Europaweite Vergabe der Konzeption, Lieferung und Inbetriebnahme der „Lernfabrik 4.0“ für das Berufliche Schulzentrum Bietigheim-Bissingen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach den Bestimmungen der VOL/A-EG

Landkreis Ludwigsburg

Um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vorzubereiten, fördert das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die Einrichtung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen im Land Baden-Württemberg. Als Träger des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen hat sich der Landkreis Ludwigsburg um die Förderung beworben und die Zusage zur Förderung der „Lernfabrik 4.0“ erhalten.
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Konzeption, Lieferung und Inbetriebnahme der „Lernfabrik 4.0“ für das Berufliche Schulzentrum inklusive eines Wartungs- und Servicevertrags für 5 Jahre. Die geplante „Lernfabrik 4.0“ ist ein gemeinsam mit der Schule zu konzipierendes, spezifisch auf die individuellen Lerninhalte am Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen ausgerichtetes „Labor“, das im Aufbau und in der Ausstattung in der betrieblichen Produktionspraxis eingesetzten industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle, praxisnahe Produktionssteuerungssysteme verknüpft. Zwingend sind innovative IT-Komponenten im Industrie 4.0-Standard, wie z. B. Cyber Physical Systems, Roboter mit MRK (Mensch-Roboter-Kommunikation), I/O-Linkfähige Sensoren, Energiemanagement, Predictive Maintenance, usw. prioritäre Zielgruppe der „Lernfabrik 4.0“ sind Auszubildende, wie z. B. Mechatroniker, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Industriekaufleute, Schüler von Technischen Gymnasien in den Fachbereichen Informationstechnik, Mechatronik, Technik und Management sowie Schüler des zweijährigen Berufskollegs für Informationstechnik etc.
Die „Lernfabrik 4.0“ muss folgende Grundbestandteile umfassen:
— Ein Grundlagen-Labor zu digital gesteuerten Produktionsmodulen, in dem Standard-Aufgaben einer industriellen Fertigung wie Sortieren, Verteilen oder Prüfen und die dazugehörigen Fertigkeiten zur Programmierung, Mess-Steuer-Regelkreisen, Anbindung von Einzelmodulen an industrielle Netzwerke etc. vermittelt werden. Die eingesetzte Hard- und Software trägt dabei noch den didaktischen Anforderungen einer
modellhaften Annäherung an die Praxis Rechnung.
— Ein verkettetes Maschinensystem, an dem intelligente Produktionsprozesse auf der Basis realer Industriestandards trainiert und vernetzte Abläufe selbst gesteuert werden können. Wesentlich ist die Anwendungsnähe der Bearbeitungs- und Handhabungsstationen und der damit möglichen Prozesse. Die „Lernfabrik 4.0“ hat im engeren Sinn in ihrem Aufbau und ihrer Ausstattung weitestgehend industriellen
Automatisierungslösungen zu entsprechen und eine durchgängige Steuerung und Erfassung der Werkstückcharakteristika über entsprechende Datenschnittstellen zu ermöglichen.
Detailliertere Informationen zu den relevanten Rahmenbedingungen sowie eine Beschreibung der im Rahmen der Angebotslegung zu berücksichtigenden Aspekte werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein, die den ausgewählten Bewerbern, die im Rahmen der Stufe 2 „Verhandlungen“ zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, zugesandt werden.
