Facility-Management Consulting

Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M

Im Rahmen der Zukunftsinitiative wird das Deutsche Museum in einem Zeitraum von 2015 bis 2023 umfassend saniert und modernisiert. Gegenstand der Vergabe ist die lieferanten- und herstellerunabhängige Erbringung von Beratungsleistungen zum Aufbau bzw. der Modifikation eines planungs- wie auch betriebsbeeinflussenden Facility Managements. Mit Abschluss des 1. Realisierungsabschnittes der Sanierung des Sammlungsbaus (2019) müssen die Facility Services neu implementiert und in einen optimierten Regelbetrieb übergeleitet sein.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-08-04 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratungsdienste von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Der Auftrag betrifft die Liegenschaften auf der Museumsinsel (Sammlungsbau, Bibliotheksbau und Forum der Technik), die Flugwerft Schleißheim und das Verkehrszentrum.Das Projekt besteht aus folgenden vier Projektphasen, die sich in einzelne Leistungsstufen gliedern (insgesamt 26).I Projektphase I: BasiskonzeptI.1 Klären der AufgabenstellungI.2 Durchführen der Ist-AnalyseI.3 Erstellen der GrobkostenanalyseI.4 Ableiten der OptimierungspotenzialeI.5 Erstellen der NutzenprognoseI.6 Aufstellen des TerminrahmensI.7 Festlegen der ZieldefinitionI.8 Zusammenstellen der ErgebnisdokumentationII Projektphase II: UmsetzungskonzeptII.1 Analyse der AufbauorganisationII.2 Ableiten der ProjektorganisationII.3 Aufstellen des LastenheftesII.4 Durchführen der KostenbewertungII.5 Aufstellen und Bewerten von In- und OutsourcingkonzeptenII.6 Zusammenstellung der ErgebnisdokumentationIII Projektphase III: ProjektumsetzungIII.1 Erstellen der LeistungsverzeichnisseIII.2 Erstellen der Arbeitsanweisungen und -katalogeIII.3 Mitwirken bei der Ausschreibung von LeistungenIII.4 Mitwirken bei der VergabeIII.5 Mitwirken bei der VertragsgestaltungIII.6 Projektumsetzung SonstigesIII.7 Zusammenstellen der ErgebnisdokumentationIV Projektphase IV: UmsetzungscontrollingIV.1 Mitwirken bei der QualitätssicherungIV.2 Betreuen der ProjektbeteiligtenIV.3 Mitwirken bei der Auswahl weiterer ProjektbeteiligterIV.4 Mitwirken bei der Kosten- und TerminüberwachungIV.5 Zusammenstellen der ErgebnisdokumentationDas Ergebnis des Beratungsauftrags (die Ausarbeitung) jeder einzelnen Leistungsphase ist sowohl in schriftlicher als auch in digitaler Form abzugeben. Die Ausarbeitungen haben hinsichtlich des Inhalts und des Umfangs so zu erfolgen, dass anhand dieser gegebenenfalls auch ein nach den Anforderungen dieser Vergabe geeigneter Dritter die weiteren Leistungsphasen reibungslos leisten kann.Mit Zuschlagserteilung erfolgt die Beauftragung der Projektphase 1. Die Beauftragung von weiteren Projektphasen bzw. Leistungsstufen erfolgt mit gesondertem schriftlichem Abruf. Ein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Projektphasen/Leistungsstufen durch den Auftragnehmer besteht nicht. Es erfolgt keine Vergabe nach Losen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratungsdienste von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR) vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang M. Heckl
Postanschrift: Museumsinsel 1
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.deutsches-museum.de 🌏
E-Mail: vergabe@deutsches-museum.de 📧
Telefon: +49 892179385 📞
Fax: +49 892179549 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-137215
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich: · elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download · von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail Die Angebotsabgabe ist möglich · elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente · schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Zukunftsinitiative wird das Deutsche Museum in einem Zeitraum von 2015 bis 2023 umfassend saniert und modernisiert. Gegenstand der Vergabe ist die lieferanten- und herstellerunabhängige Erbringung von Beratungsleistungen zum Aufbau bzw. der Modifikation eines planungs- wie auch betriebsbeeinflussenden Facility Managements. Mit Abschluss des 1. Realisierungsabschnittes der Sanierung des Sammlungsbaus (2019) müssen die Facility Services neu implementiert und in einen optimierten Regelbetrieb übergeleitet sein.
