Generalplanerleistung zum Umbau und zur Sanierung des Max-Delbrück-Gymnasiums einschließlich Neubau einer 2-Feld bzw. 3-Feld-Sporthalle in Kombination mit Unterrichtsräumen in der Kuckhoffstr. 2, 13156 Berlin-Pankow

Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Facility Management

Es sollen Generalplanungsleistungen für die Sanierung und den standardgerechten Ausbau zum fünfzügigen Gymnasium einschließlich dem Bau einer 2 – 3 Feldsporthalle in Kombination mit Unterrichtsräumen und der Gestaltung der Außenanlagen in Berlin-Pankow vergeben werden.
Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung und Teil 4 Fachplanung für:
1. Gebäude, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU)
2. Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 55 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
3. Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6 gem. § 51 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
4. Freianlagen, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 39 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
5. Bauphysik (Raumakustische Beratung, Erstellung eines Energiekonzeptes, Schallschutz), Leistungsphasen 3 bis 7 gem. Anlage 1.2.1 zu § 3 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
6. optional Ergänzung bereits vorliegender restauratorischer Bestandsaufnahmen,
7. Fortführung der denkmalpflegerischen Aufnahme und Fortführung des Konzeptes,
8. Fortführung des Holzgutachtens v.a. Holzschäden aufgrund Schädlingsbefall,
9. Abriss- und Entsorgungskonzept,
10. Lüftungskonzept mit Simulationsberechnung,
11. SiGeKo,
12. Brandschutz,
13. Schadstoffuntersuchungen,
14. Vermessungsleistungen,
15. Bodengutachten,
16. Fortführung der Brandschutzprüfung
Für das Vorhaben liegt bereits ein geprüftes Bedarfsprogramm vor. Teil der zu erbringenden Leistung ist die Anpassung der bestehenden VPU aufgrund der Reduzierung der Kostenobergrenze.
Die Schulanlage des Max-Delbrück-Gymnasiums wurde 1913/1914 errichtet. Sie besteht aus zwei denkmalgeschützten Bestandsgebäuden (Haus A und Haus B), einem temporären Bauwerk (Haus D, MUR mit 12 Klassen) und einer ehemaligen KFZ-Halle, die 2010 zu einer Mensa (Haus C) umgebaut wurde und nicht Bestandteil der zu vergebenden Generalplanerleistungen ist.
Der denkmalgeschützte Altbau des Hauses A wurde ursprünglich als Rathaus Niederschönhausen erbaut, dann aber als Schule umfunktioniert. In diesem Gebäude befinden sich unter anderem eine Sporthalle und die Aula. Dach und Aula des Hauses A wurden 2015 saniert. Außerdem wurde eine Hausmeisterwohnung für den Schüleraufenthalt umgebaut. Im Gebäude wurde ein Treppenhaus als Rettungsweg und NAWI Räume im Rahmen von KP II umgesetzt.
Der denkmalgeschützte Altbau Haus B wurde in den 90er Jahren komplett saniert. Hier soll nur eine Überarbeitung stattfinden. Die an das Gebäude angebaute Sporthalle soll abgerissen werden.
Haus D weist starke statische Mängel auf und soll ebenfalls abgerissen werden.
Das Gymnasium soll zur 5-zügigen Schule ausgebaut werden. Das Musterraumprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ist maßgeblich.
An der südlichen Seite (Kuckhoffstraße) ist ein Neubau geplant. Bislang ist hier eine 2-Feld-Sporthalle vorgesehen, in Kombination mit Klassen- bzw. Fachräumen. Eine 3-Feld-Sporthalle soll als Option geprüft werden.
Die Freianlagen sind so zu entwickeln, dass zum einen die Außensportanlagen auf dem Schulgelände untergebracht werden können, zum anderen aber auch ein verbindendes Element zwischen den einzelnen Häusern geschaffen wird, das das Gelände als einen „Campus“ erlebbar macht.
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen gemäß dem geprüften Bedarfsprogramm (September 2015) bei ca. 19 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer und Mittel für Unvorhergesehenes und zur Rundung. Für die Kostengruppen 300 und 400 sind 13,5 Mio. EUR veranschlagt, für die KG 500 0,9 Mio. EUR. Die festgesetzten Gesamtkosten sind als Obergrenze strikt einzuhalten.
Es ist beabsichtigt die o.g. Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Es liegen bereits diverse Gutachten vor, die im Zuge der weiteren Planung zum Teil aber fortgeschrieben werden müssen. Bestehende restauratorische Gutachten sind fortzuführen (u.a. für Südfassade Haus A, Farbfassungen innen). Das bestehende Holzgutachten ist ebenfalls fortzuführen; dabei ist vor allem Bezug zu Holzschäden aufgrund von Schädlingsbefall zu nehmen. Für die Baumaßnahme sind ein ökologisches Gesamtkonzept und ein Gesamtkonzept Barrierefreiheit aufzustellen. Gutachten für Baugrund und Grundwasser liegen bereits vor.
