Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Vergabe der Objektplanung und der Tragwerksplanung in Arbeitsgemeinschaft gemäß § 34 HOAI (Objektplanung) bzw. §49 HOAI (Tragwerksplanung) für den Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot auf der Fläche der ehemaligen Kokerei auf dem Welterbe Zollverein. Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Objektplanung und die Leistungsphasen 1 bis 6 für die Tragwerksplanung. Zusätzlich soll das Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen als besondere Leistung beauftragt werden und muss vom Tragwerksplaner angeboten werden. Die Beauftragung für Objekt- und Tragwerksplanung erfolgt in 2 Stufen: 1.Stufe sind LPH 1 – 4; 2.Stufe sind LPH 5 – 9. Die Salzfabrik ist Bestandteil des Welterbes Zollverein und gehört zur ehemaligen Kokerei. Das Gebäude und die Anlagen unterliegen in ihrer Gesamtheit und in allen Teilen dem Denkmalschutz. Das vorhandene Gebäude besteht aus einer Stahlbetonskelettkonstruktion. Im Bereich der Außenwände ist die Konstruktion mit Mauerwerk ausgefacht, davor ist eine Fassade aus Klinkermauerwerk vollflächig vorgesetzt. Das Gebäude wird durch zwei große, von Nord nach Süd durch das gesamte Gebäude verlaufende Lufträume bestimmt, die den Raum in zwei Seitenriegel und einen Mittelriegel gliedern. Das Gebäude ist 4-geschossig, ohne Unterkellerung. Die Geschossdecken bestehen aus Stahlbeton und sind durch Unterzüge gegliedert. Die oberste Ebene ist durch ein umlaufendes Band großformatiger Fenster gekennzeichnet. Die vorhandene Grundstruktur bildet die Basis für das Umnutzungskonzept. Die räumliche Gliederung durch die Lufträume bleibt erhalten. Die Baumaßnahme setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen: — Denkmalgerechte Dach- und Fachsanierung der ehemaligen Salzfabrik; — Umbau zum Schaudepot sowie nutzungsspezifischer Ausbau. Im Zuge der Sanierung ist vorgesehen, den ursprünglichen Zustand zu sichern und wieder herzustellen. Maßnahmen der denkmalgerechten Dach- und Fachsanierung: — Sanierung der Ziegelfassade; — Betonsanierung der Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge, Decken); — Dämmung und Abdichtung des Dachs; — Sanierung der Rückstände des ehemaligen Betriebes; — Erneuerung der Fenster, Türen sowie Toranlagen; — Sanierung der vorhandenen Treppe. Maßnahmen für den Umbau zum Schaudepot: — Herstellung eines geeigneten Bodens – Einbau Estrich; — Einbau Innendämmung; — Ertüchtigung der vorhandenen Brücken und Einbau neuer Brücken zur Überbrückung der Lufträume; — Einbau Sonnenschutz; — Einbau Heizung, Sanitäranlagen, elektrische Anlagen sowie einer Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage; — Einbau Aufzug; — Einbau fester Einbauten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-11-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Das vorhandene Budget für die reinen Baukosten, Kostengruppe 300 beträgt 1 740 000 EUR netto und Kostengruppe 400 beträgt 590 000 EUR netto. Der Betrag stellt eine verbindliche Obergrenze dar. Das Budget ist nicht erweiterbar.
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten sie vom genannten Auftraggeber.
Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis _Bewerbung Verhandlungsverfahren Essen, Zollverein, Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot _ zu kennzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Kosten für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten sie vom genannten Auftraggeber.
Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis _Bewerbung Verhandlungsverfahren Essen, Zollverein, Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot _ zu kennzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Kosten für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Vergabe der Objektplanung und der Tragwerksplanung in Arbeitsgemeinschaft gemäß § 34 HOAI (Objektplanung) bzw. §49 HOAI (Tragwerksplanung) für den Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot auf der Fläche der ehemaligen Kokerei auf dem Welterbe Zollverein. Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Objektplanung und die Leistungsphasen 1 bis 6 für die Tragwerksplanung.
