Entwicklung der Fläche Westfalenhütte in Dortmund, ehemaligen Sinteranlage, Flächenaufbereitung Baufeld 3, Bodenkonditionierung

Dortmund Logistik GmbH

Die Dortmund Logistik GmbH plant die Entwicklung des Grundstücks der Fläche der ehemaligen Sinteranlage
der Westfalenhütte in Dortmund gemäß Bebauungsplan InN 222. Die geplante Geländeherrichtung für ein
Logistikzenrum ist gekennzeichnet durch Erdbautätigkeiten bestehend aus Abbruch und Verfüllung von
unterirdischen, alten Baulichkeiten, teilweisem Bodenabtrag und -aufbereitung sowie umfangreichem Einbau
und Umlagerung von intern und extern zugeführten Materialien des AG zum Geländeaufbau. Gegenstand
der vorliegenden Ausschreibung ist die vorgezogene Baureifmachung für das südliche Baufeld 3 mit einer
Geländeerhöhung von mehreren Metern.
Gegenstand dieser Vergabe ist die Konditionierung des eingebaueten Bodens mit MIschbinder.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-06-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Baugrundverfestigungsarbeiten
Menge oder Umfang:
Bearbeitung einer Fläche von ca. 160 000 m2 in mehreren Einbaulagen, insgesamt 1 200 000 m2.1 800 000
Gesamtwert des Auftrags: 1 800 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Baugrundverfestigungsarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Dortmund Logistik GmbH
Postanschrift: Deggingstraße 40
Postleitzahl: 44141
Postort: Dortmund
Kontakt
Internetadresse: http://www.dsw21.de 🌏
E-Mail: j.blaschke@dsw21.de 📧
Telefon: +49 2319552266 📞
Fax: +49 2319553425 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-09 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 113-201255
ABl. S-Ausgabe: 113

