EU-P 0418-16EK1 Entwicklung, Installation, Betrieb und Instandhaltung von Apron Controller Working Positions (ACWP)

Fraport AG, Abteilung ZEB-VM

Die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide beschafft im Rahmen eines EU-Förderprojekts Apron Controller Working Positions (ACWP).
Die ACWP soll zukünftig das zentrale System zur Abwicklung des Rollverkehrs am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main sein. Die vorliegende Ausschreibung dient als Basis für die Ablösung der bestehenden Systemlandschaft der Vorfeldkontrolle. Ziel ist es, entsprechend der Arbeitsprozesse Anforderungen an eine optimierte Systemumgebung zu realisieren. Dabei orientieren sich die Anforderungen an den Prinzipien Konfigurierbarkeit und Erweiterbarkeit.
Das Human Machine Interface (HMI) soll als Single Screen eine hochintegrierte Arbeitsplatzumgebung fĂĽr die Vorfeldlotsen mit einfach und intuitiv zu erlernender Bedienlogik darstellen.
Das ACWP Backend beinhaltet die A-SMGCS (Advanced Surface Movement Guidance and Control System)Services Surveillance, Surface Safety Nets, Routing und Guidance, die auf die Anforderungen aus der DurchfĂĽhrungsverordnung (EU) Nr 716/2014 aufbauen. Weiter deckt das ACWP Backend Fraport-spezifische Services ab.
Der Surveillance Service beinhaltet die Sensordatenfusion (SDF), die die Positionsdaten mehrerer Sensorsysteme zu einem auf Algorithmen basierendem Lagebild fusioniert. Flugplandaten werden von der SDF zu den jeweilig zugehörigen Trackdaten korreliert.
Die ACWP muss ĂĽber Schnittstellen an bestehende Fraport-Systeme angebunden werden (u.a. Sensorsysteme, Radar Extraction and Tracking System, Befeuerungssystem, Flughafendatenbank).
Der Auftrag umfasst die Feinspezifikation, Entwicklung, Installation, Customizing, Tests, Inbetriebnahme sowie Instandhaltung. Im Rahmen der Vergabe soll die Erfüllung einzelner Anforderungen in Teststellungen (Dauer ca. 1 Woche) bewertet werden. Zusätzlich zum Produktivsystem beinhaltet der Auftrag je ein Schulungs- und Testsystem.
Zeitplan (ca. Angaben):
— Teststellung im Rahmen der Ausschreibung: Q3/4 2016
— Auftragsvergabe = Start der Feinspezifikation: Q1 2017
— Start der Entwicklung: Q2 2017
— Site acceptance test (SAT) Gesamtsystem Q2 2018
— Start Nutzung ACWP-Schulungssystem Anfang Q2 2018
— Operative Inbetriebnahme: Q2 2019
— Geplantes Projektende Q3 2019
— Geplante Projektdauer (inkl. Instandhaltungsvertrag über 5 Jahre): ca. 75 Monate
Vor Versenden des Leistungsverzeichnisses erklärt sich der Bieter bereit, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen.
Auf Paragraph III.1.4 dieser Bekanntmachung wird hingewiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwarepaket fĂĽr Luftverkehrsbodendienste und -tests
Menge oder Umfang:
Zeitliche und Stückzahl mäßig unbegrenzte Site-Lizenz für das ACWP-Gesamtsystem für den Standort Frankfurt/MainDas System muss für die folgende Anzahl von parallel nutzbaren Arbeitsplätzen ausgelegt sein:Produktivsystem— 50 Arbeitsplätze— 1 Backend (redundant)Testsystem— 10 Arbeitsplätze— 1 BackendSchulungssystem— 25 Arbeitsplätze— 1 Backend.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket für Luftverkehrsbodendienste und -tests 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot fĂĽr alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Ă–ffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Fraport AG, Abteilung ZEB-VM
Postanschrift: Gebäude 700, Raum 2132/2136
Postleitzahl: 60547
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.fraport.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@fraport.de đź“§
Telefon: +49 69690-60070 📞
Fax: +49 69690-60199 đź“ 

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-08 đź“…
Einreichungsfrist: 2016-05-09 đź“…
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 072-126647
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in Papierform, in deutscher Sprache und in einem verschlossenen Umschlag bis zum Eröffnungs-/Einreichungstermin an die Vergabestelle einzusenden (Postanschrift: Fraport AG, ZEB-VM, Gebäude 700 Raum 2124, 60547 Frankfurt am Main) oder dort abzugeben (Kurieranschrift: Fraport AG, ZEB-VM, Professor-Staudinger-Straße, Gebäude 700 Raum 2124, 65451 Kelsterbach). Der Umschlag ist mit Ihrem Namen (Firma), Ihrer Anschrift und der Ausschreibungs-Nr. zu versehen. Die Übermittlung per Telefax oder sonstiger elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, wird nicht anerkannt. Der Bieter hat ein