Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden. Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Das Projekt unterliegt u. a. umweltrechtlichen Genehmigungs-verfahren z.B. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Auf dem Bestandsgelände existieren bereits zwei Genehmigungen nach BImSchG, die in Ihrer Wechselwirkung zueinander zu beachten sind. Die Maßnahme wird in 2016 mit der Ausschreibung der Gerneralplanung und der separaten Projektsteuerung begonnen. Die Inbetriebnahme ist vor dem 30.9.2019 umzusetzen, um die Wärmevollversorgung für den gesamten Standort Jülich für die nächsten Dekaden zu sichern. Start des Probebetriebes ist für den 1.10.2019 (Beginn der Heizperiode) geplant. Die aufgeführten Leistungsbedarfe resultieren aus einer Untersuchung des Verbrauchs aus früheren Jahren. Der Bedarf ist auf Grundlage aktueller Messergebnisse der letzten 3 Jahre neu zu ermitteln und kann dementsprechend von den hier benannten Werten abweichen. Die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des Forschungszentrums Jülich sind zu berücksichtigen, z. B. durch Modularität, variabler Fahrweise, etc. Daher ist die Fragestellung zu klären, inwiefern die Anlagentechnik auf Bedarfsänderungen reagieren kann und ob die favorisierte Variante auch bei z. B. 50 % wirtschaftlich zu betreiben ist. Wärmebedarf(zwingend): 115 GWh/anno bei 30 MWth Um diese Aufgabenstellung mitmaximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten. Strom (optional): 80 GWh/anno bei 13 MWel, Kälte (6/12)(optional): 35 GWh/anno bei 10 MW Planungsziel ist eine flächendeckende, ökologische und wirtschaftliche Wärmevollversorgung zu konzipieren und umzusetzen. Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökönomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökölogischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten. In der Lösungsvariante sollten Gebäude aus Schallschutzgründen als Solitär stehen und sich gemäß der Gestaltungsrichtlinie und dem Masterplan des Forschungszentrums Jülich in die Umgebung einfügen. Ferner muss diese alle Ver- und Entsorgungsmedien aufnehmen (u. a. eine eigene Mittelspannungsanlage, Transformatorenräume). Es ist eine Schallschutzbetrachtung mit den im Forschugszentrum geltenden Grenzwerten für die Gebäude am ausgewählten Standort durchzuführen. Für das Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungspersonal sind entsprechende Sozialräume und eine Steuerwarte vorzusehen. Alle anfallenden Erschließungsmaßnahmen sind Bestandteil des Planungsauftrages (z. B. Gebäudeerschließung mit Trinkwasser, Entwässerung, etc.) mit Außnahme der benötigten Gastrasse. Hier bildet die Hauseinführung die Schnittstelle. Die Maßnahmen zur Einspeisung des erzeugten Stroms im Bestand der elektrischen Infrastruktur sind ebenfalls Teil dieser Maßnahme. Planunterlagen zu den verschiedenen Versorgungsnetzen (Gas, Strom, Fernwärme, zentrale Kälteversorgung) sind vorhanden und werden inkl. einer Beschreibung der Energieversorgung des Forschungszentrums in der zweiten Stufe des VOF-Verfahrens zur Verfügung gestellt. Nach Festlegung der zu realisierenden Variante sind die technischen Angaben bezüglich der Einspeiseleistungen bereitzustellen. Auf dieser Basis wird eine Prüfung der Integration in die Bestandsnetze durch einen bauseitig beauftragten Planer erfolgen. Die Ergebnisse dieser Prüfung müssen für die Standortauswahl aufbereitet und verarbeitet werden. Auf dieser Basis erfolgt die Standortauswahl. Sollte es hydraulisch erforderlich sein, Bestandsnetze (Fernwärme-, Kälte-, Stromnetze) zu erweitern oder anzupassen, so ist die planerische Ausarbeitung der möglichen Anpassungen der Bestandsnetze Bestandteil des Planungsauftrages. Eine Standortanalyse von bis zu 4 möglichen Standorten muss durch den Planer erstellt werden. Diese muss alle relevanten standortabhängigen Maßnahmen inkl. der Kosten enthalten. Auf dieser Basis wird eine Standortauswahl durchgeführt. Vom Forschungszentrum werden diverse Anlieger mit Energie versorgt. Des Weiteren gibt es auf dem Forschungszentrum große Stromabnehmer (Großrechner). Diese sind derzeit beim Strombedarf ausgeklammert. Bei der letztendlichen Abstimmung des Bedarfs zur Anlagendimensionierung ist dies zu hinterfragen. Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Die Wirtschaflichkeitsuntersuchung ist in Anlehnung an den Leitfaden WU Hochbau (Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) bei der Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen des Bundes) zu führen. Je nach Finanzierungsvariante und Realisierungsmodell kann sich der Leistungsumfang des Planungsteams ändern. Dies ist in den Leistungsbildern dargestellt. Diese werden mit der Einladung zur Stufe 2 zugestellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-31.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-05-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