In allen Planungsphasen sind bei kostenrelevanten Entscheidungen, insbesondere bei ökologischen und energetischen Maßnahmen, Variantenuntersuchungen in Form von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bei der Vorbereitung von Baumaßnahmen durchzuführen.
Das Bauvorhaben wird bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt. Die einzelnen Bauabschnitte sind dementsprechend zu konzipieren. Die Schule kann teilweise freigezogen werden. Es ist ein Umzugskonzept, z.B. mit der Nutzung von Containern mit zu entwickeln. Lärmträchtige Maßnahmen sind überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit (nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden oder in den Schulferien) durchzuführen.
Folgende Zeitplanung ist aktuell vorgesehen:
Beauftragung des Generalplaners: Juli 2016
Überarbeitung der VPU bis August 2016
Erarbeitung der BPU bis März 2017
Baubeginn: 2018
Bauzeit 3 Jahre
Fertigstellung Ende 2021
Aufgrund der erforderlichen Abstimmungen ist die örtliche Präsenz auch während der Planungszeit in engen Intervallen und während der Bauzeit durchgängig sicherzustellen.
Neben der Generalplanung werden zu den Planungsbeteiligten ggf. weitere Gutachter und Sonderfachleute gehören, die durch die Generalplanung zu koordinieren sind.
Neben den üblichen Baubesprechungen sind Abstimmungen mit dem AG, Senatsverwaltungen, Schul- und Sportamt, der Schulleitung und den Genehmigungsbehörden zu führen.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-15 Auftragsbekanntmachung
2017-11-14 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5.Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen gemäß dem geprüften Bedarfsprogramm bei 19 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer und Mittel für Unvorhergesehenes und zur Rundung. Für die Kostengruppen 300 und 400 sind 13,5 Mio. EUR veranschlagt, für die KG 500 0,9 Mio. EUR. Die festgesetzten Gesamtkosten sind als Obergrenze strikt einzuhalten.Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Facility Management
Postanschrift: Storkower Straße 97
Postleitzahl: 10407
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.berlin.de/ba-pankow 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 056-094278
ABl. S-Ausgabe: 56
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Generalplanerleistung zum Umbau und zur Sanierung des Max-Delbrück-Gymansiums einschließlich Neubau einer 2-Feld bzw. 3-Feld-Sporthalle in der Kuckhoffstr. 2, 13156 Berlin-Pankow zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_MDG_GP. 2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen. 2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Für die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung gelten die Bedingungen gemäß Ziff. III.1.1 gleichermaßen. 2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 9 Projektmitarbeiter und maximal 5 Referenzen vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 9 Projektmitarbeiter und 5 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden mehr als 5 Referenzen (d.h. mehr als je 2 für Architektenleistungen bei Gebäuden und je 1 für Tragwerksplanung, TGA und Freianlagen) angegeben, so wird aus allen angegebenen Referenzen für jedes der Leistungsbilder ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) für jedes Wertungskriterium gebildet. 3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird. 5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig. 6. Über die angeforderten Angaben und Nachweise hinausgehende Unterlagen, insbesondere Firmenbroschüren oder Jahresberichte, sind nicht erwünscht und werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt! 7. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein. 8. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren MDG_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt. 9. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 12.04.2016 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, DEUTSCHLAND, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht. 10. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt. 11. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandssituation ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird voraussichtlich ein Termin für eine Besichtigung des Grundstücks und des Bestandsgebäudes angeboten. 12. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Anfang Mai 2016 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 23 KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 24. KW stattfinden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es sollen Generalplanungsleistungen für die Sanierung und den standardgerechten Ausbau zum fünfzügigen Gymnasium einschließlich dem Bau einer 2 – 3 Feldsporthalle in Kombination mit Unterrichtsräumen und der Gestaltung der Außenanlagen in Berlin-Pankow vergeben werden.