Die Stiftung Zollverein beabsichtigt die Vergabe der Objektplanung und der Tragwerksplanung in Arbeitsgemeinschaft gemäß § 34 HOAI (Objektplanung) bzw. §49 HOAI (Tragwerksplanung) für den Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot auf der Fläche der ehemaligen Kokerei auf dem Welterbe Zollverein. Der Leistungsumfang umfasst die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Objektplanung und die Leistungsphasen 1 bis 6 für die Tragwerksplanung.
Zusätzlich soll das Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen als besondere Leistung beauftragt werden und muss vom Tragwerksplaner angeboten werden.
Die Beauftragung für Objekt- und Tragwerksplanung erfolgt in 2 Stufen:
1.Stufe sind LPH 1 – 4;
2.Stufe sind LPH 5 – 9.
Die Salzfabrik ist Bestandteil des Welterbes Zollverein und gehört zur ehemaligen Kokerei.
Das Gebäude und die Anlagen unterliegen in ihrer Gesamtheit und in allen Teilen dem Denkmalschutz.
Das vorhandene Gebäude besteht aus einer Stahlbetonskelettkonstruktion.
Im Bereich der Außenwände ist die Konstruktion mit Mauerwerk ausgefacht, davor ist eine Fassade aus Klinkermauerwerk vollflächig vorgesetzt.
Das Gebäude wird durch zwei große, von Nord nach Süd durch das gesamte Gebäude verlaufende Lufträume bestimmt, die den Raum in zwei Seitenriegel und einen Mittelriegel gliedern.
Das Gebäude ist 4-geschossig, ohne Unterkellerung.
Die Geschossdecken bestehen aus Stahlbeton und sind durch Unterzüge gegliedert.
Die oberste Ebene ist durch ein umlaufendes Band großformatiger Fenster gekennzeichnet.
Die vorhandene Grundstruktur bildet die Basis für das Umnutzungskonzept.
Die räumliche Gliederung durch die Lufträume bleibt erhalten.
Die Baumaßnahme setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:
— Denkmalgerechte Dach- und Fachsanierung der ehemaligen Salzfabrik;
— Umbau zum Schaudepot sowie nutzungsspezifischer Ausbau.
Im Zuge der Sanierung ist vorgesehen, den ursprünglichen Zustand zu sichern und wieder herzustellen.
Maßnahmen der denkmalgerechten Dach- und Fachsanierung:
— Sanierung der Ziegelfassade;
— Betonsanierung der Tragkonstruktion (Stützen, Unterzüge, Decken);
— Dämmung und Abdichtung des Dachs;
— Sanierung der Rückstände des ehemaligen Betriebes;
— Erneuerung der Fenster, Türen sowie Toranlagen;
— Sanierung der vorhandenen Treppe.
Maßnahmen für den Umbau zum Schaudepot:
— Herstellung eines geeigneten Bodens – Einbau Estrich;
— Einbau Innendämmung;
— Ertüchtigung der vorhandenen Brücken und Einbau neuer Brücken zur Überbrückung der Lufträume;
— Einbau Sonnenschutz;
— Einbau Heizung, Sanitäranlagen, elektrische Anlagen sowie einer Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage;
— Einbau Aufzug;
— Einbau fester Einbauten.
Dauer: 42 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen, Zeche Zollverein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Dienstleistungserbringer hat den Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit für sich und seine Bewerberpartner folgendermaßen zu erbringen:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare (Bewerberbogen) mit der Bewerbung einzureichen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen.
Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 7 Kalendertagen vorzulegen.
Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der Reihenfolge der beigefügten Strukturierung einzureichen. Die Nachweise zur Berufshaftpflichtversicherung dürfen nicht älter als sechs Monate sein.
Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der Reihenfolge der beigefügten Strukturierung einzureichen. Die Nachweise zur Berufshaftpflichtversicherung dürfen nicht älter als sechs Monate sein.