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Dortmund Logistik GmbH plant die Entwicklung des Grundstücks der Fläche der ehemaligen Sinteranlage
der Westfalenhütte in Dortmund gemäß Bebauungsplan InN 222. Die geplante Geländeherrichtung für ein
Logistikzenrum ist gekennzeichnet durch Erdbautätigkeiten bestehend aus Abbruch und Verfüllung von
unterirdischen, alten Baulichkeiten, teilweisem Bodenabtrag und -aufbereitung sowie umfangreichem Einbau
und Umlagerung von intern und extern zugeführten Materialien des AG zum Geländeaufbau. Gegenstand
der vorliegenden Ausschreibung ist die vorgezogene Baureifmachung für das südliche Baufeld 3 mit einer
Geländeerhöhung von mehreren Metern.
Gegenstand dieser Vergabe ist die Konditionierung des eingebaueten Bodens mit MIschbinder.
Menge oder Umfang: Bearbeitung einer Fläche von ca. 160 000 m
Referenznummer: 472
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: NRW, Dortmund.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit Abgabe des Angebotes ist zum Nachweis der Eignung eine Eigenerklärung nach § 16 EG Abs. 1 Nr. 2 a) bis
d) vorzulegen. Als Nachweis der Eignung ist auch die Angabe der Nummer möglich, unter welcher der Bewerber in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. eingetragen ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit Abgabe des Angebotes ist zum Nachweis der
Eignung eine Eigenerklärung nach § 6 EG Abs. 3 Nr. 2
b) vorzulegen. Als Nachweis der Eignung ist auch die
Angabe der Nummer möglich, unter welcher
der Bewerber in der Liste des Vereins für die
Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. eingetragen ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit Abgabe des Angebotes ist der Nachweis über den beim Bieter vorhandenen Gerätepark gem. den nachfolgend aufgeführten Kriterien vorzulegen:
Die Bodenkonditionierungsmaßnahme besteht aus 3 Verfahren, die je nach Materialbeschaffenheit sowie Witterungsverhältnissen nach Anweisungen des BQM (Bodenqualitätsmanagement) vorgegeben werden:
— Fräsen.
Einsatz einer Bodenstabilisierungsfräse mit Steinbrecherfunktion mit Zugmaschine >10 t. Die Arbeitstiefe beträgt 40 cm. Die Bindenmittelzugabe erfolgt mit Streufahrzeug mit elektronischer Zugabemengensteuerung.
— Grubbern.
Einsatz eines Steingrubbers mit Zugmaschine >10 t. Die Arbeitstiefe beträgt 50 cm bei 3 bis 4 Übergängen. Die Bindenmittelzugabe erfolgt mit Streufahrzeug mit elektronischer Zugabemengensteuerung.
— Lüften.
Einsatz eines Steingrubbers mit Zugmaschine >10 t. Die Arbeitstiefe beträgt 50 cm bei 1 bis 2 Übergängen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 5 000 000
EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für Sachschäden und 1 000 000 EUR
für Vermögensschäden (Summen je Versicherungsfall) sowie 1 000 000 für Bearbeitungsschäden,
500 000 für Schlüsselverlustschäden und 3 000 000 für Umweltschäden.
Für die Arbeiten von Subunternehmern muss eine entsprechende Haftpflichtversicherung bestehen.
Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme.
Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Auftragssumme einschließlich erteilter Nachträge.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. VOB/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Neben Einzelunternehmen sind auch Bietergemeinschaften zugelassen. Es ist detailliert anzugeben, welcher
Bietergemeinschaftspartner welchen Teil der Gesamtleistung erbringen soll. Jeder Bietergemeinschaftspartner
muss mit dem Teilnahmeantrag seine Zuverlässigkeit nachweisen. Die Nachweise für die technische
und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie für die Fachkunde (vgl. III.2.1) bis III.2.3)) muss jeder
Bietergemeinschaftspartner für den von ihm übernommenen Teil der Gesamtleistung erbringen; insgesamt
muss die Bietergemeinschaft ihre technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie ihre Fachkunde für
die Gesamtleistung vollständig nachweisen.
Die Bietergemeinschaft muss im Falle der Beauftragung eine gesamtschuldnerisch haftende
Arbeitsgemeinschaft bilden, mit einem Hauptverantwortlichen als bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird gem. § 8 TVgG-NRW darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer gemäß den
Vorgaben des § 18 TVgG-NRW die Verpflichtungserklärung nach Anlage 4 zur RVO TVgG-NRW
(Verpflichtungserklärung nach § 18 TVgG-NRW zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen) mit Einreichung des
Angebots abzugeben haben. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass mindestens die Inhalte der Anlage 5 zur
RVO TVgG-NRW (Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen
festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer unter Berücksichtigung
der Vorgaben des TVgG-NRW) als besondere Vertragsbedingung Verwendung finden werden.
Zudem wird darauf hingewiesen, dass es gemäß dem Beschluss des Vergabesenats am OLG Düsseldorf
vom 25.6.2014 (Az. VII-Verg 39/13) insbesondere bzgl. öffentlicher Lieferaufträge mehr als zweifelhaft
ist, ob die in §§ 19 Abs. 1, Abs. 3; 21 Abs. 4 Satz 1 Nr.3 TVgG-NRW i. V. m. §§ 16 ff. RVO TVgG-NRW
(Verordnung Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen) normierte Pflicht des Bieters zur Abgabe einer
Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG-NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf
und Familie vergaberechts-/EU-Rechtskonform ist. Um etwaig mögliche Vergaberechtsverstöße sowie eine
eventuelle Ungleichbehandlung der beteiligten Bieter des Vergabeverfahrens von vornherein zu verhindern,
hat die Vergabestelle daher beschlossen, auf die Vorlage einer solchen Verpflichtungserklärung nach §
19 TVgGNRW im Rahmen der Angebotsabgabe von den Bietern zu verzichten. Insoweit erfolgt auch kein
Ausschluss eines Bieters von dem Vergabeverfahren nach § 26 SektVO wegen Nichtvorlage einer solchen
Erklärung.
Der Auftraggeber behält sich im Weiteren vor, die Einreichung einer entsprechenden Verpflichtungserklärung
nach § 19 TVgG-NRW als zusätzliche Bedingung (Anforderung) an die Auftragsausführung i. S. v. § 97 Abs.
4 Satz 2 GWB zu einem späteren Zeitpunkt von dem für den Zuschlag in Aussicht genommenen Bieter bzw.
Auftragnehmer auf gesondertes Verlangen zu fordern.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-08-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-07-20 📅
Öffnungsort: Vergabestelle DSW21, Deggingstraße 40, Raum 319, 44141 Dortmund.
Ort des Eröffnungstermins: Vergabestelle DSW21, Deggingstraße 40, Raum 319, 44141 Dortmund.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Bieter und deren ausgewiesene Bevollmächtigte.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Sonstige Sprachen: Die Ausschreibungsunterlagen können unter dem folgenden Link abgerufen werden:www.dsw21.de/evergabe

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle DSW 21
Herrn Blaschke
Internetadresse: www.dsw21.de 🌏
Name: Vergabestelle DSW21
Kontaktperson: J. Blaschke
URL der Dokumente: www.dsw21.de/evergabe 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-09-01 📅
Datum des Endes: 2018-04-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 472

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Im Vergabeverfahren erkannte Verstöße müssen unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens
bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. Ziffer IV.3.4)) gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl.
Ziffer IV.3.4)) gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine
Rüge nicht abhelfen zu wollen, muss ein Nachprüfungsantrag spätestens innerhalb von 15 Kalendertagen bei der
Vergabekammer eingereicht werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 113-201255 (2016-06-09)