Gemeinde Ilvesheim, Neubau Kombibad Ilvesheim, Planungsdienstleistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung

Gemeinde Ilvesheim

Die Gemeinde Ilvesheim beabsichtigt, nach Abriss und Rückbau des bestehenden Freibades und als Ersatz für ein Hallen- und ein Freibad ein ganzjährig nutzbares Bad (Kombibad) auf dem Gelände des Freibades im Schlossfeld mit folgenden Rahmenbedingungen bzw. folgender Ausstattung neu zu bauen:
— Hallenbad:mit öffenbarer Fassade, Becken mit Varioböden, Beckengröße 16,66 x 25 m (416,5 m² – 6 Bahnen), Kleinkindbecken mit ca. 30 m².
— Freibad: mit Nichtschwimmerbecken (750 m²), mit 25 m – Bahnen, einem Kleinkindbecken (70 m²).
— Weitere Attraktionen sind optional, wie beispielsweise Sprungturm, Wellnessbereich, Saunabereich etc.
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Planungsdienstleistungen für den Abriss und Rückbau des bestehenden Freibades und den Neubau eines Bades (Kombibad), insbesondere bestehend aus den Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen (im Detail für das Freibad: Beckenumgänge, Wege, Sportfelder, Spiel- und Liegewiesen, Pflanzflächen, Spielplätze etc.), Ingenieurbauwerke (im Detail für Hallenbad: ggf. Sprunganlage, ggf. Hubboden, ggf. Wasserrutschbahn(en), einschl. der zur Errichtung notwendigen Rohbauarbeiten), Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung.
Die Projektkosten werden auf ca. 10 000 000 EUR geschätzt (auf Basis der Kostenschätzung aus 2014).
Vorgesehen ist insbesondere auch eine Einbeziehung der Bürgerschaft in den Planungsprozess.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Vorgesehen sind drei Stufen. Im Ergebnis dieses Verfahrens soll die erste Stufe beauftragt werden. Über die jeweils weitere Beauftragung entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden.
Der unter Ziffer II.3) vorgesehene Endzeitpunkt bezieht sich auf den Abschluss aller Stufen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-03-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Ilvesheim
Postanschrift: Schlossstraße 9
Postleitzahl: 68549
Postort: Ilvesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.ilvesheim.de/ 🌏
E-Mail: pascal.thole@ilvesheim.de 📧
Telefon: +49 621-49660-300 📞
Fax: +49 0621-49660-650 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-23 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 061-104606
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmeantrag sind die Bewerbungsbögen der Auftraggeberin zu verwenden. Diese können bei der oben genannten Kontaktstelle oder unter kontakt@ams-rae.de angefordert werden. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag, außen mit dem Hinweis „VOF Verfahren – Gemeinde Ilvesheim, Neubau Kombibad, Planungsdienstleistungen – bitte nicht öffnen“ zu versehen und in deutscher Sprache in Papierform postalisch einzureichen. Weitere Unterlagen und Informationen über das Vorhaben, wie beispielsweise Gutachten, Studien und Pläne für einen möglichen Neubau sind frei zugänglich und einsehbar unter www.ilvesheim.de
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Ilvesheim beabsichtigt, nach Abriss und Rückbau des bestehenden Freibades und als Ersatz für ein Hallen- und ein Freibad ein ganzjährig nutzbares Bad (Kombibad) auf dem Gelände des Freibades im Schlossfeld mit folgenden Rahmenbedingungen bzw. folgender Ausstattung neu zu bauen:
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— Hallenbad:mit öffenbarer Fassade, Becken mit Varioböden, Beckengröße 16,66 x 25 m (416,5 m² – 6 Bahnen), Kleinkindbecken mit ca. 30 m².
— Freibad: mit Nichtschwimmerbecken (750 m²), mit 25 m – Bahnen, einem Kleinkindbecken (70 m²).
— Weitere Attraktionen sind optional, wie beispielsweise Sprungturm, Wellnessbereich, Saunabereich etc.
Gegenstand dieses Verfahrens sind die Planungsdienstleistungen für den Abriss und Rückbau des bestehenden Freibades und den Neubau eines Bades (Kombibad), insbesondere bestehend aus den Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen (im Detail für das Freibad: Beckenumgänge, Wege, Sportfelder, Spiel- und Liegewiesen, Pflanzflächen, Spielplätze etc.), Ingenieurbauwerke (im Detail für Hallenbad: ggf. Sprunganlage, ggf. Hubboden, ggf. Wasserrutschbahn(en), einschl. der zur Errichtung notwendigen Rohbauarbeiten), Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung.
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Die Projektkosten werden auf ca. 10 000 000 EUR geschätzt (auf Basis der Kostenschätzung aus 2014).
