanagementsystem des AN einzupflegen. Dafür ist eine Mandantenfähigkeit des Datenmanagementsystems erforderlich. Für die Positionierung und Visualisierung der Haltestellen und Linienwege muss ein Kartografie-Modul zur Verfügung stehen. Weiterhin müssen Weiterentwicklungen durch nationale aktuelle Förderprojekte (z. B. m4guide, Delfi-Plus, Dynamo) durch den AN umgesetzt werden. Die nationalen Aktivitäten zur Einführung der deutschlandweit eindeutigen Haltestellen-ID und die datenseitige Berücksichtigung fahrplanungebundener Rufbusse sind ebenfalls durch den AN sicherzustellen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-09.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Postanschrift: Hardenbergplatz 2
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.VBB.de🌏
E-Mail: vergabe@vbb.de📧
Telefon: +49 3025414470📞
Fax: +49 3025414215 📠
Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung gemäß § 7 EG Abs. 9 VOL/A vorzulegen.
Der Leistungszeitraum (Produktivbetrieb) beträgt vier Jahre. Vor Beginn des Produktivbetriebs ist ein Parallelbetrieb zum derzeitigen System (bis zu sechs Monate) und der Nachweis des sicheren Betriebs durch den Auftragnehmer durchzuführen. Eine Vergütung erfolgt nur für den Zeitraum des Produktivbetriebs.
Für den Teilnahmeantrag soll das vom VBB zur Verfügung gestellte Teilnahmeantragsformular verwendet werden. Das Formular kann per E-Mail unter vergabe@VBB.de angefordert werden.
Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung gemäß § 7 EG Abs. 9 VOL/A vorzulegen.
Der Leistungszeitraum (Produktivbetrieb) beträgt vier Jahre. Vor Beginn des Produktivbetriebs ist ein Parallelbetrieb zum derzeitigen System (bis zu sechs Monate) und der Nachweis des sicheren Betriebs durch den Auftragnehmer durchzuführen. Eine Vergütung erfolgt nur für den Zeitraum des Produktivbetriebs.
Für den Teilnahmeantrag soll das vom VBB zur Verfügung gestellte Teilnahmeantragsformular verwendet werden. Das Formular kann per E-Mail unter vergabe@VBB.de angefordert werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftragnehmer (AN) erfüllt einen Dienstleistungsauftrag für das Fahrplandatenmanagement des VBB. Der AN muss dafür ein dem Stand der Technik entsprechendes Datenmanagementsystem bereitstellen, das über Schnittstellen aus den unterschiedlichen Fahrplanungssystemen von Verkehrsunternehmen (VU) versorgt wird. Ziel ist die wöchentliche Bereitstellung von Datensets für die barrierefreie und nicht barrierefreie Fahrplanauskunft im Format HAFAS 5.40 sowie regelmäßige Exporte in das Format GTFS. Darüber hinaus müssen Exportschnittstellen zu marktgängigen Fahrplanausgabesystemen für Printprodukte zur Verfügung stehen. Für das Leistungscontrolling im SPNV setzt der VBB die Software IVU.control ein, die aus dem System des AN versorgt werden muss.
Der Auftragnehmer (AN) erfüllt einen Dienstleistungsauftrag für das Fahrplandatenmanagement des VBB. Der AN muss dafür ein dem Stand der Technik entsprechendes Datenmanagementsystem bereitstellen, das über Schnittstellen aus den unterschiedlichen Fahrplanungssystemen von Verkehrsunternehmen (VU) versorgt wird. Ziel ist die wöchentliche Bereitstellung von Datensets für die barrierefreie und nicht barrierefreie Fahrplanauskunft im Format HAFAS 5.40 sowie regelmäßige Exporte in das Format GTFS. Darüber hinaus müssen Exportschnittstellen zu marktgängigen Fahrplanausgabesystemen für Printprodukte zur Verfügung stehen. Für das Leistungscontrolling im SPNV setzt der VBB die Software IVU.control ein, die aus dem System des AN versorgt werden muss.
