Der Ausschreibungsgegenstand ist ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) für die Unterstützung des gesamten Dokumenten- und Produkt-Lifecycle und der daran beteiligten Prozesse sowie der mehrjährige Support und die Pflege und Wartung der DMS-Lösung. Bei der zentralen DMS-Lösung handelt es sich um eine interne Anwendung zur Unterstützung der originären Aufgaben der gematik, unter anderem Dokumentenreleases, Review und Kommentierung, Freigabe, Dokumentation von Testergebnissen und Zulassung. Wichtige Rahmenbedingung des Projekts dabei ist, dass die ausgeschriebene Leistung ein Einführungsprojekt einer neuen IT-Lösung als Ablösung von zwei im Produktivbetrieb befindlichen Bestandssystemen. Der Auftragnehmer soll im Rahmen dieser Ausschreibung die folgenden Leistungen für den Auftraggeber übernehmen: — Projektbegleitung und Projektkoordination überwiegend on-site als Unterstützung der Projektleitung des Auftraggebers; — Spezifikation der Lösung als Ganzes und auf Basis der bereits erstellten Konzepten und Lastenhefte inkl. Vorgehen und Strategie der Umsetzung, Systemanalyse, Systemarchitektur, Test, Pilotierung, Datenmigration, Rollout und Schulungen; — Erstellung der detaillierten Spezifikation für die Lösung, bestehend aus Pflichtenheft (inkl. Beschreibung der notwendigen Konfigurationen, Anpassungen und Programmierung), Datenmodell und Berechtigungskonzept; — Erstellung einer System- und Anwenderdokumentation; — Umsetzung und Installation einer Softwarelösung mit folgenden Funktionalitäten: o Integriertes Dokumentenmanagement; o Integriertes Dokumentenarchiv; o Integriertes Workflowmanagement für dokumentenbezogenen Workflows; o Integrierte unternehmensweite Verwaltung von Dokumentenvorlagen; o Datenmigration und -Konsolidierung aus mind. 2 Quellsysteme; o Integrierte Volltextsuche über den gesamten Dokumentenbestand; o Integrierte Versionierung von Dokumenten inkl. Dokumentenhistorie; o Integrierte Sicherstellung von Compliance-Anforderungen zur Revisionssicherheit; o Integriertes Datenmodell zur Verwaltung von Dokumenten mittels Metadaten; o Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter mittels Dokumentenmetadaten über den Dokumentenhaushalt; o Integrierte virtuelle Dokumentenmappen/-akten; o Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelne User, Usergruppen, Rollen und Organisationseinheiten; o Vollständige Microsoft-Office Integration; o Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt; — Durchführung der Datenmigration aus den zwei Bestandssystemen und Tests sowie Installation der prototypischen Lösung beim Auftraggeber; — Planung, Organisation und Durchführung von Schulungen für Administratoren und Anwender sowie Einführungsveranstaltungen beim Auftraggeber. Die näheren Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung und den übrigen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-15.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-15.
Auftragsbekanntmachung (2016-07-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de📧
Telefon: +49 30/40041-343📞
Fax: +49 30/40041-111 📠
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Ausschreibungsgegenstand ist ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) für die Unterstützung des gesamten Dokumenten- und Produkt-Lifecycle und der daran beteiligten Prozesse sowie der mehrjährige Support und die Pflege und Wartung der DMS-Lösung.
Bei der zentralen DMS-Lösung handelt es sich um eine interne Anwendung zur Unterstützung der originären Aufgaben der gematik, unter anderem Dokumentenreleases, Review und Kommentierung, Freigabe, Dokumentation von Testergebnissen und Zulassung.
Wichtige Rahmenbedingung des Projekts dabei ist, dass die ausgeschriebene Leistung ein Einführungsprojekt einer neuen IT-Lösung als Ablösung von zwei im Produktivbetrieb befindlichen Bestandssystemen.
