Ersatzsystem Essen-Karnap 1. Bauabschnitt Lohwiese und Ahnewinkel

Entwässerung Essen GmbH

Im Rahmen der Baumaßnahme wird die Errichtung eines Ersatzsystems erforderlich. Über Dränage- und Transportleitungen wird das Wasser gefasst und abgeleitet. Am Tiefpunkt wird das Wasser über zu errichtende Pumpstationen und Druckrohrleitungen über den Deich der Emscher gehoben und in selbige eingeleitet. Vertragsbestandteil dieser Bekanntmachung sind die geplanten Maßnahmen im 1. Bauabschnitt Lohwiese und Ahnewinkel. Der Bauabschnitt Lohwiese und Ahnewinkel ist wiederum in die Bereiche: 1: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Lohwiese, 2: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Ahnewinkel, 3: Pumpstationen und Druckrohrleitungssystem (Lohwiese/Ahnewinkel) und 4: Straßenbauarbeiten/Oberflächensanierung (Lohwiese/Ahnewinkel) unterteilt. Die Abrechnung der Bereiche erfolgt getrennt nach Losen: Los 1: Bereiche 1 bis 3 im Auftrag der Entwässerung Essen GmbH, Los 2: Bereich 4 im Auftrag der Stadt Essen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-28 Auftragsbekanntmachung
2016-09-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Baumaßnahme wird die Errichtung eines Ersatzsystems erforderlich. Über Dränage- und Transportleitungen wird das Wasser gefasst und abgeleitet. Am Tiefpunkt wird das Wasser über zu errichtende Pumpstationen und Druckrohrleitungen über den Deich der Emscher gehoben und in selbige eingeleitet. Vertragsbestandteil dieser Bekanntmachung sind die geplanten Maßnahmen im 1. Bauabschnitt Lohwiese und Ahnewinkel. Der Bauabschnitt Lohwiese und Ahnewinkel ist wiederum in die Bereiche: 1: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Lohwiese, 2: Verlegung Dränage- und Transportleitungssystem Ahnewinkel, 3: Pumpstationen und Druckrohrleitungssystem (Lohwiese/Ahnewinkel) und 4: Straßenbauarbeiten/Oberflächensanierung (Lohwiese/Ahnewinkel) unterteilt. Die Abrechnung der Bereiche erfolgt getrennt nach Losen: Los 1: Bereiche 1 bis 3 im Auftrag der Entwässerung Essen GmbH, Los 2: Bereich 4 im Auftrag der Stadt Essen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauarbeiten für Dämme, Kanäle, Bewässerungskanäle und Aquädukte 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entwässerung Essen GmbH
Postanschrift: Rüttenscheider Straße 27-37
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-essen.de 🌏
E-Mail: stefan.mager@aulinger.eu 📧
Telefon: +49 201959860 📞
Fax: +49 2019598699 📠
URL der Dokumente: http://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-28 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 085-149419
ABl. S-Ausgabe: 85
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VOB/A EU (vgl. § 3 Abs. 1 VOB/A EG). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind unter www.deutsche-evergabe.de abrufbereit. 3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 17.6.2016, 12:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss. 4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Bereiche 1 bis 3 im Auftrag der Entwässerung Essen GmbH
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Baumaßnahme Bereiche 1 bis 3 umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:
ca. 9 700 m
ca. 4 600 m
ca. 5 900 m
ca. 13 100 m
ca. 2 000 lfm Grundwasserhaltung einrichten, betreiben und zurückbauen (in Bauabschnitten);
ca. 35 Stck. Stahlbetonschächte DN 1000 einbauen (Tiefe bis 5,5 m);
6 Stck. Stahlbetonschächte DN 1500 einbauen (Tiefe bis 5,5 m);
2 Stck. Stahlbetonschächte DN 3000 (Pumpstationen) einbauen (Tiefe bis 8 m);
ca. 6 520 m
ca. 1 300 m Bordsteine und Rinnensteine aufnehmen, lagern und wieder einbauen;
ca. 1 300 m Dränageleitung DN 250 PVC-U einbauen;
ca. 640 m Transportleitung Da 280 PE-HD einbauen;
ca. 1 050 m
ca. 685 m Druckrohrleitung DN 100 bis DN 250 verlegen;
ca. 685 m Dichtheitsprüfung;
Materialbeistellung;
Für die Baumaßnahme in den Bereichen 1 und 2 werden Materialen (ausgenommen sind Schüttgüter) vom Auftraggeber beigestellt. Die Materialbeistellung ist der einer separaten Anlage des Leistungsverzeichnisses „Materialbeistellung durch den AG“ zu entnehmen.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 33 000 EUR 💰
Dauer: 18 Tage
Bezeichnung des Loses: Bereich 4 im Auftrag der Stadt Essen (genaue Bezeichnung?)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die Baumaßnahme Bereich 4 umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:
Bereich 4-1 Lohwiese;
ca. 1 050 m
ca. 6 Stck. Rückbau und Neubau von Straßenablaufschächten;
Bereich 4-2 Lünschermannborn;
ca. 190 m
ca. 10 m Regulierung vorhandener Rinnenbahnen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 3 500 000 EUR 💰
Dauer: 18 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Die unter Ziffer III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter und bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
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Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann zunächst durch die Abgabe des Formulars II „Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit“ erbracht werden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
2. Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular III „Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3. Aktueller Ausdruck aus dem Handels- oder Berufsregister oder einem gleichwertigen Verzeichnis.
