Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt am Main auf sublokaler Ebene (Sozialmonitoring)
Der Auftrag umfasst die Durchführung einer umfangreichen wissenschaftlichen Pilotstudie zur Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt (Main) auf sublokaler Ebene. Erläuterung: Dem Flughafen Frankfurt (Main) kommt eine bedeutende Rolle in der ökonomischen Entwicklung der Metropolregion Frankfurt (Main)/Rhein-Main zu; als Großinfrastruktur ist er zugleich eingebettet in ein suburban verdichtetes metropolitanes Siedlungsgefüge. Die mit der Luftverkehrsanbindung verknüpften positiven wie negativen Auswirkungen im Umland des Flughafens bedürfen der wissenschaftlichen Beobachtung, weshalb unter dem Dach des „Forums Flughafen und Region“ in den umliegenden Städten und Gemeinden ein Sozialmonitoring eingerichtet werden soll. Für eine zielsichere Konzeption dieses Monitorings ist zunächst der – auf diese Auswirkungen bezogene – Ist-Zustand der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Kommunen in einer explorativen Bestandsaufnahme detailliert auf möglichst kleinräumiger sublokaler Basis zu erfassen. Weil die Leistungserstellung von Luftverkehrsanbindungen komplex ist, unternehmensseitige Nutzungen der Anbindung räumlich ausgreifen und die sozialen Auswirkungen der Anbindung eingebettet sind in ein Gesamt lokaler bzw. regionaler sozialstruktureller und soziodemographischer Entwicklungen, muss die Bestandsaufnahme auf dem Wege einer Differenzierung der eigentlichen Wirkungen der Anbindung gegenüber ohnedies statthabenden sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklungen erfolgen. Ziel der Exploration ist es daher näherhin, die lokalen sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung tatsächlich aufzuspüren und hinsichtlich ihrer Einschlägigkeit eingehend zu analysieren. Die Exploration soll in zwei Schritten erfolgen: 1) In einer quantitativen indikatorenzentrierten Erhebung und Analyse werden die sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Entwicklungsstände der Kommunen möglichst breit und differenziert – gegebenenfalls auf dem Wege der Primärerhebung – erfasst, um einerseits detaillierte Informationen auf Ebene der einzelnen Kommune vorzuhalten und andererseits Typisierungen von Kommunen durch multivariate Verfahren zu ermöglichen. Die Auftraggeberin erwartet, dass der Auftragnehmer die Erhebung und Beschaffung von Daten eigenständig leistet; sie erwartet darüber hinaus ausführliche konzeptuelle Vorschläge einerseits hinsichtlich der Konkretisierung des Untersuchungsdesigns der Exploration, andererseits hinsichtlich Erhebung und Analyse etwa solcher sozioökonomischer und soziodemographischer Indikatoren, die sich nicht ohne weiteres durch Daten amtlicher oder kommerzieller Statistiken abbilden lassen. 2) In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieses ersten Untersuchungsschrittes werden für ausgewählte Kommunen, die in ihren Entwicklungsständen in besonderem Maße negativ von den Wirkungen der Luftverkehrsanbindung betroffen sind, vertiefende sublokale sozialräumliche (und gegebenenfalls sozioökonomische) Analysen durchgeführt, wobei Ansatz und Umfang der Analysen durch die Auftraggeberin festgelegt werden. Es ist vorgesehen, dass die Erhebungen und Analysen in unmittelbarem Anschluss an die Auftragsvergabe beginnen und binnen 18 Monaten vollständig abgeschlossen werden. Thematik und Rahmenbedingungen der Exploration bieten dem Auftragnehmer Gelegenheit zu eingehender wissenschaftlicher Betrachtung der regional hoch bedeutsamen, ökonomisch-sozialräumlich komplexen Konfiguration von metropolitaner Luftverkehrsanbindung und (sub-)lokaler kommunaler Entwicklung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-04-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sozialforschung
Menge oder Umfang: Einbeziehung von bis zu 50 Kommunen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sozialforschung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinnützige Umwelthaus GmbH
Postanschrift: Rüsselsheimer Straße 100
Postleitzahl: 65451
Postort: Kelsterbach
Kontakt
Internetadresse: http://www.umwelthaus.org🌏
E-Mail: guenter.lanz@umwelthaus.org📧
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer dieser Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Schlusstermin einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Auftraggeberin versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Nachr. HAD-Ref.: 5371/9;
nachr. V-Nr/AKZ: 60292-16.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer dieser Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Schlusstermin einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Auftraggeberin versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Nachr. HAD-Ref.: 5371/9;
nachr. V-Nr/AKZ: 60292-16.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst die Durchführung einer umfangreichen wissenschaftlichen Pilotstudie zur Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt (Main) auf sublokaler Ebene.