Vorgesehen ist insbesondere auch eine Einbeziehung der Bürgerschaft in den Planungsprozess.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Vorgesehen sind drei Stufen. Im Ergebnis dieses Verfahrens soll die erste Stufe beauftragt werden. Über die jeweils weitere Beauftragung entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden.
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Der unter Ziffer II.3) vorgesehene Endzeitpunkt bezieht sich auf den Abschluss aller Stufen.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Vorgesehen sind drei Stufen. Im Ergebnis dieses Verfahrens soll die erste Stufe beauftragt werden. Über die jeweils weitere Beauftragung entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden.
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Der unter Ziffer II.3 vorgesehene Endzeitpunkt bezieht sich auf den Abschluss aller Stufen.
Unmittelbar an das Gelände des Freibades im Schlossfeld angrenzend befinden sich Sportanlagen, insbesondere das Neckarstadion.
Als optionale Erweiterung des Planungsauftrages kommt eine Anbindung der Sportanlagen an das neu zu planende und zu errichtende Kombibad in Betracht, beispielsweise durch Umkleiden für Mannschaften, Duschen und eine für und von Seiten des Kombibades als auch der Sportanlagen nutzbaren Gastronomie.
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Als weitere optionale Erweiterung des Planungsauftrages kommt eine Einbeziehung eines Blockheizkraftwerk zur Erzeugung der für den Betrieb des Hallen- und Freibades notwendigen Energie und Wärme und Einspeisung der überschüssigen Energie und Wärme in öffentliche Netze in Betracht.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Angaben zu Name und Rechtsform des Bewerbers / Bieters, zum bevollmächtigten Vertreter / Ansprechpartner, Adresse und Kontaktdaten.
2. Nachweis der Berufsqualifikation gemäß § 19 Abs. 1, 2, 3 VOF. Benennung der vorgesehenen Projektverantwortlichen und Nachweis der Qualifikation. Organigramm der für die Leistungen am Projekt vorgesehenen Projektverantwortlichen und Mitarbeiter.
3. Eigenerklärung gemäß § 2 Abs. 3 VOF, dass die Planungsdienstleistungen im Auftragsfall unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht und vergeben werden.
4. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF
— ob und auf welche Art der Bewerber / Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, oder
— ob und auf welche Art der Bewerber / Bieter auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen arbeitet.
5. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 3 VOF mit Angabe der Namen und beruflichen Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen.
6. Eigenerklärung, dass keine der in § 4 Abs. 6 VOF genannten Ausschlussgründe vorliegen, wonach ein Bieter / Bewerber von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren auszuschließen ist, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist:
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a. § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
b. § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
c. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
d. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
e. § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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f. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
g. § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber der Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt.
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7. Eigenerklärung, dass keine der in § 4 Abs. 9 VOF genannten Ausschlussgründe vorliegen, wonach Bieter / Bewerber von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden können
a. die sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befinden oder ihre Tätigkeit eingestellt haben oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befinden,
b. die aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden sind, die ihre berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
c. die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
d. die ihre Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt haben,
e. die sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Vorlage einer Bankerklärung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF.
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4 a) VOF mit den Deckungssummen für Personenschäden in Höhe von mindestens 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3 000 000 EUR.
Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Nachweise für jedes Mitglied getrennt zu erbringen.
Können die vorgenannten Deckungssummen im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrages nicht nachgewiesen werden, so bedarf es einer schriftlichen Erklärung des Versicherers, im Auftragsfall die Berufshaftpflicht auf die vorgenannten Deckungssummen zu erhöhen.
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3. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist, gemäß § 5 Abs. 4 b) VOF.
4. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers oder Bieters und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortlichen Person oder Personen, soweit nicht bereits durch Nachweis der Berufszulassung erbracht, gemäß § 5 Abs. 5 a) VOF.
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2. Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen gemäß § 5 Abs. 5 VOF.
Der Bewerber soll durch Referenzprojekte nachweisen, dass er in der Lage ist, die hier in Frage stehende Planungsaufgabe zu lösen.
Die jeweilige Referenz soll nach Möglichkeit durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftragsgebers nachgewiesen werden; ersatzweise ist eine Eigenerklärung möglich.
Die Bewerber können zu den Kriterien Referenzen mit vergleichbarem Leistungsanteil, Referenzen mit vergleichbarer Komplexität der Aufgabenstellung, Referenzen öffentliches Gebäude mit einer vergleichbaren Brutto-Grundfläche, Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasserfläche, Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasseraufbereitungsleistung, Ästhetische Qualität der Referenz Schwimmbad, Referenzen mit aktiver Bürgerbeteiligung, jeweils bis zu fünf Referenzen pro Kriterium aus den letzten fünf Jahren benennen.
