Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8: Leistungen gemäß § 55 HOAI, Leistungsphase 1 bis 9, Neubau Grundschule mit Sportbereich und Kita

Wissenschaftsstadt Darmstadt

Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem breit angelegten Planungs- und Beteiligungsprozess die Entwicklung der freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbreich Bessungen-Süd. Auf dem Konversionsareal Lincoln-Siedlung soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen. Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. Im Rahmen dieser städtebaulichen und landschaftsplanerischen Entwicklungsprozesse ist die Schaffung einer sozialen Infrastruktur für die künftigen Bewohner und Nutzer des Stadtviertels notwendig. Ziel des vorangestellten Architektenwettbewerbs war es, Planungsvorschläge für die hochbauliche und freiraumplanerische Gestaltung der neuen Quartiersmitte zu erhalten. Diese umfasst unter anderem den Neubau einer vierzügigen Grundschule mit einer Turn- und einer Gymnastikhalle und eine Kindertagesstätte mit insgesamt 6 U3 / Ü3 – Gruppen.
Der 1. Preisträger, das Büro Waechter Waechter Architekten BDA, Darmstadt wurde in einem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Durchführung der Architektenleistungen ausgewählt.
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung Anlagegruppen 1-8 erfolgt in einem Verhandlungsverfahren gemäß der VgV i. V. m. dem GWB. Teilnehmer an den Auftragsgesprächen sind die Bieter, die in dem die in dem nachfolgend beschriebenen Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-10-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: 520 000
Gesamtwert des Auftrags: 520 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wissenschaftsstadt Darmstadt
Postanschrift: Stadthaus Frankfurter Str. 71
Postleitzahl: 64293
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.darmstadt.de 🌏
E-Mail: vergabe-und-beschaffungsstelle@darmstadt.de 📧
Telefon: +49 6151/132681 📞
Fax: +49 6151/133451 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-06 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 196-354292
ABl. S-Ausgabe: 196