Der Auftrag umfasst die Durchführung einer umfangreichen wissenschaftlichen Pilotstudie zur Exploration der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung im Umland des Flughafens Frankfurt (Main) auf sublokaler Ebene.
Erläuterung:
Dem Flughafen Frankfurt (Main) kommt eine bedeutende Rolle in der ökonomischen Entwicklung der Metropolregion Frankfurt (Main)/Rhein-Main zu; als Großinfrastruktur ist er zugleich eingebettet in ein suburban verdichtetes metropolitanes Siedlungsgefüge. Die mit der Luftverkehrsanbindung verknüpften positiven wie negativen Auswirkungen im Umland des Flughafens bedürfen der wissenschaftlichen Beobachtung, weshalb unter dem Dach des „Forums Flughafen und Region“ in den umliegenden Städten und Gemeinden ein Sozialmonitoring eingerichtet werden soll. Für eine zielsichere Konzeption dieses Monitorings ist zunächst der – auf diese Auswirkungen bezogene – Ist-Zustand der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Kommunen in einer explorativen Bestandsaufnahme detailliert auf möglichst kleinräumiger sublokaler Basis zu erfassen. Weil die Leistungserstellung von Luftverkehrsanbindungen komplex ist, unternehmensseitige Nutzungen der Anbindung räumlich ausgreifen und die sozialen Auswirkungen der Anbindung eingebettet sind in ein Gesamt lokaler bzw. regionaler sozialstruktureller und soziodemographischer Entwicklungen, muss die Bestandsaufnahme auf dem Wege einer Differenzierung der eigentlichen Wirkungen der Anbindung gegenüber ohnedies statthabenden sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklungen erfolgen. Ziel der Exploration ist es daher näherhin, die lokalen sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung tatsächlich aufzuspüren und hinsichtlich ihrer Einschlägigkeit eingehend zu analysieren.
Dem Flughafen Frankfurt (Main) kommt eine bedeutende Rolle in der ökonomischen Entwicklung der Metropolregion Frankfurt (Main)/Rhein-Main zu; als Großinfrastruktur ist er zugleich eingebettet in ein suburban verdichtetes metropolitanes Siedlungsgefüge. Die mit der Luftverkehrsanbindung verknüpften positiven wie negativen Auswirkungen im Umland des Flughafens bedürfen der wissenschaftlichen Beobachtung, weshalb unter dem Dach des „Forums Flughafen und Region“ in den umliegenden Städten und Gemeinden ein Sozialmonitoring eingerichtet werden soll. Für eine zielsichere Konzeption dieses Monitorings ist zunächst der – auf diese Auswirkungen bezogene – Ist-Zustand der sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklung der Kommunen in einer explorativen Bestandsaufnahme detailliert auf möglichst kleinräumiger sublokaler Basis zu erfassen. Weil die Leistungserstellung von Luftverkehrsanbindungen komplex ist, unternehmensseitige Nutzungen der Anbindung räumlich ausgreifen und die sozialen Auswirkungen der Anbindung eingebettet sind in ein Gesamt lokaler bzw. regionaler sozialstruktureller und soziodemographischer Entwicklungen, muss die Bestandsaufnahme auf dem Wege einer Differenzierung der eigentlichen Wirkungen der Anbindung gegenüber ohnedies statthabenden sozioökonomischen und sozialstrukturellen Entwicklungen erfolgen. Ziel der Exploration ist es daher näherhin, die lokalen sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Auswirkungen der Luftverkehrsanbindung tatsächlich aufzuspüren und hinsichtlich ihrer Einschlägigkeit eingehend zu analysieren.