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Menge oder Umfang:
Der Auftrag betrifft die Liegenschaften auf der Museumsinsel (Sammlungsbau, Bibliotheksbau und Forum der Technik), die Flugwerft Schleißheim und das Verkehrszentrum.
Das Projekt besteht aus folgenden vier Projektphasen, die sich in einzelne Leistungsstufen gliedern (insgesamt 26).
I Projektphase I: Basiskonzept
I.1 Klären der Aufgabenstellung
I.2 Durchführen der Ist-Analyse
I.3 Erstellen der Grobkostenanalyse
I.4 Ableiten der Optimierungspotenziale
I.5 Erstellen der Nutzenprognose
I.6 Aufstellen des Terminrahmens
I.7 Festlegen der Zieldefinition
I.8 Zusammenstellen der Ergebnisdokumentation
II Projektphase II: Umsetzungskonzept
II.1 Analyse der Aufbauorganisation
II.2 Ableiten der Projektorganisation
II.3 Aufstellen des Lastenheftes
II.4 Durchführen der Kostenbewertung
II.5 Aufstellen und Bewerten von In- und Outsourcingkonzepten
II.6 Zusammenstellung der Ergebnisdokumentation
III Projektphase III: Projektumsetzung
III.1 Erstellen der Leistungsverzeichnisse
III.2 Erstellen der Arbeitsanweisungen und -kataloge
III.3 Mitwirken bei der Ausschreibung von Leistungen
III.4 Mitwirken bei der Vergabe
III.5 Mitwirken bei der Vertragsgestaltung
III.6 Projektumsetzung Sonstiges
III.7 Zusammenstellen der Ergebnisdokumentation
IV Projektphase IV: Umsetzungscontrolling
IV.1 Mitwirken bei der Qualitätssicherung
IV.2 Betreuen der Projektbeteiligten
IV.3 Mitwirken bei der Auswahl weiterer Projektbeteiligter
IV.4 Mitwirken bei der Kosten- und Terminüberwachung
IV.5 Zusammenstellen der Ergebnisdokumentation
Das Ergebnis des Beratungsauftrags (die Ausarbeitung) jeder einzelnen Leistungsphase ist sowohl in schriftlicher als auch in digitaler Form abzugeben. Die Ausarbeitungen haben hinsichtlich des Inhalts und des Umfangs so zu erfolgen, dass anhand dieser gegebenenfalls auch ein nach den Anforderungen dieser Vergabe geeigneter Dritter die weiteren Leistungsphasen reibungslos leisten kann.
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Mit Zuschlagserteilung erfolgt die Beauftragung der Projektphase 1. Die Beauftragung von weiteren Projektphasen bzw. Leistungsstufen erfolgt mit gesondertem schriftlichem Abruf. Ein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Projektphasen/Leistungsstufen durch den Auftragnehmer besteht nicht. Es erfolgt keine Vergabe nach Losen.
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Referenznummer: 16.083.00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Museumsinsel 1, 80538 München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Auskünfte über das eventuelle Bestehen und ggf. die Art einer wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen (§ 4 Abs. 2 VOF). Der Auftraggeber legt großen Wert auf produktneutrale Beratungen und Planungen
— Auszug aus dem Handelsregister. Sofern der Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft im Handelsregister des Herkunftslandes eingetragen sind, ist ein aktueller Auszug, nicht älter als drei Monate bei Einreichung des Teilnahmeantrags, vorzulegen. Anderenfalls genügt eine Eigenerklärung.
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— Eigenerklärung des Bewerbers
— dass die in § 4 Abs. 6 und 9 VOF genannten Tatbestände nicht vorliegen.
— dass er keine extremistische oder extremistisch beeinflusste Organisation oder Sekte unterstützt oder Mitglied einer solchen ist oder war.
