Ertüchtigung Rudolf-Diesel-Gymnasium im Rahmen des Bildungsförderprogramms – Techn. Ausrüstung ALG 1, 2, 3 und 8

Stadt Augsburg

Die Stadt Augsburg führt im Rahmen des Bildungsförderungsprogramms derzeit eine Ertüchtigung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums, Peterhofstr. 9, 86163 Augsburg-Hochzoll, durch.
Die Schule mit ca. 1 100 Schüler/innen soll nach folgenden Zielsetzungen ertüchtigt werden:
1. Statik;
2. Brandschutz;
3. Schadstoffentsorgung;
4. energetische Sanierung der Gebäudehülle;
5. zusätzlicher Raumbedarf;
6. Herstellung der Barrierefreiheit.
Die Maßnahme soll in 5 Bauabschnitten durchgeführt werden:
1. BA: Neubau Erweiterungsbau (EG bis 2.OG);
2. BA: Sanierung Bestand (EG) und Anbau an Bestand (EG);
3. BA: Sanierung Bestand im nördl. Bereich (EG bis 3.OG);
4. BA: Sanierung Bestand im südl. Bereich (1. bis 3.OG);
5. BA: Sanierung Bestand im westl. Bereich (EG bis 2.OG)
noch keinem BA zugeordnet: Sanierung der Turnhalle mit Anbau Umkleiden, Umbau Hausmeisterwohnung mit Energiezentrale.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-04 Auftragsbekanntmachung
2017-03-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-10-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Augsburg führt im Rahmen des Bildungsförderungsprogramms derzeit eine Ertüchtigung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums, Peterhofstr. 9, 86163 Augsburg-Hochzoll, durch. Die Schule mit ca. 1 100 Schüler/innen soll nach folgenden Zielsetzungen ertüchtigt werden: 1. Statik; 2. Brandschutz; 3. Schadstoffentsorgung; 4. energetische Sanierung der Gebäudehülle; 5. zusätzlicher Raumbedarf; 6. Herstellung der Barrierefreiheit. Die Maßnahme soll in 5 Bauabschnitten durchgeführt werden: 1. BA: Neubau Erweiterungsbau (EG bis 2.OG); 2. BA: Sanierung Bestand (EG) und Anbau an Bestand (EG); 3. BA: Sanierung Bestand im nördl. Bereich (EG bis 3.OG); 4. BA: Sanierung Bestand im südl. Bereich (1. bis 3.OG); 5. BA: Sanierung Bestand im westl. Bereich (EG bis 2.OG) noch keinem BA zugeordnet: Sanierung der Turnhalle mit Anbau Umkleiden, Umbau Hausmeisterwohnung mit Energiezentrale.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Heizungsplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Augsburg, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Augsburg
Postanschrift: Rathausplatz 1
Postleitzahl: 86150
Postort: Augsburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.augsburg.de 🌏
E-Mail: vergabe.baureferat@augsburg.de 📧
Telefon: +49 8213243087 📞
URL der Dokumente: http://www.vergabe.bayern.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-08 📅
Datum des Beginns: 2017-02-24 📅
Datum des Endes: 2020-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 195-351317
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten. b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle zu richten. c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt. d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. e) Die Leistungsphasen 1-3 bzw. bei Sanitär 1-4 sind für den 1.BA, die Leistungsphasen 1 und 2 sind für alle Bauabschnitte bereits beauftragt und daher nicht Bestandteil des Verfahrens. Das Büro gilt als vorbefasster Bewerber. Tritt der Fall ein, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen dieses Büros vom AG allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Augsburg führt im Rahmen des Bildungsförderungsprogramms derzeit eine Ertüchtigung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums, Peterhofstr. 9, 86163 Augsburg-Hochzoll, durch.
Die Schule mit ca. 1 100 Schüler/innen soll nach folgenden Zielsetzungen ertüchtigt werden:
1. Statik;
2. Brandschutz;
3. Schadstoffentsorgung;
4. energetische Sanierung der Gebäudehülle;
5. zusätzlicher Raumbedarf;
6. Herstellung der Barrierefreiheit.
Die Maßnahme soll in 5 Bauabschnitten durchgeführt werden:
1. BA: Neubau Erweiterungsbau (EG bis 2.OG);
2. BA: Sanierung Bestand (EG) und Anbau an Bestand (EG);
3. BA: Sanierung Bestand im nördl. Bereich (EG bis 3.OG);
4. BA: Sanierung Bestand im südl. Bereich (1. bis 3.OG);
5. BA: Sanierung Bestand im westl. Bereich (EG bis 2.OG)
noch keinem BA zugeordnet: Sanierung der Turnhalle mit Anbau Umkleiden, Umbau Hausmeisterwohnung mit Energiezentrale.
Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung, ALG 1, 2, 3 und 8, bei der Ertüchtigung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums Augsburg nach dem Leistungsbild des § 55 der HOAI (in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung) mit stufenweiser Beauftragung nach Bauabschnitten.
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Die Leistungsphasen 1-3 sind für den 1.BA für die ALG 1, 2, 3 und 8 bzw. im Bereich Sanitär sind die Leistungsphasen 1-4 für den 1. BA, die Leistungsphasen 1 und 2 sind für alle Bauabschnitte bereits beauftragt und daher nicht Bestandteil des Verfahrens.
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Das Büro gilt als vorbefasster Bewerber. Tritt der Fall ein, dass das sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen dieses Büros vom AG allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
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Der Kostenrahmen für die Gesamtmaßnahme beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand ca. 30 000 000 EUR brutto (KG 200-700).
Die Vergabeverhandlung ist aller Voraussicht nach im Januar 2017,
die Auftragsvergabe voraussichtlich im Februar 2017.
Planungsbeginn für den 1. und 2. Bauabschnitt direkt im Anschluss.
Bauausführung für den 1.BA ab 08/2017, Fertigstellung 1. BA in 09/2018.
Bauausführung für den 2.BA ab 08/2018, Fertigstellung 2.BA in 09/2019.
Die Bauabschnitte 3 bis 5, sowie die Maßnahmen an der Turnhalle, Hausmeisterwohnung und Energiezentrale sollen ab 2020 beginnen, bedürfen aber noch des Beschlussfassung durch die politischen Gremien.
Nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs wird die Honorarzone gemäß § 56 der HOAI 2013, Leistungsbild Technische Ausrüstung, und gemäß Anlage 15, Nummer 15.2, Objektliste Technische Ausrüstung, im Verhandlungsverfahren zur Erstellung des Angebots vom Auftraggeber mitgeteilt.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Im Falle einer positiven Beschlussfassung für den 3. bis 5. Bauabschnitt, die Maßnahmen an der Turnhalle, Hausmeisterwohung und Energiezentrale.
Beschreibung der Optionen:
Beabsichtigt ist eine bauabschnittsweise und stufenweise Beauftragung gemäß folgenden Optionen:
Option 1:
Stufe 3: 1.BA: Lph. 5-7, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: 1.BA: Lph. 8, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 5: 1.BA: Lph. 9, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013.
Option 2:
Stufe 2: 2.BA: Lph. 3+4, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 3: 2.BA: Lph. 5-7, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: 2.BA: Lph. 8, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 5: 2.BA: Lph. 9, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013.
Option 3:
Stufe 2: 3.BA: Lph. 3+4, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 3: 3.BA: Lph. 5-7, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: 3.BA: Lph. 8, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 5: 3.BA: Lph. 9, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013.
Option 4:
Stufe 2: 4.BA: Lph. 3+4, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 3: 4.BA: Lph. 5-7, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: 4.BA: Lph. 8, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 5: 4.BA: Lph. 9, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013.
Option 5:
Stufe 2: 5.BA: Lph. 3+4, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 3: 5.BA: Lph. 5-7, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 4: 5.BA: Lph. 8, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013;
Stufe 5: 5.BA: Lph. 9, für ALG 1, 2, 3 und 8 gem. § 55 HOAI 2013.
Zuerst werden die Optoin 1, Stufe 3 und die Option 2, Stufe 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Optionen und Stufen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Augsburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB.
b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.
c) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers gem. § 43 Abs. 1 VgV nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
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d) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und § 36 Abs. 1 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben.
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e) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
f) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.
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b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
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Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
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Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.
Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
Mindeststandards:
Zu a) Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 350 000 EUR brutto.
zu b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013, 2014, 2015) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
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b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie bereichtigt sind, die Berufsbeszeichnung „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
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c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild HLS-Planungen ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 5 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und drei Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild HLS-Planungen.
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d) Angabe von mindestens drei Referenzen gem. § 75 Abs. 5 VgV. Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner eine Referenz einzureichen.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
— Der Referenzzeitraum muss zwischen 2006-2016 liegen, die Lph. 3 muss in diesem Zeitraum begonnen und die Lph. 8 abgeschlossen sein.
— Beim Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 2 – 8 beauftragt worden sein.
