Generalplanerische Architektenleistungen der Objektplanung für den Neubau eines zentralen Betriebshofes, Leistungsphasen 1 – 9

entsorgung herne AöR

Generalplanerische Architektenleistungen für Teile der Leistungsphase 1 und für die Leistungsphasen 2 bis 9 für einen zentralen Betriebshof mit einer Gesamtfläche ca. 22 850 m².
Stufenweise Beauftragung:
Es ist beabsichtigt, als Stufe 1 Leistungen gemäß §§ 33 und 38 HOAI i.V.m. Anlage 11 (Objektplanung für Gebäude und Freianlagen) mit den Leistungsphasen 1 bis 4 (Leistungsphase 1 nur in Teilen, da im Rahmen der Standortanalyse bereits eine Reihe von Plänen und Gutachten wie Boden- und Verkehrsgutachten, artenschutzrechtliche Prüfung I, Voruntersuchungen zur Wasser, Gas- und Stromversorgung, Datenleitung, Blindgängerverdachtsuntersuchung etc. erstellt worden sind) zu beauftragen.
Ein Stufenvertrag nach Abschluss der Leistungsphase 4 für die Leistungsphasen 5 bis 9 ist beabsichtigt. Die Entscheidung wird nach der Entwurfsphase getroffen. Wesentliche Voraussetzungen für die Weiterbeauftragung in Stufe 2 sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und der Termine.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen, Bauabschnitten sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013.
Die Leistungen sind noch in 2016 zu beginnen, das Bauvorhaben ist im I. Quartal 2018 abzuschließen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die AöR Entsorgung Herne beabsichtigt auf dem Gelände an der Meesmannstraße die Errichtung eines zentralen Betriebshofes für die gewerblichen Einheiten von Stadtgrün und Tiefbau der Stadt Herne (Alternative 1).Alternativ können Verwaltungseinheiten der Stadt Herne mit zusätzlichem Büroflächenbedarf hinzukommen (Alternative 2).Für den Neubau steht ein Grundstück mit einer Fläche von ca. 22 850 m² zur Verfügung.Folgender grober Flächenbedarf wurde vorab festgelegt:Ca. 700 m² Fläche für Sanitär- und Sozialräume (Duschen, Umkleide, Pausenraum, WC);Ca. 225 m² Fläche für Ausbildungsgelände AZUBIS (Überdachung mit Rück- und Seitenwänden);Ca. 1 150 m² Garagenfläche (darin enthalten sind ca. 280 m² an umbauter Lagerfläche, ca. 75 m² für Werkzeugschränke, 160 m² für Werkstätten/ Montagebereiche);Ca. 3 150 m² Carportfläche (darin enthalten sind ca. 450 m² an umbauter Lagerfläche, ca. 200 m² für Werkzeugschränke);Ca. 1 000 m² für insgesamt 24 Schüttboxen (davon 4 überdacht und 20 unbedacht);Ca. 1 600 m² Fläche für Freilager (Beton- und Natursteine, Pflaster, Absperrmaterial, Beschilderung, Spielplatzgeräte, Ampelmasten, Kabeltrommeln);Ca. 250 m² an unbefestigter Freifläche für Baumeinschlag;Ca. 250 m² Fläche für einen unbedachten Waschplatz (mit 3 Einzelwaschplätzen).Zu diesen groben Flächenbedarfen kommen Büroflächen hinzu, für die zwei Alternativen zu planen sind:Alternative 1: Ca. 360 m² Bürofläche (inkl. 25 % Verkehrs- und Konstruktionsfläche);Alternative 2: Ca. 1 100 m² Bürofläche (inkl. 25 % Verkehrs- und Konstruktionsfläche);Geschätzte Gesamtkosten für Alternative 1: Ca. 7 600 000 EUR brutto (Kgr. 200 – 700, DIN 276);Geschätzte Gesamtkosten für Alternative 2: Ca. 9 400 000 EUR brutto (Kgr. 200 – 700, DIN 276).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: entsorgung herne AöR
Postanschrift: Südstr. 10
Postleitzahl: 44625
Postort: Herne
Kontakt
Internetadresse: http://www.entsorgung-herne.de 🌏
E-Mail: vergabe@entsorgung.herne.de 📧
Telefon: +49 2323-164378 📞
Fax: +49 2323-164320 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 072-126211
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag ist vollständig mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen einzureichen. Während der Bauphase ist ein Projektbüro ist vor Ort einzurichten (Umkreis Herne maximal 20 km). (Eine Eigenerklärung mit Zusicherung wird erwartet). Die Vergabestelle stellt ein Expose' inkl. Bewertungsmatrix zur Verfügung, das über einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei abgerufen werden kann unter: www.vergabe.nrw.de Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in der Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer / ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 3. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Referenzen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 4. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail, Fax oder Brief von der genannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls per E-Mail, Fax oder Brief. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Generalplanerische Architektenleistungen für Teile der Leistungsphase 1 und für die Leistungsphasen 2 bis 9 für einen zentralen Betriebshof mit einer Gesamtfläche ca. 22 850 m².