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Der Auftrag beinhaltet Planungsleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung und Teil 4 Fachplanung für:
1. Gebäude, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU)
2. Technische Ausrüstung, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 55 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
3. Tragwerksplanung, Leistungsphasen 3 bis 6 gem. § 51 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
4. Freianlagen, Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 39 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
5. Bauphysik (Raumakustische Beratung, Erstellung eines Energiekonzeptes, Schallschutz), Leistungsphasen 3 bis 7 gem. Anlage 1.2.1 zu § 3 HOAI, Leistungsphase 2 anteilig (Anpassung VPU),
6. optional Ergänzung bereits vorliegender restauratorischer Bestandsaufnahmen,
7. Fortführung der denkmalpflegerischen Aufnahme und Fortführung des Konzeptes,
8. Fortführung des Holzgutachtens v.a. Holzschäden aufgrund Schädlingsbefall,
9. Abriss- und Entsorgungskonzept,
10. Lüftungskonzept mit Simulationsberechnung,
11. SiGeKo,
12. Brandschutz,
13. Schadstoffuntersuchungen,
14. Vermessungsleistungen,
15. Bodengutachten,
16. Fortführung der Brandschutzprüfung
Für das Vorhaben liegt bereits ein geprüftes Bedarfsprogramm vor. Teil der zu erbringenden Leistung ist die Anpassung der bestehenden VPU aufgrund der Reduzierung der Kostenobergrenze.
Die Schulanlage des Max-Delbrück-Gymnasiums wurde 1913/1914 errichtet. Sie besteht aus zwei denkmalgeschützten Bestandsgebäuden (Haus A und Haus B), einem temporären Bauwerk (Haus D, MUR mit 12 Klassen) und einer ehemaligen KFZ-Halle, die 2010 zu einer Mensa (Haus C) umgebaut wurde und nicht Bestandteil der zu vergebenden Generalplanerleistungen ist.
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Der denkmalgeschützte Altbau des Hauses A wurde ursprünglich als Rathaus Niederschönhausen erbaut, dann aber als Schule umfunktioniert. In diesem Gebäude befinden sich unter anderem eine Sporthalle und die Aula. Dach und Aula des Hauses A wurden 2015 saniert. Außerdem wurde eine Hausmeisterwohnung für den Schüleraufenthalt umgebaut. Im Gebäude wurde ein Treppenhaus als Rettungsweg und NAWI Räume im Rahmen von KP II umgesetzt.
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Der denkmalgeschützte Altbau Haus B wurde in den 90er Jahren komplett saniert. Hier soll nur eine Überarbeitung stattfinden. Die an das Gebäude angebaute Sporthalle soll abgerissen werden.
Haus D weist starke statische Mängel auf und soll ebenfalls abgerissen werden.
Das Gymnasium soll zur 5-zügigen Schule ausgebaut werden. Das Musterraumprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ist maßgeblich.
An der südlichen Seite (Kuckhoffstraße) ist ein Neubau geplant. Bislang ist hier eine 2-Feld-Sporthalle vorgesehen, in Kombination mit Klassen- bzw. Fachräumen. Eine 3-Feld-Sporthalle soll als Option geprüft werden.
Die Freianlagen sind so zu entwickeln, dass zum einen die Außensportanlagen auf dem Schulgelände untergebracht werden können, zum anderen aber auch ein verbindendes Element zwischen den einzelnen Häusern geschaffen wird, das das Gelände als einen „Campus“ erlebbar macht.
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Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen gemäß dem geprüften Bedarfsprogramm (September 2015) bei ca. 19 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer und Mittel für Unvorhergesehenes und zur Rundung. Für die Kostengruppen 300 und 400 sind 13,5 Mio. EUR veranschlagt, für die KG 500 0,9 Mio. EUR. Die festgesetzten Gesamtkosten sind als Obergrenze strikt einzuhalten.
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Es ist beabsichtigt die o.g. Leistungen stufenweise zu beauftragen.
Es liegen bereits diverse Gutachten vor, die im Zuge der weiteren Planung zum Teil aber fortgeschrieben werden müssen. Bestehende restauratorische Gutachten sind fortzuführen (u.a. für Südfassade Haus A, Farbfassungen innen). Das bestehende Holzgutachten ist ebenfalls fortzuführen; dabei ist vor allem Bezug zu Holzschäden aufgrund von Schädlingsbefall zu nehmen. Für die Baumaßnahme sind ein ökologisches Gesamtkonzept und ein Gesamtkonzept Barrierefreiheit aufzustellen. Gutachten für Baugrund und Grundwasser liegen bereits vor.
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In allen Planungsphasen sind bei kostenrelevanten Entscheidungen, insbesondere bei ökologischen und energetischen Maßnahmen, Variantenuntersuchungen in Form von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bei der Vorbereitung von Baumaßnahmen durchzuführen.
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Das Bauvorhaben wird bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt. Die einzelnen Bauabschnitte sind dementsprechend zu konzipieren. Die Schule kann teilweise freigezogen werden. Es ist ein Umzugskonzept, z.B. mit der Nutzung von Containern mit zu entwickeln. Lärmträchtige Maßnahmen sind überwiegend in der unterrichtsfreien Zeit (nach Schulschluss in den Nachmittagsstunden oder in den Schulferien) durchzuführen.
