Generalplanung für das Themengebiet Südamerika im Zoo Leipzig

Zoo Leipzig GmbH

Für die Fortentwicklung des Masterplans 2020 wird ein Generalplaner gesucht, der das Thema „Südamerika“ umsetzt. Im ersten Bauabschnitt soll zunächst der obere Bereich von Südamerika mit Pantanal/Pampa und Patagonien von der bestehenden Hacienda bis zum Tierkindergarten realisiert werden: Die Nasenbären erhalten eine neue Kletteranlage; Mähnenwölfe leben in mehreren „Rotationsgehegen“ teilweise vergesellschaftet mit anderen Tieren, Tamanduas und Gürteltiere erhalten eine eigene Anlage. Vikunjas bewohnen eine Hügellandschaft. Die Eröffnung erfolgt im 1. Halbjahr 2018. Neben der Landschaftsgestaltung incl. Kunstfelsen und dem Bau der Tiergehege sind auch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen in Vorbereitung des zweiten Bauabschnitts notwendig (Straßenbau, Leitungsumverlegung, Mittelspannungseinspeisung). Der Investitionsumfang (KG 200-700) ist mit 4,9 Mio. EUR vorgegeben.
Der zweite Bauabschnitt umfasst das Thema „Feuerland“ mit einer Wasserwelt für Robben und Pinguine. Eine besondere Herausforderung stellt die Wasserwelt mit dem ersten begehbaren 360° Unterwassertunnel dar. Der zweite Bauabschnitt schließt an den ersten Bauabschnitt an und erstreckt sich bis zur Wirtschaftseinfahrt Emil-Fuchs-Straße.
Der Investitionsumfang (KG 200-700) ist mit 17,7 Mio. EUR vorgegeben, die Eröffnung erfolgt im 1. Halbjahr 2020.
Großen Wert legt der Auftraggeber auf die tiergärtnerische Kompetenz unter dem besonderen Aspekt der Vergesellschaftung südamerikanischer Tierarten. Weiterhin soll er über Erfahrungen beim logistischen Tiermanagement im Rahmen von Zoo-Projekten verfügen. Für den zweiten Bauabschnitt sind Erfahrungen beim Bau von Wasseranlagen mit Tierbesatz erforderlich.
Für dieses Bauvorhaben soll mit dem Verfahren der Architekt für die Freianlagenplanung und die Objektplanung Gebäude, der Tragwerksplaner und die Fachingenieure Haustechnik gefunden werden. Die Leistungen werden als Generalplanung vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-01-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Planungsleistungen (vergeben in einem Los)— Landschaftsplanung nach HOAI Teil 3 Freianlagen § 39 LP 1-9— Objektplanung nach HOAI Teil 3 Gebäude § 34 LP 1-9— Tragwerksplanung HOAI Teil 4 § 51 LP 1-6— Haustechnikplanung HOAI Teil 5 § 53 – Anlagengruppen 1+2, 4+5, 7, 8 und § 55 LP 1-9.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zoo Leipzig GmbH
Postanschrift: Pfaffendorfer Straße 29
Postleitzahl: 04105
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.zoo-leipzig.de 🌏
Fax: +49 3415933404 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 016-024407
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich in schriftlicher Form einzureichen. Hierzu senden die Teilnehmer Ihre Anträge in geschlossenen Umschlägen mit der Aufschrift „Vergabeverfahren VOF Zoo Leipzig Südamerika, Bitte nicht öffnen“ an die unter Anhang A III) („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannte Adresse. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail werden vom Auftraggeber ausgeschlossen. Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 3.3.2016 mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren eine Beschreibung zum Verfahrensablauf. Das Verhandlungsverfahren soll voraussichtlich am 17.3.2016 stattfinden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Fortentwicklung des Masterplans 2020 wird ein Generalplaner gesucht, der das Thema „Südamerika“ umsetzt. Im ersten Bauabschnitt soll zunächst der obere Bereich von Südamerika mit Pantanal/Pampa und Patagonien von der bestehenden Hacienda bis zum Tierkindergarten realisiert werden: Die Nasenbären erhalten eine neue Kletteranlage; Mähnenwölfe leben in mehreren „Rotationsgehegen“ teilweise vergesellschaftet mit anderen Tieren, Tamanduas und Gürteltiere erhalten eine eigene Anlage. Vikunjas bewohnen eine Hügellandschaft. Die Eröffnung erfolgt im 1. Halbjahr 2018. Neben der Landschaftsgestaltung incl. Kunstfelsen und dem Bau der Tiergehege sind auch umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen in Vorbereitung des zweiten Bauabschnitts notwendig (Straßenbau, Leitungsumverlegung, Mittelspannungseinspeisung). Der Investitionsumfang (KG 200-700) ist mit 4,9 Mio. EUR vorgegeben.