GU-Planung für die Leistungsbilder auf Grundlage der HOAI Stand 2013:§ 34, Objektplanung nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 1,anrechenbare Kosten 12,9 Mio. EUR ohne MwSt. geschätzt,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,§ 43, Ingenieurbauwerke nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 3,Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz§ 47, Verkehrsanlagen nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 4Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz§ 51, Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 – Abschnitt 1,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,Wärmeschutz und Energiebilanzierung AHO Heft 23,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,Bauakustik nach HOAI Anhang 1.2.4,Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz,§55, Technische Ausrüstung,Anlagengruppe 1/ KGR 410Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 2/ KGR 420Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 3/ KGR 430Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 4/ KGR 440Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 5/ KGR 450Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 6/ KGR 460Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 8Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz.
GU-Planung für die Leistungsbilder auf Grundlage der HOAI Stand 2013:§ 34, Objektplanung nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 1,anrechenbare Kosten 12,9 Mio. EUR ohne MwSt. geschätzt,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,§ 43, Ingenieurbauwerke nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 3,Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz§ 47, Verkehrsanlagen nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 4Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz§ 51, Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 – Abschnitt 1,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,Wärmeschutz und Energiebilanzierung AHO Heft 23,Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,Bauakustik nach HOAI Anhang 1.2.4,Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz,§55, Technische Ausrüstung,Anlagengruppe 1/ KGR 410Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 2/ KGR 420Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 3/ KGR 430Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 4/ KGR 440Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 5/ KGR 450Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 6/ KGR 460Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: MindestsatzAnlagengruppe 8Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz.
Die Vergabeunterlagen werden kostenlos auf der Vergabeplattform des Subreports unter https://www.subreport.de zum elektronischen Download zur Verfügung gestellt. Unter Angabe der ELVIS-ID-Nr.: E34223712 gelangen Sie direkt zu den Vergabeunterlagen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden. Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Das Projekt unterliegt u. a. umweltrechtlichen Genehmigungs-verfahren z.B. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Auf dem Bestandsgelände existieren bereits zwei Genehmigungen nach BImSchG, die in Ihrer Wechselwirkung zueinander zu beachten sind.
Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden. Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Das Projekt unterliegt u. a. umweltrechtlichen Genehmigungs-verfahren z.B. Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Auf dem Bestandsgelände existieren bereits zwei Genehmigungen nach BImSchG, die in Ihrer Wechselwirkung zueinander zu beachten sind.
Die Maßnahme wird in 2016 mit der Ausschreibung der Gerneralplanung und der separaten Projektsteuerung begonnen. Die Inbetriebnahme ist vor dem 30.9.2019 umzusetzen, um die Wärmevollversorgung für den gesamten Standort Jülich für die nächsten Dekaden zu sichern. Start des Probebetriebes ist für den 1.10.2019 (Beginn der Heizperiode) geplant.
Die Maßnahme wird in 2016 mit der Ausschreibung der Gerneralplanung und der separaten Projektsteuerung begonnen. Die Inbetriebnahme ist vor dem 30.9.2019 umzusetzen, um die Wärmevollversorgung für den gesamten Standort Jülich für die nächsten Dekaden zu sichern. Start des Probebetriebes ist für den 1.10.2019 (Beginn der Heizperiode) geplant.
Die aufgeführten Leistungsbedarfe resultieren aus einer Untersuchung des Verbrauchs aus früheren Jahren. Der Bedarf ist auf Grundlage aktueller Messergebnisse der letzten 3 Jahre neu zu ermitteln und kann dementsprechend von den hier benannten Werten abweichen.
