Energieliefercontracting für drei kommunale Liegenschaften in der Stadt Berching

Stadt Berching

Die Stadt Berching vergibt das Energieliefercontracting für die drei kommunalen Liegenschaften „Rathaus“, „Grund- und Mittelschule“ sowie „Europahalle“ für eine feste Laufzeit von 15 Jahren zzgl. einer eventuellen Vertragsverlängerung von 5 Jahren. Die Energielieferung sollen voraussichtlich ab dem 1. Januar 2017 erbracht werden. Die Energieerzeugung muss aus erneuerbaren Energien erfolgen.
Für die Erbringung der Leistung können in allen drei Gebäuden keine Heizräume zur Verfügung gestellt werden.
Die Liegenschaften haben derzeit folgenden witterungsbereinigten Wärmebedarf:
— Grund- und Mittelschule ca. 400.000 kWh/a
— Rathaus: 180.000 kWh/a
— Europahalle: ca. 220.000 kWh/a.
Die Grund- und Mittelschule wird voraussichtlich in den Jahren 2016/2017 energetisch saniert, wodurch sich der Wärmebedarf um ca. 30 % verringern wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Berching
Postanschrift: Pettenkoferplatz 12
Postleitzahl: 92334
Postort: Berching
Kontakt
Internetadresse: http://www.berching.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-131369
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen zur Teilnahme am Wettbewerb sind dem Bewerbermemorandum, das den Interessenten auf deren ausschließlich in Textform zulässige Anforderung bei der im Anhang A II benannten Kontaktstelle zugesandt wird, mit den entsprechenden Anlagen und Formblättern zu entnehmen. Die mit dem Bewerbermemorandum übersandten Teilnahmeformulare sind zur Abgabe des Teilnahmeantrags zwingend zu verwenden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Berching vergibt das Energieliefercontracting für die drei kommunalen Liegenschaften „Rathaus“, „Grund- und Mittelschule“ sowie „Europahalle“ für eine feste Laufzeit von 15 Jahren zzgl. einer eventuellen Vertragsverlängerung von 5 Jahren. Die Energielieferung sollen voraussichtlich ab dem 1. Januar 2017 erbracht werden. Die Energieerzeugung muss aus erneuerbaren Energien erfolgen.
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Für die Erbringung der Leistung können in allen drei Gebäuden keine Heizräume zur Verfügung gestellt werden.
Die Liegenschaften haben derzeit folgenden witterungsbereinigten Wärmebedarf:
— Grund- und Mittelschule ca. 400.000 kWh/a
— Rathaus: 180.000 kWh/a
— Europahalle: ca. 220.000 kWh/a.
Die Grund- und Mittelschule wird voraussichtlich in den Jahren 2016/2017 energetisch saniert, wodurch sich der Wärmebedarf um ca. 30 % verringern wird.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 60 Monate
Dauer: 180 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Berching.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist für jeden Bewerber bzw. – bei Bewerbergemeinschaften – für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen sind daher, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist, von jedem Bewerber sowie jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit Abgabe des Teilnahmeantrags vorzulegen.
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Im Übrigen ist im Teilnahmeantrag zu erklären, ob der Bewerber sämtliche Leistungen selbst erbringen oder Teilleistungen an andere Unternehmen vergeben will. Art und Umfang der Leistungen die an Unterauftragnehmer übertragen werden sollen, sind anzugeben. Die Benennung der Unterauftragnehmer ist im Teilnahmeantrag noch nicht erforderlich.
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Es wird darauf hingewiesen, dass sich ein Unternehmen gemäß § 7 Abs. 9 EGVOL/A, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen bedienen kann. In diesem Fall muss das Unternehmen dem Auftraggeber auf dessen Anforderung nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem es beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt.
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Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende Eignungsnachweise sowie weitere im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs geforderte Nachweise und Erklärungen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
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Bewerber/Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder bzw. im Teilnahmeantrag benannte Unterauftragnehmer sich mehrfach – sei es als Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können nach Maßgabe der vergaberechtlichen Vorgaben wegen des Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen und aus diesem Grund schon bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
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Vorstehende Regelungen sind auch für die Nachweise gemäß Ziffer III.2.2 (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) sowie III.2.3 (technische Leistungsfähigkeit) zu beachten.
Zum Nachweis der persönlichen Lage ist folgendes vorzulegen:
2.1.1 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister (bei GmbH & Co. KG auch der Komplementär – GmbH) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist;
2.1.2 Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 EG VOL/A nicht vorliegen;
2.1.3 Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 6 lit. a) bis e) EG VOL/A nicht vorliegen;
2.1.4 Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der im Rahmen dieses Verfahrens zu erbringenden Leistungen, jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre;
2.2.2 Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich Beschäftigten, gegliedert nach Berufsgruppen, im Unternehmen insgesamt sowie bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist;
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2.2.3 Nachweis des Bestehens einer Betriebshaftpflichtversicherung oder Vorlage der Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen, mit folgenden Mindestdeckungssummen:
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— Personen- und/oder Sachschäden: EUR 5 Mio.
— Vermögensschäden: EUR 250.000,00.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Vorlage mindestens einer Referenz über die Erbringung vergleichbarer Leistungen des Energieliefercontractings in Nahwärmeverbünden (Versorgung mehrerer Gebäude) in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Die Vorlage von mehr als drei Referenzen ist nicht gewünscht.
2.3.2 Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikationen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestvorgaben sind in Bezug auf Ziffer 2.3.1 zu beachten:
— mindestens eine Referenzleistung muss für die öffentliche Hand erbracht worden sein.
— die Referenzleistungen müssen Wärmevolumen von jeweils mindestens 800 MWh/a aufweisen.
Die Referenzen sind nicht für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert, sondern gesamthaft zu erbringen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, ausreichende Versicherungen mit angemessenen Versicherungssummen abzuschließen.
Die Mindest-Deckungssummen der Betriebshaftpflichtversicherung betragen im Einzelnen für
— Sach- und Personenschäden: 5 Mio. EUR,
— Vermögensschäden: 250.000 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die den zum Verhandlungsverfahren ausgewählten Bietern übersandt werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine bestimmte Rechtsform ist nicht vorgeschrieben. Bei der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufzuführen sind und der zu Zwecken des Vergabeverfahrens und im Rahmen der Durchführung des Vertrages gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter rechtsverbindlich zu benennen ist. Darüber hinaus ist die Aufgabenteilung anzugeben sowie zu erklären, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber / Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der vorgelegten Referenzen (Mindestreferenz sowie sonstige Referenzen gemäß Ziffer III.2.3.1) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Manfred Lang
Name: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Karsten Kayser
Telefon: +49 7118604000 📞
E-Mail: contracting-berching@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 71186040-550 📠
URL für weitere Informationen: http://www.menoldbezler.de 🌏
Fax: +49 71186040550 📠
URL der Dokumente: http://www.menoldbezler.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.menoldbezler.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Postfach 606
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Fax: +49 981531277 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 26.06.2013 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).
Auf folgende gesetzlichen Bestimmungen wird im Zusammenhang mit der Einleitung von Nachprüfungsverfahren hingewiesen:
— § 101a Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
— § 107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 075-131369 (2016-04-12)