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Folgende Zeitplanung ist aktuell vorgesehen:
Beauftragung des Generalplaners: Juli 2016
Überarbeitung der VPU bis August 2016
Erarbeitung der BPU bis März 2017
Baubeginn: 2018
Bauzeit 3 Jahre
Fertigstellung Ende 2021
Aufgrund der erforderlichen Abstimmungen ist die örtliche Präsenz auch während der Planungszeit in engen Intervallen und während der Bauzeit durchgängig sicherzustellen.
Neben der Generalplanung werden zu den Planungsbeteiligten ggf. weitere Gutachter und Sonderfachleute gehören, die durch die Generalplanung zu koordinieren sind.
Neben den üblichen Baubesprechungen sind Abstimmungen mit dem AG, Senatsverwaltungen, Schul- und Sportamt, der Schulleitung und den Genehmigungsbehörden zu führen.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Leistungen bei Gebäuden einschließlich AVB (abrufbar unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben).
Menge oder Umfang:
Siehe Ziff. II.1.5.
Die Beauftragung erfolgt nach Maßgabe zur Verfügung stehender Haushaltsmittel.
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen gemäß dem geprüften Bedarfsprogramm bei 19 Mio. EUR inkl. Mehrwertsteuer und Mittel für Unvorhergesehenes und zur Rundung. Für die Kostengruppen 300 und 400 sind 13,5 Mio. EUR veranschlagt, für die KG 500 0,9 Mio. EUR. Die festgesetzten Gesamtkosten sind als Obergrenze strikt einzuhalten.
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Die unter Ziffer II.3 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Leistungsphase 9 sowie die 4 Jahre für die Gewährleistungszeit.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsstufe 2 gem. § 6 des Mustervertrages ABau IV.410.H F (entspricht den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI) und die ggf. erforderlichen Überarbeitungen der Vorplanung beauftragt. Die weiteren Stufen der Beauftragung sind die Leistungsstufen 3 (Leistungsphasen 6 und 7 gem. § 34 HOAI), 4 (Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI) und 5 (Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI). Die Beauftragung der Leistungen für die weiteren Fachplanungen erfolgt sinngemäß entsprechend vorab dargestellter Aufteilung.
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Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung besteht nicht.
Es sind ggf. weitere, besondere Leistungen zu übernehmen. Diese können z.B. die folgenden Leistungen umfassen:
— Architektenleistungen Gebäude: Zu LP 1: Akteneinsichtnahme, Überprüfung der vorhandenen Bestandspläne einschl. erforderlicher maßlicher Bestandsaufnahmen. Leistungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gemäß Leitfaden Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im Anhang zur ABau. Erstellen von Bestandsplänen (LP 9).
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— Tragwerksplanung: Freilegungen im Rahmen der Leistungsphase 3, Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, ggf. unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung), ingenieurtechnische Kontrollen der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen.
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— Technische Ausrüstung: detaillierter Wirtschaftlichkeitsnachweis, Betriebskostenberechnung, Prüfen der Ausführungs-, Schlitz- und Montagepläne.
— Überprüfung von Plänen anderer an der Planung Beteiligter (z.B. Montagepläne, Schlitz- und Durchbruchpläne).
— Erstellung restauratorischer Gutachten
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist die vertragliche Vereinbarung einer Baukostenobergrenze als Beschaffenheit.
Dauer: 65 Monate
Referenznummer: 923022
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Max-Delbrück-Gymnasium, Kuckhoffstr. 2, 13156 Berlin, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen sowie unterzeichnete Erklärungen. (Siehe auch Ziffer VI.3 Zusätzliche Angaben),
2. Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, ausführende Niederlassung, vertragsschließende Stelle, Anschrift, Land, das/die Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Eintragungsort, Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie Büroinhaber /Hauptgesellschafter / bevollmächtigter Vertreter bei juristischen Personen, Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, E-Mail, Homepage (Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.),
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3. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zum Bewerberbogen),
4. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),
5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Verzeichnis benannter Unternehmen (ABau IV 305 F in der Anlage 3 zum Bewerberbogen),
6. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (ABau IV 306 F in der Anlage 4 und 4a zum Bewerberbogen),
7. Erklärung der Bewerbergemeinschaft, siehe Ziff. III.1.3 (ABau IV 307 F in der Anlage 5 zum Bewerberbogen),
7.1 Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Auftragsanteile der Mitglieder zu benennen. (Anlage 5a zum Bewerberbogen).
