Frankfurt Bergen-Enkheim, ehem. Sitzmöbelfabrik Röder

HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG

Die Vergabe erfolgt für folgende Leistungen:

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-29 Auftragsbekanntmachung
2016-11-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2017-12-13 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2016-06-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: ASG/15/294
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt für folgende Leistungen: Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zur Sanierung von LHKW und bei Bedarf Chrom aus Grundwasser, Grundwassermonitoring und biologischen In-Situ-Verfahren. Auf dem Gelände wurden seit den 1960er Jahren Sitzmöbel gefertigt. Bis 1969 wurde eine Chromerei betrieben. Auf dem Gelände sind Untergrundverunreinigungen durch LHKW (Hauptschadstoff Tetrachlorethen) und Cr(VI) aus zwei Eintragsbereichen bekannt. Die Sanierung des Grundwassers erfolgt seit 2010 durch eine 3-teilige Sanierungskonzeption. Diese besteht aus 1) Pump&Treat Maßnahmen über 3 Sanierungsbrunnen mit insgesamt ca. 4 m Anlagenüberwachung 2) In-Sito biologischem Schadstoffabbau durch Aufbau eines reduzierenden Milieus als „Barriere“ im medialen Fahnenbereich zur Sanierung der Schadstofffahne und 3) regelmäßigen Monitorings zur Kontrolle der Sanierung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl: 64584
Postort: Biebesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.him.de 🌏
E-Mail: anja.wolf@him.de 📧
Telefon: +49 62588953719 📞
Fax: +49 62588953322 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5854-20 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-29 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 126-225477
ABl. S-Ausgabe: 126

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zur Sanierung von LHKW
und bei Bedarf Chrom aus Grundwasser, Grundwassermonitoring und biologischen
In-Situ-Verfahren. Auf dem Gelände wurden seit den 1960er Jahren Sitzmöbel gefertigt. Bis 1969 wurde eine Chromerei betrieben. Auf dem Gelände sind Untergrundverunreinigungen durch LHKW (Hauptschadstoff Tetrachlorethen) und Cr(VI) aus zwei Eintragsbereichen bekannt. Die Sanierung des Grundwassers erfolgt seit 2010 durch eine 3-teilige Sanierungskonzeption. Diese besteht aus 1) Pump&Treat Maßnahmen über 3 Sanierungsbrunnen mit insgesamt ca. 4 m
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Anlagenüberwachung 2) In-Sito biologischem Schadstoffabbau durch Aufbau eines
reduzierenden Milieus als „Barriere“ im medialen Fahnenbereich zur Sanierung der
Schadstofffahne und 3) regelmäßigen Monitorings zur Kontrolle der Sanierung.
Im Wesentlichen werden folgende Leistungen ausgeschrieben:
— Zentrumsanierung durch Förderung an drei Brunnen und Wiederversickerung in vier
Infiltrationsbrunnen im Anstrom des Geländes, inkl. Anlagenbeprobungen,
Ausschreibungen (Labor, Sanierungstechnik), Anlagenüberwachung, Monitoring und
Dokumentation
— Erhalt, Überwachung und Betrieb der biologischen In-Situ-Maßnahme mit 18 Sanierungsbrunnen inkl.
Probenahmen Monitoring, Stichtagsmessungen, Gestellung Datenlogger, Berichte,
sonstige Dokumentationen
— Planung, Koordination und Überwachung der Zuführung von Pflanzenöl-Emulsion
zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Ölbarriere ca. alle drei Betriebsjahre.
Dauer: 36 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Optionale Verlängerung um weitere 2 Jahre.
Beschreibung der Optionen: Auftragsverlängerung um weitere 2 Jahre (2019 – 2020).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt Bergen-Enkheim, Röntgenstraße 10-16.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen.
Es ist der Eintrag des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister (Auszug nicht älter als drei Monate) vorzulegen sowie der Nachweis der Befähigung („Ingenieur“) der für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen (Projektleitung / stellvertr. Projektleitung).
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Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von 2,5 Mio EUR für Personenschäden sowie 2,5 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden inkl. Umweltschäden, nicht älter als drei Monate;
Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB
Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers in den letzten drei Jahren und der Umsätze in Projekten mit vergleichbaren Leistungen der letzten fünf Jahre.
Mindeststandards:
Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet
wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten
Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Sofern
der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss bereits mit der Bewerbung der
Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom
Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben.
Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die
Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die
Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Näheres
kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Für die Mindestanforderung in Bezug auf Umsätze und Anzahl der Referenzen wird
auf die Teilnahmeunterlagen verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
In den letzten fünf Jahren (2011-2015) abgeschlossene oder noch laufende
Referenzprojekte des Bewerbers und der vorgesehenen Projektleitung / stellvertr.
Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als
vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:
a) Referenzen im Bereich von Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterlichen
Leistungen zur Überwachung und Bewertung von LHKW-Grundwassersanierungen
einschl. Grundwassersanierungsanlagen und Grundwassermonitoring
Sofern nicht mindestens zwei Referenzen vorgelegt werden können, erfolgt der
Ausschluss.
b) Referenzen im Bereich Planung, Begleitung und Überwachung von
Grundwassersanierungen mittels biologischer in-situ-Maßnahmen
Sofern nicht mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.
Selbstauskunft über das vorhandene Qualitätsmanangementsystem und Akkredition
nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden, Bodenluft und
Grundwasser.
Mindeststandards:
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem
Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Ausschlusskriterien:
Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die
zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu
seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und
Sachkunde hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2)
und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer
Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes
Bewerbungsformular auszufüllen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Wertung der aus den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 – 200
— Mindest-Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 – 50;
— Mindestumsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Jahren, Wichtung
30, Bewertungszahl 0 – 150;
B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 – 300:
— Referenzen der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung in den letzten
fünf Jahren, Wichtung 20, Bewertungszahl 0 – 100;
— Referenzen des Bewerbers in den letzten fünf Jahren, Wichtung 30, Bewertungszahl
0 – 150;
— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner
Arbeit und Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme
von Boden, Bodenluft und Grundwasser, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 – 50.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: öffentliche Auftraggeber nach § 98 GWB
Kontakt
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5854-20 🌏
Land: Groß-Gerau 🏙️
Adresse des Käuferprofils: http://www.him.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 106 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
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Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
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Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Februar 2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2016/S 126-225477 (2016-06-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens waren Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen — zur Begleitung und Überwachung der laufenden Sanierung von LHKW- und bedarfsweise Cr(VI)-Verunreinigungen aus Grundwasser („Fremdüberwachung“) im Schadensherd, — zu regelmäßigen Grundwassermonitorings und — zur Planung, Begleitung und Überwachung der Aufrechterhaltung (Eingabe von patentierter Pflanzenölemulsion) der vorhandenen Ölbarriere zum In-Situ biologischen Abbau der LHKW („Bio-Barriere“). Diese Leistungen erfolgen im Innen- und Außendienst einschließlich der dazugehörigen Auswertungen und Dokumentationen.
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Gesamtwert des Auftrags: 289088.50 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG -

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 213-388253
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 126-225477
ABl. S-Ausgabe: 213

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens waren Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen
— zur Begleitung und Überwachung der laufenden Sanierung von LHKW- und bedarfsweise Cr(VI)-Verunreinigungen aus Grundwasser („Fremdüberwachung“) im Schadensherd,
— zu regelmäßigen Grundwassermonitorings und
— zur Planung, Begleitung und Überwachung der Aufrechterhaltung (Eingabe von patentierter Pflanzenölemulsion) der vorhandenen Ölbarriere zum In-Situ biologischen Abbau der LHKW („Bio-Barriere“).
Diese Leistungen erfolgen im Innen- und Außendienst einschließlich der dazugehörigen Auswertungen und Dokumentationen.
Im Wesentlichen wurden folgende Leistungen ausgeschrieben:
— Zentrumsanierung durch Förderung an drei Brunnen und Wiederversickerung in 4 Infiltrationsbrunnen im Anstrom des Geländes, inkl. Anlagenbeprobungen,
— Ausschreibungen (Labor, Sanierungstechnik), Anlagenüberwachung, Monitoring und Dokumentation,
— Erhalt, Überwachung und Betrieb der biologischen In-Situ-Maßnahme mit 18 Sanierungsbrunnen inkl. Probenahmen Monitoring, Stichtagsmessungen, Gestellung Datenlogger, Berichte, sonstige Dokumentationen,
— Planung, Koordination und Überwachung der Zuführung von Pflanzenöl-Emulsion zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Ölbarriere ca. alle 3 Betriebsjahre.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aus dem Autragsgespräch: Herangehensweise an die gestellte Aufgabe zu biologischen In-Situ Maßnahmen unter Heranziehung eines vergleichbaren Referenzprojektes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aus dem Auftragsgespräch: Vorstellung interessanter Ideen bei der Umsetzung einer LHKW-Grundwassersanierung einschl. Grundwassersanierungsanlagen und Grundwassermonitoring
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aus dem Auftragsgespräch: Personaleinsatzplan des Projektteams und des im Teilnahmeantrag genannten Personals
Aus dem Auftragsgespräch: Terminmanagement (Sicherstellung von Ausführungszeiträumen)
Aus dem Auftragsgespräch: Sicherstellung der Steuerungsfähigkeit von Personal und Maßnahmen vor Ort
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-24 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
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1. der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
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Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2016/S 213-388253 (2016-11-02)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2017-12-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 171 944 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-12-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 242-504162
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 213-388253
ABl. S-Ausgabe: 242

Objekt
Umfang der Beschaffung
Losnummer: De
Kurze Beschreibung:
Im Wesentlichen wurden folgende Leistungen vergeben:
— Zentrumsanierung durch Förderung an 3 Brunnen und Wiederversickerung in 4 Infiltrationsbrunnen im Anstrom des Geländes, inkl. Anlagenbeprobungen,
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Frankfurt Bergen-Enkheim
Röntgenstraße 10-16

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
Mehr anzeigen
1. der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.7.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2017/S 242-504162 (2017-12-13)