Nachfolgend sind die geplanten Umsetzungszeiträume für die „Lernfabrik 4.0“ dargestellt:
— ca. Mitte April 2016: Versand Angebotsunterlagen,
— ca. Anfang August 2016: Auftragsvergabe,
— spätestens Mai 2017: Einweihung und Inbetriebnahme der „Lernfabrik 4.0“.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-25 Auftragsbekanntmachung
2017-08-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Industrielle Maschinen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Industrielle Maschinen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Ludwigsburg
Postanschrift: Hindenburgstr. 40
Postleitzahl: 71638
Postort: Ludwigsburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-ludwigsburg.de 🌏
E-Mail: zentrale.beschaffung@landkreis-ludwigsburg.de 📧
Telefon: +49 7141-144-2849 📞
Fax: +49 7141-144-2152 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-25 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 042-068998
ABl. S-Ausgabe: 42

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Um Fach- und Nachwuchskräfte auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vorzubereiten, fördert das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft die Einrichtung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen im Land Baden-Württemberg. Als Träger des Beruflichen Schulzentrums Bietigheim-Bissingen hat sich der Landkreis Ludwigsburg um die Förderung beworben und die Zusage zur Förderung der „Lernfabrik 4.0“ erhalten.
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Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Konzeption, Lieferung und Inbetriebnahme der „Lernfabrik 4.0“ für das Berufliche Schulzentrum inklusive eines Wartungs- und Servicevertrags für 5 Jahre. Die geplante „Lernfabrik 4.0“ ist ein gemeinsam mit der Schule zu konzipierendes, spezifisch auf die individuellen Lerninhalte am Beruflichen Schulzentrum Bietigheim-Bissingen ausgerichtetes „Labor“, das im Aufbau und in der Ausstattung in der betrieblichen Produktionspraxis eingesetzten industriellen Automatisierungslösungen gleicht und in dem Grundlagen für anwendungsnahe Prozesse erlernt werden können. Maschinenbau und Elektrotechnik werden dabei durch professionelle, praxisnahe Produktionssteuerungssysteme verknüpft. Zwingend sind innovative IT-Komponenten im Industrie 4.0-Standard, wie z. B. Cyber Physical Systems, Roboter mit MRK (Mensch-Roboter-Kommunikation), I/O-Linkfähige Sensoren, Energiemanagement, Predictive Maintenance, usw. prioritäre Zielgruppe der „Lernfabrik 4.0“ sind Auszubildende, wie z. B. Mechatroniker, Fachinformatiker, Industriemechaniker, Industriekaufleute, Schüler von Technischen Gymnasien in den Fachbereichen Informationstechnik, Mechatronik, Technik und Management sowie Schüler des zweijährigen Berufskollegs für Informationstechnik etc.
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Die „Lernfabrik 4.0“ muss folgende Grundbestandteile umfassen:
— Ein Grundlagen-Labor zu digital gesteuerten Produktionsmodulen, in dem Standard-Aufgaben einer industriellen Fertigung wie Sortieren, Verteilen oder Prüfen und die dazugehörigen Fertigkeiten zur Programmierung, Mess-Steuer-Regelkreisen, Anbindung von Einzelmodulen an industrielle Netzwerke etc. vermittelt werden. Die eingesetzte Hard- und Software trägt dabei noch den didaktischen Anforderungen einer
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modellhaften Annäherung an die Praxis Rechnung.
— Ein verkettetes Maschinensystem, an dem intelligente Produktionsprozesse auf der Basis realer Industriestandards trainiert und vernetzte Abläufe selbst gesteuert werden können. Wesentlich ist die Anwendungsnähe der Bearbeitungs- und Handhabungsstationen und der damit möglichen Prozesse. Die „Lernfabrik 4.0“ hat im engeren Sinn in ihrem Aufbau und ihrer Ausstattung weitestgehend industriellen
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Automatisierungslösungen zu entsprechen und eine durchgängige Steuerung und Erfassung der Werkstückcharakteristika über entsprechende Datenschnittstellen zu ermöglichen.
Detailliertere Informationen zu den relevanten Rahmenbedingungen sowie eine Beschreibung der im Rahmen der Angebotslegung zu berücksichtigenden Aspekte werden in den Vergabeunterlagen enthalten sein, die den ausgewählten Bewerbern, die im Rahmen der Stufe 2 „Verhandlungen“ zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden, zugesandt werden.