Die aufgeführten Leistungsbedarfe resultieren aus einer Untersuchung des Verbrauchs aus früheren Jahren. Der Bedarf ist auf Grundlage aktueller Messergebnisse der letzten 3 Jahre neu zu ermitteln und kann dementsprechend von den hier benannten Werten abweichen.
Die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des Forschungszentrums Jülich sind zu berücksichtigen, z. B. durch Modularität, variabler Fahrweise, etc. Daher ist die Fragestellung zu klären, inwiefern die Anlagentechnik auf Bedarfsänderungen reagieren kann und ob die favorisierte Variante auch bei z. B. 50 % wirtschaftlich zu betreiben ist. Wärmebedarf(zwingend): 115 GWh/anno bei 30 MWth
Die verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten des Forschungszentrums Jülich sind zu berücksichtigen, z. B. durch Modularität, variabler Fahrweise, etc. Daher ist die Fragestellung zu klären, inwiefern die Anlagentechnik auf Bedarfsänderungen reagieren kann und ob die favorisierte Variante auch bei z. B. 50 % wirtschaftlich zu betreiben ist. Wärmebedarf(zwingend): 115 GWh/anno bei 30 MWth
Um diese Aufgabenstellung mitmaximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Um diese Aufgabenstellung mitmaximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Strom (optional): 80 GWh/anno bei 13 MWel,
Kälte (6/12)(optional): 35 GWh/anno bei 10 MW
Planungsziel ist eine flächendeckende, ökologische und wirtschaftliche Wärmevollversorgung zu konzipieren und umzusetzen.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökönomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökölogischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökönomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökölogischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
In der Lösungsvariante sollten Gebäude aus Schallschutzgründen als Solitär stehen und sich gemäß der Gestaltungsrichtlinie und dem Masterplan des Forschungszentrums Jülich in die Umgebung einfügen. Ferner muss diese alle Ver- und Entsorgungsmedien aufnehmen (u. a. eine eigene Mittelspannungsanlage, Transformatorenräume). Es ist eine Schallschutzbetrachtung mit den im Forschugszentrum geltenden Grenzwerten für die Gebäude am ausgewählten Standort durchzuführen. Für das Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungspersonal sind entsprechende Sozialräume und eine Steuerwarte vorzusehen. Alle anfallenden Erschließungsmaßnahmen sind Bestandteil des Planungsauftrages (z. B. Gebäudeerschließung mit Trinkwasser, Entwässerung, etc.) mit Außnahme der benötigten Gastrasse. Hier bildet die Hauseinführung die Schnittstelle. Die Maßnahmen zur Einspeisung des erzeugten Stroms im Bestand der elektrischen Infrastruktur sind ebenfalls Teil dieser Maßnahme. Planunterlagen zu den verschiedenen Versorgungsnetzen (Gas, Strom, Fernwärme, zentrale Kälteversorgung) sind vorhanden und werden inkl. einer Beschreibung der Energieversorgung des Forschungszentrums in der zweiten Stufe des VOF-Verfahrens zur Verfügung gestellt.
In der Lösungsvariante sollten Gebäude aus Schallschutzgründen als Solitär stehen und sich gemäß der Gestaltungsrichtlinie und dem Masterplan des Forschungszentrums Jülich in die Umgebung einfügen. Ferner muss diese alle Ver- und Entsorgungsmedien aufnehmen (u. a. eine eigene Mittelspannungsanlage, Transformatorenräume). Es ist eine Schallschutzbetrachtung mit den im Forschugszentrum geltenden Grenzwerten für die Gebäude am ausgewählten Standort durchzuführen. Für das Betriebs-, Wartungs- und Instandsetzungspersonal sind entsprechende Sozialräume und eine Steuerwarte vorzusehen. Alle anfallenden Erschließungsmaßnahmen sind Bestandteil des Planungsauftrages (z. B. Gebäudeerschließung mit Trinkwasser, Entwässerung, etc.) mit Außnahme der benötigten Gastrasse. Hier bildet die Hauseinführung die Schnittstelle. Die Maßnahmen zur Einspeisung des erzeugten Stroms im Bestand der elektrischen Infrastruktur sind ebenfalls Teil dieser Maßnahme. Planunterlagen zu den verschiedenen Versorgungsnetzen (Gas, Strom, Fernwärme, zentrale Kälteversorgung) sind vorhanden und werden inkl. einer Beschreibung der Energieversorgung des Forschungszentrums in der zweiten Stufe des VOF-Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Nach Festlegung der zu realisierenden Variante sind die technischen Angaben bezüglich der Einspeiseleistungen bereitzustellen. Auf dieser Basis wird eine Prüfung der Integration in die Bestandsnetze durch einen bauseitig beauftragten Planer erfolgen. Die Ergebnisse dieser Prüfung müssen für die Standortauswahl aufbereitet und verarbeitet werden. Auf dieser Basis erfolgt die Standortauswahl.