Folgende Nachweise sind unter Verwendung der beigefügten Formblätter mit der Bewerbung einzureichen:
— Organigramm,
— Rechtskräftig unterschriebener Teilnahmeantrag mit Angaben zum Büro/Unternehmen,
— Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung (Erklärung zur Tariftreue gem. Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen, TVgG NRW),
— BVB Verpflichtung zur Erfüllung Tariftreue und Mindestlohn,
— Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
— Verpflichtungserklärung ILO-Kernarbeitsnormen,
— BVN ILO-Kernarbeitsnormen,
— Anlage 1: Erklärung zu § 2 (3) VOF (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen),
— Anlage 2b: Erklärung zu § 4 (2) und (4) VOF (Zusammenarbeit mit Anderen),
— Anlage 3: Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 (6) a) bis g) VOF vorliegen,
— Anlage 4: Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 (9) a) bis e) VOF vorliegen,
— Anlage 5: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 2 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsfall.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen gewährt werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden und darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Berufshaftpflichtversicherung ist bis zur Beendigung der Leistungen aufrecht zu erhalten und eine Nachhaftung des Versicherers für mindestens 5 Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages zu vereinbaren. Eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen gewährt werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden und darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Berufshaftpflichtversicherung ist bis zur Beendigung der Leistungen aufrecht zu erhalten und eine Nachhaftung des Versicherers für mindestens 5 Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages zu vereinbaren. Eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend.
— Anlage 6: Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (4) c VOF über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen netto in EUR in den 3 Geschäftsjahren 2013, 2014 und 2015 Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen. Sollten die Geschäftszahlen für das vergangene abgeschlossene Jahr noch nicht vorliegen, kann alternativ der Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen netto in EUR für die Geschäftsjahre 2012, 2013 und 2014 angegeben werden,
— Anlage 6: Erklärung des Bewerbers gemäß § 5 (4) c VOF über den Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen netto in EUR in den 3 Geschäftsjahren 2013, 2014 und 2015 Hauptsitz inkl. aller Niederlassungen. Sollten die Geschäftszahlen für das vergangene abgeschlossene Jahr noch nicht vorliegen, kann alternativ der Umsatz für die entsprechende Dienstleistungen netto in EUR für die Geschäftsjahre 2012, 2013 und 2014 angegeben werden,
— Anlage 7-1 und 7-2: Erklärung gemäß § 5 (5) a VOF zur beruflichen Befähigung der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Nachweise und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der Reihenfolge der beigefügten Strukturierung sowohl vom Objektplaner als auch vom Tragwerksplaner einzureichen.
Folgende Nachweise sind unter Verwendung der beigefügten Formblätter mit der Bewerbung einzureichen:
— Anlage 8: Gefordert wird mindestens 1 Referenz für vergleichbare Leistungen (Kriterium 1), die durch Bestätigung des Auftraggebers nachzuweisen ist.
Kriterium 1:
Mindestvoraussetzungen: Die Leistung muss in den zurückliegenden 5 Jahren abgeschlossen worden sein. Es muss sich um eine Leistung aus dem Stahlbetonskelettbau im Bestand bei historischer Industriearchitektur (erbaut vor 1965) handeln. Das Bauvolumen muss mindestens netto 500 000 EUR betragen.
Mindestvoraussetzungen: Die Leistung muss in den zurückliegenden 5 Jahren abgeschlossen worden sein. Es muss sich um eine Leistung aus dem Stahlbetonskelettbau im Bestand bei historischer Industriearchitektur (erbaut vor 1965) handeln. Das Bauvolumen muss mindestens netto 500 000 EUR betragen.
Die Leistungsphasen 1 bis 9 sind erbracht worden.
Zusätzliche Punkte je Referenz werden vergeben, wenn die Referenz folgende darüber hinausgehendes Kriterium/ Merkmal erfüllt:
— denkmalgeschützter Stahlbetonskelettbau.
Kriterium 2:
Erfahrung in der Industriedenkmalpflege in den zurückliegenden 5 Jahren. Doppelnennungen von Referenzen unter Kriterium 1 und 2 sind unzulässig.
Kriterium 3:
Erfahrungen mit Auftraggebern in den zurückliegenden 5 Jahren.
Doppelnennungen von Referenzen unter Kriterium 3 und 1, 2,4 oder 5 sind zulässig.
Kriterium 4:
Erfahrungen mit externen Projektpartnern, die im jeweiligen Projekt eigenständig gearbeitet haben, in den zurückliegenden 5 Jahren.
Doppelnennungen von Referenzen unter Kriterium 4 und 1, 2,3 oder 5 sind zulässig.
Kriterium 5:
Erfahrung im Bereich Museumsbau/Depot in den zurückliegenden 5 Jahren.