Stufenweise Beauftragung:
Es ist beabsichtigt, als Stufe 1 Leistungen gemäß §§ 33 und 38 HOAI i.V.m. Anlage 11 (Objektplanung für Gebäude und Freianlagen) mit den Leistungsphasen 1 bis 4 (Leistungsphase 1 nur in Teilen, da im Rahmen der Standortanalyse bereits eine Reihe von Plänen und Gutachten wie Boden- und Verkehrsgutachten, artenschutzrechtliche Prüfung I, Voruntersuchungen zur Wasser, Gas- und Stromversorgung, Datenleitung, Blindgängerverdachtsuntersuchung etc. erstellt worden sind) zu beauftragen.
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Ein Stufenvertrag nach Abschluss der Leistungsphase 4 für die Leistungsphasen 5 bis 9 ist beabsichtigt. Die Entscheidung wird nach der Entwurfsphase getroffen. Wesentliche Voraussetzungen für die Weiterbeauftragung in Stufe 2 sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und der Termine.
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Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen, Bauabschnitten sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013.
Die Leistungen sind noch in 2016 zu beginnen, das Bauvorhaben ist im I. Quartal 2018 abzuschließen.
Menge oder Umfang:
Die AöR Entsorgung Herne beabsichtigt auf dem Gelände an der Meesmannstraße die Errichtung eines zentralen Betriebshofes für die gewerblichen Einheiten von Stadtgrün und Tiefbau der Stadt Herne (Alternative 1).
Alternativ können Verwaltungseinheiten der Stadt Herne mit zusätzlichem Büroflächenbedarf hinzukommen (Alternative 2).
Für den Neubau steht ein Grundstück mit einer Fläche von ca. 22 850 m² zur Verfügung.
Folgender grober Flächenbedarf wurde vorab festgelegt:
Ca. 700 m² Fläche für Sanitär- und Sozialräume (Duschen, Umkleide, Pausenraum, WC);
Ca. 225 m² Fläche für Ausbildungsgelände AZUBIS (Überdachung mit Rück- und Seitenwänden);
Ca. 1 150 m² Garagenfläche (darin enthalten sind ca. 280 m² an umbauter Lagerfläche, ca. 75 m² für Werkzeugschränke, 160 m² für Werkstätten/ Montagebereiche);
Ca. 3 150 m² Carportfläche (darin enthalten sind ca. 450 m² an umbauter Lagerfläche, ca. 200 m² für Werkzeugschränke);
Ca. 1 000 m² für insgesamt 24 Schüttboxen (davon 4 überdacht und 20 unbedacht);
Ca. 1 600 m² Fläche für Freilager (Beton- und Natursteine, Pflaster, Absperrmaterial, Beschilderung, Spielplatzgeräte, Ampelmasten, Kabeltrommeln);
Ca. 250 m² an unbefestigter Freifläche für Baumeinschlag;
Ca. 250 m² Fläche für einen unbedachten Waschplatz (mit 3 Einzelwaschplätzen).
Zu diesen groben Flächenbedarfen kommen Büroflächen hinzu, für die zwei Alternativen zu planen sind:
Alternative 1: Ca. 360 m² Bürofläche (inkl. 25 % Verkehrs- und Konstruktionsfläche);
Alternative 2: Ca. 1 100 m² Bürofläche (inkl. 25 % Verkehrs- und Konstruktionsfläche);
Geschätzte Gesamtkosten für Alternative 1: Ca. 7 600 000 EUR brutto (Kgr. 200 – 700, DIN 276);
Geschätzte Gesamtkosten für Alternative 2: Ca. 9 400 000 EUR brutto (Kgr. 200 – 700, DIN 276).
Dauer: 16 Monate
Referenznummer: 15/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Herne.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Berufszulassung bzw. beruflichen Befähigung (soweit nicht durch Berufszulassung bereits erbracht) sämtlicher Inhaber/Geschäftsführer/Vorstände des Bewerbers inkl. Auflistung sämtlicher Inhaber/Geschäftsführer/Vorstände mit Angabe der Berufsbezeichnung.
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2. Eigenerklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (im Original unterschrieben einzureichen).
Zusätzlich bei Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaftserklärung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft im Original unterschrieben einzureichen).
Zusätzlich bei Nachunternehmern: Benennung (Liste) oder Verpflichtungserklärung ( nach Aufforderung vor Auftragserteilung) der vorgesehenen Nachunternehmer mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen.
3. aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate) des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen),
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4. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keiner der Ausschlussgründe des § 4 (6) und (9) VOF und keine Interessen gem. § 2 (§) VOF bestehen (im Original unterschrieben einzureichen). Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der Eigenerklärung des Bewerbers durch Einholung einer Bescheinigung gem. § 4 (7) VOF zu überprüfen,
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5. Erklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG – NRW nicht vorliegen,
6. Verpflichtungserklärung gemäß § 4 TVgG – NRW. Diese Verpflichtungserklärung ist ebenfalls von zur Auftragsausführung eingesetzten Nachunternehmern und/oder Verleihern von Arbeitskräften abzugeben, soweit diese bereits bei Abgabe des Teilnahmeantrags bekannt sind,
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7. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden mind. 1 500 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden mind. 750 000 EUR (Kopie der Police oder vergleichbarer Nachweis).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
8. Bescheinigungen (Geschäftsberichte, Bilanzauszüge oder vergleichbare Unterlagen) über den Gesamtumsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, sowie Eigenerklärung über den Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen (Generalplanung) in diesem Zeitraum.