Nach Festlegung der zu realisierenden Variante sind die technischen Angaben bezüglich der Einspeiseleistungen bereitzustellen. Auf dieser Basis wird eine Prüfung der Integration in die Bestandsnetze durch einen bauseitig beauftragten Planer erfolgen. Die Ergebnisse dieser Prüfung müssen für die Standortauswahl aufbereitet und verarbeitet werden. Auf dieser Basis erfolgt die Standortauswahl.
Sollte es hydraulisch erforderlich sein, Bestandsnetze (Fernwärme-, Kälte-, Stromnetze) zu erweitern oder anzupassen, so ist die planerische Ausarbeitung der möglichen Anpassungen der Bestandsnetze Bestandteil des Planungsauftrages.
Eine Standortanalyse von bis zu 4 möglichen Standorten muss durch den Planer erstellt werden. Diese muss alle relevanten standortabhängigen Maßnahmen inkl. der Kosten enthalten. Auf dieser Basis wird eine Standortauswahl durchgeführt.
Vom Forschungszentrum werden diverse Anlieger mit Energie versorgt. Des Weiteren gibt es auf dem Forschungszentrum große Stromabnehmer (Großrechner). Diese sind derzeit beim Strombedarf ausgeklammert. Bei der letztendlichen Abstimmung des Bedarfs zur Anlagendimensionierung ist dies zu hinterfragen.
Vom Forschungszentrum werden diverse Anlieger mit Energie versorgt. Des Weiteren gibt es auf dem Forschungszentrum große Stromabnehmer (Großrechner). Diese sind derzeit beim Strombedarf ausgeklammert. Bei der letztendlichen Abstimmung des Bedarfs zur Anlagendimensionierung ist dies zu hinterfragen.
Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Die Wirtschaflichkeitsuntersuchung ist in Anlehnung an den Leitfaden WU Hochbau (Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) bei der Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen des Bundes) zu führen.
Neben der technischen Konzeption müssen zwei Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit untersucht und bewertet werden. Die Wirtschaflichkeitsuntersuchung ist in Anlehnung an den Leitfaden WU Hochbau (Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) bei der Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen des Bundes) zu führen.
Je nach Finanzierungsvariante und Realisierungsmodell kann sich der Leistungsumfang des Planungsteams ändern. Dies ist in den Leistungsbildern dargestellt. Diese werden mit der Einladung zur Stufe 2 zugestellt.
Menge oder Umfang:
GU-Planung für die Leistungsbilder auf Grundlage der HOAI Stand 2013:
§ 34, Objektplanung nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 1,
anrechenbare Kosten 12,9 Mio. EUR ohne MwSt. geschätzt,
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,
§ 43, Ingenieurbauwerke nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 3,
Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz
§ 47, Verkehrsanlagen nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 4
§ 51, Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 – Abschnitt 1,
Wärmeschutz und Energiebilanzierung AHO Heft 23,
Bauakustik nach HOAI Anhang 1.2.4,
Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz,
§55, Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 1/ KGR 410
Anlagengruppe 2/ KGR 420
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz
Anlagengruppe 3/ KGR 430
Anlagengruppe 4/ KGR 440
Anlagengruppe 5/ KGR 450
Anlagengruppe 6/ KGR 460
Anlagengruppe 8
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz.