Für die volle Punktzahl werden 5 wertbare Referenzen benötigt.
Doppelnennungen von Referenzen unter Kriterium 5 und 1, 2, 3 oder 4 sind zulässig.
Jede Referenz muss auf 1 DIN A4-Seite (Referenzblatt, davon ausgenommen sind Fotos) jeweils die folgenden, vollständigen Angaben enthalten um gewertet zu werden:
a) Bezeichnung und Beschreibung des Projektes, aus der die Erfüllung der gestellten Anforderungen des jeweiligen Kriteriums hervorgeht,
b) Kurze Objektbeschreibung mit Fotos,
c) Gesamtbaukosten,
d) Umfang der erbrachten Leistungsphasen,
e) Leistungszeitraum,
f) Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten,
g) Projektleiter beim Bewerberbüro.
Projektinformationen die über die je Referenz geforderte 1 DIN A4-Seite hinausgehen sind nicht erwünscht und werden in der Wertung nicht berücksichtigt.
— Anlage (9): Aussage gemäß § 5 (5) h VOF zur Vergabe von Teilen des Auftrages an einen Unterauftragnehmer.
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehende eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von mindestens 2 500 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Versicherungsfall.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen gewährt werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Berufshaftpflichtversicherung ist bis zur Beendigung der Leistungen aufrecht zu erhalten und eine Nachhaftung des Versicherers für mindestens 5 Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages zu vereinbaren.
Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfall die vorgenannten Versicherungen gewährt werden. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein. Die Berufshaftpflichtversicherung ist bis zur Beendigung der Leistungen aufrecht zu erhalten und eine Nachhaftung des Versicherers für mindestens 5 Jahre nach Beendigung des Versicherungsvertrages zu vereinbaren.
Eine Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der gültigen Fassung vom Juli 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Einzelbewerber oder Bietergemeinschaften sind zugelassen.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; mit dem Teilnahmeantrag ist eine rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung aller Mitglieder einzureichen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Leistungen der Objektplanung und der Tragwerksplanung werden gegenüber dem Auftraggeber, unbeschadet der sonstigen Bestimmungen des zwischen ihnen bestehenden Innenverhältnisses, solidarisch erbracht.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden planvorlagenberechtigten Architekten oder Ingenieur benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Nach formaler Prüfung der fristgerechten Einreichung und Vollständigkeit der geforderten Angaben, werden die verbleibenden Bewerbungen anhand folgender Kriterien geprüft (Gewichtung in Klammern): (1) Umsatz der Arbeitsgemeinschaft (gesamt 10 %) (2) Projektleitung Objektplaner(gesamt 19 %): Qualifikation (4 %), Berufserfahrung als Projektleiter (3 %), Erfahrung im Bauen im Denkmalschutz (4 %), Erfahrung im Bauen im Bestand (4 %), Erfahrung im Museumsbau (4 %) (3) Stellvertretende Projektleitung (gesamt 4 %): Qualifikation (2 %), Berufserfahrung als stellvertretender Projektleiter (2 %) (4) Verantwortlicher Tragwerksplaner(gesamt 9 %): Qualifikation (3 %), Berufserfahrung als Projektleiter (2 %), Erfahrung im Bauen im Denkmalschutz (2 %), Erfahrung im Bauen im Bestand (2 %) (5) Referenzen Objektplaner (gesamt 40 %): Vergleichbare Dienstleistung (8 %) Kriterium 1: Denkmalgeschützter Stahlbetonskelettbau (6 %) Kriterium 2: Anzahl der Verfahren in der Industriedenkmalpflege (8 %) Kriterium 3: Erfahrung mit Auftraggebern (5 %) Kriterium 4: Erfahrung mit Projektpartnern (5 %) Kriterium 5: Anzahl der Verfahren im Museumsbau (8 %) (6) Referenzen Tragwerksplaner (gesamt 18 %): Vergleichbare Dienstleistung (6 %) Kriterium 1: Denkmalgeschützter Stahlbetonskelettbau (6 %), Kriterium 2: Anzahl der Verfahren in der Industriedenkmalpflege (6 %) Zur Bewertung wird jeweils der Mittelwert aus allen Referenzen der einzelnen Kriterien gebildet. Die Bewertungsmatrix kann beim Auftraggeber angefordert werden. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix, werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen. Bei Punktgleichheit mehrerer Bewerber entscheidet das Los. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 5 Punkte je nach Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500.
