Erweiterungsneubau für das Gymnasium Sulingen – Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013

Landkreis Diepholz

Dieses Vergabeverfahren umfasst die Leistungen der Objektplanung Gebäude für einen Erweiterungsneubau am Gymnasium in Sulingen. Vor-/nachbereitende Maßnahmen (z. B. der Abriss von Bestandsgebäuden, Umbauten der vorhandenen Fachräume im Bestand) sind nicht Bestandteil der Vergabe. Um den Flächenbedarf zu decken besteht insgesamt ein Bedarf von 12 allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und zwei Fachunterrichtsräumen (FUR), einschließlich der erforderlichen Nebenräume.
Für das Bauvorhaben ist ein Budget von rund 2 661 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 und 400 gem. DIN 276 vorgesehen. Auf die Kostengruppe 300 entfallen dabei ca. 1 978 000 EUR (netto) und auf die Kostengruppe 400 entfallen ca. 683 000 EUR (netto).
Weitere Informationen finden sich auf der URL: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ />Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verhandlungsverfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg unterstützen und beratend begleiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-19.

Wer?
Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Kurze Beschreibung:
Dieses Vergabeverfahren umfasst die Leistungen der Objektplanung Gebäude für einen Erweiterungsneubau am Gymnasium in Sulingen. Vor-/nachbereitende Maßnahmen (z. B. der Abriss von Bestandsgebäuden, Umbauten der vorhandenen Fachräume im Bestand) sind nicht Bestandteil der Vergabe. Um den Flächenbedarf zu decken besteht insgesamt ein Bedarf von 12 allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und zwei Fachunterrichtsräumen (FUR), einschließlich der erforderlichen Nebenräume. Für das Bauvorhaben ist ein Budget von rund 2 661 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 und 400 gem. DIN 276 vorgesehen. Auf die Kostengruppe 300 entfallen dabei ca. 1 978 000 EUR (netto) und auf die Kostengruppe 400 entfallen ca. 683 000 EUR (netto). Weitere Informationen finden sich auf der URL: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verhandlungsverfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Diepholz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Diepholz
Postanschrift: Niedersachsenstraße 2
Postleitzahl: 49356
Postort: Diepholz
Kontakt
Internetadresse: http://www.diepholz.de/ 🌏
E-Mail: lkdiepholz@luchterhandt.de 📧
URL der Dokumente: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 098-175102
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Alle Bewerbungsformulare sowie ggf. weitere Informationen sind unter der URL: http:// www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ hinterlegt. Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der o. g. URL. Es liegt in der Verantwortung der/s Bewerber/s die beantworteten Fragen auf der o. g. URL regelmäßig einzusehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dieses Vergabeverfahren umfasst die Leistungen der Objektplanung Gebäude für einen Erweiterungsneubau am Gymnasium in Sulingen. Vor-/nachbereitende Maßnahmen (z. B. der Abriss von Bestandsgebäuden, Umbauten der vorhandenen Fachräume im Bestand) sind nicht Bestandteil der Vergabe. Um den Flächenbedarf zu decken besteht insgesamt ein Bedarf von 12 allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und zwei Fachunterrichtsräumen (FUR), einschließlich der erforderlichen Nebenräume.
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Für das Bauvorhaben ist ein Budget von rund 2 661 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 300 und 400 gem. DIN 276 vorgesehen. Auf die Kostengruppe 300 entfallen dabei ca. 1 978 000 EUR (netto) und auf die Kostengruppe 400 entfallen ca. 683 000 EUR (netto).
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Weitere Informationen finden sich auf der URL: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verhandlungsverfahrens durch das büro luchterhandt, Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
Geschätzter Gesamtwert: 250 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Fachdienst Liegenschaften des Landkreises Diepholz ist u. a. für die Neu-, Um- und Erweiterungsmaßnahmen der landkreiseigenen Gebäude zuständig. Dieses Vergabeverfahren umfasst die Leistungen der Objektplanung Gebäude für einen Erweiterungsneubau am Gymnasium in Sulingen. Vor-/nachbereitende Maßnahmen (z. B. der Abriss von Bestandsgebäuden, Umbauten der vorhandenen Fachräume im Bestand) sind nicht Bestandteil der Vergabe.
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Das Grundstück in der Schmelingstraße 37 wird von den Straßen Schmelingstraße im Norden, dem Rudolf-Eickhoff-Weg im Westen und dem Postweg im Süden begrenzt. Auf der östlichen Seite des Schulgrundstückes schließen Grundstücke mit Wohnbebauung an. Das Gymnasium Sulingen ist ein vierzügiges Gymnasium. Unterrichtet werden die Jahrgänge 5 bis 12. Entsprechend des Schulentwicklungsplanes wird das Gymnasium Sulingen langfristig in der Sekundarstufe I 4- zügig sein und in der Sekundarstufe II sieben Lerngruppen haben. Es wird derzeit von ca. 1 000 Schülern/-innen besucht. Aktuell besteht bereits eine erhebliche Flächenunterdeckung, so dass derzeit bereits Interimsmaßnahmen für vier allgemeine Unterrichtsräume (AUR) in Mobilcontainern errichtet wurden. Dieser Bedarf wird sich in kommenden Jahren vergrößern.
