Freianlagenplanung für Landesgartenschau in der Stadt Wittstock/Dosse

Stadt Wittstock/Dosse

Der Friedrich-Ebert-Park ist Teil der historischen Wallanlagen in Wittstock/Dosse und wird zusammen mit dem Burg- und Bleichwall den eintrittspflichtigen Kernbereich der Landesgartenschau 2019 bilden. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.
Ein großer Teil des ehemaligen Gehölzbestandes und der Wege stammen aus der Zeit um 1925. Im Jahr 2004 wurden im Rahmen der Stadtsanierung historische Wegebeziehungen und Sichtachsen wieder hergestellt, umfangreiche Baumpflegemaßnahmen durchgeführt sowie Wege und Zugänge zur Alten Bischofsburg saniert.
Bis zur Landesgartenschau sollen unter Berücksichtigung des Bestandes und bestehender Zweckbindungsfristen bestehende Parkwege aufgewertet, Stauden- und Gehölzpflanzungen ergänzt und Spielplätze erweitert und verbessert werden. Die Glinze soll aufgewertet und es sollen Staustellen im Flussbett und punktuelle Uferabsenkungen eingerichtet werden. Darüber hinaus sollen ein Holzdeck an der Glinze entstehen und der Parkplatz an der Kyritzer Straße umgestaltet werden. Am östlichen Rand des Friedrich-Ebert-Parks soll der Radweg in Richtung Mirow auf dem alten Bahndamm beginnen.
Die Ausschreibung bezieht sich auf die Leistungen gemäß § 39 HOAI (Leistungsphasen 2 bis 4 sowie optional Leistungsphasen 5 bis 9).
Die voraussichtlichen Baukosten inklusive Planungsleistungen betragen 900 000 EUR.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-03 Auftragsbekanntmachung
2016-08-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Menge oder Umfang: 0
Gesamtwert des Auftrags: 0 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wittstock/Dosse
Postanschrift: Markt 1
Postleitzahl: 16909
Postort: Wittstock/Dosse
Kontakt
E-Mail: britta.haensch@md-ra.de 📧
Fax: +49 3312899914 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-03 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 047-078502
ABl. S-Ausgabe: 47
Zusätzliche Informationen
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und (unter Britta.Haensch@md-ra.de) abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden. Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: "Freianlagenplanung für die Landesgartenschau in der Stadt Wittstock/Dosse " bei der unter I.1 angegebenen Kontaktstelle mit folgender Adresse: MD Rechtsanwälte, Kurfürstenstraße 31, 14467 Potsdam einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform. 2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen. 3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden. 4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt. 5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bewerber oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Friedrich-Ebert-Park ist Teil der historischen Wallanlagen in Wittstock/Dosse und wird zusammen mit dem Burg- und Bleichwall den eintrittspflichtigen Kernbereich der Landesgartenschau 2019 bilden. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.
Ein großer Teil des ehemaligen Gehölzbestandes und der Wege stammen aus der Zeit um 1925. Im Jahr 2004 wurden im Rahmen der Stadtsanierung historische Wegebeziehungen und Sichtachsen wieder hergestellt, umfangreiche Baumpflegemaßnahmen durchgeführt sowie Wege und Zugänge zur Alten Bischofsburg saniert.
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Bis zur Landesgartenschau sollen unter Berücksichtigung des Bestandes und bestehender Zweckbindungsfristen bestehende Parkwege aufgewertet, Stauden- und Gehölzpflanzungen ergänzt und Spielplätze erweitert und verbessert werden. Die Glinze soll aufgewertet und es sollen Staustellen im Flussbett und punktuelle Uferabsenkungen eingerichtet werden. Darüber hinaus sollen ein Holzdeck an der Glinze entstehen und der Parkplatz an der Kyritzer Straße umgestaltet werden. Am östlichen Rand des Friedrich-Ebert-Parks soll der Radweg in Richtung Mirow auf dem alten Bahndamm beginnen.
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Die Ausschreibung bezieht sich auf die Leistungen gemäß § 39 HOAI (Leistungsphasen 2 bis 4 sowie optional Leistungsphasen 5 bis 9).
