Entwicklungsrahmenvertrag Konnektor

gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH

Im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nach § 291a SGB V (Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) – Gesetzliche Krankenversicherung) wird eine hierfür erforderliche interoperable und kompatible Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur i.S.v. § 291a Abs. 7 S. 1 SGB V) als bundesweite „Gesundheitstelematik“ im deutschen Gesundheitswesen etabliert. Hierfür umfasst der Ausschreibungsgegenstand die Entwicklung eines modularen Konnektors zur Anbindung von Leistungserbringerumgebungen an das Netz der Telematikinfrastruktur sowie dessen Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Zulassung durch den Auftraggeber gemäß § 291b Abs. 1a SGB V mit der Fachanwendung Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), dem Basisdienst qualifizierte elektronische Signatur (QES) und der Fachanwendung sichere Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-09-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nach § 291a SGB V (Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) – Gesetzliche Krankenversicherung) wird eine hierfür erforderliche interoperable und kompatible Informations-, Kommunikations- und Sicherheitsinfrastruktur (Telematikinfrastruktur i.S.v. § 291a Abs. 7 S. 1 SGB V) als bundesweite „Gesundheitstelematik“ im deutschen Gesundheitswesen etabliert. Hierfür umfasst der Ausschreibungsgegenstand die Entwicklung eines modularen Konnektors zur Anbindung von Leistungserbringerumgebungen an das Netz der Telematikinfrastruktur sowie dessen Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Zulassung durch den Auftraggeber gemäß § 291b Abs. 1a SGB V mit der Fachanwendung Versichertenstammdatenmanagement (VSDM), dem Basisdienst qualifizierte elektronische Signatur (QES) und der Fachanwendung sichere Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Postanschrift: Friedrichstr. 136
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gematik.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@gematik.de 📧
Telefon: +49 30/40041-0 📞
Fax: +49 30/40041-111 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E92628376 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-02 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 172-309248
ABl. S-Ausgabe: 172
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von II.1.6: Die Bieter können auf ein oder beide Lose Angebote abgeben; ein Bieter kann in jedem Fall aber nur ein Los durch Zuschlag erhalten (Zuschlagslimitierung), § 30 Abs. 1 S. 1 u. 2 VgV. Wenn derselbe Bieter in Los 1 und 2 das jeweils wirtschaftlichste Angebot eingereicht hat, so erhält er den Zuschlag nur in einem Los (Los 1) und der zweitplatzierte Bieter in Los 2 den Zuschlag auf Los 2 gemäß folgender Bedingung: Eine Zuschlagserteilung auf beide Lose erfolgt nur dann, falls beide Lose in summa die Budgetobergrenze von 13 Mio. EUR (inkl. USt.) nicht überschreiten (§ 30 Abs. 2 VgV). Im Übrigen erfolgt ein Zuschlag auf ein Los (Los 1) auch nur dann, sofern das wirtschaftlichste Angebot die Budgetobergrenze von 13 000 000 EUR (inkl. USt.) nicht überschreitet. 1. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten und unentgeltlich bei der unter I.1 angegebenen Adresse (vergabestelle@gematik.de) und auf dieser Vergabeplattform abrufbaren Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV erläutern zu lassen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen. 2. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2 angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1 angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. 3. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen. 4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. 5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 6. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch. 7. Die unter I.3. genannten, gemäß § 41 VgV zugänglichen Vergabeunterlagen enthalten neben den Vertragsbedingungen und der Leistungsbeschreibung die vollständige Techn. Spezifikation für den zu entwickelnden Konnektor auf dem Stand Release 1.6 Online-Produktivbetrieb (Stufe 1) – OPB1. Durch die am 01.07.2016 in Kraft getretene Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europ. Parlaments u.des Rates vom 23.07.2014 über elektron. Identifizierung u. Vertrauensdienste für elektron. Transaktionen im Binnenmarkt u. zur Aufhebung der RL 1999/93/EG („eIDAS-VO“) werden Änderungen an der Techn. Spezifikation und dem Protection Profiles Netzkonnektor (BSI-CC-PP-0047) und dem Protection Profiles Konnektor Online-Rollout (Stufe 1) (BSI-CC-PP-0046) erforderlich, die sich aktuell in der Erarbeitung durch die gematik bzw. durch das BSI befinden und in Ziffer 0.6. der Leistungsbeschreibung näher beschrieben sind. Zur Angebotsaufforderung wird die gematik die angepasste Techn. Spezifikation mit den erforderlichen Änderungen durch die eIDAS-VO den erfolgreichen Bewerbern bereitstellen und die entsprechenden Passagen der Leistungsbeschreibung und des Rahmenentwicklungsvertrages mit den Hinweisen zu einer späteren Anpassung entfernen, sowie die Bewertungskriterien im erforderl. Umfang anpassen. 8. Auf die Regelungen zur Losaufteilung / Zuschlagslimitierung und Begrenzung des Beschaffungsinteresses in Ziff. 6. der Bewerbungsbedingungen wird hingewiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 1
Informationen über Lose:
Die Bieter können auf ein oder beide Lose Angebote abgeben; ein Bieter kann in jedem Fall aber nur ein Los durch Zuschlag erhalten (Zuschlagslimitierung), § 30 Abs. 1 S. 1 u. 2 VgV. Weitere Bedingungen und Voraussetzungen sind unter Ziffer VI.3 aufgeführt.
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Bezeichnung des Loses: Los 1
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Entwicklungsrahmenvertrages ist die Durchführung insbesondere der folgenden Entwicklungsleistungen:
a) Konzeption und Entwicklung einer innovativen Lösungsarchitektur für einen modularen Konnektor;
b) die Entwicklung einer Software für einen Konnektor unter Beachtung der entwickelten Lösungsarchitektur mit Unterstützung für die qualifizierte elektronische Signatur (QES) und die Fachanwendungen Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) und Kommunikation Leistungserbringer (KOM-LE);
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c) die Entwicklung einer leistungsfähigen Hardware als Basis für die Aufbringung der Software des Konnektors;
d) die Durchführung und der Nachweis der Eigenverantwortlichen Tests als Zulassungsvoraussetzung;
e) Durchführung und Nachweis der elektrischen, mechanischen und physikalischen Anforderungen durch eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) akkreditierten Prüfstelle;
f) die Durchführung der Sicherheitsevaluierung sowie der erfolgreiche Abschluss der IT-Sicherheitszertifizierung durch das BSI;
g) Bereitstellung, Evaluierung und Sicherheitsbestätigung von Zulassungsobjekten, welche die Funktionalität einer sicheren Signaturerstellungseinheit oder Signaturanwendungskomponente zur Erstellung bzw. Verarbeitung von qualifizierten elektronischen Signaturen (QES) im Sinne des Gesetzes über Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen (SigG) und der Verordnung zur elektronischen Signatur (SigV) bereitstellen;
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h) sowie die erfolgreiche Zulassung durch den Auftraggeber;
i) die konzeptionellen Vorbereitungen für den Aufbau einer Serienfertigung der entwickelten Konnektoren.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Verlängerung durch einseitige Erklärung des Auftraggebers, einmal um ein weiteres Jahr.
Bezeichnung des Loses: Los 2
Losnummer: 2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen niedergelassen ist (in nicht beglaubigter Kopie), oder auf andere Weise. Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
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(2) Unterschriebene Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Vordruck).
Im Teilnahmewettbewerb sind sämtliche unter III.1.1 bis III.1.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Auf die Bestimmungen im Abschnitt VI.3 Nr. 2 wird verwiesen.
Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen. In diesem Fall hat die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrags mittels einer Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck) (a) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon-/Telefax-Nr. sowie E-Mail-Adresse zu benennen, (b) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und Durchführung des Vertrages zu bezeichnen und (c) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht vorzulegen.
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Für die Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter III.1.1 Nr. (1) und (2) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die unter III.1.2 und III.1.3 aufgeführten Unterlagen können für die Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.