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Um den Flächenbedarf zu decken besteht ein Bedarf von 12 AUR und zwei Fachunterrichtsräumen (FUR) einschl. der erforderlichen Nebenräume.
Als Ergebnis einer Variantenuntersuchung wird ein Erweiterungsneubau auf dem Grundstück des Gymnasiums verfolgt, der als ein Gebäude den Flächenbedarf decken soll. Dieser Anbau soll an den bestehenden Verwaltungs-/ Fachraumtrakt in Richtung Schmelingstraße angeschlossen werden. Hierfür müssen Lehreparkplätze verlagert und ein Gebäude des benachbarten Klinikverbundes abgerissen werden.
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Da angedacht ist, in dem Neubau die Jahrgänge 5 und 6 unterzubringen, ist ein erhöhter Platz-/ Bewegungsbedarf in den Nebenflächen (Differenzierungsräume, Pausenforum, Lernlandschaften etc.) zu berücksichtigen. Die neuen FUR sollen vom Fachbereich Musik (evtl. außerhalb der Schulzeit von der Kreismusikschule) genutzt werden. Fachspezifische Belange wie Schallschutz und Akustik sind zu beachten. Die notwendigen Nebenräume sind mit zu planen. Nach Ausgliederung der Fachunterrichtsräume Musik, sind die FUR im Bestand neu zu strukturieren und zusammenzuführen.
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Ebenso muss den Anforderungen der Inklusion Rechnung getragen werden. Energetische Vorgaben und Erfordernisse sind zu beachten. Für den Bereich des Gymnasiums gibt es keinen B-Plan, die Bebauung richtet sich nach § 34 BauGB. Notwendige Abstandsflächen für den Brandschutz sind einzuhalten.
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Raumprogramm (Erweiterungsneubau)
— 12 X AUR jeweils ca. 60 m²,
— Lehrmittelräume für die 12 neuen AUR insgesamt ca. 45 bis 50 m²,
— 3 X Differenzierung ca. 30 qm. Je Jahrgang (4 AUR) soll ein Differenzierungsraum (Gruppenraum) eingeplant werden,
— 2 X FUR Musik jeweils ca. 80 m²,
— zugehörige/r Lehrmittelraum/-räume insgesamt ca. 30-35 m²,
— Sanitäre Anlagen für Schüler in ausreichender Anzahl und Größe,
— Nebenräume (u. a. PuMi) in ausreichender Anzahl und Größe,
— Es sind in den Fluren Flächen einzuplanen, um Schließfächer für die Schüler aufzustellen.
Basierend auf dem Raumprogramm, hat das Ingenieurbüro Glüsenkamp, Syke erste Vorentwurfsskizzen und Kostenschätzungen für zwei Varianten erstellt. Dies war Grundlage für den Projektierungsbeschluss und auch für das nun eingeleitete Verfahren.
Leistungsgegenstand und Optionen
— Leistungsphasen 1 bis 3 Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013,
— Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gemäß § 34 HOAI 2013 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR 💰
Dauer: 22 Monate
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 4 bis 9 Objektplanung gemäß § 34 HOAI 2013 als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen).
Zusätzliche Informationen:
Alle Bewerbungsformulare sowie ggf. weitere Informationen sind unter der URL: http:// www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ hinterlegt.
Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der o. g. URL. Es liegt in der Verantwortung der/s Bewerber/s die beantworteten Fragen auf der o. g. URL regelmäßig einzusehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 27232 Sulingen, Landkreis Diepholz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 gefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
C1 – Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine Erklärung einer Projektversicherung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden)
C2 – Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§45 (1) VGV) (mind. 250 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) für den jährlichen Gesamtumsatz für Leistungen gem. § 34 HOAI Objektplanung Gebäude.
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Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Mindeststandards:
Zu C1: Aktuelle und gültige Bestätigung des Versicherers mit entsprechenden Deckungssummen.
zu C2: Der jährliche Gesamtumsatz für Leistungen gem. § 34 HOAI Objektplanung Gebäude muss mind. 250 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) erreichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
D1 – Liste der wesentlichen in den letzten 8 Jahren (Stichtag: 1.1.2008) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1. VgV).
D2 – Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und der für die Leistung vorgesehenen Personen (gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV).
D3 – Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Mindeststandards:
Zu D1:
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2008), wobei die Leistungsphase 8 begonnen haben muss.
1. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau), in der Honorarzone III und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Leistungsphase 8 muss nachweislich abgeschlossen sein) nachzuweisen.