— über eventuelle Beziehungen zur Scientology-Organisation.
— dass die von ihm für die ausgeschriebene Leistung eingesetzten Teammitglieder keine Eintragung im Führungszeugnis aufweisen.
Sofern es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben.
Beruft sich der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen Unterauftragnehmer, so sind im Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der Unterauftragnehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung zum Umsatz: Anzugeben ist der Gesamtumsatz sowie der Umsatz, bezogen auf den Auftragsgegenstand für die letzten Geschäftsjahre, ohne Umsatzsteuer.
— Eigenerklärung über eine bestehende Haftpflichtversicherung: Es ist eine Erklärung abzugeben, dass eine Haftpflichtversicherung in ausreichender Deckungshöhe besteht oder die bestehende Versicherung im Auftragsfall entsprechend erhöht wird. Hierzu ist entweder eine Kopie des Versicherungsscheins oder eine entsprechende Bestätigung des Versicherungsunternehmens über die Erhöhung im Auftragsfall beizubringen.
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Sofern es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben.
Beruft sich der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zur Erbringung ei¬nes Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Mindeststandards:
Umsätze ohne Umsatzsteuer aus den letzten zwei Geschäftsjahren.
Versicherung: Gefordert ist eine Deckungssumme je Schadensfall von jeweils mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden, 500 000 EUR für Vermögensschäden und 2.000.000 EUR für Personenschäden. Alternativ genügt eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsunternehmens (nicht Versicherungsmaklers) über eine entsprechende Versicherbarkeit im Auftragsfall.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Referenzen über in den letzten drei Jahren vor Abgabe des Teilnahmeantrags vollendete, vergleichbare Leistungen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. b) VOF). Die Referenzen können von öffentlichen oder privaten Auftraggebern stammen und sind durch folgende Angaben zu beschreiben:
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— Bezeichnung des Referenzprojekts;
— Auftraggeber;
— Ort;
— Ausführungszeitraum (Jahr/Monat bis Jahr/Monat)
— Auftragssumme in EUR ohne Umsatzsteuer
— Kurzbeschreibung und Art der ausgeführten Leistung (stichwortartiger Beschreibung der besonderen Anforderungen sowie eventueller Besonderheiten des Auftrags);
Dabei ist zu erläutern, dass Facility-Management-Konzepte für Sonderbauten (insbesondere Museen, Veranstaltungsstätten, unter Denkmalschutz stehende Gebäude usw.) bereits erstellt und deren Umsetzung begleitet wurden.
— Stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges;
— Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter;
— Vertragsverhältnis (Hauptauftragnehmer, Partner in einer Arbeitsgemeinschaft, Unterauftragnehmer);
— Fachliche Aufsicht (Firma/Institution, Ansprechpartner, Kontaktdaten)
Die Referenzen sind vom Referenzgeber zu bestätigen.
— Namen und berufliche Qualifikation der Person(en), die für die Ausführung der betreffenden Leistung verantwortlich sein soll(en), einschließlich der Projektleitung (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. a) und c) VOF).
Der Bewerber hat ein Beraterteam vorzuweisen, das in der Lage ist, Vorschläge zur Planung und Um-setzung baulicher und sicherheitstechnischer, organisatorischer und personeller Maßnahmen zu erarbeiten.
Wünschenswert ist ein Team, das sich aus Mitgliedern verschiedener Qualifikationen zusammensetzt: z.B. Ingenieurwesen, Bauingenieur, Maschinenbau, Nachrichtentechnik, Elektrotechnik, Bauingenieur, Informatik, Sicherheitsorganisation, Anlagentechnik, Facility Management oder vergleichbare Qualifikationen. Mindestens drei dieser Fachrichtungen müssen durch die Teammitglieder abgedeckt werden.
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Verlangt wird ein Beraterteam aus 2 bis 4 Personen, darunter einen zentralen Ansprechpartner sowie ein Stellvertreter, der in der Lage ist, den zentralen Ansprechpartner vollumfassend zu vertreten. Der Bewerber hat für die im Projekt vorgesehenen Mitarbeiter ein Profil zu erstellen.