Nach formaler Prüfung der fristgerechten Einreichung und Vollständigkeit der geforderten Angaben, werden die verbleibenden Bewerbungen anhand folgender Kriterien geprüft (Gewichtung in Klammern): (1) Umsatz der Arbeitsgemeinschaft (gesamt 10 %) (2) Projektleitung Objektplaner(gesamt 19 %): Qualifikation (4 %), Berufserfahrung als Projektleiter (3 %), Erfahrung im Bauen im Denkmalschutz (4 %), Erfahrung im Bauen im Bestand (4 %), Erfahrung im Museumsbau (4 %) (3) Stellvertretende Projektleitung (gesamt 4 %): Qualifikation (2 %), Berufserfahrung als stellvertretender Projektleiter (2 %) (4) Verantwortlicher Tragwerksplaner(gesamt 9 %): Qualifikation (3 %), Berufserfahrung als Projektleiter (2 %), Erfahrung im Bauen im Denkmalschutz (2 %), Erfahrung im Bauen im Bestand (2 %) (5) Referenzen Objektplaner (gesamt 40 %): Vergleichbare Dienstleistung (8 %) Kriterium 1: Denkmalgeschützter Stahlbetonskelettbau (6 %) Kriterium 2: Anzahl der Verfahren in der Industriedenkmalpflege (8 %) Kriterium 3: Erfahrung mit Auftraggebern (5 %) Kriterium 4: Erfahrung mit Projektpartnern (5 %) Kriterium 5: Anzahl der Verfahren im Museumsbau (8 %) (6) Referenzen Tragwerksplaner (gesamt 18 %): Vergleichbare Dienstleistung (6 %) Kriterium 1: Denkmalgeschützter Stahlbetonskelettbau (6 %), Kriterium 2: Anzahl der Verfahren in der Industriedenkmalpflege (6 %) Zur Bewertung wird jeweils der Mittelwert aus allen Referenzen der einzelnen Kriterien gebildet. Die Bewertungsmatrix kann beim Auftraggeber angefordert werden. Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix, werden mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber aufgefordert ein Angebot einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen. Bei Punktgleichheit mehrerer Bewerber entscheidet das Los. Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 5 Punkte je nach Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Katja Reinmuth
Internetadresse: www.zollverein.de🌏
Referenz Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zum Verfahren erhalten sie vom genannten Auftraggeber.
Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis _Bewerbung Verhandlungsverfahren Essen, Zollverein, Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot _ zu kennzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Kosten für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
Für den Teilnahmeantrag ist der vorgegebene Bewerberbogen zu verwenden. Der Bewerberbogen ist auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag, der sich nicht ohne Beschädigung des Verschlusses öffnen lässt, an die genannte Vergabestelle zu übersenden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis _Bewerbung Verhandlungsverfahren Essen, Zollverein, Umbau der Salzfabrik zum Schaudepot _ zu kennzeichnen. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Kosten für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantraggemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in Konkretisierung zu §107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 3 Tagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, zu rügen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 107 ff. GWB. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantraggemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind in Konkretisierung zu §107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB innerhalb von 3 Tagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, zu rügen.
Quelle: OJS 2016/S 213-388915 (2016-11-02)
Ergänzende Angaben (2016-11-04) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 433 542,34 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Verständnis für die Aufgabenstellung (10)
2. Organisation und Strukturierung des Projektes (20)
3. Erläuterung der bieterinternen Maßnahmen zur Kosten- und Terminsicherheit am ausgeschriebenen Projekt (15)
4. Erläuterung des bieterinternen Dokumentations- und Berichtswesens (10)
5. Höhe des Honorars (40)
6. Gesamteindruck der Präsentation (5)
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-13 📅
Name: Planinghaus Architekten BDA
Postanschrift: Heidelberger Str. 84
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64285
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Name: ZPP Ingenieure AG
Postanschrift: Lise-Meitner-Allee 11
Postort: Bochum
Postleitzahl: 44801
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Referenz Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2016/S 215-392321
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 155 ff. GWB. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 155 ff. GWB. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.