Die Exploration soll in zwei Schritten erfolgen: 1) In einer quantitativen indikatorenzentrierten Erhebung und Analyse werden die sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Entwicklungsstände der Kommunen möglichst breit und differenziert – gegebenenfalls auf dem Wege der Primärerhebung – erfasst, um einerseits detaillierte Informationen auf Ebene der einzelnen Kommune vorzuhalten und andererseits Typisierungen von Kommunen durch multivariate Verfahren zu ermöglichen. Die Auftraggeberin erwartet, dass der Auftragnehmer die Erhebung und Beschaffung von Daten eigenständig leistet; sie erwartet darüber hinaus ausführliche konzeptuelle Vorschläge einerseits hinsichtlich der Konkretisierung des Untersuchungsdesigns der Exploration, andererseits hinsichtlich Erhebung und Analyse etwa solcher sozioökonomischer und soziodemographischer Indikatoren, die sich nicht ohne weiteres durch Daten amtlicher oder kommerzieller Statistiken abbilden lassen. 2) In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieses ersten Untersuchungsschrittes werden für ausgewählte Kommunen, die in ihren Entwicklungsständen in besonderem Maße negativ von den Wirkungen der Luftverkehrsanbindung betroffen sind, vertiefende sublokale sozialräumliche (und gegebenenfalls sozioökonomische) Analysen durchgeführt, wobei Ansatz und Umfang der Analysen durch die Auftraggeberin festgelegt werden.
Die Exploration soll in zwei Schritten erfolgen: 1) In einer quantitativen indikatorenzentrierten Erhebung und Analyse werden die sozioökonomischen und sublokalen sozialstrukturellen Entwicklungsstände der Kommunen möglichst breit und differenziert – gegebenenfalls auf dem Wege der Primärerhebung – erfasst, um einerseits detaillierte Informationen auf Ebene der einzelnen Kommune vorzuhalten und andererseits Typisierungen von Kommunen durch multivariate Verfahren zu ermöglichen. Die Auftraggeberin erwartet, dass der Auftragnehmer die Erhebung und Beschaffung von Daten eigenständig leistet; sie erwartet darüber hinaus ausführliche konzeptuelle Vorschläge einerseits hinsichtlich der Konkretisierung des Untersuchungsdesigns der Exploration, andererseits hinsichtlich Erhebung und Analyse etwa solcher sozioökonomischer und soziodemographischer Indikatoren, die sich nicht ohne weiteres durch Daten amtlicher oder kommerzieller Statistiken abbilden lassen. 2) In Abhängigkeit von den Ergebnissen dieses ersten Untersuchungsschrittes werden für ausgewählte Kommunen, die in ihren Entwicklungsständen in besonderem Maße negativ von den Wirkungen der Luftverkehrsanbindung betroffen sind, vertiefende sublokale sozialräumliche (und gegebenenfalls sozioökonomische) Analysen durchgeführt, wobei Ansatz und Umfang der Analysen durch die Auftraggeberin festgelegt werden.
Es ist vorgesehen, dass die Erhebungen und Analysen in unmittelbarem Anschluss an die Auftragsvergabe beginnen und binnen 18 Monaten vollständig abgeschlossen werden. Thematik und Rahmenbedingungen der Exploration bieten dem Auftragnehmer Gelegenheit zu eingehender wissenschaftlicher Betrachtung der regional hoch bedeutsamen, ökonomisch-sozialräumlich komplexen Konfiguration von metropolitaner Luftverkehrsanbindung und (sub-)lokaler kommunaler Entwicklung.
