Fachplanerleistungen Technische Ausrüstung für die energetische Sanierung und den räumlich-strukturellen Umbau der Gesamtschule Rosenhöhe, An der Rosenhöhe 11, 33647 Bielefeld

Stadt Bielefeld

Die Stadt Bielefeld plant, die Gesamtschule Rosenhöhe, An der Rosenhöhe 11, 33649 Bielefeld energetisch sanieren und umbauen zu lassen. Die anstehende Baumaßnahme gliedert sich auf in eine energetische Sanierung, gefördert durch das KommInvestG mit einem Investitionsvolumen von rd. 4 Mio. Euro und die gleichzeit nötigen Maßnahmen der Inklusionsvorgaben mit einem Investitionsvolumen von rd. 2,5 Mio Euro. Im Zuge der Konzeptvorbereitung für die Umsetzung Inklusion wurde ein Architekt für Architektur und Entwicklungsräume engagiert, der maßgeblich an der Konzeption für die Neuausrichtung der Schule gearbeitet hat und in diesem Sinne auch weiterhin beratend tätig sein wird. Die energetisch Sanierung umfasst die Fenster, die Fassade, das Dach, die Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die Elektroinstallation. Die Maßnahmen der Inklusionsvorgaben sehen die Optimierung von Raumzusammenhängen mit Cluster-Flächen vor, die Umbaumaßnahmen im Gebäude erfordern. Dem Brandschutz kommt besondere Bedeutung zu. Sanitär: Erneuerung der WC-Bereiche und Klassenzimmerinstallationen, Heizung: Anpassung der Heizungsinstallationen an die neue Raumaufteilung, Teilerneuerung Zuleitung aus Heizzentrale, hydraulische Einregulierung, Lüftung: Be- und Entlüftung innenliegender Bereiche, WC Abluft nach DIN 18017, Elektro: Erneuerung und Anpassung vorhandener Elektroinstallationen, Einbau sicherheitstechnischer Einrichtungen, Anpassung des vorhandenen Datennetzes
Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Fachplanungsleistungen Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI für die Anlagengruppen Abwasser- Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation mit den Grundleistungen zu allen Leistungsphasen und ausgewählten Besonderen Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI Grundleistungen aller Leistungsphasen und ausgewählte Besondere Leistungen, Anlagengruppen Nr. 1 – 5 und 8 nach § 53 Abs. 2 HOAI.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bielefeld
Postanschrift: Niederwall 23, Neues Rathaus
Postleitzahl: 33602
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.bielefeld.de 🌏
E-Mail: mathias.john@bielefeld.de 📧
Fax: +49 521513350 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132129
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Die unter III.2 geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle schriftlich abrufbaren Vordrucke (Bieterinformation nebst Anhängen) abzugeben. Der Teilnaheantrag und die Vordrucke sind vollständig und in deutscher Sprache ausgefüllt und unterschrieben im Original abzugeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld plant, die Gesamtschule Rosenhöhe, An der Rosenhöhe 11, 33649 Bielefeld energetisch sanieren und umbauen zu lassen. Die anstehende Baumaßnahme gliedert sich auf in eine energetische Sanierung, gefördert durch das KommInvestG mit einem Investitionsvolumen von rd. 4 Mio. Euro und die gleichzeit nötigen Maßnahmen der Inklusionsvorgaben mit einem Investitionsvolumen von rd. 2,5 Mio Euro. Im Zuge der Konzeptvorbereitung für die Umsetzung Inklusion wurde ein Architekt für Architektur und Entwicklungsräume engagiert, der maßgeblich an der Konzeption für die Neuausrichtung der Schule gearbeitet hat und in diesem Sinne auch weiterhin beratend tätig sein wird. Die energetisch Sanierung umfasst die Fenster, die Fassade, das Dach, die Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die Elektroinstallation. Die Maßnahmen der Inklusionsvorgaben sehen die Optimierung von Raumzusammenhängen mit Cluster-Flächen vor, die Umbaumaßnahmen im Gebäude erfordern. Dem Brandschutz kommt besondere Bedeutung zu. Sanitär: Erneuerung der WC-Bereiche und Klassenzimmerinstallationen, Heizung: Anpassung der Heizungsinstallationen an die neue Raumaufteilung, Teilerneuerung Zuleitung aus Heizzentrale, hydraulische Einregulierung, Lüftung: Be- und Entlüftung innenliegender Bereiche, WC Abluft nach DIN 18017, Elektro: Erneuerung und Anpassung vorhandener Elektroinstallationen, Einbau sicherheitstechnischer Einrichtungen, Anpassung des vorhandenen Datennetzes
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Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Fachplanungsleistungen Leistungsbild Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI für die Anlagengruppen Abwasser- Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen sowie Gebäudeautomation mit den Grundleistungen zu allen Leistungsphasen und ausgewählten Besonderen Leistungen.
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Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 1 – 4 zu beauftragen. Die Leistungsphasen 5 – 9 sollen Gegenstand weiterer Leistungsstufen des Ingenieurvertrages sein, jedoch ohne dass ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung dieser weiteren Leistungsstufen besteht.