Das Nichtvorliegen von einer der geforderten Erklärungen und Nachweise der Punkte [1] bis [7.1] führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogen unmittelbar zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
8. Planungs- und Kommunikationssprache für die gesamte Dienstleistung ist Deutsch.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF – Erklärung über:
9. Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.1,
10. den Gesamtumsatz (netto) in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015) und,
11. den Umsatz (netto) für die entsprechenden Dienstleistungen, in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze (Planungsleistungen und Bauüberwachung bei der Sanierung / Modernisierung) zu berücksichtigen.
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Mindeststandards:
Zu 9. Vorlage der Kopie des Versicherungsscheins oder der unwiderruflichen Erklärung des Versicherungsgebers gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
12. Summe der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren aufgeteilt nach Architekten, Ingenieuren für Tragwerksplanung, Ingenieuren für technische Ausrüstung (ELT), Ingenieuren für technische Ausrüstung (HLS), Landschaftsarchitekten und Ingenieuren für Bauphysik und sonstigen Mitarbeitern. Anzahl der Genannten (außer sonstige Mitarbeiter) mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie Anzahl der Genannten (außer sonstige Mitarbeiter) mit mindestens 2 Jahren Büro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit.
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13. Angaben zu den vorgesehenen (max. 9) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde; eine Liste von Referenzen mit vergleichbaren Projekten (Name/Bezeichnung mit Angaben zu den Kosten nach DIN 276 KG 200 bis 600, der Leistungen nach HOAI Leistungsumfang / Leistungsphasen / Leistungszeit), an denen die genannten Projektmitarbeiter maßgeblich beteiligt waren (mind. 1 bis max. 3 Referenzen) mit Angaben zur Leistungsart, Bearbeitungszeit und Aufgaben; Angaben für
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— einen Projektleiter,
— einen verantwortlichen Bauleiter,
— einen Fachplaner Tragwerksplanung,
— einen Fachplaner technische Ausrüstung
(ELT),
(HLS),
— einen Freianlagenplaner
— einen Restaurator
— einen Brandschutzplaner
— einen Planer für Bauphysik
14. Vorstellung von insgesamt bis zu 5 Referenzprojekten (2 Referenzen für Gebäudeplanung und je eine Referenz für Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung) mit Architekten- bzw. Ingenieurleistungen des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Dabei können einzelne Referenzen auch mehrfach genannt werden, wenn mehrere Leistungsbilder bearbeitet worden sind.
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a Die Leistungen der Referenzen müssen eigenverantwortlich erbracht worden sein,
b die Referenz muss im unter „Name (Büro/Unternehmen)“ auf Seite 1 dieses Bewerberbogens angegebenen Büro/Unternehmen oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein,
c Referenzen von Projektmitarbeitern/innen, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden,
d jede Referenz muss in den vergangenen 5 Jahren abgeschlossen und an den Bauherrn übergeben worden sein (d.h. Übergabe des Objektes HOAI § 34-LP 8 bis spätestens vor dem Tag der Bekanntmachung.),
e in der Summe der Referenzen müssen die geforderten Leistungsbilder Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung erbracht worden sein,
f die Gesamtbauwerkskosten (brutto) des Referenzprojektes nach DIN 276 KG 200 bis 600 müssen mindestens 10.000.000 EUR (brutto) betragen.
Jedem Referenzprojekt sind folgende Angaben beizufügen:
— Projektbezeichnung und Anschrift des Entwurfsverfassers,
— Kurze Beschreibung des Projektes und der Aufgaben des Bewerbers einschl. der Art der Maßnahmen (Umbau, Modernisierung, Sanierung, Neubau etc.),
— Darstellung des bearbeiteten Leistungsbildes und der Leistungsphasen nach HOAI,
— Bauwerkskosten nach DIN 276 der KG 200 bis 600 in EUR brutto,
— Art bzw. Nutzung des Gebäudes bzw. der Freianlage,
— Angaben zum Status hinsichtlich Denkmalschutz,
— Angaben, ob die Baumaßnahme bei laufendem Betrieb durchgeführt worden ist,
— Angaben, ob Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren,
— Angaben, ob Abriss von Gebäuden, Schadstoffuntersuchungen bzw. Behandlung von Holzschädlingen Gegenstand der Leistungen waren,
— Leistungszeit mit Zeitpunkt der Fertigstellung, (Übergabe an den Bauherrn),
— Name und berufliche Qualifikation derer, die die Leistung erbracht haben sowie Tätigkeit, Eigenerklärung erforderlich,
— Referenzschreiben des Auftraggebers.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und 3.000.000 EUR für sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechender Kopien des Versicherungsscheines nachzuweisen. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr (=Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres) mindestens das zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einer Versicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend. Mit Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen. Im Übrigen gelten die Hinweise in Ziffer VI.3.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB. Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch sowie Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin u.a. AVB zu den Verträgen, ABau, LHO Berlin, Berliner Bauordnung, Liste der Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben, Anforderungen an Bestandszeichnungen (CAD).