Die voraussichtlichen Baukosten inklusive Planungsleistungen betragen 900 000 EUR.
Beschreibung der Optionen:
Beauftragt werden zunächst nur die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 im Sinne der HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme den Auftragnehmer mit den Leistungen der weiteren Leistungsphasen nach HOAI zu beauftragen. Die weitere Beauftragung erfolgt schriftlich durch einseitigen Abruf des Auftraggebers. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen nach HOAI besteht nicht. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen der weiteren Leistungsphasen nach HOAI zu erbringen, wenn der Auftraggeber sie ihm überträgt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wittstock/Dosse.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 4 Abs. 6 VOF genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass kein in § 4 Abs. 9 VOF erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.
3. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bewerbers Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist.
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4. Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist.
5. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten.
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6. Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/Bewerbergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 3 sowie 4 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers ist von denjenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014).
2. Soweit eine Beteiligung als Bewerber/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gesamt und über vergleichbare Leistungen) vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Namentliche Benennung:
a) des Projektleiters,
b) des Mitarbeiters, der im Auftragsfall für die Unterstützung des Auftragnehmers bei der Freianlagenplanung verantwortlich ist.
Die Erklärung soll jeweils den Namen der im Auftragsfalle vorgesehenen Person nebst Angaben zur beruflichen Qualifikation durch Kopie der Ausbildungszeugnisse, deren Erfahrungen zu den im Auftragsfalle zugewiesenen Aufgabenbereich sowie die Dauer der Zugehörigkeit zum Bewerber/Mitglied der Bietergemeinschaft/Nachunternehmer beinhalten.
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2. Referenz:
1. Darstellung von mindestens 1 und bis zu 3 Referenzprojekten über ein vergleichbares Vorhaben betreffend der Freianlagenplanungen von Gartenschauen/Gartenausstellungen oder für eine vergleichbare Park/Gartenanlage von mindestens 5 ha, die in den letzten 10 Jahren abgeschlossen wurden.
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Für die jeweiligen Referenz sind folgende Angaben zu machen:
— der Umfang des Vorhabens, namentlich der beplanten Freiflächen in ha, des Honorars in EUR (netto),
— der vom Referenznehmer erbrachten Leistungen,
— der Realisierungszeitraum und die Kosten (Kostenberechnung/-festsetzung) des Vorhabens sowie die vom Referenznehmer erbrachten Leistungen,
— die Einhaltung der Termine während des Planungs- und Realisierungszeitraumes mit Fertigstellungstermin,
— Auftraggeber (mit Ansprechpartner und aktueller Telefonnummer),
— eine kurze Beschreibung des Referenzprojektes nebst bildlicher Darstellungen, die zur Veranschaulichung des Referenzvorhabens geeignet sind (z.B. Fotos, Pläne, Skizzen) (max. 2 DIN A 4 Seiten, einseitig bedruckt).
Für die Darstellung der Referenzen sind zwingend die zur Verfügung gestellten Referenzbögen zu verwenden. Die Referenzen werden allein anhand der Angaben in den Referenzbögen und diesen beigefügten Beschreibungen beurteilt und ggf. bewertet.
Für die Beurteilung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit werden folgende Referenzen und Nachweise erwartet:
Kategorie 1: „Gartenschau/Gartenausstellung “ (Freianlagenplanung).
Referenz für ein vergleichbares Vorhaben, bei dem der Referenznehmer die Freianlagen (Daueranlagen) für eine Gartenschau/Gartenausstellung oder für eine vergleichbare Park-/Gartenanlage geplant hat.
Kategorie 2: „Realisierungszeitraum“.
Die Realisierungsphase von Referenzen der Kategorien 1.
Kategorie 3: „Kosten“.
Die Vergleichbarkeit der Vorhaben wird anhand folgender Parameter beurteilt:
— Erbrachte Leistungen des Referenznehmers,
— Nutzungszweck des Gebäudes,
— Vergleichbarkeit des Vorhabens,
— Umfang des Vorhabens,
— Realisierungszeitraum des Vorhabens und der vom Referenznehmer erbrachten Leitungen,
— Kosten des Bauvorhabens.