2. Mit den Referenzen in der Leistungsübersicht ist zwingend mind. eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber aus den letzten 5 Jahren (Stichtag 1.1.2011) nachzuweisen Hinweise:
Die Mindestanforderungen zu 1. und 2. können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich. Entsprechende Referenzen sind unter Angabe der Projektbeschreibung, Angabe des Projekttyps, Angabe der Honorarzone, Angabe der Honorarzone, Angabe des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8 (wobei Leistungsphase 8 begonnen haben muss), Angabe der bearbeiteten Bruttogrundfläche für Referenzen gem. § 34 HOAI 2013 (BGFa gem. DIN 277), Angabe der beauftragten Leistungsphasen (wobei Leistungsphase 8 begonnen sein muss), Angabe der Baukosten der KG 300 + 400 gem. DIN 276 in EUR (netto), Angaben zu den Auszeichnungen und Wettbewerbserfolgen/Auszeichnungen, Angaben und Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inkl. Telefonnummer) sind in die Leistungsübersicht D1.3 einzutragen. Jedem aufgelisteten Projekt sind Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren beizulegen.
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zu D2:
Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI 2013
zu D3:
für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 Objektplanung Gebäude sind mind. 3 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Architektur, im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (je Jahr; 2013, 2014, 2015) nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen).
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 gefordert.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: U.a. HOAI in der zum Zeitpunkt des Vertragschlusses gültigen Fassung.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/- anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013 eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht in den Kriterien:
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Auswahlkriterien:
1.) Projekte vergleichbarer Bauaufgabe und mit vergleichbarem Leistungsbild:
Neubauten/Erweiterungsbauten aus dem Bereich der Bildung, Erziehung oder sonstiger Gebäude mit funktional vergleichbaren Raumanforderungen (z.B. Hochschulbauten, Bauten für Veranstaltungen und Kultur; ausschließliche Kindertagesstätten werden NICHT gewertet) UND durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 34 HOAI 2013:
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0 Projekte = 0 Punkte, 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte)
2.) Projekte vergleichbarer Bauaufgabe und mit vergleichbarem Leistungsbild:
Neubauten/Erweiterungsbauten in der Honorarzone III UND durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 34 HOAI 2013 (Leistungsphase 8 muss begonnen sein) und anrechenbaren Baukosten für die Kostengruppen 300 und 400 gem. DIN 277 von mind. 1 500 000 EUR (netto):
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3.) Preise in hochbaulichen Realisierungswettbewerben:
Wettbewerbspreise (keine Anerkennungen oder Ankäufe) in einem geregelten hochbaulichen Wettbewerb:
4.) Auszeichnungen oder lobende Erwähnungen:
Auszeichnungen oder lobende Erwähnungen für realisierte hochbauliche Projekte (z. B. BDA Preis). In der Jury muss mindestens ein Vertreter mit der Qualifikation des Bewerbers (hier Architekt/in) vertreten sein: 0 Projekte = 0 Punkte, 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte)
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5.) Projekte vergleichbarer Auftraggeber:
Projekte die von einen öffentlichen Auftraggeber beauftragt wurden:
1 Projekt = 0 Punkte, 2 Projekte = 1 Punkt, 3 Projekte = 2 Punkte, 4 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte)
6.) Projekt vergleichbarer Auftraggeber und mit vergleichbarem Leistungsbild:
Projekte die von einen öffentlichen Auftraggeber beauftragt wurden und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 8 (Leistungsphase 8 muss begonnen sein) gem. § 34 HOAI 2013:
0 Projekte = 0 Punkte, 1 und mehr Projekte = 2 (max. 2 Punkte)
Insgesamt sind maximal 17 Punkte zu erzielen. Zum optimalen Nachweis der Leistungsfähigkeit wird empfohlen, ggf. eine Bietergemeinschaft zu bilden. Die Auftraggeberin beabsichtigt, mindestens 3 und höchstens 5 Bieter auszuwählen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gem. §75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen, behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu bennenen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: büro luchterhandt
Dokumente URL: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5059/ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: büro luchterhandt
Postanschrift: Shanghaiallee 6
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Telefon: +49 4070708070 📞
Fax: +49 40707080780 📠
Land: Hamburg 🏙️
Internetadresse: http://www.luchterhandt.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Informationen werden per Post oder elektronisch übermittelt. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden die Angebotsaufforderungen nebst Anlagen sowohl elektronisch als auch postalisch versandt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des sich dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
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— Versendung der Angebotsaufforderung 26. KW 2016;
— Einreichung der Honorarangebote 29. KW 2016;
— Verhandlungsgespräche 30. KW 2016.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— Unverzüglich gegenüber dem Landkreis Diepholz nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren;
— spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung;
— spätestens bis Ablauf der Angebotsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in den Vergabeunterlagen;
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Landkreises Diepholz, der Rüge nicht abhelfen zuwollen;
— siehe § 101b Abs. 2 GWB;
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU: 30 Kalendertage nach Veröffentlichungder Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 098-175102 (2016-05-19)