Der Auftragnehmer soll im Rahmen dieser Ausschreibung die folgenden Leistungen für den Auftraggeber übernehmen:
— Projektbegleitung und Projektkoordination überwiegend on-site als Unterstützung der Projektleitung des Auftraggebers;
— Spezifikation der Lösung als Ganzes und auf Basis der bereits erstellten Konzepten und Lastenhefte inkl. Vorgehen und Strategie der Umsetzung, Systemanalyse, Systemarchitektur, Test, Pilotierung, Datenmigration, Rollout und Schulungen;
— Erstellung der detaillierten Spezifikation für die Lösung, bestehend aus Pflichtenheft (inkl. Beschreibung der notwendigen Konfigurationen, Anpassungen und Programmierung), Datenmodell und Berechtigungskonzept;
— Erstellung einer System- und Anwenderdokumentation;
— Umsetzung und Installation einer Softwarelösung mit folgenden Funktionalitäten:
o Integriertes Dokumentenmanagement;
o Integriertes Dokumentenarchiv;
o Integriertes Workflowmanagement für dokumentenbezogenen Workflows;
o Integrierte unternehmensweite Verwaltung von Dokumentenvorlagen;
o Datenmigration und -Konsolidierung aus mind. 2 Quellsysteme;
o Integrierte Volltextsuche über den gesamten Dokumentenbestand;
o Integrierte Versionierung von Dokumenten inkl. Dokumentenhistorie;
o Integrierte Sicherstellung von Compliance-Anforderungen zur Revisionssicherheit;
o Integriertes Datenmodell zur Verwaltung von Dokumenten mittels Metadaten;
o Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter mittels
Dokumentenmetadaten über den Dokumentenhaushalt;
o Integrierte virtuelle Dokumentenmappen/-akten;
o Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelne User, Usergruppen, Rollen und
Organisationseinheiten;
o Vollständige Microsoft-Office Integration;
o Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt;
— Durchführung der Datenmigration aus den zwei Bestandssystemen und Tests sowie Installation der prototypischen Lösung beim Auftraggeber;
— Planung, Organisation und Durchführung von Schulungen für Administratoren und Anwender sowie Einführungsveranstaltungen beim Auftraggeber.
Die näheren Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung und den übrigen Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Ein abrufbares Kontingent von 50 PT. Das Kontingent dient der Umsetzung unvorhergesehener Anpassungen, neuen Anforderungen oder Erweiterungen der gelieferten DMS-Lösung.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 4 Monate
Referenznummer: 010-16-DDA
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die nachfolgend geforderten Eignungsanforderungen stellen eine Mindestanforderung an die Eignung der Unternehmen dar (Mindestbedingung). Bieter/ Bietergemeinschaften, die diese Anforderungen nicht erfüllen oder die nicht über entsprechende Unterlagen zum Nachweis der Eignung verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und unter der in I.1) angegebenen Kontaktadresse per E-Mail abrufbaren Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Diese Vordrucke und Formblätter sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben und, wo vorgesehen, zu stempeln. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung / Nachreichung oder Aufklärung / Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter III.2.1) bis III.2.3) aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die nachfolgend geforderten Eignungsanforderungen stellen eine Mindestanforderung an die Eignung der Unternehmen dar (Mindestbedingung). Bieter/ Bietergemeinschaften, die diese Anforderungen nicht erfüllen oder die nicht über entsprechende Unterlagen zum Nachweis der Eignung verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten und unter der in I.1) angegebenen Kontaktadresse per E-Mail abrufbaren Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Diese Vordrucke und Formblätter sind an den vorgesehenen Stellen auszufüllen und zu unterschreiben und, wo vorgesehen, zu stempeln. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung / Nachreichung oder Aufklärung / Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) einzureichen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat diese in einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck).
(i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- / Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse zu benennen,
(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und
(iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.2.1) Nr. (1) bis (3) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (gem. den Teilnahmebedingungen unter III.1.2) und III.1.3)) gem. § 47 VgV der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen („Eignungsleihe“). Der Bewerber hat die unter III.2.1) Nr. (1) bis (3), III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.2.1) Nr. (1) bis (3) und III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.2.3) aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (gem. den Teilnahmebedingungen unter III.1.2) und III.1.3)) gem. § 47 VgV der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen („Eignungsleihe“). Der Bewerber hat die unter III.2.1) Nr. (1) bis (3), III.2.2) aufgeführten Unterlagen jeweils von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.