Der AN importiert, integriert und harmonisiert die Fahrplandaten der VBB-Verkehrsunternehmen in einer Datenbank. Für kleinere VU ohne Planungssystem muss die Möglichkeit bestehen, Fahrplandaten über Webzugriff direkt im Datenmanagementsystem des AN einzupflegen. Dafür ist eine Mandantenfähigkeit des Datenmanagementsystems erforderlich.
Der AN importiert, integriert und harmonisiert die Fahrplandaten der VBB-Verkehrsunternehmen in einer Datenbank. Für kleinere VU ohne Planungssystem muss die Möglichkeit bestehen, Fahrplandaten über Webzugriff direkt im Datenmanagementsystem des AN einzupflegen. Dafür ist eine Mandantenfähigkeit des Datenmanagementsystems erforderlich.
Für die Positionierung und Visualisierung der Haltestellen und Linienwege muss ein Kartografie-Modul zur Verfügung stehen.
Weiterhin müssen Weiterentwicklungen durch nationale aktuelle Förderprojekte (z. B. m4guide, Delfi-Plus, Dynamo) durch den AN umgesetzt werden. Die nationalen Aktivitäten zur Einführung der deutschlandweit eindeutigen Haltestellen-ID und die datenseitige Berücksichtigung fahrplanungebundener Rufbusse sind ebenfalls durch den AN sicherzustellen.
Weiterhin müssen Weiterentwicklungen durch nationale aktuelle Förderprojekte (z. B. m4guide, Delfi-Plus, Dynamo) durch den AN umgesetzt werden. Die nationalen Aktivitäten zur Einführung der deutschlandweit eindeutigen Haltestellen-ID und die datenseitige Berücksichtigung fahrplanungebundener Rufbusse sind ebenfalls durch den AN sicherzustellen.
Dauer: 48 Monate
Referenznummer: Vergabe-Nr. 03/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bescheinigungen der zuständigen Stellen, dass die in § 6 EG Abs. 6 VOL/A genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen; die Vergabestelle akzeptiert dabei die in § 7 EG Abs. 7 VOL/A genannten Nachweise:
a. Nachweis, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Straftaten verurteilt ist
b. Nachweis, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
c. Nachweis, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet,
d. Nachweis, dass der Bewerber nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt
(Der Auftraggeber ist berechtigt, zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung über Strafverurteilungen und Bußgeldentscheidungen Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister einzuholen.),
e. Nachweis, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden,
f. Nachweis über den Eintrag in das Berufs- oder Handelsregister (vgl. § 7 EG Abs. 8 VOL/A),
g. kurze Unternehmensdarstellung, insbesondere Ausführungen zur Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und Struktur, zur Gesellschaftsstruktur und ggf. zur Konzernzugehörigkeit (gesellschaftsrechtliche Verflechtungen, aber auch sonstige finanzielle Beteiligungen bzw. wirtschaftliche Verknüpfungen, insbesondere Verlustübernahmeverpflichtungen, Patronatserklärungen oder sonstige finanzielle Absicherungen über eine Muttergesellschaft).
g. kurze Unternehmensdarstellung, insbesondere Ausführungen zur Geschäftstätigkeit, Mitarbeiterzahl und Struktur, zur Gesellschaftsstruktur und ggf. zur Konzernzugehörigkeit (gesellschaftsrechtliche Verflechtungen, aber auch sonstige finanzielle Beteiligungen bzw. wirtschaftliche Verknüpfungen, insbesondere Verlustübernahmeverpflichtungen, Patronatserklärungen oder sonstige finanzielle Absicherungen über eine Muttergesellschaft).
Zum Nachweis zu den Punkten a bis e sowie g kann eine Eigenerklärung eingereicht werden. Zum Nachweis von Punkt f ist die Kopie eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen. Im Weiteren Beibringung einer Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben und dass er keine wettbewerbsbeschränkenden Abwägungen getroffen hat.