3. Mitarbeiter:
Erklärung zum jährlichen Mittel der vom Bewerber/den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft beschäftigten Mitarbeiter in den letzten drei Jahren aufgeteilt nach Berufsgruppen sowie dem Anteil freier Mitarbeiter über die letzten 3 Jahre.
4. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 2 und für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter Ziffer 3 geforderten Angaben einzureichen. Diese auf den speziellen Leistungsbereich des Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmens bezogenen Referenzen dienen dem Nachweis der generellen Eignung und werden keiner Bepunktung zugeführt. Auf Verlangen des Auftraggebers ist von denjenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften, die für die Aufforderung zur Angebotsabgabe vorgesehen sind, außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: 1 000 000 EUR.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden nur geeignete Bewerber zum weiteren Verfahren der Angebotsaufforderung und Verhandlung zugelassen, die form- und fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben. Nach Eingang der Teilnahmeanträge erfolgt daher eine Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen. Fehlen vereinzelt Unterlagen, kann der Auftraggeber unter Fristsetzung diese Unterlagen nachfordern, soweit ein Ausschluss nicht gesetzlich vorgesehen ist. Ein Anspruch der Bewerber auf Nachforderung durch den Auftraggeber besteht jedoch grundsätzlich nicht. Die anschließende Eignungsprüfung erfolgt anhand der Angaben und vorgelegten Nachweise zu III.2). Sind mehr als 5 geeignete Bewerber vorhanden, erfolgt eine Auswahlentscheidung anhand der nach III.2.3) geforderten Angaben. Dabei werden die Erklärungen und Nachweise im Detail anhand einer Bewertungsmatrix, die als Bestandteil der Vergabeunterlagen den Bewerbern zur Verfügung gestellt wird, bewertet und gewichtet. Liegen nach der Detailbewertung mehr als 5 gleichwertige Bewerbungen vor, erfolgt die Auswahl anhand eines Losverfahrens. Sollten mehr als 5 vollständige Teilnahmeanträge geeigneter Bewerber vorliegen, behält sich der Auftraggeber vor, unvollständige Teilnahmeanträge ohne Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise auszuschließen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau B. Haensch

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben zwingend die vom Auftraggeber vorgegebenen und (unter Britta.Haensch@md-ra.de) abrufbaren Formblätter für die Erstellung ihres Teilnahmeantrages zu verwenden.
Teilnahmeanträge, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden von dem Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines Verhandlungsverfahrens erfolgt. D. h., es werden derzeit noch keine Vergabeunterlagen zur Abgabe eines Angebotes versandt. Die derzeit abzufordernden Unterlagen dienen somit nur der Einreichung eines Teilnahmeantrages auf Grundlage der bekannt gemachten Informationen. Bei der Erarbeitung und Übersendung der Teilnahmeanträge ist zudem Folgendes zu beachten:
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1. Die Bewerber haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins den Teilnahmeantrag in Schriftform in einem geschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren: "Freianlagenplanung für die Landesgartenschau in der Stadt Wittstock/Dosse " bei der unter I.1 angegebenen Kontaktstelle mit folgender Adresse:
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MD Rechtsanwälte,
Kurfürstenstraße 31,
14467 Potsdam
einzureichen. Dem Teilnahmeantrag soll zusätzlich eine Kopie desselben, einschließlich aller vom Bewerber eingereichter Unterlagen in geeigneter elektronischer Form (bspw. USB-/DVD-/CD-Datenträger) jeweils als PDF-Dokument eingereicht werden. Maßgeblich für den Teilnahmewettbewerb ist allein der Teilnahmeantrag in Schriftform.
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2. Im Fall der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Sofern ein bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft beizufügen.
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3. Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in deutsch vorgelegt werden.
4. Es sollen nur die geforderten Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
5. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Teilnahmeantrag in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen.
6. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bewerber. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bewerber oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) verlangt oder eingeholt werden können.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661719 📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,
dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 047-078502 (2016-03-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 150-272322
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 047-078502
ABl. S-Ausgabe: 150

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis/Honorar (50)
2. Qualität Ausführungskonzept (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-18 📅
Name: SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH
Postanschrift: Lehrter Straße 57
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2016/S 150-272322 (2016-08-02)