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Dauer: 30 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bei Bewerbungen einer juristischen Person, oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft (auch als Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft): Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- o. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers, nicht älter als 12 Monate.
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2. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Ausschlussgründe nach § 4 VOF Abs. 6 a) bis g) und/oder Abs. 9 a) bis e)vorliegen,
3. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder Lieferinteressen im Sinne von § 2 Abs. 3 VOF bestehen.
4. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§ 4 Abs. 2 VOF),
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2. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich sich bei der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Nachweis der Verfügbarkeit der dazu erforderlichen Mittel (Verpflichtungserklärung) ist spätestens vor Zuschlagserteilung innerhalb einer vom Auftraggeber zu setzenden Frist vorzulegen (§ 5 Abs. 6 VOF),
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3. Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder) über den Gesamtumsatz und den Umsatz bezogen auf mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Ingenieurleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2013 bis 2015) (§ 5 Abs. 4 c) VOF),
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4. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke abzugeben. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Mindeststandards:
Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben nachzuweisen, dass sie in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Umsatz mit vergleichbaren Ingenieurleistungen betreffend die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen und lufttechnische Anlagen von insgesamt mindestens 200.000,00 Euro/Jahr sowie für die Anlagengruppen Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen von insgesamt mindestens weiteren 200.000,00 Euro/Jahr gemacht haben. Der Nachweis ist durch eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder durch entsprechend testierte Jahresabschlüsse/entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen zu führen und mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nennung des vorgesehenen Projektleiters Planung und edes vorgesehenen Projektleiters Bau und Nachweis deren Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ führen zu dürfen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden.
2. Nennung der Namen und Nachweis der beruflichen Qualifikationen der weiteren Personen, die die ausgeschriebenen Leistungen erbringen sollen (§ 4 Abs. 3, § 5 Abs. 5 c) VOF),
3. Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Ingenieure, Bachelor/Master of Science/of Engineering in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 5 d) VOF) für den Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
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4. Erklärung, über welche Büroausstattung und Software der Bewerber für die ausgeschriebene Leistung verfügen wird (§ 5 Abs. 5 e) VOF) für den Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft,
5. Nachweis, dass sowohl der Bewerberüber Erfahrungen/Referenzen aus den letzten 5 Jahren verfügt, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeit mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind für den Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft. Nachweis, dass der vorgesehene Projektleiter Planung und der vorgesehene Projektleiter Bau über Erfahrungen aus den letzten 5 Jahren verfügen, die in Bezug auf Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
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6. Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der bei der o.g. Kontaktstelle abrufbaren Vordrucke abzugeben. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen.
Mindeststandards:
1. Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mindestens 2 Berufsträger (Ingenieure, Bachelor / Master of Engineering / of Science) für den Bereich der Planung von Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen und lufttechnsichen Anlagen sowie mindestens 2 weitere Berufsträger für den Bereich der Planung von Starkstromanlagen und Fernmelde- und informationstechnische Anlagen als Inhaber oder fest Angestellte beschäftigt waren.
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2. Mindestanforderung zu Referenzen (Ziffer III.2.3.5): 1. Bewerber und alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 5 Jahren Planungs- und Überwachungsleistungen für den Umbau oder die Sanierung einer Schule (fertiggestellt und an den AG übergeben nach dem 01.01.2010) sowie Planungs- und Überwachungsleistungen bezüglich der energetischen Sanierung eines Bestandsgebäudes mit einem Bauvolumen von mindestens 1 Mio Euro netto (KG 400 nach DIN 276) innerhalb eines Leistungszeitraums (LPH 2, 3 und 5 – 8) von nicht mehr als 2,5 Jahren (fertiggestellt und an den Nutzer übergeben nach dem 01.01.2010) erbracht haben. Für diese Referenzen müssen mind. die LPH 2, 3 und 5 – 8 nach § 55 HOAI 2013 bzw. § 53 HOAI 2009, § 73 HOAI 2002 erbracht worden sein. Die Erfüllung dieser Anforderungen ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers nachzuweisen. Anzugeben sind zu dieser Referenz der Zeitraum der Leistungserbringung, die erbrachten Leistungsphasen, die Bausumme (KG 400 DIN 276) sowie Name und Ansprechpartner (nebst Telefon-Nr.) des Auftraggebers.