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3. Angabe über die technische Leitung gemäß § 5 Abs. 5 c) VOF.
4. Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF.
5. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber oder Bieter für die Dienstleistungen verfügen wird, gemäß § 5 Abs. 5 e) VOF.
6. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität und seiner Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten (z. B. durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden), gemäß § 5 Abs. 5 f) VOF.
7. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5 h) VOF.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Sind der Aufforderung zur Verhandlung / Angebotsabgabe / Aufgabenbeschreibung zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Auftrag kann an einen einzelnen Bewerber/Bieter oder an eine Bewerber-/Bietergemeinschaften vergeben werden (siehe § 4 Abs. 4 VOF).
Bewerber- /Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt ist, der die Bewerber-/Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt und die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften.
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Bewerber-/Bietergemeinschaften reichen gemeinsam einen Teilnahmeantrag ein. Dabei sind die geforderten Nachweise und Erklärungen von und für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Grundlage für die Beauftragung sind die Aufforderung zur Verhandlung / Angebotsabgabe / Aufgabenbeschreibung sowie das Vertragsmuster des Auftraggebers.
Das Vertragsmuster wird den zur Teilnahme an Verhandlungen aufgeforderten Bewerbern mit der Aufgabenbeschreibung zur Verfügung gestellt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Qualifikation des Auftragnehmers gemäß § 19 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den geeigneten Bewerbern erfolgt die Auswahl der zu Verhandlungen zugelassenen Bewerber anhand der durch Referenzen nachgewiesenen Erfahrungen des Bewerbers bei der Planung und Durchführung von vergleichbaren Bauaufgaben nach den folgenden Kriterien: 1. Referenzen mit vergleichbarem Leistungsanteil (20 %), 2. Referenzen mit vergleichbarer Komplexität der Aufgabenstellung (20 %), 3. Referenzen öffentliches Gebäude mit einer vergleichbaren Brutto-Grundfläche (20 %), 4. Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasserfläche (15 %), 5. Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasseraufbereitungsleistung (10 %), 6. Ästhetische Qualität der Referenz Schwimmbad (10 %), 7. Referenzen mit aktiver Bürgerbeteiligung (5 %). Bewertet werden jeweils maximal fünf vom Bewerber pro Kriterium eingereichte Referenzen aus den letzten fünf Jahren anhand eines Punktesystems. Die zu bewertenden Referenzen sind jeweils vom Bieter / Bewerber zu benennen. Für jede der maximal fünf vom Bewerber zu benennenden Referenzen können zwischen 0 und 5 Punkte erlangt werden, wobei 5 Punkte die beste Bewertung darstellt. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung: zu 1.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen mit vergleichbarem Leistungsanteil (20 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 20 %, ergeben sich maximal 500 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn sämtliche Leistungsanteile (Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung) umfasst sind. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn nur vier der fünf benannten Leistungsanteile von der Referenz umfasst sind. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn nur drei der fünf benannten Leistungsanteile von der Referenz umfasst sind. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn nur zwei der fünf benannten Leistungsanteile von der Referenz umfasst sind. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn nur einer der fünf benannten Leistungsanteile von der Referenz umfasst sind. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn keiner der fünf benannten Leistungsanteile von der Referenz umfasst sind bzw. keine Referenz benannt wird. zu 2.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen mit vergleichbarer Komplexität der Aufgabenstellung (20 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 20 %, ergeben sich maximal 500 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Referenz den Leistungsumfang „Abriss eines bestehenden Bades“, „Neubau eines kombinierten Hallen- und Freibades“, „Einbindung des Vorhabens in bestehende Infrastruktur“, „Hallenbad mit öffenbarer Fassade“, „Becken mit Varioböden“ umfasst. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Referenz nur vier der fünf benannten Leistungsumfänge umfasst. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Referenz nur drei der fünf benannten Leistungsumfänge umfasst. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Referenz nur zwei der fünf benannten Leistungsumfänge umfasst. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn die Referenz nur einen der fünf benannten Leistungsumfänge umfasst. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn die Referenz keinen der fünf benannten Leistungsumfänge umfasst bzw. keine Referenz angeben wird. zu 3.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen öffentliches Gebäude mit einer vergleichbaren Brutto-Grundfläche (20 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 20 %, ergeben sich maximal 500 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ≥ 1.500 m² handelt. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ≥ 1.250 m² handelt. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ≥ 1.000 m² handelt. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ≥ 750 m² handelt. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von ≥ 500 m² handelt. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer Brutto-Grundfläche (BGF) von < 500 m² handelt oder wenn keine Referenz angegeben wird. zu 4.