Gebäudeplanungsleistungen (HOAI § 33 ff.), Erweiterungsbau Rathaus Weil am Rhein

Stadt Weil am Rhein

Gebäudeplanungsleistungen (HOAI §§ 33 ff.)
Es ist beabsichtigt, alle Leistungsphasen entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-11 Auftragsbekanntmachung
2017-02-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-05-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Gebäudeplanungsleistungen (HOAI §§ 33 ff.) Es ist beabsichtigt, alle Leistungsphasen entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lörrach 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Weil am Rhein
Postanschrift: Rathhausplatz 1
Postleitzahl: 79576
Postort: Weil am Rhein
Kontakt
Internetadresse: http://www.weil-am-rhein.de 🌏
E-Mail: stadt@weil-am-rhein.de 📧
Telefon: +49 76217040 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport-elvis.de/E75645275 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/auftraege/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-11 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 093-166019
ABl. S-Ausgabe: 93
Zusätzliche Informationen
A) Auskünfte/ Rückfragen zu Teilnahmeanträgen: Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.3) genannten Kontaktstelle zu richten (E-Mail: freiburg@klotzundpartner.de ) und werden über den o. g. Link (https://www.subreport-elvis.de/E75645275) zur Beantwortung veröffentlicht. Auf Fragen die nach dem 31.5.16, 12:00 Uhr, eingehen werden keine Auskünfte mehr erteilt. b) Vollständigkeit von Angaben, Erklärungen, Nachweisen: Die geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise müssen vollständig und fristgerecht mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen oder verspäteter Eingang führen zum Ausschluss. Der Auftraggeber wird keine Unterlagen nachfordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudeplanungsleistungen (HOAI §§ 33 ff.)
Es ist beabsichtigt, alle Leistungsphasen entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
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Die Stadt Weil am Rhein, Landkreis Lörrach beabsichtigt die Erweiterung der Räumlichkeiten für ihre Verwaltung durch einen Neubau in unmittelbarer Nähe des bestehenden Rathauses.
Das Rathaus in seiner heutigen Form wurde im Jahr 1964 eingeweiht und entspricht auf Grund der gestiegenen Einwohnerzahl sowie der qualitativen und quantitativen Veränderungen in der Aufgabenstellung der Stadt als Große Kreisstadt nicht mehr den heutigen Anforderungen.
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Es fehlen u. a. Räume für Büros, Besprechungsmöglichkeiten, Sozialräume für die Mitarbeitenden sowie Archivräume. Kompensiert wird dieses momentan durch verdichtete Nutzung freier Flächen. Des Weiteren sollen die in anderen Gebäuden ausgelagerten Abteilungen wieder in das Rathaus integriert werden.
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Zur Ermittlung der Grundlagen wurde durch den Auftraggeber ein Raumbuch erstellt. Das Ergebnis führt in Form einer Machbarkeitsstudie den Nachweis, dass das vorhandene Raumprogramm, auch unter Berücksichtigung von Reserveflächen, auf dem Rathausgrundstück realisierbar ist.
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Das Konzept sieht einen maximal 6- geschossigen Anbau mit einer Bruttogeschossfläche von ca. 4 000 m² vor. In dieser Fläche enthalten ist eine eingeschossige Unterkellerung des Gebäudes, welche über die bestehende Tiefgaragenzufahrt des Hauptgebäudes angefahren werden könnte.
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Der Neubau soll mit dem Rathaus in den Geschossen verbunden werden.
Mit dem Verhandlungsverfahren sollen zunächst 3 – 4 Büros ausgewählt werden, die mit der Erarbeitung eines Lösungsvorschlages für den Erweiterungsbau beauftragt werden (Mehrfachbeauftragung).
Gefordert ist hier ein gestalterisch hochwertiger Entwurf, der sich im Spannungsfeld einer angrenzenden Wohnbebauung und dem innerstädtischen Bereich städtebaulich gut einfügt und der den Nachweis der Wirtschaftlichkeit in der Erstellung sowie im laufenden Betrieb erbringt.
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In diesem Sinne werden innovative Lösungsvorschläge für ein technisch und energetisch hoch innovatives Gebäude erwartet in dem die Gebäudetechnik auf ein unbedingt notwendiges Maß reduziert ist („Low-Tech-Gebäude“).