verbindliches Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, dieses ohne weitere Verhandlungen anzunehmen. Ansonsten ist beabsichtigt, die Zahl der Angebote in einer oder mehreren Verhandlungsrunde/n durch Ausscheiden der weniger wirtschaftlichen Angebote stufenweise zu reduzieren. Bei Auftragserteilung sind seitens des Auftragnehmers Flughafenausweise zu beantragen. Informationen hierzu finden Sie unter www.fraport.de – Kompetenzen – Business Services – Flughafenausweise. Bewerber/Bewerbergemeinschaften können zum Nachweis der eigenen Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern verweisen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der mit den Nachunternehmern bestehenden Verbindungen. Als Nachunternehmer kommen daher auch solche Unternehmen in Betracht, die mit dem Einzelbewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaften in einem Konzern verbunden sind. Für den Fall, dass zum Nachweis der eigenen Eignung auf Nachunternehmer zurückgegriffen wird, müssen Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit dem Teilnahmeantrag diese Nachunternehmer benennen und eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung beilegen (siehe Musterformular „Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer“ zum Download unter: www.fraport.de – Kompetenzen – Business Services – Einkauf und Bauvergabe – Einkauf). Der Austausch eines im Teilnahmewettbewerb für die eigene Eignung benannten Nachunternehmers nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. im Angebot führt zum Ausschluss des Angebots, es sei denn, die konkrete Bietereignung wird durch den nachbenannten Nachunternehmer, dessen Verfügbarkeit mit der Nachbenennung nachzuweisen ist, nicht beeinträchtigt. Dies ist nur dann der Fall, wenn der Bieter mit dem nachbenannten Nachunternehmer im Teilnahmewettbewerb unter Zugrundelegung der bekanntgegebenen objektiven Auswahlkriterien mindestens genauso gut abgeschnitten hätte, wie mit dem weggefallenen Nachunternehmer. Bitte beachten Sie bei Ihrer Bewerbung, dass später die Verdingungsunterlagen und weitere Unterlagen digital, über die Plattform www.vergabe.rib.de übergeben werden. Eine Registrierung Ihrer Firma unter dem Link http://www.vergabe.rib.de ist daher zwingend bis zu dem Ablauf des als Bewerbungsfrist genannten Termins erforderlich. Bei fehlender Registrierung kann Ihre Bewerbung im weiteren Verfahren nicht mehr berücksichtigt werden. Nachr. HAD-Ref.: 5061/497, nachr. V-Nr/AKZ: EU-P 0418-16EK1.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide beschafft im Rahmen eines EU-Förderprojekts Apron Controller Working Positions (ACWP).
Die ACWP soll zukünftig das zentrale System zur Abwicklung des Rollverkehrs am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main sein. Die vorliegende Ausschreibung dient als Basis für die Ablösung der bestehenden Systemlandschaft der Vorfeldkontrolle. Ziel ist es, entsprechend der Arbeitsprozesse Anforderungen an eine optimierte Systemumgebung zu realisieren. Dabei orientieren sich die Anforderungen an den Prinzipien Konfigurierbarkeit und Erweiterbarkeit.
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Das Human Machine Interface (HMI) soll als Single Screen eine hochintegrierte Arbeitsplatzumgebung fĂĽr die Vorfeldlotsen mit einfach und intuitiv zu erlernender Bedienlogik darstellen.
Das ACWP Backend beinhaltet die A-SMGCS (Advanced Surface Movement Guidance and Control System)Services Surveillance, Surface Safety Nets, Routing und Guidance, die auf die Anforderungen aus der DurchfĂĽhrungsverordnung (EU) Nr 716/2014 aufbauen. Weiter deckt das ACWP Backend Fraport-spezifische Services ab.
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Der Surveillance Service beinhaltet die Sensordatenfusion (SDF), die die Positionsdaten mehrerer Sensorsysteme zu einem auf Algorithmen basierendem Lagebild fusioniert. Flugplandaten werden von der SDF zu den jeweilig zugehörigen Trackdaten korreliert.
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Die ACWP muss ĂĽber Schnittstellen an bestehende Fraport-Systeme angebunden werden (u.a. Sensorsysteme, Radar Extraction and Tracking System, Befeuerungssystem, Flughafendatenbank).
Der Auftrag umfasst die Feinspezifikation, Entwicklung, Installation, Customizing, Tests, Inbetriebnahme sowie Instandhaltung. Im Rahmen der Vergabe soll die Erfüllung einzelner Anforderungen in Teststellungen (Dauer ca. 1 Woche) bewertet werden. Zusätzlich zum Produktivsystem beinhaltet der Auftrag je ein Schulungs- und Testsystem.