Es ist vorgesehen, dass die Erhebungen und Analysen in unmittelbarem Anschluss an die Auftragsvergabe beginnen und binnen 18 Monaten vollständig abgeschlossen werden. Thematik und Rahmenbedingungen der Exploration bieten dem Auftragnehmer Gelegenheit zu eingehender wissenschaftlicher Betrachtung der regional hoch bedeutsamen, ökonomisch-sozialräumlich komplexen Konfiguration von metropolitaner Luftverkehrsanbindung und (sub-)lokaler kommunaler Entwicklung.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: 60292-16
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 65451 Kelsterbach.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber (möglichst wissenschaftliche Einrichtung oder Forschungseinrichtung) soll zum Nachweis seiner Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) möglichst folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (rechtsverbindliche Eigenerklärungen genügen, sofern nicht anders ausgewiesen):
Der Bewerber (möglichst wissenschaftliche Einrichtung oder Forschungseinrichtung) soll zum Nachweis seiner Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) möglichst folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (rechtsverbindliche Eigenerklärungen genügen, sofern nicht anders ausgewiesen):
a) Angabe zu Name, Sitz und Rechtsform des Bewerbers sowie zu etwaigen Gesellschaftern (Darstellung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen), kurze Unternehmensbeschreibung;
b) Erklärung über die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter und Führungskräfte des Bewerbers in den Jahren 2013, 2014 und 2015;
c) Erklärung über die technischen Ressourcen des Bewerbers zur Primärerhebung, logistischen Beschaffung, Verarbeitung und statistischen Analyse umfangreicher Datensätze einschließlich konzeptueller Vorarbeiten;
d) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den Jahren 2013, 2014 und 2015;
e) Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014 und 2015 von dem Bewerber erbrachten Leistungen, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, soweit vorhanden, mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber nebst Ansprechpartnern;
e) Liste der wesentlichen in den Jahren 2013, 2014 und 2015 von dem Bewerber erbrachten Leistungen, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, soweit vorhanden, mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber nebst Ansprechpartnern;
f) Erklärung über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nebst Angabe der Deckungssumme;
g) ggf. Erklärung, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt;
h) Nachweis über Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (nicht älter als 6 Monate);
i) Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Absatz 1 MiLoG (Mindestlohngesetz) nicht vorliegen, dass der Bewerber also nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist;
i) Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Absatz 1 MiLoG (Mindestlohngesetz) nicht vorliegen, dass der Bewerber also nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist;
j) Erklärung, dass die Tatbestände nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF nicht vorliegen:
aa) Erklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, wegen einer in § 4 Absatz 6 a) bis g) VOF genannten Verfehlung rechtskräftig verurteilt worden ist,
bb) Erklärung, sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation zu befinden oder die Tätigkeit eingestellt zu haben oder sich auf Grund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage zu befinden,
bb) Erklärung, sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation zu befinden oder die Tätigkeit eingestellt zu haben oder sich auf Grund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage zu befinden,
cc) Erklärung, nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden zu sein, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
dd) Erklärung, im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen zu haben,
ee) Erklärung, seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben erfüllt zu haben,
ff) Erklärung, sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4,5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt zu haben.
Die vorstehend genannten Eignungsnachweise sollen in der aufgeführten Reihenfolge, mit Registerblättern getrennt und entsprechend gekennzeichnet vorgelegt werden. Für Gesellschaften, die zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 Jahre bestehen, sind die geforderten Eignungsnachweise jedenfalls für die jeweiligen Gesellschafter vorzulegen. Ist beabsichtigt, sich als Bewerbergemeinschaft zu beteiligen, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und die Leistungsanteile je Mitglied ausweist. Die unter Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bedient sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen(Subunternehmer), so ist dies deutlich hervorzuheben.