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Die Mitarbeiterprofile sind durch folgende Angaben zu beschreiben:
— Rolle im ausgeschriebenen Projekt (zentraler Ansprechpartner, Stellvertreter, Berater)
— Zuständigkeit für Teilbereiche aus dem Auftragsgegenstand
— berufliche Qualifikation (Ausbildung, Studium)
— fachbezogener beruflicher Werdegang und dabei weitere erworbene Qualifikationen
— Schlüsselqualifikation (z.B. Spezialisierung auf bestimmte Themen)
— persönliche Teilnahme an den in Ziffer 5.3.1 beschriebenen Referenzprojekten mit Kurzbeschrieb der Rolle und Darstellung, für welche Projektphase und Leistungsbereiche entsprechend der Beschreibung aus Ziffer II.2.1 der Mitarbeiter zuständig war.
Aus dem Mitarbeiterprofil muss hervorgehen, welche Erfahrung die angebotenen Berater in vergleichbaren Projekten haben.
— Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der in den letzten Jahren vor Ablauf der Bewerbungsfrist Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte ersichtlich ist (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. d) VOF).
— Darstellung der technischen Ausstattung (z.B. Ausstattung der Arbeitsplätze, besondere Software, Ausgabegeräte, Kommunikationsmittel) für die Erbringung der Leistungen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. e) VOF).
— Nachzuweisen ist das Vorhandensein geeigneter Software zur Erstellung von Planunterlagen im Ausgabeformat dwg.
— Angaben zu ggf. vorliegenden Qualitätssicherungsmaßnahmen im Unternehmen (vgl. § 5 Abs. 5 Buchst. f) VOF).
— Nachweis des Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems
— Beschreibung des Umgangs mit sicherheitsrelevanten Kundendaten (Verhinderung der Wei-tergabe)
— Nachweis des Vorhandenseins einer Dienstanweisung o. ä. zur Vermeidung von Korruption
Sofern es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt, hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft für den von ihm zu erbringenden Teil der Leistung die entsprechenden Erklärungen abzugeben.
Beruft sich der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zur Erbringung eines Teils der Leistung auf einen anderen Unternehmer (Nachunternehmer), so sind im Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen. Durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung hat sich der andere Unternehmer dazu zu verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter / die Bietergemeinschaft seine Mittel und Kapazitäten für die genannten Leistungsbereiche zur Verfügung zu stellen.
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Es wird empfohlen, die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden.
Mindeststandards:
Es wird gefordert, dass der Bewerber den Nachweis erbringt, dass bereits alle in Ziffer II.2.1 unter den einzelnen Projektphasen I bis IV genannten Leistungsbereiche mindestens einmal bearbeitet wurden. Es ist nicht verlangt, dass dies in einer einzigen Referenz nachgewiesen wird.
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Es wird verlangt, dass der zentrale Ansprechpartner und dessen Stellvertreter an mindestens einem der beschriebenen Referenzprojekte als Berater tätig waren. Nicht verlangt ist, dass sich deren Tätigkeit auf sämtliche im Referenzprojekt dargestellten Aufgaben erstreckt hat und dass beide im gleichen Referenzprojekt tätig waren.
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Anzahl der Mitarbeiter aus den letzten zwei Geschäftsjahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Bürgschaft für Vertragserfüllung und Mängelansprüche nach VOL/A, 5 % der Bruttoauftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Zahlung nach Leistungsfortschritt, VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so muss diese die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter annehmen. Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben innerhalb des Leistungsumfangs zu beschreiben.
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Eine Änderung der Person der Bieter oder der Bietergemeinschaft ist nach Ende der Bewerbungsfrist nicht mehr zulässig und hat den Ausschluss der betreffenden Bieter/Bietergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften und Einzelbieter, sofern sie nicht bereits mit dem Angebot nachweisen, dass sie durch organisatorische oder personelle Maßnahmen sichergestellt haben, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen ist.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Die Verkehrssprache zwischen Auftraggeber bzw. dessen Beauftragten und den Vertretern der Firmen ist Deutsch.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Zuerst prüft der Auftraggeber die Zuverlässigkeit der Unternehmen auf der Grundlage der Voraussetzungen von §§ 4 Abs. 6 und 9 VOF und der von den Unternehmen vorzulegenden Nachweise und Erklärungen.