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Zeitplan (ca. Angaben):
— Teststellung im Rahmen der Ausschreibung: Q3/4 2016
— Auftragsvergabe = Start der Feinspezifikation: Q1 2017
— Start der Entwicklung: Q2 2017
— Site acceptance test (SAT) Gesamtsystem Q2 2018
— Start Nutzung ACWP-Schulungssystem Anfang Q2 2018
— Operative Inbetriebnahme: Q2 2019
— Geplantes Projektende Q3 2019
— Geplante Projektdauer (inkl. Instandhaltungsvertrag über 5 Jahre): ca. 75 Monate
Vor Versenden des Leistungsverzeichnisses erklärt sich der Bieter bereit, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterzeichnen.
Auf Paragraph III.1.4 dieser Bekanntmachung wird hingewiesen.
Menge oder Umfang:
Zeitliche und Stückzahl mäßig unbegrenzte Site-Lizenz für das ACWP-Gesamtsystem für den Standort Frankfurt/Main
Das System muss für die folgende Anzahl von parallel nutzbaren Arbeitsplätzen ausgelegt sein:
Produktivsystem
— 50 Arbeitsplätze
— 1 Backend (redundant)
Testsystem
— 10 Arbeitsplätze
— 1 Backend
Schulungssystem
— 25 Arbeitsplätze
— 1 Backend.
Dauer: 75 Monate
Referenznummer: EU-P 0418-16EK1
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Es handelt sich hier um ein Förderprojekt der europäischen Kommission (Durchführungsverordnung (EU) Nr. 716/2014, „Pilot Common Project“ (PCP) im Rahmen von SESAR Deployment).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder ErfĂĽllungsort: Frankfurt/ Main Flughafen, 60547 Frankfurt am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen fĂĽr die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die in Ziffern III. 2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nachweise und Erklärungen sind gefordert; Bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag führt dies nicht zwingend zum Ausschluss der Bewerber/Bewerbergemeinschaft aus dem Teilnahmewettbewerb. Der Auftraggeber behält sich vor, die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Setzung einer angemessenen Frist gegebenenfalls nachzufordern. Fehlen die geforderten Unterlagen nach Ablauf der Nachfrist von 6 Kalendertagen noch immer, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
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Abgeforderte Nachweise und Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen (bei ausländischen Bewerbern entsprechende Nachweise/Erklärungen des Herkunftslandes in deutscher Übersetzung, die mit den geforderten vergleichbar sind). Bestätigungen Dritter und sonstige Urkunden können in Kopie beigefügt werden. Die Vergabestelle ist berechtigt, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen zu verlangen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind geordnet nach der unter Ziffer III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Nummerierung und Reihenfolge sowie unter Angabe des Aktenzeichens beim Auftraggeber einzureichen.
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1. Rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern) dass
— keine Ausschließungsgründe nach § 21 Sektorenverordnung vorliegen,
— vom Bewerber kein rechtskräftiger Verstoß gegen die im § 21 Sektorenverordnung genannten Vorschriften vorliegt,
— er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er/sie den Verhaltenskodex für die Lieferanten der Fraport AG zur Kenntnis genommen hat, welcher im Auftragsfall Vertragsbestandteil wird (siehe www.fraport.de – Kompetenzen – Business Services – Einkauf und Bauvergabe – Allgemeine Informationen).
Ein entsprechendes Formblatt „Teilnahmeantrag für Dienst- und Lieferleistungen“ ist über die Homepage der Fraport AG: www.fraport.de – Kompetenzen – Business Services – Einkauf und Bauvergabe – Einkauf zum Download eingestellt.
2. Firmeneigenauskunft/-darstellung: Angaben über Geschäftszweck, Firmengröße, Anzahl der Mitarbeiter; jeweils bezogen auf den Gesamtkonzern als auch auf den mit der Leistungserbringung befassten Geschäftsbereich; diese Angaben sind auf maximal 10 Seiten zusammenzufassen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angabe über die jährlichen Umsatzzahlen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Bei Umsatzzahlen, die von einem Bewerber innerhalb einer ARGE erbracht wurden, soll der Bewerber zwischen der Gesamtleistung der ARGE und seinem eigenen Umsatzanteil innerhalb der ARGE differenzieren. Die Umsatzzahlen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft anzugeben. Die Angabe kann auf dem oben genannten Formblatt „Teilnahmeantrag für Dienst- und Lieferleistungen“ erfolgen.