Die vorstehend genannten Eignungsnachweise sollen in der aufgeführten Reihenfolge, mit Registerblättern getrennt und entsprechend gekennzeichnet vorgelegt werden. Für Gesellschaften, die zum Zeitpunkt des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 Jahre bestehen, sind die geforderten Eignungsnachweise jedenfalls für die jeweiligen Gesellschafter vorzulegen. Ist beabsichtigt, sich als Bewerbergemeinschaft zu beteiligen, ist eine Übersicht beizufügen, die die Zusammensetzung und die Leistungsanteile je Mitglied ausweist. Die unter Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Bedient sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen(Subunternehmer), so ist dies deutlich hervorzuheben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe III.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe III.2.1).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie gegebenenfalls deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, zusammen mit dem Angebot die „Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen“ nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) abzugeben haben. Das entsprechende Formular wird in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie gegebenenfalls deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, zusammen mit dem Angebot die „Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen“ nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) abzugeben haben. Das entsprechende Formular wird in den Vergabeunterlagen enthalten sein.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Dabei wird die Auftraggeberin in einem ersten Schritt prüfen, ob Bewerber nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen sind. Sodann folgt die formale Eignungsprüfung, bei der die Auftraggeberin feststellt, ob der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag oder gegebenenfalls auf Nachforderung (§ 5 Absatz 3 VOF) sämtliche geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen vorgelegt hat. Eine Nachforderung fehlender Eignungsnachweise und -erklärungen nach § 5 Absatz 3 VOF bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden haben, schließt sich die materielle Prüfung an, ob auf Grund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin diejenigen fünf Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um diese fünf auszuwählenden Bewerber zu ermitteln, wird die Auftraggeberin die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.2.1) genannten Eignungsnachweise in eine qualitative Rangfolge bringen. Der Schwerpunkt der Bewertung liegt dabei auf Anzahl, Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen gemäß lit. e).
Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der in Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten. Dabei wird die Auftraggeberin in einem ersten Schritt prüfen, ob Bewerber nach § 4 Absatz 6 und 9 VOF von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen sind. Sodann folgt die formale Eignungsprüfung, bei der die Auftraggeberin feststellt, ob der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag oder gegebenenfalls auf Nachforderung (§ 5 Absatz 3 VOF) sämtliche geforderten Eignungsnachweise und -erklärungen vorgelegt hat. Eine Nachforderung fehlender Eignungsnachweise und -erklärungen nach § 5 Absatz 3 VOF bleibt vorbehalten. Bei den Bewerbern, deren Teilnahmeantrag die formale Vollständigkeitsprüfung bestanden haben, schließt sich die materielle Prüfung an, ob auf Grund der vorgelegten Nachweise und Erklärungen die Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde des Bewerbers zu bejahen ist. Sollte die Durchführung der Eignungsprüfung ergeben, dass mehr als fünf Bewerber die Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird die Auftraggeberin diejenigen fünf Bewerber auswählen, die die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um diese fünf auszuwählenden Bewerber zu ermitteln, wird die Auftraggeberin die Teilnahmeanträge auf Basis der in Ziffer III.2.1) genannten Eignungsnachweise in eine qualitative Rangfolge bringen. Der Schwerpunkt der Bewertung liegt dabei auf Anzahl, Qualität und Vergleichbarkeit der Referenzen gemäß lit. e).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Günter Lanz
Internetadresse: www.umwelthaus.org🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 60292-16
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer dieser Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Schlusstermin einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Auftraggeberin versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe der Kennziffer dieser Bekanntmachung entweder auf dem Postweg oder direkt bei der unter Ziffer I.1) genannten Stelle bis zu dem unter Ziffer IV.3.4) genannten Schlusstermin einzureichen und als Teilnahmeantrag zu kennzeichnen. Die Auftraggeberin versendet keinen Vordruck für den Teilnahmeantrag.
Nachr. HAD-Ref.: 5371/9;
nachr. V-Nr/AKZ: 60292-16.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603📞
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 075-131916 (2016-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-10-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 428 438 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-09-27 📅
Name: SOFI – Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen an der Georg-August-Universität
Postanschrift: Friedländer Weg 31
Postort: Göttingen
Postleitzahl: 37085
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.sofi-goettingen.de/🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des geschlossenen Vertrags i.S.v. § 101b Abs. 1 Nr. 1, 2 GWB vor der Vergabekammer 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 101b Abs. 2 Satz 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des geschlossenen Vertrags i.S.v. § 101b Abs. 1 Nr. 1, 2 GWB vor der Vergabekammer 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.