Die DIHK Service GmbH plant die Vergabe eines Rahmenvertrags für IT-Beratungsleistungen mit einem Unternehmen. Das Volumen des Rahmenvertrags umfasst max. 200 Personentage p.a. Der Rahmenvertragspartner soll die DIHK Service GmbH bei der Projektvorbereitung unterstützen, insbesondere bei der Architekturanalyse und –entwicklung. Im Rahmen der Umsetzung von Projekten in den Themengebieten Registeranwendungen, Basisinfrastrukturkomponenten, Identity-Management und Portalanwendungen solle dieser die Anforderungen erheben (Musterprozesse, Mock-Ups, Klickdummys, Mustervorlagen, etc.) und in Lastenhefte überführen. Weiterhin soll dieser die Qualitätssicherung kritische durchführen zu Pflichtenheften, Implementierungen und zugehöriger Dokumentation. Enterprise-Architecture Management Methoden werden im Rahmen der Leistungserbringung ebenso erwartet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-23.
Auftragsbekanntmachung (2016-03-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: IHK Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH
Postanschrift: Hörder Hafenstr. 5
Postleitzahl: 44263
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.ihk-gfi.de🌏
E-Mail: vergabe@gfi.ihk.de📧
Telefon: +49 2319746-0📞
Fax: +49 23197463800 📠
Die Vordrucke für den Teilnahmeantrag sind unter den unter I.1 genannten Kontaktdaten bei der IHK-GfI mbH anzufordern.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...), mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Die Vordrucke für den Teilnahmeantrag sind unter den unter I.1 genannten Kontaktdaten bei der IHK-GfI mbH anzufordern.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...), mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die DIHK Service GmbH plant die Vergabe eines Rahmenvertrags für IT-Beratungsleistungen mit einem Unternehmen. Das Volumen des Rahmenvertrags umfasst max. 200 Personentage p.a.
Der Rahmenvertragspartner soll die DIHK Service GmbH bei der Projektvorbereitung unterstützen, insbesondere bei der Architekturanalyse und –entwicklung. Im Rahmen der Umsetzung von Projekten in den Themengebieten Registeranwendungen, Basisinfrastrukturkomponenten, Identity-Management und Portalanwendungen solle dieser die Anforderungen erheben (Musterprozesse, Mock-Ups, Klickdummys, Mustervorlagen, etc.) und in Lastenhefte überführen. Weiterhin soll dieser die Qualitätssicherung kritische durchführen zu Pflichtenheften, Implementierungen und zugehöriger Dokumentation. Enterprise-Architecture Management Methoden werden im Rahmen der Leistungserbringung ebenso erwartet.
Der Rahmenvertragspartner soll die DIHK Service GmbH bei der Projektvorbereitung unterstützen, insbesondere bei der Architekturanalyse und –entwicklung. Im Rahmen der Umsetzung von Projekten in den Themengebieten Registeranwendungen, Basisinfrastrukturkomponenten, Identity-Management und Portalanwendungen solle dieser die Anforderungen erheben (Musterprozesse, Mock-Ups, Klickdummys, Mustervorlagen, etc.) und in Lastenhefte überführen. Weiterhin soll dieser die Qualitätssicherung kritische durchführen zu Pflichtenheften, Implementierungen und zugehöriger Dokumentation. Enterprise-Architecture Management Methoden werden im Rahmen der Leistungserbringung ebenso erwartet.
Beschreibung der Optionen:
Verlängerungsoption der abgeschlossenen Rahmenvereinbarung je Los um weitere 12 Monate.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: DIHK IT-Beratungsleistungen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Kontaktangaben und formlose Unternehmensdarstellung, maximal 2 DIN A4-Seiten lang.
2. Aktueller Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes eingetragen ist, in dem es ansässig ist (nicht vor dem 1.01.2016 ausgestellt).
3. Eigenerklärungen gemäß den Vorlagen in den anzufordernden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb:
a. Erklärung, dass die in § 6 Abs. 6 VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen; soweit dies nichtuneingeschränkt möglich ist Eigenerklärung, weshalb die geforderte Erklärung nicht unverändert abgegeben werden kann nebst Nachweisen, die die Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit belegen.
a. Erklärung, dass die in § 6 Abs. 6 VOL/A-EG genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen; soweit dies nichtuneingeschränkt möglich ist Eigenerklärung, weshalb die geforderte Erklärung nicht unverändert abgegeben werden kann nebst Nachweisen, die die Zuverlässigkeit oder Leistungsfähigkeit belegen.
b. Erklärung, dass der Bewerber keine Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen eines der in § 6 Absatz 4 VOL/A-EG aufgezählten Tatbestände rechtskräftig verurteilt ist.
4. Bei Bietergemeinschaft: Erklärung zur gemeinschaftlichen Vertretung und zur gesamtschuldnerischen Haftung (Unterlagen zum Teilnehmerwettbewerb).
5. Über das Vermögen des Unternehmens ist kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches
Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden. Ein
ausländischer Bewerber befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit
den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.