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Die wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit wird nur dann angenommen, wenn mindestens ein durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz für die letzten drei Geschäftsjahre in Höhe von 1 Mio EUR (netto, ohne Umsatzsteuer) vorliegt. Beläuft sich der durchschnittliche jährliche Umsatz auf einen geringeren Betrag, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Referenzen:
Bewerber /Bewerbergemeinschaften müssen mindestens 5 wertungsfähige Referenzen angeben, bei der diese als verantwortliche Vertragspartner mit den Leistungen beauftragt waren (die Leistungen selbst müssen nicht selbst erbracht worden sein). Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft insgesamt mindestens 5 wertungsfähige Referenzen angeben). Es werden insgesamt maximal (die besten) 5 Referenzen gewertet, wobei bei der Ermittlung der besten 5 Referenzen alle eingereichten Referenzen berücksichtigt werden.
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Referenzen müssen in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sein, ansonsten ist eine Referenz nicht wertungsfähig. Zu allen angegebenen Referenzen müssen die nachfolgend benannten Erklärungen und Angaben, zwingend getätigt und abgegeben werden (die Darstellung soll in Tabellenform erfolgen).
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Sind die nachstehenden Mindestanforderungen nicht eingehalten, ist die Referenz nicht wertungsfähig (Mindestbedingung):
1. Referenzbezeichnung mit Unternehmen und Leistungsprofil
2. Name und Anschrift des Auftraggebers (Die Anschrift und der Ansprechpartner beim Referenz-Auftraggeber mit Telefonnummer sind erst auf gesondertes Verlangen zu benennen.)
3. Auftragszeitraum (Zeitpunkt des Beginns und Abschlusses der Leistungserbringung, Monats- und Jahresangabe). Es werden lediglich Referenzen gewertet, bei denen der Abschluss der Leistungserbringung zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht länger als 10 Jahre zurückliegt.
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4. Auftragsvolumen in Euro (netto, ohne Umsatzsteuer)
— Benennung und Nachweis von Kenntnissen und Referenzprojekten der letzten 10 Jahren, in denen eine Controller Working Position auf Basis eines erweiterten Bodenverkehrsleit- und Kontrollsystem (A-SMGCS) an einem Flughafen mit mehr als 100.000 Flugbewegungen pro Jahr geplant und realisiert wurden
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(Benennung von mindestens 1 Referenz)
— Benennung und Nachweis von Kenntnissen und Referenzprojekten der letzten 10 Jahre, in denen mindestens zwei der drei A-SMGCS Services „Surface Safety Nets“, „Routing“ oder „Guidance“:
— an einem Flughafen mit mehr als 100.000 Flugbewegungen pro Jahr geplant und realisiert wurden und/oder
— im Rahmen eines Forschungsprojekts im Reifegrad V3 der European Operational Concept Validation Methodology (E-OCVM)* oder vergleichbar auf Basis eines Flughafens mit mehr als 100.000 Flugbewegungen pro Jahr erfolgreich validiert wurde.
(Benennung von mindestens 2 Referenzen)
— Benennung und Nachweis von Kenntnissen und Referenzprojekten der letzten 10 Jahre, in denen der A-SMGCS Service Surveillance (inklusive Sensordatenfusion) an einem Flughafen mit mehr als 100.000 Flugbewegungen pro Jahr geplant und realisiert wurde.
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Die Vergabestelle behält sich vor, nach Abgabe/Vorlage der vorstehenden Erklärungen und Nachweise und deren Prüfung auf nochmaliges gesondertes Verlangen von den Bewerbern Bescheinigungen Dritter zum Nachweis der abgegebenen Eigenerklärungen zu verlangen.
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AuftragsausfĂĽhrung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Die Auftraggeberin behält sich vor, eine selbstschuldnerische Bürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherers in angemessener Höhe zu verlangen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Ein entsprechendes Formblatt „Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung“ ist über die Homepage der Fraport AG: www.fraport.de – Kompetenzen – Business Services – Einkauf und Bauvergabe – Einkauf zum Download eingestellt.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es handelt sich hier um ein Förderprojekt der europäischen Kommission (Durchführungsverordnung (EU) Nr. 716/2014, "Pilot Common Project" (PCP) im Rahmen von SESAR Deployment). Alle hiermit verbundenen Verpflichtungen sind vom Bieter/späteren Auftragnehmer einzuhalten, insbesondere die Regelungen aus den Dokumenten (Sesar Deployment Framework Partnership Agreement Annex II sowie Specific Agreement No. INEA/CEF/TRAN/M2014/1037259 under Framework Partnership Agreement No. MOVE/E2-2014-717/SESAR FPA)“ . Versendung dieser Dokumente nach Abgabe einer Vertraulichkeitserklärung möglich.
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Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Ă–ffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Jost
Internetadresse: www.fraport.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 đź“ 
Informationen zu Fristen fĂĽr NachprĂĽfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag nunmehr unzulässig, wenn er nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Zurückweisung einer Bieterrüge durch den Auftraggeber eingereicht wird.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Quelle: OJS 2016/S 072-126647 (2016-04-08)