Als nächstes prüft der Auftraggeber, ob die gestellten Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit erfüllt sind. Bewerber oder Bewerbergemeinschaften, die ihre Eignung nach dem Ergebnis dieser Prüfung nicht nachweisen können, sind nicht weiter teilnahmeberechtigt. Der Auftraggeber wertet die verbliebenen Teilnahmeanträge bezüglich der über die Mindestanforderungen hinausgehenden Leistungsfähigkeit und Fachkunde anhand folgender Kriterien und folgender Gewichtung:
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— Referenzen
Die Punktevergabe hängt davon ab, in wie vielen Referenzen der Bewerber die Bearbeitung der in Ziffer II.2.1 aufgeführten Leistungsbereiche nachweisen kann.
— 26 Punkte werden vergeben, wenn alle 26 Leistungsbereiche in 1 Referenz nachgewiesen werden.
— Ist dies nicht in einer Referenz möglich, so wird für jede weitere Referenz, die zu diesem Nachweis nötig ist, 1 Punkt abgezogen.
— 1 Punkt wird vergeben, wenn zum Nachweis aller Leistungsbereiche 26 Referenzen erforderlich sind.
— Namen und berufliche Qualifikation der Person(en)
Die Punktevergabe hängt davon ab, wie viele von den in Ziffer II.2.1 benannten Leistungsbereichen der zentrale Ansprechpartner bzw. dessen Stellvertreter nachweisen kann.
Der Zentrale Ansprechpartner erhält
— 26 Punkte, wenn er die Bearbeitung aller 26 Leistungsbereiche nachweisen kann.
— 1 Punkt weniger pro fehlendem Leistungsbereich.
— 1 Punkt, wenn er nur die Bearbeitung eines Leistungsbereiches nachweisen kann.
Der Stellvertreter erhält
Die im Rahmen der Wertung erreichten Punkte werden je Bewerber aufsummiert. Die 5 Bewerber mit der höchsten erreichten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erhalten zwei Bewerber die gleiche Punktzahl, entscheidet das Los.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Herrn Michael Haider
Internetadresse: www.deutsches-museum.de 🌏
Name: Die Unterlagen zum Teilnahmeantrag können elektronisch über die Vergabeplattform des Bundesbeschaffungsamtes www.evergabe-online.de heruntergeladen werden
Postanschrift: Die Unterlagen zum Teilnahmeantrag können auch per E-Mail unter vergabe@deutsches-museum.de angefordert werden
Postort: Siehe offizielle Bezeichnung
Name: Ein Einreichen des Teilnahmeantrags zum Abgabetermin ist elektronisch über die Vergabeplattform des Bundesbeschaffungsamtes www.evergabe-online.de möglich
Postanschrift: Ein Einreichen des Teilnahmeantrags zum Abgabetermin ist hilfsweise schriftlich bei der genannten Kontaktstelle möglich
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-15 📅
Datum des Endes: 2020-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 16.083.00
Zusätzliche Informationen
Erhalt der Unterlagen und Angebotsabgabe
Die Vergabeunterlagen sind auf folgenden Wegen erhältlich:
· elektronisch über www.evergabe-online.de zum Selbst-Download
· von der Zentralen Vergabestelle des Deutschen Museums per E-Mail
Die Angebotsabgabe ist möglich
· elektronisch über www.evergabe-online.de als signierte Dokumente
· schriftlich im verschlossenen Umschlag an die Adresse der Zentralen Vergabestelle.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sofern sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung der Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften unverzüglich bei der Vergabestelle des Deutschen Museums zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe bei der Vergabestelle zu rügen.
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Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gemäß § 101a GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischen Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Quelle: OJS 2016/S 077-137215 (2016-04-15)
Ergänzende Angaben (2016-08-04)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 152-276044
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 077-137215
ABl. S-Ausgabe: 152
Quelle: OJS 2016/S 152-276044 (2016-08-04)