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9. Gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (Bescheinigung in Steuersachen); soweit sich aus der Bescheinigung keine Befristung ergibt, darf diese nicht älter als 3 Monate sein,
10. Gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen; soweit sich aus den Bescheinigungen keine Befristung ergibt, darf diese nicht älter als 3 Monate sein, alternativ: Bescheinigung des Steuerberaters/ Wirtschaftsprüfers des Bewerbers, ebenfalls nicht älter als 3 Monate,
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11. aktuelle amtliche Bescheinigung darüber, dass kein Insolvenzverfahren beantragt oder eingeleitet wurde und die Einleitung nicht mangels Masse abgelehnt worden ist (nicht älter als 3 Monate),
12. aktuelle amtliche Bescheinigung darüber, dass der Bewerber sich nicht in Liquidation (bei juristischen Personen) befindet (nicht älter als 3 Monate).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
13. Nachweis von 4 Referenzprojekten in den letzten 5 Jahren:
Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten vorliegen. Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Die Referenzprojekte sind mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar (Zweckbau mit Büros, Sozialeinrichtungen, Werkstätten, Garagen, Carports und Freilager);
— Die Referenzprojekte haben mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Projektgesamtkosten (Kgr. 200 bis 700, DIN 276);
— Die Referenzprojekte haben einen öffentlichem Auftraggeber gemäß § 98 GWB;
— Der Bewerber wurde mit den Leistungsphasen 1 – 9 beauftragt.
Die Referenzen müssen enthalten:
— Zur Prüfung der Angaben sind die bauherrenseitigen Ansprechpartner zu benennen (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse).
— Die Projektbeschreibung in Wort und Bild darf je Referenz max. 4 DIN A4 Seiten (oder max. 2 DIN A3 Seiten, gefaltet auf DIN A4) umfassen.
— Die eingesetzten MitarbeiterInnen, ProjektleiterInnen sind zu benennen.
14. Benennung des vorgesehenen Projektleiters unter Angabe von 2 Referenzen aus den letzten 5 Jahren. Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten vorliegen.
Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzprojekte des vorgesehenen Projektleiters folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Durch den Projektleiter werden die Leistungsphasen 1 – 9 erbracht.
15. Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung:
Zertifizierung nach DIN ISO 9001 oder gleichwertige Qualitätssicherung in Anlehnung an DIN ISO 9001 oder aussagekräftige bewerbereigene Qualitätssicherung.
Auftragsausführung
Sonstige besondere Bedingungen:
Die nachfolgend in III.2.1), III.2.2) sowie III.2.3) unter 1.-15. genannten Unterlagen/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung einzureichen.
Unvollständige Bewerbungen werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Der Teilnahmeantrag ist in der durch diese Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge zu strukturieren und einzureichen. Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.
Ein Expose' inkl. Bewertungsmatrix, als auch die abschließende Nachweisliste (incl. Vordrucke), steht über einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vergabe.nrw.de
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerberinnen und Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt/in“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3VOF. Der Nachweis (z. B. Mitgliedschaft in einer Architektenkammer) ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.
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Auswärtige Bewerber/innen mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.
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Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und sie eine/n verantwortliche/n Berufsangehörige/n im vorstehenden Sinne benennen.
Bei Bewerbergemeinschaften (ArGe) muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Bewerbergemeinschaften (nach Auftragserteilung Arbeitsgemeinschaften) sind mit der Bewerbung zum Verfahren anzugeben. Die nachträgliche Bildung von Bewerbergemeinschaften ist unzulässig.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Referenzprojekte aus den letzten 5 Jahren: 48 % Referenzen des vorgesehenen Projektleiters aus den letzten 5 Jahren: 40 % Maßnahmen des Bewerbers zur Qualitätssicherung: 12 % Punktverteilung siehe Expose unter: www.vergabe.nrw.de
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Dienste
Herrn Tietz
URL der Dokumente: http://www.vergabe.nrw.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 15/2016
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag ist vollständig mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen einzureichen.
Während der Bauphase ist ein Projektbüro ist vor Ort einzurichten (Umkreis Herne maximal 20 km). (Eine Eigenerklärung mit Zusicherung wird erwartet).
Die Vergabestelle stellt ein Expose' inkl. Bewertungsmatrix zur Verfügung, das über einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei abgerufen werden kann unter: www.vergabe.nrw.de
Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in der Verfahrenssprache (deutsch) beizufügen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer / ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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3. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Referenzen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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4. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung, d. h. per E-Mail, Fax oder Brief von der genannten Kontaktstelle erteilt. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls per E-Mail, Fax oder Brief.
Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thare-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 101 b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis der Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB ist der Antrag auf Einleitung des Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind".
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 072-126211 (2016-04-08)