Zum Nachweis zu den Punkten a bis e sowie g kann eine Eigenerklärung eingereicht werden. Zum Nachweis von Punkt f ist die Kopie eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen. Im Weiteren Beibringung einer Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben und dass er keine wettbewerbsbeschränkenden Abwägungen getroffen hat.
Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen zur Prüfung die Nachreichung von Nachweisen/Bescheinigungen zu den Punkten a bis e zu fordern. Die Nachweise dürfen, sofern nichts Anderes angegeben ist, nicht älter als 6 Monate sein, wenn nicht erkennbar die Gültigkeit des Nachweises zum Zeitpunkt der Teilnahmefrist noch besteht. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht. Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen zur Prüfung die Nachreichung von Nachweisen/Bescheinigungen zu den Punkten a bis e zu fordern. Die Nachweise dürfen, sofern nichts Anderes angegeben ist, nicht älter als 6 Monate sein, wenn nicht erkennbar die Gültigkeit des Nachweises zum Zeitpunkt der Teilnahmefrist noch besteht. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht. Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A. Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers sowohl durch entsprechende Bankerklärung (u. a. mit folgenden Inhalten: Auskunft zum Zahlungsverhalten des Bieters, Dauer der Geschäftsbeziehung, Angabe, ob Kundenbeziehung zum Bieter ordnungsgemäß verläuft) als auch den Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in verkehrsüblicher Höhe für Sach-, Personen- und Vermögensschäden (vgl. § 7 EG Abs. 2 lit. b VOL/A),
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
A. Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers sowohl durch entsprechende Bankerklärung (u. a. mit folgenden Inhalten: Auskunft zum Zahlungsverhalten des Bieters, Dauer der Geschäftsbeziehung, Angabe, ob Kundenbeziehung zum Bieter ordnungsgemäß verläuft) als auch den Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in verkehrsüblicher Höhe für Sach-, Personen- und Vermögensschäden (vgl. § 7 EG Abs. 2 lit. b VOL/A),
b. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre (vgl. Mindeststandards) (vgl. § 7 EG Abs. 2 lit. d VOL/A).
Bewerber, die einzelne Nachweise nicht vorlegen, können bereits aus diesem Grund von der Wertung ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bewerber, die einzelne Nachweise nicht vorlegen, können bereits aus diesem Grund von der Wertung ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht.
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern. Die Nachweise dürfen, sofern nichts Anderes angegeben ist, nicht älter als 6 Monate sein, wenn nicht erkennbar die Gültigkeit des Nachweises zum Zeitpunkt der Teilnahmefrist noch besteht. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern. Die Nachweise dürfen, sofern nichts Anderes angegeben ist, nicht älter als 6 Monate sein, wenn nicht erkennbar die Gültigkeit des Nachweises zum Zeitpunkt der Teilnahmefrist noch besteht. Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Mindeststandards:
Geforderte Angaben zum Gesamtumsatz:
1. durchschnittlich mindestens 200 000 EUR Gesamt-Umsatz pro Jahr in den letzten drei Jahren bezogen auf Fahrplandatenmanagement im deutschsprachigen Raum
2. durchschnittlich mindestens 60 000 EUR Projektbudget über 12 Monate in den letzten drei Jahren für Forschungsprojekte bezogen auf Fahrplandatenmanagement im deutschsprachigen Raum
Es werden Forschungs- oder Entwicklungsleistungen im Fahrplandatenmanagement anerkannt, die durch den Bund oder die EU finanziert werden, oder Projekte, die das Unternehmen unbeschadet der Finanzierung aus Eigenmitteln, durchführt. Das Projektbudget beinhaltet bei finanzierten Projekten den Förder- und Eigenanteil.