Referenznummer: S30/42135897
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Jülich.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Alternativ eine Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien nach § 123 GWB und keine Verstöße gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz vorliegen. (Ausschlusskriterium)
b) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen. (Ausschlusskriterium);
c) Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklich-keitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft, max. 3 Monate alt). (Ausschlusskriterium);
d) Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, max. 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt hat. (Ausschlusskriterium);
e) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren. Mindestanforderung an Umsatz: 1 500 000,00 EUR p. a. (Ausschlusskriterium);
f) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Die Mindestdeckungssummen von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden sind im Auftragsfall vor Vertragsabschluss nachzuweisen. (Ausschlusskriterium);
g) Auszug aus dem Handelsregister oder vergleichbare Auskunft, sofern der Bewerber keine natürliche Person ist. (Ausschlusskriterium).
Mindeststandards: Mindestanforderung Umsatz 1 500 000,00 EUR p. a.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
h) Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister des Mitgliedstaates, in dem der Ingenieur tätig ist, sowie durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens. (Ausschlusskriterium);
h) Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister des Mitgliedstaates, in dem der Ingenieur tätig ist, sowie durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens. (Ausschlusskriterium);
i) Angaben zum Projektteam mit Berufsbildern, insbesondere zum Projektleiter (PL) und zu den in den Einzeldisziplinen jeweils verantwortlichen Fachplanern gemäß Anlagen 2 und 3 die den unter h) geforderten Abschluss aufweisen. (Ausschlusskriterium, gewertet);
i) Angaben zum Projektteam mit Berufsbildern, insbesondere zum Projektleiter (PL) und zu den in den Einzeldisziplinen jeweils verantwortlichen Fachplanern gemäß Anlagen 2 und 3 die den unter h) geforderten Abschluss aufweisen. (Ausschlusskriterium, gewertet);
j) Referenzliste, mit bis zu 5 speziell mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren Referenzen der letzten 12 Jahre, mit Angabe der erbrachten Leistungen, Leistungsbilder, Leistungsphasen und dem jeweiligen Umfang der Maßnahmen gemäß Anlage 4. Als Beginn zählt der Planungsbeginn. Die LPH 5 (Ausführungsplanung) muss abgeschlossen sein. Ältere Projekte werden nicht gewertet. (gewertet);
j) Referenzliste, mit bis zu 5 speziell mit der zu vergebenden Leistung vergleichbaren Referenzen der letzten 12 Jahre, mit Angabe der erbrachten Leistungen, Leistungsbilder, Leistungsphasen und dem jeweiligen Umfang der Maßnahmen gemäß Anlage 4. Als Beginn zählt der Planungsbeginn. Die LPH 5 (Ausführungsplanung) muss abgeschlossen sein. Ältere Projekte werden nicht gewertet. (gewertet);
k) Referenzschreiben der Auftraggeber zu den in der Referenzliste angegebenen Projekten bezüglich Qualität der Leistung, Kosten- und Termintreue, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit. (gewertet);
l) Eine Arbeitsprobe für den Bereich HLS in Form zweier Anlagenschemata, zweier Geschossgrundrisse (mit Anlagentechnik) und mindestens eines zugehörigen Schnittes mit eingetragener Anlagentechnik; Stand: Ausführungsplanung (1:50); als CAD-Plot und als AutoCad-DWG- Datei; zu einem der unter k) aufgeführten Projekte. Zudem muss zu der eingereichten Arbeitsprobe die zugehörige Gebäudeautomation in Form von einem Regelschema, einer GA-Funktionsliste sowie einer MSR-Funktionsbeschreibung eingereicht werden. Für das Leistungsbild Ingenieurbauwerke ist eine Trassenplanung (Fernwärme und / oder Fernkälte) bestehend aus einem Grundriss mit den zugehörigen Schnitten und einem Auszug aus einem zugehörigen LV einzureichen (Ausschlusskriterium, gewertet);
l) Eine Arbeitsprobe für den Bereich HLS in Form zweier Anlagenschemata, zweier Geschossgrundrisse (mit Anlagentechnik) und mindestens eines zugehörigen Schnittes mit eingetragener Anlagentechnik; Stand: Ausführungsplanung (1:50); als CAD-Plot und als AutoCad-DWG- Datei; zu einem der unter k) aufgeführten Projekte. Zudem muss zu der eingereichten Arbeitsprobe die zugehörige Gebäudeautomation in Form von einem Regelschema, einer GA-Funktionsliste sowie einer MSR-Funktionsbeschreibung eingereicht werden. Für das Leistungsbild Ingenieurbauwerke ist eine Trassenplanung (Fernwärme und / oder Fernkälte) bestehend aus einem Grundriss mit den zugehörigen Schnitten und einem Auszug aus einem zugehörigen LV einzureichen (Ausschlusskriterium, gewertet);