Es ist beabsichtigt, das Büro mit dem besten Lösungsvorschlag zur Planungsaufgabe mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 600 000 EUR 💰
Dauer: 30 Monate
Beschreibung der Optionen:
Im Bedarfsfall erfolgt die Beauftragung weiterer Leistungsphasen (Grundleistungen) nach HOAI sowie ggf. die Beauftragung ausgewählter Besonderer Leistungen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Weil am Rhein.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten (Unterauftrag/ Eignungsleihe) zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise/Angaben auch für diese erbracht werden):
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a) Nachweis der Berufsqualifikation, Bewerber müssen nachweisen, dass Sie, nach Architektengesetzen der Länder, berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ zu tragen, oder berechtigt in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden;
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b) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB 2016 vorliegen, oder andernfalls entsprechende Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB getroffen wurden (hierfür sind Nachweise vorzulegen). Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage weitere Nachweise zu Eigenerklärungen nachzufordern;
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c) Eigenerklärung nach VgV 2016 § 73 Abs. 3, die Leistungserbringung erfolgt unabhängig von Ausführungs-und Lieferinteressen;
d) Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er die folgenden Nachweise zu erbringen:
1. Nachweis der Vertretungsberechtigung für den bevollmächtigten Vertreter;
2. Nachweis dass die auftragsgegenständlichen Leistungen zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck gehören;
3. Namen und berufliche Befähigung der Personen, die für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen sind;
e) Ist der Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, hat er die folgenden Nachweise zu erbringen:
1. Erklärung aller Mitglieder zur Bildung einer Bietergemeinschaft;
2. Nachweis der Vertretungsberechtigung für den bevollmächtigten Vertreter;
3. Darstellung welches Mitglied welche Leistung erbringen wird.
4. Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten (Unterauftrag/ Eignungsleihe) zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise/Angaben auch für diese erbracht werden):
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a) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und sonstige Schäden, deren Deckungssummen mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden betragen. Die Ersatzleistung des Versicherers beträgt mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr.
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b) Netto-Umsatz-Zahlen für die ausgeschriebenen Dienstleistungen (Gebäudeplanung nach HOAI §§ 33 ff.) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
c) Eignungsleihe nach § 47 Abs. 3 VgV: nimmt ein Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung, entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben (Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten (Unterauftrag/ Eignungsleihe) zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise/Angaben auch für diese erbracht werden):
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a) Mitarbeiterzahl des im Bereich der ausgeschriebenen Dienstleistungen (Gebäudeplanung nach HOAI §§33 ff.) aktuell (Stand: 1.5.2016) beschäftigten technisch qualifizierten Personals (festangestellte Fach- und Führungskräfte).
b) Früher ausgeführte Leistungen aus dem Leistungsbild „Objektplanung Gebäude“ mit folgenden Leistungsmerkmalen:
— Projekte mit einer Größenordnung der Bauwerkskosten (KG 300+400) von mind. 5 000 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011.
— Projekte aus dem Bereich „Büro- und Verwaltungsbau“ mit einer Größenordnung der Bauwerkskosten (KG300+400) von mind. 1 500 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011.
— Projekte mit dem Sondermerkmal „energieeffizientes Bauen“ und einer Größenordnung der Bauwerkskosten(KG 300+400) von mind. 1 000 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011.
— Projekte für Auftraggeber der öffentlichen Verwaltung auf kommunaler Ebene (Städte, Gemeinden, Landkreise) mit einer Größenordnung der Bauwerkskosten (KG 300+400) von mind. 2 000 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011.
— Auszeichnung für eine Planungsarbeit (Preis, Ankauf) im Rahmen eines Architektenwettbewerbs seit 2011.
— Auszeichnung eines fertiggestellten Bauwerks mit einem Architekturpreis (z.B. Auszeichnung für beispielhaftes Bauen) seit 2011.
c) Eignungsleihe nach § 47 Abs. 3 VgV: nimmt ein Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche technische Leistungsfähigkeit in Anspruch, so verlangt der Auftraggeber die Erklärung des anderen Unternehmens, dem Bewerber die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.
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d) Eignungsleihe nach § 47 Abs. 3 VgV: nimmt ein Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch, so verlangt der Auftraggeber die Erklärung des anderen Unternehmens, die Leistung zu erbringen für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Besonderer Berufstand: Entwurfsverfasser welche die Berufsbezeichnung „Architektin“ oder „Architekt“ führen dürfen.
Rechtsvorschrift: Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) in der aktuellen Fassung, § 43 Entwurfsverfasser.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Jedes andere Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien oder für die Durchführung bestimmter Teile des Auftrags in Anspruch nehmen will, muss entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe / des Unterauftrags die entsprechenden Eignungskriterien erfüllen und dem Bewerber hierfür tatsächlich zur Verfügung stehen. Außerdem dürfen keine Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 GWB vorliegen. Der Nachweis ist als Eigenerklärung des anderen Unternehmens zu erbringen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Auswahlkriterien:
1. Umsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre, Höchstpunktzahl: > 550 000 EUR/a, Wichtung: 10 %;
2. Anzahl der qualifizierten Beschäftigten (Fach- und Führungskräfte) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre, Höchstpunktzahl: > 6 Beschäftigte, Wichtung: 10 %;
3. Erfahrung in der Gebäudeplanung von Objekten mit Baukosten > 5 000 000 EUR netto (Kostengruppe 300+400) Fertigstellung ab 2011, Höchstpunktzahl: 2 Objekte, Wichtung: 25 %;
4. Erfahrung in der Gebäudeplanung von Büro- / Verwaltungsgebäuden Baukosten > 1 500 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011, Höchstpunktzahl: 3 Objekte, Wichtung: 25 %;
5. Erfahrung in der Gebäudeplanung von energieeffizienten Gebäuden Baukosten > 1 000 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011,Höchstpunktzahl: 3 Objekte, Wichtung: 10 %;
6. Erfahrungen mit kommunalen Auftraggebern der öffentlichen Hand (Städte, Gemeinden, Landkreise),Baukosten > 2 000 000 EUR netto, Fertigstellung ab 2011, Höchstpunktzahl: 3 Objekte, Wichtung: 10 %;
7. Wettbewerbserfolge (Preis, Ankauf)ab 2011, Höchstpunktzahl: 2 Erfolge, Wichtung: 5 %;
8. Auszeichnung fertiggestellter Bauten ab 2011, Höchstpunktzahl: 2 Erfolge, Wichtung: 5 %;
Die Verhandlungen werden in zwei aufeinander folgenden Phasen abgewickelt, um die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der der vorgebebnen Zuschlagskriterien zur verringern.