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ab 2008 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem breit angelegten Planungs- und Beteiligungsprozess die Entwicklung der freiwerdenden Flächen eingeleitet. Das Planungsgebiet gehört zum Konversionsbreich Bessungen-Süd. Auf dem Konversionsareal Lincoln-Siedlung soll ein lebendiges Stadtquartier mit dem Nutzungsschwerpunkt Wohnen entstehen. Besonderer Wert wird auf ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Nutzer und eine zukunftsfähige Infrastruktur gelegt. Im Rahmen dieser städtebaulichen und landschaftsplanerischen Entwicklungsprozesse ist die Schaffung einer sozialen Infrastruktur für die künftigen Bewohner und Nutzer des Stadtviertels notwendig. Ziel des vorangestellten Architektenwettbewerbs war es, Planungsvorschläge für die hochbauliche und freiraumplanerische Gestaltung der neuen Quartiersmitte zu erhalten. Diese umfasst unter anderem den Neubau einer vierzügigen Grundschule mit einer Turn- und einer Gymnastikhalle und eine Kindertagesstätte mit insgesamt 6 U3 / Ü3 – Gruppen.
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Der 1. Preisträger, das Büro Waechter Waechter Architekten BDA, Darmstadt wurde in einem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Durchführung der Architektenleistungen ausgewählt.
Die Vergabe der Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung Anlagegruppen 1-8 erfolgt in einem Verhandlungsverfahren gemäß der VgV i. V. m. dem GWB. Teilnehmer an den Auftragsgesprächen sind die Bieter, die in dem die in dem nachfolgend beschriebenen Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Heidelberger Straße, 64285 Darmstadt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Bewerbung ist das vorgegebene Formular zwingend zu verwenden. Dieses und weitere Informationen zur Bauaufgabe können ausschließlich auf der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen und heruntergeladen werden.
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Angaben auf dem Bewerberformblatt u. a.:
— Daten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft;
— Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen;
— Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen;
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung;
— Nachweis der beruflichen Qualifikation;
— Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit;
— Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit.
Der vom dem/den bevollmächtigten Vertreter/n unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bewerberbogen mit Anlagen ist in Papierform fristgerecht einzureichen bei:
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Vergabe- und Beschaffungsstelle, Frankfurter Straße 71, 64293 Darmstadt.
Gemäß § 53 (2) VgV sind die Originalunterlagen auf dem Postwege oder einem anderen geeigneten Weg einzureichen. Einsendungen per Fax oder E-Mail werden nicht berücksichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren* (2013, 2014, 2015).
Erklärung über das Personal des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren* (2013, 2014, 2015).
*Sonderfall: Bewerber die sich neu gegründet haben und deshalb nicht in der Lage sind, 3 Geschäftsjahre anzugeben, haben die Umsatzzahlen ab dem Zeitpunkt der Gründung des Unternehmens, mindestens jedoch für das Jahr 2015 abzugeben.
Erklärung über Referenzen vergleichbarer Komplexität (Fertigstellung im Zeitraum 2006 – September 2016). Die max. Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Die Bewerber müssen jedoch min. 3 bis max. 5 Referenzen auswählen, welche bewertet werden sollen.
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Mindeststandards:
— durchschnittlicher Jahresumsatz min. 200 000 EUR;
— durchschnittliche Mitarbeiteranzahl min. 3;
— min. 2 Projektevergleichbarer Komplexität aus dem Bereich HLKS (Zuordnung min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013);
— min. 1 Projekt vergleichbarer Komplexität aus dem Bereich ELT (Zuordnung min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage des Projektsteckbriefs und der vorgelegten Referenzblätter dreier ausgewählter Referenzen:
R1_Referenzblatt HLKS Projekt 1 (Anlage 3):
Ein fertiggestelltes Projekt (Neubau oder Sanierung) einer Bauaufgabe vergleichbarer Komplexität.
— Fertigstellung im Zeitraum 2006 bis September 2016,
— KG 400 ALG 1-3, 7-8 min. 1 000 000 EUR brutto,
— min. Lph 2-5 im eigenen Unternehmen oder als Projektleiter erbracht,
— min. Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI 2013.
R2_Referenzblatt HLKS Projekt 2 (Anlage 4):
R3_Referenzblatt ELT – Projekt 3 (Anlage 5):
— KG 400 ALG 1-3, 7-8 min. 500 000 EUR brutto,
Die Referenzblätter R1, R2 und R3 dienen dem Nachweis der Fachkunde im Hinblick auf die technische Leistungsfähigkeit des jeweiligen Bewerbers. Darstellung auf je einem Blatt DIN A3, vorzugsweise Querformat, einseitig bedruckt. Graphische und ergänzende stichwortartige Erläuterungen zur Technischen Gebäudeausrüstung und Projektbesonderheiten mit min. jeweils 1 Foto (keine Senderings) eines fertiggestellten Anlagenraums zum Nachweis der Realisierung. Die Präsentation der Referenzblätter erfolgt in Form einer Ausstellung. Die Bewertung der Referenzen erfolgt durch ein Auswahlgremium dem mindestens ein externer Tragwerksplaner angehören wird.
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Die Planungsleistungen müssen im Wesentlichen (= min. 75 % der Lph 2-6) im Unternehmen des Bewerbers erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Unternehmen und der Beteiligung Nachunternehmern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Arge.
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Bewerber können auch Referenzen einreichen, die Sie als Projektleiter für ein anderes Büro erbracht haben. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen.
Mindeststandards:
Wenn eines der zuvor genannten Kriterien nicht erfüllt wird, bzw. bei fehlender Angabe, wird die jeweilige Referenz mit 0 Punkte bewertet.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat einen ausreichenden Versicherungsschutz durch eine Berufshaftplichtversicherung nachzuweisen, die eine Inanspruchnahme der im Vertrag genannten Deckungssumme ermöglicht.
Die Deckungssummen der Berufshaftplichtversicherung müssen betragen:
a) für Personenschäden 1 000 000 EUR;
b) für Sach- und Vermögensschäden 600 000 EUR (Baukosten 10-20 Mio. EUR).
Es ist der Nachweis des Versicherungsschutzes, mindestens in der genannten Höhe und 2-fach maximiert, zu erbringen, so dass die Ersatzleistung mindestens das 2-fache der Deckungssumme beträgt.
Ersatzweise kann eine formlose schriftliche Bestätigung eines Versicherungsunternehmens über den Abschluss des Versicherungsschutzes in der genannten Höhe (2-fach maximiert) für den Auftragsfall vorgelegt werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit der Angebotsabgabe (2. Stufe Verhandlungsverfahren) im Rahmen der Angebotsabgabe eine formlose Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und Legitimation des bevollmächtigten Vertreters abzugeben.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es gilt das deutsche Vertragsrecht. Die Bewerbung sowie alle Beschreibungen werden in deutscher Sprache gefordert.
Die deutschen DIN-Normen und Bauordnungen sind den Planungen zugrunde zu legen.
Die Auftragskriterien und weitere projektbezogene Unterlagen werden den ausgewählten Bietern mit der Einladung zu den Verhandlungsgesprächen übersandt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Teilnahme am Bewerbungsverfahren zugelassen sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs (Bauingenieurwesen) berechtigt sind oder eine vergleichbare Qualifikation nachweisen können (z. B. Kammereintragung bei einer Ingenieurkammer).
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Teilnahmeberechtigt sind weiterhin Arbeitsgemeinschaften von Ingenieuren und juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen und Arbeitsgemeinschaften haben bereits im Bewerbungsbogen einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen. Min. ein bevollmächtigter Vertreter muss die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
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Die Beteiligung von Nachunternehmen ist zulässig, wenn diese mit der Bewerbung benannt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Zulassungskriterien: Die Zulassungskriterien müssen die Bewerber ausnahmslos erfüllen. 2. Auswahlkriterien – Gewichtung: – Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 40 % – Technische Leistungsfähigkeit (Referenzblätter) 60 %. Die qualitative Bewertung der Referenzblätter erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem mindestens ein externer Fachplaner angehören wird, auf Grundlage einer vorab festgelegten Bewertungsmatrix. Diese kann auf dem Beschafferportal unter www.baeumlearchitekten.de eingesehen werden. Sollten insgesamt mehr als min. 3 und max. 5 Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losziehung aus dem Kreis der gleichrangig platzierten Bewerber.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Unternehmensstruktur (30)
2. Projektmanagement (20)
3. Arbeitsmethodik (30)
4. Honorarangebot (10)
5. Gesamteindruck der Präsentation (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabe- und Beschaffungsstelle
Hrn. Schattling
Internetadresse: www.darmstadt.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://www.baeumlearchitekten.de 🌏
Name: Bäumle Architekten I Stadtplaner
Postanschrift: Langgässerweg 26
Postleitzahl: 64285
Kontaktperson: Gregor Bäumle
Telefon: +49 6151/278-398-0 📞
E-Mail: mail@baeumlearchitekten.de 📧
URL für weitere Informationen: www.baeumlearchitekten.de 🌏
URL der Dokumente: www.baeumlearchitekten.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-31 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 – 3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
E-Mail: poststelle@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151/12-6601 📞
Fax: +49 6151/12-5816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2016/S 196-354292 (2016-10-06)