m) Angaben über Mitarbeiterzahl (gesamt) und aufgegliedert nach Berufsgruppen und Qualifikation der letzten drei Jahre (Ausschlusskriterium);
n) Nachweise / Referenzen zu Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen in Anlehnung an den Leitfaden WU Hochbau (Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) bei der Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen des Bundes), Nachweise / Referenzen hinsichtlich Untersuchungen / Beurteilungen / Vergleiche zu Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit, Nachweise / Bescheinigungen zu den folgenden Handlungsfeldern: Energiesteuergesetz, EU-Energieeffizienz-Richtlinie, Stromsteuergesetz, KWK-Gesetz, EEG-Umlage, Fördermöglichkeiten. (Ausschlusskriterium);
n) Nachweise / Referenzen zu Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen in Anlehnung an den Leitfaden WU Hochbau (Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) bei der Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen des Bundes), Nachweise / Referenzen hinsichtlich Untersuchungen / Beurteilungen / Vergleiche zu Finanzierungsvarianten (Eigenbau und Contracting) auf Machbar- und Wirtschaftlichkeit, Nachweise / Bescheinigungen zu den folgenden Handlungsfeldern: Energiesteuergesetz, EU-Energieeffizienz-Richtlinie, Stromsteuergesetz, KWK-Gesetz, EEG-Umlage, Fördermöglichkeiten. (Ausschlusskriterium);
o) Kurze Darstellung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung allgemein, in der Planungs- und in der Realisierungsphase. (max. 2 DIN A4 Seiten) (Ausschlusskriterium).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien: Siehe Vergabeunterlagen – Bewertungsmatrix zur Bewertung der Teilnahmeanträge.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: S30/42135897
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt insoweit die am 18.4.2016 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 134 GWB
Demnach darf eine Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wir die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage.
— § 160 GWB: Einleitung, Antrag
„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“.
Quelle: OJS 2016/S 107-191640 (2016-05-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Düren
🏙️
Zur Deckung des ganzjährigen Wärmebedarfs von ca. 115 GWh soll für das FZ Jülich eine technische, ökologische und ökonomische Lösung zur Planung, Bau und Inbetriebnahme einer neuen Wärmeerzeugungszentrale auf dem Campus konzipiert werden.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
Die Deckung des maximalen Wärmebedarfs von ca. 30 MW und des Jahresenergiebedarfs von ca. 115 GWh bilden die primäre Aufgabenstellung. Um diese Aufgabenstellung mit maximaler Ökonomie für die gesamte Energieerzeugung, unter Beachtung der ökologischen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können, besteht die Möglichkeit neben Wärme sowohl Strom als auch Kälte zu erzeugen. Hierbei ist immer die ökologische und ökonomische Gesamtenergiesituation des Forschungszentrums zu beachten.
GU-Planung für die Leistungsbilder auf Grundlage der HOAI Stand 2013:
§ 34, Objektplanung nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 1,
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz: Mindestsatz,
§ 43, Ingenieurbauwerke nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 3,
Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz
§ 47, Verkehrsanlagen nach HOAI Teil 3 – Abschnitt 4
§ 51, Tragwerksplanung nach HOAI Teil 4 – Abschnitt 1,
Wärmeschutz und Energiebilanzierung AHO Heft 23,
Bauakustik nach HOAI Anhang 1.2.4,
Einstufung Honorarzone: II, Honorarsatz: Mindestsatz,
§55, Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 1 – 6, 8
Einstufung Honorarzone: III, Honorarsatz Mindestsatz.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 52428 Jülich.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektteams / Arbeitsauftrag
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Gewichtung des Preises: 40
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-04 📅
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung privaten Rechts
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Zuschlagserteilung nach Ablauf der Informations- und Wartefrist nach § 134 GWB.
Quelle: OJS 2016/S 216-393582 (2016-11-04)