Erfüllt ein Dritter das entsprechende Eignungskriterium nicht oder liegt bei diesem ein Ausschlussgrund gem. §§ 123, 124 GWB vor, muss der Bewerber den Dritten innerhalb einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Frist ersetzen.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 47 VgV benannten Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 47 VgV benannten Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
Die geforderten Eignungsunterlagen unter III.2.1) im Einzelnen:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie) oder, falls zutreffend, Erklärung, dass nach der Maßgabe der jeweiligen Landes-Rechtsvorschriften keine Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister für den Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bestehen (Vordruck). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie) oder, falls zutreffend, Erklärung, dass nach der Maßgabe der jeweiligen Landes-Rechtsvorschriften keine Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister für den Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bestehen (Vordruck). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate alt sein.
(2) Unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens zu den Ausschlussgründen gemäß §§ 123,124 GWB (Vordruck).
(3) Unterschriebene Eigenerklärung, in Bezug auf das Vergabeverfahren sowie den Auftragsgegenstand keine unzulässigen, wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen, insbesondere Verstöße gegen das GWB und UWG, zu begehen oder sich hieran zu beteiligen (Vordruck).
(3) Unterschriebene Eigenerklärung, in Bezug auf das Vergabeverfahren sowie den Auftragsgegenstand keine unzulässigen, wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen, insbesondere Verstöße gegen das GWB und UWG, zu begehen oder sich hieran zu beteiligen (Vordruck).
Mindeststandards:
4) Erklärung (Vordruck) über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistungen (IT-Tool zum Dokumentenmanagement und/oder Enterprise-Content-Management), jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Bieter haben dabei einen Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistung von min. 2 000 000 EUR insgesamt über die drei Geschäftsjahre nachzuweisen.
4) Erklärung (Vordruck) über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistungen (IT-Tool zum Dokumentenmanagement und/oder Enterprise-Content-Management), jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Bieter haben dabei einen Umsatz bezüglich der ausgeschrieben Leistung von min. 2 000 000 EUR insgesamt über die drei Geschäftsjahre nachzuweisen.
5) Der Bewerber hat durch das Einreichen 1 (einer) Referenz (Vordruck) über ein mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbares Projekteinnerhalb der letzten 3 (drei) Jahre (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit dem vorliegenden Auftrag ist unter folgenden Bedingungengegeben:
5) Der Bewerber hat durch das Einreichen 1 (einer) Referenz (Vordruck) über ein mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbares Projekteinnerhalb der letzten 3 (drei) Jahre (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) seine Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes mit dem vorliegenden Auftrag ist unter folgenden Bedingungengegeben:
— Referenzprojekt ist auf dem Gebiet der Implementierung eines IT-Systems zum Dokumentenmanagement und/oder Enterprise-Content-Management durchgeführt worden und
— Referenzprojekt muss mindestens für 150 Nutzer in einem Unternehmen eingerichtet worden sein und- Referenzprojekt muss ein Auftragsvolumen von mindestens 200 000 EUR haben.
Alle oben aufgeführten Bedingungen für das Referenzprojekt müssen kumulativ bei dem eingereichten Referenzprojekt vorliegen.
Die Darstellung der Referenz (Nr. (1); s. Vordruck) hat die folgenden Angaben zu enthalten:
a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer,
c) Leistungszeitraum (von – bis),
d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/Durchführungsverantwortlicher,
e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke).
Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich.
Es bleibt dem Bewerber überlassen, welche grundsätzlich verfügbaren Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auswählt und einreicht. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz-Auftraggeber ist nicht erforderlich.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist (vgl. KG, Beschl. v. 24.10.2013; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 9.11.2011 – VII-Verg 35/11; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.2.2014 – VII Verg 2/14; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.7.2015 – VII-Verg17/15; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 29.7.2015 – VII Verg 6/15). Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerber- und Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung nach den Maßgaben der Rechtsprechung im Einzelfall rechtmäßig ist (vgl. KG, Beschl. v. 24.10.2013; OLG Düsseldorf, Beschl. vom 9.11.2011 – VII-Verg 35/11; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.2.2014 – VII Verg 2/14; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 1.7.2015 – VII-Verg17/15; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 29.7.2015 – VII Verg 6/15). Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen.