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Ein Bewerber kann sich, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (gem. den Teilnahmebedingungen unter III.1.2 und III.1.3) gem. § 47 VgV der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) im Teilnahmeantrag zu benennen und die unter III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem der Bewerber ihre Kapazitäten in Anspruch nehmen will. Auch hat der Bewerber die unter III.1.1 Nr. (1) und (2) aufgeführten Unterlagen jeweils von diesen benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen.
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Erfüllt ein Dritter das entsprechende Eignungskriterium nicht oder liegt bei diesem ein Ausschlussgrund gem. §§ 123, 124 GWB vor, muss der Bewerber den Dritten innerhalb einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Frist ersetzen.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der nach § 47 VgV benannten Dritten einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und den Umsatz für den Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (Vordruck).
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(2) Nachweis einer bestehenden, aktuell gültigen Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren marktüblichen Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens zusammen 5 Millionen Euro für Personen-/Sachschäden je Versicherungsjahr. Falls eine Versicherung mit dieser Deckungshöhe derzeit nicht besteht, genügt die Vorlage von (a) einer Eigenerklärung des Unternehmens (Vordruck), dass es im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen und (b) die Erklärung eines Versicherers (in unbeglaubigter Kopie), dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung mit dem Untermehmen bereit ist.
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Mindeststandards:
Ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz in Höhe von 8 Millionen Euro innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre in dem Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags (Bereiche der IT-Sicherheit, in denen Anwendungen oder Endgeräte entwickelt und angeboten werden, z.B. sichere kryptografische Systeme, Public-Key-Infrastrukturen (PKI) und sichere elektronische Identitäten (eID)). Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die nicht über diesen Mindestjahresumsatz verfügen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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(1) Darstellung (Vordruck) von mindestens einer erfolgreichen Referenz über die in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) erbrachten Leistungen zur Entwicklung, Wartung und Herstellung von Software-/Hardware-Komponenten bis zur produktiven Nutzung, die mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar ist, wobei mindestens die folgenden 3 Kriterien (a bis c) kumulativ erfüllt sein müssen:
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(a) Umsetzung auf kostengünstiger, energiesparender Hardware (embedded System),
(b) Umsetzung eines IP-Sec Clients (Netzkonnektor) und (c) automatisiert funktionale Tests unter Berücksichtigung von Stabilität und Sicherheit.
(2) Darstellung (Vordruck) von mindestens einer erfolgreichen Referenz über die in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) erbrachten Leistungen auf dem Gebiet „Verschlüsselung und Signaturen“.
(3) Darstellung (Vordruck) von mindestens einer erfolgreichen Referenz über die in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) erbrachten Leistungen auf dem Gebiet „Smartcard- Kartenterminalintegration“.
(4) Darstellung (Vordruck) von mindestens einer erfolgreichen Referenz über den Aufbau einer automatisierten Testumgebung zur Durchführung von funktionalen Tests in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist).
(5) Darstellung (Vordruck) von mindestens einer erfolgreichen Referenz über die in den letzten 5 Jahren (Stichtag: Ablauf der Bewerbungsfrist) erbrachten Leistungen mit (a) einer erfolgreichen Zertifizierung des Leistungsgegenstandes durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (oder vergleichbar) oder (b) einer erfolgreichen Sicherheitsevaluation des Leistungsgegenstandes nach Common Criteria (Evaluation Assurance Level Stufe 3 oder höher, oder vergleichbar).
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Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die nicht über diese unter Nr. 1 bis 5 geforderten Referenzen verfügen oder deren eingereichte Referenzen nicht die jeweils genannten Anforderungen vollständig erfüllen, sind nicht zur Auftragsdurchführung geeignet und werden nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Eine Referenz kann zu mehreren Punkten unter Nr. 1 bis 5 angegeben werden.
Die nach Nr. 1 bis 5 vorzulegenden Referenzen müssen eindeutig demjenigen Unternehmen als Auftragnehmer / Durchführungsverantwortlichem zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung in dem Teilnahmeantrag darauf beruft.
Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben der Bewerber zu den Referenzen bei den Referenz-Auftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor.

Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-10-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte
Kontakt
Kontaktperson: Oliver Toufar
Internetadresse: www.gematik.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E92628376 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung von II.1.6:
Die Bieter können auf ein oder beide Lose Angebote abgeben; ein Bieter kann in jedem Fall aber nur ein Los durch Zuschlag erhalten (Zuschlagslimitierung), § 30 Abs. 1 S. 1 u. 2 VgV. Wenn derselbe Bieter in Los 1 und 2 das jeweils wirtschaftlichste Angebot eingereicht hat, so erhält er den Zuschlag nur in einem Los (Los 1) und der zweitplatzierte Bieter in Los 2 den Zuschlag auf Los 2 gemäß folgender Bedingung: Eine Zuschlagserteilung auf beide Lose erfolgt nur dann, falls beide Lose in summa die Budgetobergrenze von 13 Mio. EUR (inkl. USt.) nicht überschreiten (§ 30 Abs. 2 VgV). Im Übrigen erfolgt ein Zuschlag auf ein Los (Los 1) auch nur dann, sofern das wirtschaftlichste Angebot die Budgetobergrenze von 13 000 000 EUR (inkl. USt.) nicht überschreitet.
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1. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags sind die von der Vergabestelle bereit gestellten und unentgeltlich bei der unter I.1 angegebenen Adresse (vergabestelle@gematik.de) und auf dieser Vergabeplattform abrufbaren Vordrucke zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nach Maßgabe des § 56 Abs. 2-4 VgV nachzufordern oder gem. § 48 Abs. 7 VgV erläutern zu lassen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Erläuterung. Sämtliche Unterlagen sind, soweit nicht die Einreichung in Kopie ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan, kein Fax) und, soweit zutreffend, an der entsprechenden Stelle unterschrieben, einzureichen.
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2. Der einzureichende Teilnahmeantrag ist als solcher zu kennzeichnen („Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!“) und bis zu der unter IV.2.2 angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1 angegebenen Adresse bei der Vergabestelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen.
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3. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in zweifacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie nach Möglichkeit in einfacher elektronischer Kopie (CD/DVD) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder elektronischer Form ist nicht zugelassen.
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4. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 10 Tage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt.
6. Die Verfahrens- und Vertragssprache ist Deutsch.
7. Die unter I.3. genannten, gemäß § 41 VgV zugänglichen Vergabeunterlagen enthalten neben den Vertragsbedingungen und der Leistungsbeschreibung die vollständige Techn. Spezifikation für den zu entwickelnden Konnektor auf dem Stand Release 1.6 Online-Produktivbetrieb (Stufe 1) – OPB1. Durch die am 01.07.2016 in Kraft getretene Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europ. Parlaments u.des Rates vom 23.07.2014 über elektron. Identifizierung u. Vertrauensdienste für elektron. Transaktionen im Binnenmarkt u. zur Aufhebung der RL 1999/93/EG („eIDAS-VO“) werden Änderungen an der Techn. Spezifikation und dem Protection Profiles Netzkonnektor (BSI-CC-PP-0047) und dem Protection Profiles Konnektor Online-Rollout (Stufe 1) (BSI-CC-PP-0046) erforderlich, die sich aktuell in der Erarbeitung durch die gematik bzw. durch das BSI befinden und in Ziffer 0.6. der Leistungsbeschreibung näher beschrieben sind. Zur Angebotsaufforderung wird die gematik die angepasste Techn. Spezifikation mit den erforderlichen Änderungen durch die eIDAS-VO den erfolgreichen Bewerbern bereitstellen und die entsprechenden Passagen der Leistungsbeschreibung und des Rahmenentwicklungsvertrages mit den Hinweisen zu einer späteren Anpassung entfernen, sowie die Bewertungskriterien im erforderl. Umfang anpassen.
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8. Auf die Regelungen zur Losaufteilung / Zuschlagslimitierung und Begrenzung des Beschaffungsinteresses in Ziff. 6. der Bewerbungsbedingungen wird hingewiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499-163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 172-309248 (2016-09-02)