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(Keine abschließende Auflistung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine
von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften bzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.
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Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Siehe Vergabeunterlagen.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) i.d.F. vom 19. Juli 2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 362) müssen Bieter mit Abgabe des Angebotes eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Nach § 19 VOF Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt und Ingenieur.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllen mehrere Bewerber/innen gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF). Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt. 1. Gesamtumsatz und Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: max. 15 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 1.1 – 7 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (in den Jahren 2013, 2014 und 2015) durchschnittlich mindestens 500 000 EUR (netto) ausweist. 1.2 – 8 Pkt. erhält der Teilnahmeantrag, dessen jährlicher Umsatz für entsprechende Dienstleistungen gem. Ziff III.2.2 Nr. 11 des Bewerbers bzw. in der Summe aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft (in den Jahren 2013, 2014 und 2015) durchschnittlich mindestens 300.000 EUR (netto) ausweist. 2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur: max. 20 Pkt. Das Kriterium wird als Summe der nachfolgenden Unterkriterien bewertet: 2.1 – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten und jeweils 2 Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten nachweist, davon jeweils mindestens 50 % mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. Dabei müssen wenigstens aber 2 Architekten, Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden. 2.2. – 10 Pkt. erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens jeweils 50 % der Architekten, Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) und Bauphysik sowie der Landschaftsarchitekten ausweist, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Dabei müssen wenigstens aber 2 Architekten Ingenieure mit den Fachrichtungen Tragwerksplanung, technische Ausrüstung (Elektrotechnik), technische Ausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär) sowie einen Ingenieur für Bauphysik und einen Landschaftsarchitekten im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sein oder dieses leiten. 3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern: max. 65 Pkt. Die Unterkriterien werden mit 0 Punkten bewertet, wenn der Projektleiter oder die weiteren benannten verantwortlichen Bearbeiter nicht über eine abgeschlossene Ausbildung (Dipl.- Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügen. Wird die Qualifikation nachgewiesen, erfolgt die Bewertung des Kriteriums als Summe der Unterkriterien. Mehrfachnennungen von Mitarbeitern sind zulässig, wenn diese die entsprechenden Qualifikationen nachweisen. 3.1 Projektleiter max. 15 Pkt.: 3.1.1 – 3 Pkt. erhält der Projektleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.1.2 – 7 Pkt. erhält der Projektleiter, der zwischen 5 und 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing oder gleichwertig. nachweist. 3.1.3 – 10 Pkt. erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.1.4. – 5 Pkt. erhält der Projektleiter, der jeweils mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes und den Neubau einer Sporthalle aufweist. 3.2 Verantwortlicher Bauleiter max. 10 Pkt.: 3.2.1 – 2 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der weniger als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.2.2 – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der zwischen 5 und 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.2.3 – 6 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.2.4. – 4 Pkt. erhält der verantwortliche Bauleiter, der jeweils mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes und den Neubau einer Sporthalle aufweist. 3.3 Fachplaner Tragwerksplanung max. 10 Pkt.: 3.3.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.3.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.3.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.3.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner Tragwerksplanung, der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungs-, Wissenschafts- oder Kulturgebäudes aufweist. 3.4 Fachplaner technische Ausrüstung (ELT) max. 10 Pkt.: 3.4.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.4.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.4.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.4.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (ELT), der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist. 3.5 Fachplaner technische Ausrüstung (HLS) max. 10 Pkt.: 3.5.1 – 2 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.5.2 – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.5.3 – 6 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.5.4. – 4 Pkt. erhält der Fachplaner technische Ausrüstung (HLS), der mindestens eine Referenz für den Umbau eines denkmalgeschützten Bildungsgebäudes aufweist. 3.6 Freianlagenplaner max. 10 Pkt.: 3.6.1 – 2 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der weniger als 3 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.6.2 – 4 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der zwischen 3 und 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.6.3 – 6 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der mehr als 6 Berufsjahre als Dipl.