Es werden Forschungs- oder Entwicklungsleistungen im Fahrplandatenmanagement anerkannt, die durch den Bund oder die EU finanziert werden, oder Projekte, die das Unternehmen unbeschadet der Finanzierung aus Eigenmitteln, durchführt. Das Projektbudget beinhaltet bei finanzierten Projekten den Förder- und Eigenanteil.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A. gemäß § 7 EG Abs. 3 lit. a VOL/A Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber,
b. gemäß § 7 EG Abs. 3 lit. b VOL/A Beschreibung der technischen Ausrüstung (Angaben zu eingesetzter Software, Ausstattung mit PCs, Druckern, Servern), der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität (inkl. Darstellung des EDV-Datensicherungskonzeptes des Bewerbers),
b. gemäß § 7 EG Abs. 3 lit. b VOL/A Beschreibung der technischen Ausrüstung (Angaben zu eingesetzter Software, Ausstattung mit PCs, Druckern, Servern), der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität (inkl. Darstellung des EDV-Datensicherungskonzeptes des Bewerbers),
c. gemäß § 7 EG Abs. 3 lit. g VOL/A Angaben zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, zu den technischen Mitarbeitern für das Fahrplanmanagement, deren berufliche Befähigung und Berufserfahrung durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, insbesondere der für die Leistungen verantwortlichen Personen,
c. gemäß § 7 EG Abs. 3 lit. g VOL/A Angaben zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, zu den technischen Mitarbeitern für das Fahrplanmanagement, deren berufliche Befähigung und Berufserfahrung durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, insbesondere der für die Leistungen verantwortlichen Personen,
d. nur bei ausländischen Bewerbern: Erklärung darüber, wie sicher gestellt wird, dass es bei der Auftragserfüllung und der notwendigen Koordination und Kommunikation keine Schwierigkeiten infolge von Sprachbarrieren gibt.
Bewerber, die einzelne Nachweise nicht vorlegen, können bereits aus diesem Grund von der Wertung ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht.
Bewerber, die einzelne Nachweise nicht vorlegen, können bereits aus diesem Grund von der Wertung ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich unabhängig davon vor, nach Lage des Einzelfalls einzelne Eignungsnachweise nachzufordern, worauf jedoch kein Anspruch der Bewerber besteht.
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern.
Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bewerber legen Nachweise für jedes Mitglied der Gemeinschaft vor.
Mindeststandards:
— fachliche Referenzen von Leistungen im Fahrplandatenmanagement in den letzten drei Jahren für mindestens zwei Referenzkunden, davon ein Referenzkunde im deutschsprachigen Raum mit einem Gesamt-Umsatz von mindestens 150 000 EUR pro Jahr
— mindestens drei fachliche Referenzen für Forschungsprojekte bezogen auf Fahrplandatenmanagement in den letzten drei Jahren, davon mindestens ein Forschungsprojekt mit einem Projektbudget (Förder- und Eigenanteil) von mindestens 50 000 EUR über 12 Monate
— mindestens drei fachliche Referenzen für Forschungsprojekte bezogen auf Fahrplandatenmanagement in den letzten drei Jahren, davon mindestens ein Forschungsprojekt mit einem Projektbudget (Förder- und Eigenanteil) von mindestens 50 000 EUR über 12 Monate
— das Unternehmen muss aus mindestens 10 fest angestellten Mitarbeitern bestehen. Davon müssen mindestens 2 technische Mitarbeiter für das Fahrplandatenmanagement mit Hoch- oder Fachschulabschluss und mindestens 1 Vertretungskraft mit mindestens der gleichen Qualifikation zur Verfügung stehen. Diese technischen Mitarbeiter müssen mindestens 2 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet des Fahrplandatenmanagements nachweisen. Ein weiterer Mitarbeiter (der Projektleiter) muss über einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Fahrplandatenmanagement verfügen.
— das Unternehmen muss aus mindestens 10 fest angestellten Mitarbeitern bestehen. Davon müssen mindestens 2 technische Mitarbeiter für das Fahrplandatenmanagement mit Hoch- oder Fachschulabschluss und mindestens 1 Vertretungskraft mit mindestens der gleichen Qualifikation zur Verfügung stehen. Diese technischen Mitarbeiter müssen mindestens 2 Jahre Berufserfahrung auf dem Gebiet des Fahrplandatenmanagements nachweisen. Ein weiterer Mitarbeiter (der Projektleiter) muss über einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Fahrplandatenmanagement verfügen.