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 42 VgV, §§ 122, 123 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.1) bis III.2.3) formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien: Der Bewerber kann hierzu 4 (vier) zusätzliche Referenzen über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte, aus den letzten 3 (drei) Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) einreichen. Die Darstellung dieser 4 (vier) Referenzen (Nr. (2), (3), (4) und (5); s. Vordruck) haben jeweils u.a. die folgenden Angaben zu enthalten: a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer, c) Leistungszeitraum (von – bis), d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/ Durchführungsverantwortlicher, e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke). Die Referenzen sind in den Formblättern ausdrücklich als Referenz Nr. (2), Nr. (3), Nr. (4) und Nr. (5) gekennzeichnet – diese Referenzen werden nicht bei der Eignungsprüfung nach Ziff. III.2.1) und III.2.3) berücksichtigt. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag auswählt und einreicht. Sollten mehr als die verlangten zwei Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Reduzierung des Teilnehmerkreises unberücksichtigt. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber eingereichten Referenzen anhand der folgenden objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien: a. Die eingereichte Referenz ist auf den Gebiet der Implementierung eines IT-Systems für Dokumentenmanagement bzw. Enterprise-Content-Management durchgeführt worden (4 Punkte); b. Die im Rahmen der eingereichten Referenz durchgeführte Implementierung wurde für ein Dokumentenmanagementsystem bzw. Enterprise-Content-Management-System durchgeführt, welches die folgenden Funktionen beinhaltet hat (insgesamt 17 Punkte): 1. Integriertes Dokumentenarchiv (1 Punkt) und / oder 2. Integriertes Workflowmanagement für dokumentenbezogenen Workflows (1 Punkt) und / oder 3. Integrierte unternehmensweite Verwaltung von Dokumentenvorlagen (1 Punkt) und / oder 4. Integrierte Volltextsuche (1 Punkt) und / oder 5. Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter mittels Dokumentenmetadaten über den Dokumentenbestand (1 Punkt) und / oder 6. Integrierte kollaborative, gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten (1 Punkt) und / oder 7. Integrierte Versionierung von Dokumenten inkl. Dokumentenhistorie (1 Punkt) und / oder 8. Integrierte virtuelle Dokumentenmappen/-akten (1 Punkt) und / oder 9. Vollständige Microsoft-Office Integration (1 Punkt) und / oder 10. Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelne User, Usergruppen, Rollen und Organisationseinheiten mittels Active Directory (1 Punkt) und / oder 11. Datenmigration und -Konsolidierung aus mind. 2 Quellsysteme (2 Punkte) und / oder 12. Integrierte Sicherstellung von Compliance-Anforderungen zur Revisionssicherheit (2 Punkte) und / oder 13. Mindestens 100 User (2 Punkte) und / oder 14. Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt (1 Punkt) c. Angepasste Standardlösung eines IT-Systems für Dokumentenmanagement bzw. Enterprise-Content-Management (6 Punkte) Bewertungsrahmen: Die vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eingereichten Referenzen werden auf die o. g. Kriterien hin geprüft. Für jedes Kriterium (a. bis c.), welches durch die Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber die hinter dem Kriterium jeweils in Klammern genannte Punktzahl. Der Bewerber kann maximal 21 Punkte für jede eingereichte Referenz erreichen. Die 5 (fünf) Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 5. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsaufgabe aufgefordert.