-Ing. oder gleichwertig nachweist. 3.6.4. – 4 Pkt. erhält der Freianlagenplaner, der jeweils mindestens eine Referenz für die Gestaltung von Freianlagen an Bildungsgebäuden und von Sportanlagen aufweist. 4. Angaben zu den insgesamt bis zu 5 Referenzprojekten (2 Referenzen für Gebäudeplanung und je eine Referenz für Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung) gemäß Ziff. III.2.3): max. 225 Pkt. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn es die Kriterien gemäß Ziffer III.2.3 Nr. 14 a-f erfüllt. Die für jede Referenz zu vergebenen Punkte werden anhand der Summe der folgenden Unterkriterien vergeben: Die Punkte 4.1 bis 4.5 werden für jedes der 5 Referenzprojekte vergeben. 4.1 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, dessen Kosten nach DIN 276 KG 100 – 600 (brutto) mindestens 15.000.000 EUR betragen (bei Freianlagen sind die Gesamtkosten des Vorhabens einschließlich des dazugehörigen Gebäudes zu werten). 4.2 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Lehr-, Schul- oder Hochschulgebäude handelt bzw. Freianlagen, die in einem direkten funktionalen Zusammenhang mit einem Lehr-, Schul- oder Hochschulgebäude stehen. 4.3 – 10 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt bzw. eine Freianlage die zu einem denkmalgeschützten Gebäude gehört oder ein Gartendenkmal ist. 4.4 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um eine Baumaßnahme bei laufendem Betrieb der Einrichtung handelt. 4.5 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn die Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber (AG) im Sinne des § 98 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) erbracht worden sind und ein positives Referenzschreiben des Auftraggebers vorgelegt wird. Die nachfolgenden Punkte werden jeweils für die Referenzen Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung vergeben: Gebäudeplanung: 4.6 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1 bezeichneten Auftrag vorgesehene Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter an dem Referenzprojekt maßgeblich (als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter) mitgearbeitet hat. 4.7 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenem „Name (Büro/Unternehmen)“ als Generalplaner bearbeitet wurde und mindestens die Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, TGA-Planung und Freianlagenplanung koordiniert worden sind. 4.8 – 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 34 HOAI bearbeitet worden sind. 4.9 – 4 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um ein Schulgebäude, d.h. allgemeinbildende Schulen, berufliche Schulen oder Sonderschulen handelt. 4.10 – 5 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn Ertüchtigung für den Brandschutz und die Barrierefreiheit Bestandteil der Leistungen waren. 4.11 – 5 Punkte erhält ein Referenzprojekt, wenn es den Bau einer Sporthalle kombiniert mit Unterrichtsräumen beinhaltet. Tragwerksplanung: 4.12 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1 bezeichneten Auftrag vorgesehene Tragwerksplaner an dem Referenzprojekt maßgeblich als Tragwerksplaner mitgearbeitet hat. 4.13 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn mindestens die Leistungsphasen 3 bis 6 gem. § 51 HOAI bearbeitet worden sind. 4.14 – 2 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn es weit gespannte Tragstrukturen (> 20 m) beinhaltet. TGA-Planung: 4.15 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1 bezeichneten Auftrag vorgesehene Ingenieur an dem Referenzprojekt maßgeblich als Ingenieur für technische Ausrüstung mitgearbeitet hat. 4.16 – max. 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt für die bearbeiteten Anlagengruppen, d.h. für jede der Anlagengruppen 1 bis 6, bei der mindestens die Leistungsphasen 3 bis 9 gem. § 55 HOAI bearbeitet worden sind, erhält das Referenzprojekt 0,5 Pkt. Freianlagenplanung: 4.15 – 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn der für den in Ziff. II.1.1 bezeichneten Auftrag vorgesehene Freianlagenplaner an dem Referenzprojekt maßgeblich als Freianlagenplaner mitgearbeitet hat. 4.17 – 5 Pkt erhält ein Referenzprojekt, wenn es sich um die Gestaltung eines Schul- oder Bildungscampus handelt. 4.18 – 5 Pkt erhält ein Referenzprojekt, wenn die Gestaltung von Sportanlagen Bestandteil der Leistungen waren. In der Summe aller Kriterien werden maximal 325 Punkte vergeben.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bezirksamt Pankow von Berlin, Abt. Jugend und Facility Management
Name: Dr. Szamatolski + Partner GbR
Postanschrift: Brunnenstraße 181
Postleitzahl: 10119
Kontaktperson: Herrn Butzke / Frau Leutloff
Telefon: +49 302808144 📞
E-Mail: vergabe@szpartner.de 📧
Fax: +49 302832767 📠
Kontaktperson: Herrn Butzke, Frau Leutloff

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 923022
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Das Formular „Bewerberbogen“ ist kostenlos abrufbar unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/. Dort ist in der Suchmaske „VOF“ zu markieren und das Vergabeverfahren für die Generalplanerleistung zum Umbau und zur Sanierung des Max-Delbrück-Gymansiums einschließlich Neubau einer 2-Feld bzw. 3-Feld-Sporthalle in der Kuckhoffstr. 2, 13156 Berlin-Pankow zu öffnen. Der Dateiname für den Bewerberbogen lautet: Bewerberbogen_MDG_GP.