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2. Bewerber haben nachzuweisen, dass der vorgesehene Projektleiter Planung und der vorgesehene Projektleiter Bau in den letzten 5 Jahren Planungs- und Überwachungsleistungen für den Umbau und die Sanierung einer Schule (fertiggestellt nach dem 01.01.2010) sowie Planungs- und Überwachungsleistungen bezüglich der energetischen Sanierung eines Bestandsgebäudes mit einem Bauvolumen von mind. 1 Mio. Euro netto (KG 400 DIN 276) innerhalb eines Leistungszeitraums (LPH 2, 3 und 5 – 8) von nicht mehr als 2,5 Jahren (fertiggestellt und an den Nutzer übergeben nach dem 01.01.2010) erbracht haben. Für diese Referenz muss von dem PL Planung mind. die LPH 2,3 und 5 bzw. soweit die Referenz des PL Bau betroffen ist, mind. die LPH 6 – 8 erbracht worden sein. Die Erfüllung dieser Anforderungen ist durch ein Referenzschreiben des jeweiligen Auftraggebers nachzuweisen. Anzugeben sind zu dieser Referenz der Zeitraum der Leistungserbringung, die erbrachten Leistungsphasen, die Bausumme (KG 400 DIN 276) sowie Name und Ansprechpartner (nebst Telefon-Nr.) des Auftraggebers.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sowie sonstige Schäden in Höhe von jeweils 3 Mio EUR und der Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens 6 Mio EUR) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Mit dem Teilnahmeantrag kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den o.g. Mindestdeckungssummen zu versichern. Bewerbergemeinschaften haben den Nachweis für jedes Mitglied zu erbringen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der Fassung vom 10.07.2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
— Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt.
— Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt.
— Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt.
— Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es gilt das TVgG NRW: Bieter, Mitglieder von Bietergemeinschaften sowie – sofern bereits bei Angebotsabgabe bekannt – deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften haben die gemäß §§ 4, 19 TVgG NRW erforderlichen Verpflichtungserklärungen bereits bei Angebotsabgabe abzugeben. Sind Nachunternehmer bei Angebotsabgabe noch nicht bekannt, hat der Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, auf Verlangen der Vergabestelle sich von den vorgesehenen Nachunternehmern eine Verpflichtungserklärung gemäß § 4TVgG NRW abgeben zu lassen und diese Verpflichtungserklärung(en) der Vergabestelle vorzulegen.
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Der beauftragte Bieter ist weiter verpflichtet, sich von den nach Zuschlagserteilung von ihm beauftragten Nachunternehmern und/oder Verleihern von Arbeitskräften eine Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG NRW ebenso abgeben zu lassen wie für alle weiteren Nachunternehmer der Nachunternehmer und diese Verpflichtungserklärung(en) der Vergabestelle vorzulegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterium 1 (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit): Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Ingenieurleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Gewichtung 20 %; Kriterium 2 (Fachliche Eignung/Anzahl der Beschäftigten): Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Ingenieure/Bachelor/Master of Science/of Engineering (fest angestellt o. Inhaber) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Gewichung 20 %; Kriterium 3: (Fachliche Eignung/Referenzen des Bewerbers) zu Ingenieurleistungen bzgl. Sanierung/Umbau von Bestandsgebäuden/Schulen (Fachplanung Technische Ausrüstung Lph 2, 3 und 5 – 8), fertiggestellt und an den Nutzer übergeben nach dem 1.1.2010, Gewichtung 15 %, Unterkritierium 3.1: Referenzen sind Schulen, Gewichtung 5 %, Unterkriterium 3.2: Referenzen betreffen die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, Gewichtung 5 %, Unterkritierium 3.3 Referenzen mit Baukosten von mind. 1 Mio (KG 400 DIN 276) realisiert in nicht mehr als 2,5 Jahren (LPH 2 ,3 und 5 – 8), Gewichtung 5 %; Kriterium 4: (Fachliche Eignung/Referenzen des Projektleiters Planung) zu Ingenieurleistungen bzgl. Sanierung/Umbau von Bestandsgebäuden/Schulen (Gebäudeplanung Lph 2, 3 und 5), fertiggestellt und an den Nutzer übergeben nach dem 1.1.2010, Gewichtung 15 %, Unterkritierium 4.1: Referenzen sind Schulen, Gewichtung 5 %, Unterkriterium 4.2: Referenzen betreffen die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, Gewichtung 5 %, Unterkritierium 4.3 Referenzen mit Baukosten von mind. 1 Mio (KG 400 DIN 276) realisiert in nicht mehr als 2,5 Jahren (LPH 2 – 8), Gewichtung 5 %; Kriterium 5: (Fachliche Eignung/Referenzen des Projektleiters Bau) zu Ingenieurleistungen bzgl. Sanierung/Umbau von Bestandsgebäuden/Schulen (Gebäudeplanung Lph 6 – 8), fertiggestellt und an den Nutzer übergeben nach dem 1.1.2010, Gewichtung 15 %, Unterkritierium 5.1: Referenzen sind Schulen, Gewichtung 5 %, Unterkriterium 5.2: Referenzen betreffen die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, Gewichtung 5 %, Unterkritierium 5.3 Referenzen mit Baukosten von mind. 1 Mio (KG 400 DIN 276) realisiert in nicht mehr als 2,5 Jahren (LPH 2 – 8), Gewichtung 5 %; Kriterium 6 (Fachliche Eignung/Berufspraxis Projektleiters Bau) Dauer der Berufserfahrung, Gewichtung 15 % Weitere Einzelheiten zu den Auswahlkriterien und den zu erreichenden Punkten ergeben sich aus der bei der o.g. Kontaktstelle abzurufenden Bieterinformation nebst Bewertungsmatrix.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Mathias John
Internetadresse: www.bielefeld.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 251-411-1691 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungsantrag bei der o.g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 075-132129 (2016-04-12)