Nach Auswertung der Auswahlkriterien wird eine Rangfolge der Bewerber nach gewichteten Punkten gebildet. Die drei bis sieben Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur ersten Phase der Verhandlung und persönlichen Präsentation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals (hinsichtlich dessen Organisation, Qualifikation und Erfahrung), vor einem Auswahlgremium eingeladen. Sind aufgrund Punktgleichheit nicht genau sieben Bewerber zu ermitteln, entscheidet unter den -ggf. nachrangig – gleich platzierten Bewerbern das Los über die Teilnahme.
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Die Zuschlagskriterien der ersten Phase sind:
1. Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters anhand der Vorstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes, Wichtung: 25 %;
2. Qualifikation und Erfahrung des übrigen Projektteams anhand der Vorstellung eines vergleichbaren Referenzprojektes, Wichtung: 25 %;
3. Darstellung der Projektorganisation und der örtlichen Präsenz, Wichtung: 25 %;
4. Methoden der Kostenermittlung und -kontrolle, Wichtung: 12,5 %;
5. Methoden der Terminplanung und -kontrolle, Wichtung: 12,5 %;
Die Auswahl für die Teilnahme an der Mehrfachbeauftragung erfolgt rangweise nach der erzielten Punktezahl, bis 3-4 Bewerber erreicht sind. Gelangen auf diese Weise genau 3 Bewerber auf einen oder mehrere Auswahlränge, so werden diese drei Bewerber ausgewählt. Gelangen aufgrund Gleichrangigkeit genau vier Bewerber auf einen oder mehrere Auswahlränge, so werden diese vier Bewerber ausgewählt. Die so ausgewählten Bewerber werden aufgrund einer Aufgabenbeschreibung mit Leistungen der Gebäudeplanung bis zur Leistungsphase 2 (HOAI § 33) zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen zur gestellten Aufgabe beauftragt. Gleichzeitig werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Honorarangebots für die zu vergebende Leistung und zur Teilnahme an der zweiten Phase der Verhandlung aufgefordert.
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Die Zuschlagskriterien der zweiten Phase sind:
1. Qualität des Lösungsvorschlags, Wichtung: 70 %;
2. Weiterentwicklung des Lösungsvorschlags, Wichtung: 20 %;
3. Honorarangebot, Wichtung: 10 %;
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-07-20 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-02-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Weil am Rhein
Dokumente URL: https://www.subreport-elvis.de/E75645275 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klotz und Partner GmbH
Postanschrift: Egonstraße 3
Postort: Freiburg
Postleitzahl: 79106
Telefon: +49 761387080 📞
E-Mail: freiburg@klotzundpartner.de 📧
Fax: +49 7613870833 📠
Land: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.klotzundpartner.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
A) Auskünfte/ Rückfragen zu Teilnahmeanträgen:
Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.3) genannten Kontaktstelle zu richten (E-Mail: freiburg@klotzundpartner.de ) und werden über den o. g. Link (https://www.subreport-elvis.de/E75645275) zur Beantwortung veröffentlicht. Auf Fragen die nach dem 31.5.16, 12:00 Uhr, eingehen werden keine Auskünfte mehr erteilt.
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b) Vollständigkeit von Angaben, Erklärungen, Nachweisen:
Die geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise müssen vollständig und fristgerecht mit dem Teilnahmeantrag abgegeben werden. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen oder verspäteter Eingang führen zum Ausschluss. Der Auftraggeber wird keine Unterlagen nachfordern.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 79133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721926-0 📞
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 093-166019 (2016-05-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudeplanungsleistungen (HOAI §§ 33 ff.). Es ist beabsichtigt, alle Leistungsphasen entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel stufenweise zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Im Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und alle erforderlichen Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung gehören bzw. erforderlich sind.
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Gesamtwert des Auftrags: 900 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 039-071232
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 093-166019
ABl. S-Ausgabe: 39

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gebäudeplanungsleistungen (HOAI §§ 33 ff.).
Die Stadt Weil am Rhein beabsichtigt die Erweiterung der Räumlichkeiten für ihre Verwaltung durch einen Neubau in unmittelbarer Nähe des bestehenden Rathauses. Der Neubau soll mit dem Rathaus in den Geschossen verbunden werden.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Lösungsvorschlags (Ergebnis der Mehrfachbeauftragung)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Weiterentwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-14 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
Quelle: OJS 2017/S 039-071232 (2017-02-20)