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Nachfolgend sind die geplanten Umsetzungszeiträume für die „Lernfabrik 4.0“ dargestellt:
— ca. Mitte April 2016: Versand Angebotsunterlagen,
— ca. Anfang August 2016: Auftragsvergabe,
— spätestens Mai 2017: Einweihung und Inbetriebnahme der „Lernfabrik 4.0“.
Referenznummer: 2016/003-LK-VV
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bietigheim-Bissingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder bzw. im Teilnahmeantrag benannte Unterauftragnehmer sich mehrfach – sei es als Einzelbewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, werden wegen des Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen und bleiben aus diesem Grund schon bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt.
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Nachweis der Eignung:
Die Eignung ist für jeden Bewerber bzw. – bei Bewerbergemeinschaften – jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen.
Die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen sind daher, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist, von jedem Bewerber sowie jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mit Abgabe des Teilnahmeantrages vorzulegen.
Das Ausstellungsdatum der geforderten Dokumente, außer der Bilanzen und der Gewinn- und Verlustrechnungen, darf nicht vor dem 1.10.2015 liegen. Können nachfolgende Bescheinigungen von ausländischen Unternehmen nicht beschafft werden, so sind gleichwertige Nachweise beizufügen. Die Gleichwertigkeit ist vom Bewerber nachzuweisen.
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Persönliche Lage / Berufs- oder Handelsregister:
III.2.1.1) Handelsregisterauszug (bei GmbH & Co. KG auch der Komplementär GmbH);
III.2.1.2) Eigenerklärung(en) zu § 6 Abs. 4 EG VOL/A;
III.2.1.3) Eigenerklärung(en) zu § 6 Abs. 6 EG VOL/A;
III.2.1.4) Eigenerklärung(en) zu den in § 149 Abs. 2 Nr. 3 und Nr. 4 GewO genannten Tatbeständen;
III.2.1.5) Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG.
III.2.1.6) Eigenerklärung zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit im Sinne des ILO-Übereinkommens Nr. 182.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1) Vorlage von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichungen nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben sind. Hinweis: Dieser Eignungsnachweis ist von allen Unternehmen, deren Eignung nachzuweisen ist, zu erbringen.
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III.2.2.2) – Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der im Rahmen dieses Verfahrens zu erbringenden Leistungen jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Für die Bestimmung der „im Rahmen des Verfahrens zu erbringenden Leistungen“ ist die im Teilnahmeantrag vorgesehene Aufgabenteilung zwischen den beteiligten Unternehmen maßgeblich. Hinweis: Dieser Eignungsnachweis ist von allen Unternehmen, deren Eignung nachzuweisen ist, zu erbringen.
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III.2.2.3) Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Produkt- und Vermögensschaden- Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1 500 000 EUR für Sach- und Personenschäden und 300 000 EUR für Vermögensschäden oder Vorlage der Erklärung eines Versicherers, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen. Hinweis: Dieser Nachweis ist nur durch den Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1) Nachweis einer Referenz über die Lieferung und Inbetriebnahme einer Produktionsanlage im Sinne eines verketteten Maschinensystems mit den Funktionen maschinelles Bearbeiten (z.B. Bohren), Montieren (z. B. Achsmontage, Fügen), Sortieren
(z.B. Separation von Ausschuss) und Beschriften mit Industrie 4.0 Merkmalen für die Serienproduktion eines Industrie-Unternehmens. Die Produktionsanlage muss sich seit mindestens 6 Monaten in der Serienproduktion befinden. Die Referenzaufträge müssen ab dem 1.1.2013 erbracht worden sein. Anzugeben sind der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Anschrift und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, -umfang und -dauer sowie das Auftragsvolumen; Hinweis: Dieser Nachweis muss je Teilnahmeantrag nur
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einmal erbracht werden.