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasserfläche (15 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 15 %, ergeben sich maximal 375 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von ≥ 1400 m² handelt. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von ≥ 1200 m² handelt. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von ≥ 1000 m² handelt. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von ≥ 800 m² handelt. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von ≥ 600 m² handelt. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer vergleichbaren Wasserfläche von < 600 m² handelt oder wenn keine Referenz angegeben wird. zu 5.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen Schwimmbad mit einer vergleichbaren Wasseraufbereitungsleistung (10 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 10 %, ergeben sich maximal 250 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von ≥ 600 m³/h handelt. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von ≥ 500 m³/h handelt. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von ≥ 400 m³/h handelt. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von ≥ 300 m³/h handelt. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von ≥ 200 m³/h handelt. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer Wasseraufbereitungsleistung von < 200 m³/h handelt oder wenn keine Referenz angegeben wird. zu 6.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Ästhetische Qualität der Referenz Schwimmbad (10 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 10 %, ergeben sich maximal 250 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer außergewöhnlich ästhetischen Qualität handelt. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer sehr hohen ästhetischen Qualität handelt. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer hohen ästhetischen Qualität handelt. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer durchschnittlichen ästhetischen Qualität handelt. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer geringen ästhetischen Qualität handelt. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines Schwimmbades mit einer minderen ästhetischen Qualität handelt oder wenn keine Referenz angegeben wird. zu 7.: Das bedeutet für das Auswahlkriterium Referenzen mit aktiver Bürgerbeteiligung (5 %): Maximal 5 Referenzen mit maximal jeweils 5 Punkten, ergibt 25 Punkte, unter Berücksichtigung der Gewichtung in Höhe von 5 %, ergeben sich maximal 125 zu erreichende Punkte. 5 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer außergewöhnlich ausgeprägten aktiven Bürgerbeteiligung in Form von Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen, Abfrage von Vorstellungen der Bürgerschaft, Einbindung von Vorstellungen der Bürgerschaft in den Planungsprozess, Rückmeldung an Bürgerschaft und Auftraggeber handelt. 4 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer sehr ausgeprägten aktiven Bürgerbeteiligung handelt, d.h. nur vier der vorgenannten fünf Bürgerbeteiligungsformen erfüllt werden. 3 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer ausgeprägten aktiven Bürgerbeteiligung handelt, d.h. nur drei der vorgenannten fünf Bürgerbeteiligungsformen erfüllt werden. 2 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer durchschnittlich aktiven Bürgerbeteiligung handelt, d.h. nur zwei der vorgenannten fünf Bürgerbeteiligungsformen erfüllt werden. 1 Punkt erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer wenig ausgeprägten aktiven Bürgerbeteiligung handelt, d.h. nur eine der vorgenannten fünf Bürgerbeteiligungsformen erfüllt werden. 0 Punkte erhält eine Referenz, wenn es sich um einen Neubau oder um eine Generalsanierung eines öffentlichen Gebäudes mit einer minder oder gar nicht ausgeprägten aktiven Bürgerbeteiligung handelt, d.h. keine der vorgenannten fünf Bürgerbeteiligungsformen erfüllt werden bzw. keine Referenz benannt wird. Maximal zu erreichen ist damit eine Gesamtbewertung in Höhe von 2.500 Punkten. Anhand der Gesamtbewertung wird eine Rangfolge unter den Bewerbern gebildet. Die ersten fünf Bewerber mit der höchsten Bewertung werden ausgewählt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Bauamt
Herrn Pascal Tholé
Name: [ams] rechtsanwälte
Postanschrift: Institutweg 10
Postort: Schriesheim
Postleitzahl: 69198
Kontaktperson: [ams] rechtsanwälte
Matthias Schneider
Telefon: +49 6203-95469-00 📞
E-Mail: m.schneider@ams-rae.de 📧
Fax: +49 6203-95469-05 📠
URL für weitere Informationen: http://www.ams-rae.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.ams-rae.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.ams-rae.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-09-01 📅
Datum des Endes: 2022-09-30 📅
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmeantrag sind die Bewerbungsbögen der Auftraggeberin zu verwenden.
Diese können bei der oben genannten Kontaktstelle oder unter kontakt@ams-rae.de angefordert werden.
Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag, außen mit dem Hinweis „VOF Verfahren – Gemeinde Ilvesheim, Neubau Kombibad, Planungsdienstleistungen – bitte nicht öffnen“ zu versehen und in deutscher Sprache in Papierform postalisch einzureichen.
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Weitere Unterlagen und Informationen über das Vorhaben, wie beispielsweise Gutachten, Studien und Pläne für einen möglichen Neubau sind frei zugänglich und einsehbar unter www.ilvesheim.de

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 721-926-0 📞
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Fax: +49 721-926-3985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Rechtsbehelf/Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Absatz 1 Nummer 2. § 101a Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 061-104606 (2016-03-23)