Folgende Angaben sind bei den Referenzprojekten erforderlich (siehe Bewertungsmatrix):
— Projektbezeichnung;
— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters;
— Projektlaufzeit;
— Beauftragte Leistungen;
— Beauftragte Anlagengruppen;
— Bauvolumen ( KG 200-700);
— Honorarzone;
— Auftraggeber, Vergaberichtlinien;
— Zusatzpunkte für: Schulsanierung, energetische Sanierung der Gebäudehülle, Maßnahme zumindest teilweise im laufenden Betrieb, Ausführung in Bauabschnitten, Planung und/oder Durchführung von Umbaumaßnahmen an einer Energie-/Heizzentrale;
— Projektdarstellung des Referenzprojekts auf höchstens 2 DIN A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung z. B. mit Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform.
e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
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Mindeststandards:
Zu a) Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von 4 Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
zu b) Die Person des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie bereichtigt sind, die Berufsbeszeichnung „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
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zu c) Mindestanforderung sind 5 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und drei Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild HLS-Planungen.
zu d) Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
— Der Referenzzeitraum muss zwischen 2006-2016 liegen, die LPH 3 muss in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.
— Beim Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 2-8 beauftragt worden sein.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3) b) dieser Bekanntmachung vorzulegen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
— wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;
— technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen dargestellten Bewertungsmatrix.
Hinweis Losverfahren: Die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber beträgt 6. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 6. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
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Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor dem Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentralstelle Vergabewesen
Dokumente URL: http://www.vergabe.bayern.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
a) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten.
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b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle zu richten.
c) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.
d) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
e) Die Leistungsphasen 1-3 bzw. bei Sanitär 1-4 sind für den 1.BA, die Leistungsphasen 1 und 2 sind für alle Bauabschnitte bereits beauftragt und daher nicht Bestandteil des Verfahrens.
Das Büro gilt als vorbefasster Bewerber. Tritt der Fall ein, dass sich das vorbefasste Büro bewerben und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen dieses Büros vom AG allen Bietern zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 892176-2847 📠
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2016/S 195-351317 (2016-10-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Augsburg führt im Rahmen des Bildungsförderungsprogramms derzeit eine Ertüchtigung des Rudolf-Diesel-Gymnasiums, Peterhofstr. 9, 86163 Augsburg-Hochzoll, durch. Die Schule mit ca. 1100 Schüler/innen soll nach folgenden Zielsetzungen ertüchtigt werden: 1. Statik, 2. Brandschutz, 3. Schadstoffentsorgung, 4. energetische Sanierung der Gebäudehülle, 5. zusätzlicher Raumbedarf, 6. Herstellung der Barrierefreiheit. Die Maßnahme soll in 5 Bauabschnitten durchgeführt werden: 1. BA: Neubau Erweiterungsbau (EG bis 2. OG), 2. BA: Sanierung Bestand (EG) und Anbau an Bestand (EG), 3. BA: Sanierung Bestand im nördl. Bereich (EG bis 3. OG), 4. BA: Sanierung Bestand im südl. Bereich (1. bis 3. OG), 5. BA: Sanierung Bestand im westl. Bereich (EG bis 2. OG) noch keinem BA zugeordnet: Sanierung der Turnhalle mit Anbau Umkleiden, Umbau Hausmeisterwohnung mit Energiezentrale.
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Gesamtwert des Auftrags: 651 441 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 059-110204
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 195-351317
ABl. S-Ausgabe: 59
Zusätzliche Informationen
Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Schule mit ca. 1100 Schüler/innen soll nach folgenden Zielsetzungen ertüchtigt werden:
1. Statik,
2. Brandschutz,
3. Schadstoffentsorgung,
4. energetische Sanierung der Gebäudehülle,
5. zusätzlicher Raumbedarf,
1. BA: Neubau Erweiterungsbau (EG bis 2. OG),
2. BA: Sanierung Bestand (EG) und Anbau an Bestand (EG),
3. BA: Sanierung Bestand im nördl. Bereich (EG bis 3. OG),
4. BA: Sanierung Bestand im südl. Bereich (1. bis 3. OG),
5. BA: Sanierung Bestand im westl. Bereich (EG bis 2. OG)
Die LPH. 1-3 sind für den 1.BA für die ALG 1, 2, 3 und 8 bzw. im Bereich Sanitär sind die LPH. 1-4 für den 1. BA, die LPH. 1 und 2 sind für alle BA bereits beauftragt und daher nicht Bestandteil des Verfahrens.
Planungsbeginn für den 1. und 2. Bauabschnitt direkt im Anschluss an die Beauftragung.
Beschreibung der Optionen:
Beabsichtigt ist eine bauabschnittsweise und stufenweise Beauftragung gemäß der Auftragsbekanntmachung.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe/Gesamteindruck, Qualität der Präsentationsunterlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 25

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-07 📅
Quelle: OJS 2017/S 059-110204 (2017-03-22)