4. Aktueller Nachweis der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.1.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen; fehlende Nachweise und Erklärungen werden vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, von dem Bieter der nach Abschluss der Verhandlungen den Zuschlag erhalten soll, Nachweise zu verlangen, die belegen, dass die eingereichten Eigenerklärungen und Kopien von Nachweisen wahrheitsgemäß erfolgt sind.
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Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:
1. Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte:
a) Namen, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters.
b) Angaben zu Anschrift und Größe des Betriebsgeländes/Bauhofs.
c) Geschäftsfelder.
d) Mitgliedschaft im Fachverband.
e) Umgang mit Bodenaushubmaterialien.
f) Benennung eines fachlich qualifizierten Entsorgungsverantwortlichen.
g) Zertifizierung nach DIN ISO 9001 Qualitätsmanagement oder ausgestattet mit gleichwertigem Zertifikat.
h) Erreichbarkeit im Notfall.
i) Regelarbeitszeit im Unternehmen.
j) Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen. Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular V „Eigenerklärung zum Unternehmen“ zu verwenden und es sind soweit erforderlich die darin genannten Erklärungen in separaten Nachweisen selbst zu erstellen.
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2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils 10 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 5 000 000 EUR für Vermögensschäden oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI „Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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3. Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in EUR bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015), soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Sofern das Geschäftsjahr 2015 noch nicht abgeschlossen wurde, geben Sie den Umsatz bitte bezogen auf die Geschäftsjahre 2012, 2013 und 2014 an. Hierfür ist das Formular VII „Erklärung zu den Umsätzen“ zu verwenden das den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Auf die Mindeststandards wird hingewiesen.
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Mindeststandards:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Zu Ziffer 3 gilt: Der Bieter wird nur dann als geeignet angesehen, wenn er einen vergleichbaren Umsatz von 15,0 Mio. EUR in Summe in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Geschäftsjahre 2013, 2014, 2015) im Aufgabenspektrum des innerstädtischen Kanalbaus in offener Bauweise erreicht hat.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.1 Nennung von mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre, die folgendes umfasst inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts: Bau von innerstädtischen Abwasserkanälen in offener Bauweise (größer DN 1000 und Tiefenlage größer 5 m Tiefe). Der anstehende Boden war von Sand geprägt. Als Verbauart kam ein senkrechter oder waagerechter Normverbau oder Grabenverbaugeräte nach DIN 4124 zum Einsatz. Zur Grundwasserregelung für die Verbau- und Rohrleitungsarbeiten kam eine Vakuumwasserhaltung zum Einsatz. Für die Benennung dieser Referenz ist das Formular VII zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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1.2 Nennung von mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre, die folgendes umfasst inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts: Das Bauvorhaben muss den Bau von Pumpstationen als Tiefbauteil (Pumpen nass aufgestellt, Schacht aus Betonfertigteilen oder Ortbeton, Innendurchmesser mind. DN 2000) beinhaltet haben. Zur Herstellung der Pumpstationen war eine Grundwasserhaltung erforderlich. Der Bau des Ableitungssystems (Druckrohrleitung DN mind. DN 150, Einbaulänge mind. 100 m) muss ebenfalls Bestandteil der Bauleistungen des Bieters gewesen sein. Die Gründungstiefe der Pumpstationen unter Geländeoberkante muss mindestens 5,0 m betragen haben. Die Baumaßnahme muss neben den Rohbauarbeiten auch die Bauleistungen für die EMSR-Technik beinhaltet haben. Für die Benennung dieser Referenz ist das Formular VIII zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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1.3 Nennung von mindestens einer Referenz innerhalb der letzten 5 Jahre, die folgendes umfasst, inklusive einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts: Bau einer horizontalen Fassungsanlage für Grundwasser inklusive Einbau von Filterrohren gemäß DIN 4262-1 oder DIN 4925-1 bis 3 sowie Einbau von zweistufigen Filterschüttungen um die Filterrohre und Verlegung in offener Bauweise im öffentlichen Straßenraum in Tiefenlage von mind. 5 m. Filterrohre und Filterschüttungen müssen dabei unterhalb des anstehenden Grundwasserspiegels verlegt worden sein. Für den Einbau war eine Grundwasserhaltung erforderlich. Für die Benennung dieser Referenz ist das Formular IX zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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1.4 Für die Referenzen gilt, dass eine Benennung des Auftraggebers und eines Ansprechpartners sowie Benennung des Auftragswertes und des Ausführungszeitraumes vorzunehmen ist. Es werden nur Referenzen gewertet, die schlussabgenommen sind.
2. Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 9611) – Beurteilungsgruppe AK1 sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe(n) nachweist. Der Nachweis gilt insbesondere als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen durch einen Prüfbericht entsprechend Güte- und Prüfbestimmungen Abschnitt 4.1 für die geforderte(n) Beurteilungsgruppe( n) nachweist und eine Verpflichtung vorlegt, dass der Bieter im Auftragsfall für die Dauer der Werkleistung einen Vertrag zur Gütesicherung Kanalbau RALGZ 961 entsprechend Abschnitt 4.3 abschließt und die zugehörige „Eigenüberwachung“ entsprechend Abschnitt 4.2 durchführt. Für die Erbringung dieses Nachweises ist Formular X „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Mindeststandards:
Die bekannt gemachten Kriterien sind einzuhalten.
Zudem gilt:
Soweit ein Bieter für Leistungen Subunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bieters eingerichtet ist, hat er diese Leistungen unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular XI zu benennen.
Beruft sich ein Bieter darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bieters nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular XII zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II „Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit“, das Formular VII „Eigenerklärung zu Referenzen“ und das Formular VIII „Eigenerklärung zu fachtechnischen Anforderungen“ bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen. Ferner ist das Formular Erklär TVgG auch von diesen insoweit auszufüllen und durch den Bieter einzureichen, wie es sich auf die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bezieht.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Von der Nettoauftragssumme werden 5 % als Vertragserfüllungssicherheit einbehalten, die gegen eine unbefristete Bankbürgschaft ausgelöst werden kann. Die Bürgschaft ist nach den Vorgaben des Formulars Vertragserfüllungsbürgschaft auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Für Mängelansprüche ist eine Sicherheit in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme zu leisten. Die Sicherheit ist in Form einer Bürgschaft nach den Vorgaben des Formulars Bürgschaftserklärung für Mängelansprüche auszuführen, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-08-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-06-17 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Essen – Amt für Straßen und Verkehr –
Postanschrift: Lindenallee 10
Postleitzahl: 45121
Land: Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Kommunales Unternehmen der Abwasserentsorgung
Kontakt
Kontaktperson: Aulinger Rechtsanwälte
Internetadresse: http://www.essen.de 🌏
Dokumente URL: http://www.deutsche-evergabe.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber gewählte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VOB/A EU (vgl. § 3 Abs. 1 VOB/A EG). Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
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2. Die für die Angebotserstellung erforderlichen Vergabeunterlagen sind unter www.deutsche-evergabe.de abrufbereit.
3. Die Angebote sind einzureichen bis zum 17.6.2016, 12:00 Uhr (Submission). Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
4. Mit dem Angebot sind die Formblätter „Angaben zur Kalkulation über die Endsumme“ oder „Angaben zur Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen“ sowie „Aufgliederung wichtiger Einheitspreise“ ausgefüllt einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, diese zum Zwecke der Angebotsprüfung zu sichten. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, die komplette Auftragskalkulation/Urkalkulation vor Auftragserteilung (in verschlossenem Umschlag) zu verlangen. Diese muss mindestens getrennt die Einzelkosten der Teilleistungen, die Baustellengemeinkosten, die Allgemeinen Geschäftskosten, Wagnis und Gewinn ausweisen. Wenn es zum Zwecke der Angebotsprüfung erforderlich ist, wird der Auftraggeber die Auftragskalkulation schon früher verlangen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland mit Sitz bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473055 📞
Fax: +49 2211472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Quelle: OJS 2016/S 085-149419 (2016-04-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-09-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 171-307039
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 085-149419
ABl. S-Ausgabe: 171

Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Bereich 4 im Auftrag der Stadt Essen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB muss ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingangder Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt werden. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig.
Quelle: OJS 2016/S 171-307039 (2016-09-01)