— Nachweis der Qualifikation des Projektleiters des Fahrplandatenmanagements (Kurzlebenslauf, Berufserfahrung auf dem Gebiet des Fahrplandatenmanagements)
— Nachweis der Qualifikation für mindestens 2 Mitarbeiter im Fahrplandatenmanagement und deren Vertretung (Kurzlebenslauf, Berufserfahrung auf dem Gebiet des Fahrplandatenmanagements)
— Nachweis von Erfahrungen des Anbieters mit dem HAFAS-Rohdatenformat 5.40, insbesondere im Hinblick auf Haltestellenstrukturen, Lieferanten und Verkehrsmittel / Betriebszweige
— fundiertes Wissen der technischen Mitarbeiter und des Projektleiters über die Struktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg (Erläuterungen und Darstellunng, wie dieses Wissen erworben wurde, z. B. Berufsausbildung, Qualifizierungen, Berufserfahrung, vorherige Aufträge in der Region des VBB).
— fundiertes Wissen der technischen Mitarbeiter und des Projektleiters über die Struktur des ÖPNV in Berlin und Brandenburg (Erläuterungen und Darstellunng, wie dieses Wissen erworben wurde, z. B. Berufsausbildung, Qualifizierungen, Berufserfahrung, vorherige Aufträge in der Region des VBB).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistungen sind in den Besonderen Vertragsbedingungen (BVB-VBB) geregelt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen sind in den Besonderen Vertragsbedingungen (BVB-VBB) geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter auftreten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Bei mehr als 6 geeigneten Bewerbern im Teilnahmewettbewerb erfolgt die Auswahl unter besonderer Berücksichtigung der folgenden Kriterien: – Nachweis von Projekten mit vergleichbarer Aufgabenstellung und in vergleichbarer Größenordnung (Referenzen) – Qualifikation des Projektteams (Leitung, technische Mitarbeiter) – Gesamt-Umsatz und Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart samt Projektbudget.
Bei mehr als 6 geeigneten Bewerbern im Teilnahmewettbewerb erfolgt die Auswahl unter besonderer Berücksichtigung der folgenden Kriterien: – Nachweis von Projekten mit vergleichbarer Aufgabenstellung und in vergleichbarer Größenordnung (Referenzen) – Qualifikation des Projektteams (Leitung, technische Mitarbeiter) – Gesamt-Umsatz und Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart samt Projektbudget.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-05-13 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Matthias Wolfram
Internetadresse: www.VBB.de🌏
Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung gemäß § 7 EG Abs. 9 VOL/A vorzulegen.
Ein Unternehmen kann sich auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen. Zum Nachweis, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, ist in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung gemäß § 7 EG Abs. 9 VOL/A vorzulegen.
Der Leistungszeitraum (Produktivbetrieb) beträgt vier Jahre. Vor Beginn des Produktivbetriebs ist ein Parallelbetrieb zum derzeitigen System (bis zu sechs Monate) und der Nachweis des sicheren Betriebs durch den Auftragnehmer durchzuführen. Eine Vergütung erfolgt nur für den Zeitraum des Produktivbetriebs.
Der Leistungszeitraum (Produktivbetrieb) beträgt vier Jahre. Vor Beginn des Produktivbetriebs ist ein Parallelbetrieb zum derzeitigen System (bis zu sechs Monate) und der Nachweis des sicheren Betriebs durch den Auftragnehmer durchzuführen. Eine Vergütung erfolgt nur für den Zeitraum des Produktivbetriebs.
Für den Teilnahmeantrag soll das vom VBB zur Verfügung gestellte Teilnahmeantragsformular verwendet werden. Das Formular kann per E-Mail unter vergabe@VBB.de angefordert werden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
§ 107 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem AG nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem AG gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem AG gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.