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Gesetzestreue, § 42 VgV, §§ 122, 123 GWB) gemäß den Teilnahmebedingungen unter III.2.1) bis III.2.3) formell und materiell erfüllen, werden nicht mehr als 5 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 3 EG Abs. 5 VOL/A). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl an geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien: Der Bewerber kann hierzu 4 (vier) zusätzliche Referenzen über mit dem hiesigen Auftragsgegenstand vergleichbare Projekte, aus den letzten 3 (drei) Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) einreichen. Die Darstellung dieser 4 (vier) Referenzen (Nr. (2), (3), (4) und (5); s. Vordruck) haben jeweils u.a. die folgenden Angaben zu enthalten: a) Name und Adresse des Auftraggebers und Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, b) Bezeichnung des Referenzprojektes/-vertrages und Angabe des/der Auftragnehmer, c) Leistungszeitraum (von – bis), d) Beschreibung der Leistungen sowie der Rolle des eigenen Unternehmens in dem Projekt als Auftragnehmer/ Durchführungsverantwortlicher, e) Umfang der Leistungen (z. B. Größe, Funktionen, Auftragswert, Personalstärke). Die Referenzen sind in den Formblättern ausdrücklich als Referenz Nr. (2), Nr. (3), Nr. (4) und Nr. (5) gekennzeichnet – diese Referenzen werden nicht bei der Eignungsprüfung nach Ziff. III.2.1) und III.2.3) berücksichtigt. Im Übrigen bleibt es dem Bewerber überlassen, welche Referenzen er zur Vorlage in seinem Teilnahmeantrag auswählt und einreicht. Sollten mehr als die verlangten zwei Referenzen eingereicht werden, bleiben die überschüssigen Referenzen bei der Reduzierung des Teilnehmerkreises unberücksichtigt. Die Einreichung einer Bescheinigung der Referenz- Auftraggeber ist nicht erforderlich. Die Reduzierung des Bieterkreises erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der geforderten und vom Bewerber eingereichten Referenzen anhand der folgenden objektiven und diskriminierungsfreien Auswahlkriterien: a. Die eingereichte Referenz ist auf den Gebiet der Implementierung eines IT-Systems für Dokumentenmanagement bzw. Enterprise-Content-Management durchgeführt worden (4 Punkte); b. Die im Rahmen der eingereichten Referenz durchgeführte Implementierung wurde für ein Dokumentenmanagementsystem bzw. Enterprise-Content-Management-System durchgeführt, welches die folgenden Funktionen beinhaltet hat (insgesamt 17 Punkte): 1. Integriertes Dokumentenarchiv (1 Punkt) und / oder 2. Integriertes Workflowmanagement für dokumentenbezogenen Workflows (1 Punkt) und / oder 3. Integrierte unternehmensweite Verwaltung von Dokumentenvorlagen (1 Punkt) und / oder 4. Integrierte Volltextsuche (1 Punkt) und / oder 5. Integrierte Erstellung unterschiedlicher Sichten oder Filter mittels Dokumentenmetadaten über den Dokumentenbestand (1 Punkt) und / oder 6. Integrierte kollaborative, gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten (1 Punkt) und / oder 7. Integrierte Versionierung von Dokumenten inkl. Dokumentenhistorie (1 Punkt) und / oder 8. Integrierte virtuelle Dokumentenmappen/-akten (1 Punkt) und / oder 9. Vollständige Microsoft-Office Integration (1 Punkt) und / oder 10. Integrierte Berechtigungssteuerung bzgl. einzelne User, Usergruppen, Rollen und Organisationseinheiten mittels Active Directory (1 Punkt) und / oder 11. Datenmigration und -Konsolidierung aus mind. 2 Quellsysteme (2 Punkte) und / oder 12. Integrierte Sicherstellung von Compliance-Anforderungen zur Revisionssicherheit (2 Punkte) und / oder 13. Mindestens 100 User (2 Punkte) und / oder 14. Integriertes Reporting und Analyse zum Datenhaushalt (1 Punkt) c. Angepasste Standardlösung eines IT-Systems für Dokumentenmanagement bzw. Enterprise-Content-Management (6 Punkte) Bewertungsrahmen: Die vom Bewerber/der Bewerbergemeinschaft eingereichten Referenzen werden auf die o. g. Kriterien hin geprüft. Für jedes Kriterium (a. bis c.), welches durch die Referenz abgedeckt wird, erhält der Bewerber die hinter dem Kriterium jeweils in Klammern genannte Punktzahl. Der Bewerber kann maximal 21 Punkte für jede eingereichte Referenz erreichen. Die 5 (fünf) Bewerber mit den meisten Punkten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Ranggleichheit von zweien oder mehreren Unternehmen auf dem letzten – 5. Platz – werden die ranggleichen Unternehmen ebenfalls zur Angebotsaufgabe aufgefordert.
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 010-16-DDA
Zusätzliche Informationen
1. Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
2. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten unter dem unter Ziffer I.1) angegebenen Link bereitgestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV zu erläutern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
3. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
4. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
6. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
7. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 22894990 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(4000):
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 137-248883 (2016-07-15)