6. Das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation.
7. Der Bewerber hat keine sonstige schwere Verfehlung begangen, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage
stellt.
8. Der Bewerber erfüllt seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß.
9. Der Bewerber hat in keinem Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine
Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben.
10. Der Bewerber wird ausschließlich Mitarbeiter einsetzen, die bereit sind, eine Erklärung abzugeben, dass sie
Informationen, die ihnen im Zuge der Projektarbeit zur Kenntnis gelangt sind, vertraulich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 500 000 EUR für Personenschäden und für sonstige Schäden je Schadensfall.
— Eigenerklärung zur Mitarbeiterzahl (festangestellt) in den letzten 3 Geschäftsjahren 2013, 2014 und 2015 (Formblatt),
— Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz auf den losspezifischen Leistungsgegenstand in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014 und 2015), netto (Formblatt).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung der unternehmenseigenen Standards beim Datenschutz und zur Datensicherheit.
2. Darstellung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens im Bereich des Projektmanagements durch GPM-Zertifizierte Projektleiter oder vergleichbare Zertifikate.
3. Darstellung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens im Bereich des Anforderungsmanagements durch IREB zertifizierte Anforderungsmanager.
4. Darstellung der Ausstattung des Unternehmens mit Java-Entwicklern für Analysen, Aufwandsschätzungen oder Prototypenentwicklung.
5. Angabe von mindestens 3 Unternehmensreferenzen aus den Jahren seit 2011 (auch laufende Projekte), die mit der zu vergebenden Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind, zu den nachfolgenden Tätigkeiten unter Angabe von Name und Kontaktdaten des Auftraggebers, Rechnungswert sowie Kurzbeschreibung der Leistungsinhalte und der Projektumsetzung:
5. Angabe von mindestens 3 Unternehmensreferenzen aus den Jahren seit 2011 (auch laufende Projekte), die mit der zu vergebenden Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind, zu den nachfolgenden Tätigkeiten unter Angabe von Name und Kontaktdaten des Auftraggebers, Rechnungswert sowie Kurzbeschreibung der Leistungsinhalte und der Projektumsetzung:
— Erfahrung mit Identitätsmanagement: Konzeption von Benutzerverwaltungen, für >10 000 Anwender;
— Erfahrung mit Transaktionen: Sicherer Datentransport von Endanwendereingaben in Fachverfahren;
— Erfahrung mit Registern: Qualitätsansprüche an Hoheitliche Aufgaben;
— Methodische Kompetenzen bzgl. Projektmanagement, Anforderungsmanagement, Enterprise Architecture Management, Moderation von Gremien, Qualitätssicherung sowie Wissen zu Best-Practices in der öffentlichen Verwaltung, des Datenschutzes und der Datensicherheit, SOA;
— Methodische Kompetenzen bzgl. Projektmanagement, Anforderungsmanagement, Enterprise Architecture Management, Moderation von Gremien, Qualitätssicherung sowie Wissen zu Best-Practices in der öffentlichen Verwaltung, des Datenschutzes und der Datensicherheit, SOA;
— Erfahrung mit Atlassian Conflunce und Überführung in Lastenhefte;
— Einführung und Weiterentwicklung von leichtgewichtigem Enterprise Architecture Management: Hier gilt es einen Nachweis zu bringen, eine Methode entwickelt zu haben, die zu den Ressourcen des Kunden passen, heißt ohne EAM-Abteilung auszukommen sondern von max. einer Person in Teilzeit ausgeübt;
— Einführung und Weiterentwicklung von leichtgewichtigem Enterprise Architecture Management: Hier gilt es einen Nachweis zu bringen, eine Methode entwickelt zu haben, die zu den Ressourcen des Kunden passen, heißt ohne EAM-Abteilung auszukommen sondern von max. einer Person in Teilzeit ausgeübt;
— Moderation von Gremien in dezentralen Organisationen: Nachweis von Arbeit in fachlichen Gremien, die mit unterschiedlichen Stakeholdern besetzt sind, und die ausgleichende Würdigung der unterschiedlichen fachlichen Ansichten der Stakeholder;
— Qualitätssicherung durch mit ISTQB-Zertifizierten Testern oder ähnliche Zertifikate;
— Erfahrung mit Vorhaben, welche die Einbindung von mehreren Organisationen erfordert haben.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den „Teilnahmeantrag“ als Bewerbergemeinschaft einreichen.
— Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Erklärung ist durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
— Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Diese Erklärung ist durch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu unterzeichnen.
— Der Teilnahmeantrag ist entweder von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien: Vergleichbarkeit der Referenzen nach Art und Umfang.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-04-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: IHK-GfI mbH, Vergabestelle, Hörder Hafenstr. 5, 44263 Dortmund
Klaus Ebel (stv. Elke Kohler)
Die Vordrucke für den Teilnahmeantrag sind unter den unter I.1 genannten Kontaktdaten bei der IHK-GfI mbH anzufordern.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...), mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...), mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.