III.2.3.2) Nachweis einer Referenz über die Integration und Programmierung eines Beschriftungslasers der Serie Trumpf TruMark 3000 oder vergleichbar in ein verkettetes Maschinensystem mit Industrie 4.0 Merkmalen für die Serienproduktion eines Industrie-Unternehmens. Der Beschriftungslaser muss sich seit mindestens 6 Monaten in der Serienproduktion befinden. Die Referenzaufträge müssen ab dem 1.1.2013 erbracht worden sein. Anzugeben sind der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Anschrift und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, -umfang und -dauer sowie das Auftragsvolumen; Hinweis: Dieser Nachweis muss je Teilnahmeantrag nur einmal erbracht werden.
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III.2.3.3) Nachweis einer Referenz über die Integration und Programmierung eines Industrieroboters des Herstellers KUKA oder vergleichbar in ein verkettetes Maschinensystem mit Industrie 4.0 Merkmalen für die Serienproduktion eines Industrie-Unternehmens. Der Industrieroboter muss sich seit mindestens 6 Monaten in der Serienproduktion befinden. Die Referenzaufträge müssen ab dem 01.01.2013 erbracht worden sein. Anzugeben sind der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Anschrift und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, -umfang und -dauer sowie das Auftragsvolumen; Hinweis: Dieser Nachweis muss je Teilnahmeantrag nur einmal erbracht werden.
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Bitte beachten Sie: Sofern das in einer Referenz benannte Unternehmen nicht mit dem Bewerber/ Mitglieder der Bewerbergemeinschaft identisch ist, sind die Vorgaben zur Eignungsleihe gemäß § 7 Abs. 9 EG VOL/A (vgl. Ziffer 3.6.2.2 des Bewerbermemorandums) zu beachten.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Schriftliche Zusage eines Kreditinstituts/Kreditversicherers über die Erteilung der im Auftragsfall erforderlichen Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft. Mit der Angebotsabgabe einzureichen. Die Höhe der Bürgschaft beträgt 5 % der Brutto-Auftragssumme.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß der Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Unternehmen sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters. Weiterhin ist die Motivation für die Gründung der Bietergemeinschaft darzustellen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt anhand folgender Kriterien: IV.1.2.1) Mitarbeiterfluktuation der letzten drei Jahre (max. 50 Punkte) Weist der Bewerber seine durchschnittliche Mitarbeiterfluktuation in den letzten drei Jahren nach, wird anhand der Eingangsgrößen eine Fluktuationsquote (Austritte/Mitarbeiter) ermittelt. Der Bewerber mit der geringsten durchschnittlichen Fluktuation erhält 50 Punkte. Die Bewertung der übrigen Bewerber erfolgt in Relation zum Bewerber mit der geringsten Fluktuation. Die niedrigste Punktzahl beträgt 0 Punkte. Für den Fall, dass sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt, ermittelt sich die Punktezahl anhand der Summe der Mitarbeiter per 30.06. und der Summe der Austritte für das jeweilige Gesamtjahr für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. IV.1.2.2) Berufserfahrung des Projektleiters in vergleichbarer Funktion (max. 50 Punkte) Gewertet wird die Anzahl der Jahre Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters in vergleichbarer Funktion. Der Bewerber dessen Projektleiter über die längste Berufserfahrung bei der Umsetzung verfügt, erhält 50 Punkte. Die niedrigste Punktzahl beträgt 0 Punkte. Die Bewertung der übrigen Bewerber erfolgt in Relation zum Bewerber mit der längsten Berufserfahrung. Entsprechende Nachweise, aus denen die Berufserfahrung ersichtlich ist, sind dem Angebot beizulegen. IV.1.2.3) Zahl der Referenzen über die Integration und Programmierung eines Beschriftungslasers der Serie Trumpf TruMark 3000 oder vergleichbar (max. 50 Punkte, je Referenz 10 Punkte) Anzahl der Referenzen über die Integration und Programmierung eines Beschriftungslasers der Serie Trumpf TruMark 3000 oder vergleichbar in ein verkettetes Maschinensystem mit Industrie 4.0 Merkmalen für die Serienproduktion eines Industrie-Unternehmens. Der Beschriftungslaser muss sich seit mindestens 6 Monaten in der Serienproduktion