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2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
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2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden. Für die vom Nachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung gelten die Bedingungen gemäß Ziff. III.1.1 gleichermaßen.
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2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 9 Projektmitarbeiter und maximal 5 Referenzen vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 9 Projektmitarbeiter und 5 Referenzen werden in die Wertung einbezogen. Werden mehr als 5 Referenzen (d.h. mehr als je 2 für Architektenleistungen bei Gebäuden und je 1 für Tragwerksplanung, TGA und Freianlagen) angegeben, so wird aus allen angegebenen Referenzen für jedes der Leistungsbilder ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) für jedes Wertungskriterium gebildet.
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3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben und Referenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird.
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5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig.
6. Über die angeforderten Angaben und Nachweise hinausgehende Unterlagen, insbesondere Firmenbroschüren oder Jahresberichte, sind nicht erwünscht und werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt!
7. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
8. Die Bewerberunterlagen (gelocht und auf einem Heftstreifen abgeheftet!) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber „VOF-Vergabeverfahren MDG_GP“ gekennzeichnet bei Dr. Szamatolski + Partner GbR, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin einzureichen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nur auf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt.
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9. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich, jedoch spätestens bis zum 12.04.2016 an Dr. Szamatolski + Partner GbR, z.Hd. Herrn Butzke, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin, DEUTSCHLAND, E-Mail: vergabe@szpartner.de, Fax +49 30 2832767 zu richten. Auskunftserteilung erfolgt nur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief) von der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genannten Internetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht.
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10. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
11. Das im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellte Bedarfsprogramm und weitere Gutachten und Unterlagen werden im Falle der Einladung zur Verhandlung zur Verfügung gestellt. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandssituation ist für das Auswahlverfahren (1. Stufe) nicht erforderlich. Vor Angebotsabgabe wird voraussichtlich ein Termin für eine Besichtigung des Grundstücks und des Bestandsgebäudes angeboten.
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12. Die Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden voraussichtlich Anfang Mai 2016 verschickt. Entsprechend wird der Termin für die Einreichung der Angebote voraussichtlich in der 23 KW liegen. Geringfügige Abweichungen sind noch möglich. Ein Termin für Auswahlgespräche wird voraussichtlich in der 24. KW stattfinden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Geschäftsstelle, Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 31.08.2015 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 107 GWB. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggebern nicht unverzüglich gerügt hat. Die Rüge muss spätestens eine Woche nach Kenntniserlangung von dem Verstoß beim Auftraggeber geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 056-094278 (2016-03-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-14)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-11-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-11-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 221-460484
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 056-094278
ABl. S-Ausgabe: 221

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Max-Delbrück-Gymnasium, Kuckhoffstr. 2, 13156 Berlin, DEUTSCHLAND.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Sicherstellung der Qualität der Leistung durch Darstellung eines Personaleinsatzplanes, der Organisation der Schnittstellen, der Sicherstellung des Terminrahmens, der Verfügbarkeit von Datenaustauschformaten (insbes. dxf, GEAB, eVergabe) und der Organisation der Qualitätskontrolle (5)
2. Sicherstellung der Abdeckung des Sachverstandes für die Leistungsbilder und die besonderen Leistungen und deren Einbindung in den Planungs- und Bauprozess sowie Darstellung der Koordination der Fachplaner und weiterer Beteiligter am Bauvorhaben (intern und extern) (10)
3. Darstellung der besonderen Anforderungen an die geplanten Maßnahmen am Max-Delbrück-Gymnasium einschließlich der Erörterung von Lösungsansätzen; ggf. anhand einer Darstellung vergleichbarer Problemstellungen in Referenzprojekten (15)
4. Umgang mit den Anforderungen des Denkmalschutzes und Vorschläge zu deren Lösung (10)
5. Sicherstellung des Nachweises der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Baumaßnahme (5)
6. Sicherstellung der Einhaltung der Kostenobergrenze (10)
7. Beantwortung der Ad-hoc-Aufgabe (10)
8. Umgang mit Rückfragen des Auswahlgremiums und Gesamteindruck der Präsentation (5)
9. Angebot für die Gesamtleistung der Generalplanerleistung einschl. Zuschläge, besonderer und sonstiger Leistungen (25)
10. Stundensätze (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-01-26 📅
Name: Glass Kramer Löbbert Ges. v. Architekten mbH
Postanschrift: Schlesische Straße 27
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10997
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Geschäftsstelle Martin-Luther-Str. 105
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Frist GWB; 4. Teil vom 31.8.2015 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wird hingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).
Quelle: OJS 2017/S 221-460484 (2017-11-14)