befinden. Die Referenzaufträge müssen ab dem 1.1.2013 erbracht worden sein. Gewertet wird die Anzahl der nachgewiesenen Referenzen. Je nachgewiesener Referenz werden maximal 10 Punkte vergeben. Gewertet werden maximal 5 nachgewiesene Referenzen. Auf Nachforderung der Vergabestelle sind der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Anschrift und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, -umfang und -dauer sowie das Auftragsvolumen anzugeben. IV.1.2.4) Zahl der Referenzen über die Integration und Programmierung eines Industrieroboters des Herstellers KUKA oder vergleichbar (max. 50 Punkte, je Referenz 10 Punkte) Anzahl der Referenzen über die Integration und Programmierung eines Industrieroboters des Herstellers KUKA oder vergleichbar in ein verkettetes Maschinensystem mit Industrie 4.0 Merkmalen für die Serienproduktion eines Industrie-Unternehmens. Der Industrieroboter muss sich seit mindestens 6 Monaten in der Serienproduktion befinden. Die Referenzaufträge müssen ab dem 01.01.2013 erbracht worden sein. Gewertet wird die Anzahl der nachgewiesenen Referenzen. Je nachgewiesener Referenz werden maximal 10 Punkte vergeben. Gewertet werden maximal 5 nachgewiesene Referenzen. Auf Nachforderung der Vergabestelle sind der Auftraggeber einschließlich Ansprechpartner mit Anschrift und Telefonnummer, Auftragsgegenstand, -umfang und -dauer sowie das Auftragsvolumen anzugeben.IV.1.2.5) Auszubildenden-Quote bezogen auf gewerblichtechnische Berufsbilder (max. 100 Punkte) Weist der Bewerber seine durchschnittlich in seinem Unternehmen beschäftigten Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufsbildern in den letzten drei Jahren nach, wird anhand der Eingangsgrößen der nachfolgenden Tabelle eine Auszubildenden-Quote (Auszubildende in gewerblich-technischen Berufsbildern / Mitarbeiter) ermittelt. Der Bewerber mit der höchsten durchschnittlichen Auszubildenden-Quote erhält 100 Punkte. Die Bewertung der übrigen Bewerber erfolgt in Relation zum Bewerber mit der höchsten Auszubildenden-Quote. Die niedrigste Punktzahl beträgt 0 Punkte. Für den Fall, dass sich eine Bewerbergemeinschaft bewirbt, ermittelt sich die Punktezahl anhand der Summe der Mitarbeiter per 30.06. und der Summe der Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufsbildern für das jeweilige Gesamtjahr für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Beschaffung
Herrn Lars Keller
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-01 📅
Datum des Endes: 2017-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2016/003-LK-VV

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721-926-0 📞
Fax: +49 721-926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a Informations- und Wartepflicht: Demnach darf ein Vertrag erst 15 Tage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigen Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
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— § 107 Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Vorstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die Aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewertung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. Mehr als 15. Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Quelle: OJS 2016/S 042-068998 (2016-02-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 775 630 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 7141-144-42849 📞
Fax: +49 7141-144-59632 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 151-313720
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 042-068998
ABl. S-Ausgabe: 151

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berufliches Schulzentrum Bietigheim-Bissingen, 74321 Bietigheim-Bissingen.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (500)
2. Unterschreitung Reaktionszeit (100)
3. Zugesicherte Reaktionszeit (100)
4. Anlagenkonzept (300)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-14 📅
Name: teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH
Postanschrift: Planckstr. 40
Postort: Freiberg
Postleitzahl: 71691
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postleitzahl: 76247
Internetadresse: http://rp-karlsruhe.de 🌏
Fax: +49 721-926-0 📠
Quelle: OJS 2017/S 151-313720 (2017-08-08)