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Der zweite Bauabschnitt umfasst das Thema „Feuerland“ mit einer Wasserwelt für Robben und Pinguine. Eine besondere Herausforderung stellt die Wasserwelt mit dem ersten begehbaren 360° Unterwassertunnel dar. Der zweite Bauabschnitt schließt an den ersten Bauabschnitt an und erstreckt sich bis zur Wirtschaftseinfahrt Emil-Fuchs-Straße.
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Der Investitionsumfang (KG 200-700) ist mit 17,7 Mio. EUR vorgegeben, die Eröffnung erfolgt im 1. Halbjahr 2020.
Großen Wert legt der Auftraggeber auf die tiergärtnerische Kompetenz unter dem besonderen Aspekt der Vergesellschaftung südamerikanischer Tierarten. Weiterhin soll er über Erfahrungen beim logistischen Tiermanagement im Rahmen von Zoo-Projekten verfügen. Für den zweiten Bauabschnitt sind Erfahrungen beim Bau von Wasseranlagen mit Tierbesatz erforderlich.
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Für dieses Bauvorhaben soll mit dem Verfahren der Architekt für die Freianlagenplanung und die Objektplanung Gebäude, der Tragwerksplaner und die Fachingenieure Haustechnik gefunden werden. Die Leistungen werden als Generalplanung vergeben.
Menge oder Umfang:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind folgende Planungsleistungen (vergeben in einem Los)
— Landschaftsplanung nach HOAI Teil 3 Freianlagen § 39 LP 1-9
— Objektplanung nach HOAI Teil 3 Gebäude § 34 LP 1-9
— Tragwerksplanung HOAI Teil 4 § 51 LP 1-6
— Haustechnikplanung HOAI Teil 5 § 53 – Anlagengruppen 1+2, 4+5, 7, 8 und § 55 LP 1-9.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und bauabschnittsweise. Zunächst erfolgt nur die Beauftragung für Bauabschnitt 1 Pantanal/Patagonien bis einschließlich Entwurfsplanung LP 3.
Ein Rechtsanspruch zur Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wenn der Bewerber nicht alle Leistungen selbst erbringt, kann er eine Bewerbergemeinschaft bilden, die im Auftragsfall zur Arbeitsgemeinschaft wird.
Es ist auch möglich, dass der Bewerber (oder die Bewerbergemeinschaft), der(die) die Leistungen der Objektplanung und Landschaftsplanung erbringt, die weiteren Leistungen an Nachauftragnehmer vergibt.
Die folgenden Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft erbracht werden. Das gilt auch für Nachauftragnehmer, die die Tragwerksplanung und die Haustechnikplanung erbringen, ausgenommen der Versicherungsnachweis gemäß III.2.1. b).
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a) Nachweis des besonderen Berufsstandes jeweils für den Projektleiter/verantwortlichen Bearbeiter: für Objektplanung Gebäude/Landschaftsplanung „Architekt“ oder „Ingenieur mit Nachweis der Bauvorlageberechtigung“; für Tragwerksplanung und Haustechnikplanung „Ingenieur“.
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Der Nachweis erfolgt z.B. durch Kopie des Abschlusszeugnisses, das diese Qualifikation nachweist, Mitteilung über Mitgliedschaft (incl. Mitgliedsnummer) in einer Architekten- oder Ingenieurkammer o.ä.
b) Der Auftraggeber verlangt im Auftragsfall den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Für das VOF-Verfahren muss der Bewerber den Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von je 3 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden erbringen sowie erklären, dass er im Auftragsfall eine entsprechende objektbezogene Versicherung abschließen wird. Sollte momentan eine Berufshaftpflicht mit einer geringeren Deckungssumme bestehen, ist neben dem Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung mit der geforderten Deckungssumme abgeschlossen wird. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung nachweisen; darüber hinaus muss die Gemeinschaft erklären, dass sie im Auftragsfalle eine die gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft im verlangten Umfang deckende, objektbezogene Versicherung abschließen wird.
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Für Nachauftragnehmerleistungen ist kein Nachweis erforderlich.
c) unterzeichnete Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist. Es sind Angaben zur Gesellschaftsstruktur und zu gesellschaftlichen Verflechtungen und Beteiligungen zu machen.
d) unterzeichnete Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 VOF sowie § 4 Abs. 9 vorliegen. Der Auftraggeber behält sich vor, im weiteren Verlauf des Verfahrens einen Auszug aus dem Bundeszentralregister und/oder weitere amtlich bestätigte Auskünfte zu verlangen.
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e) für den Fall einer Bewerbergemeinschaft: von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Umsatz der Geschäftsjahre 2013 bis 2015, getrennt für die Planungsgebiete
— Objektplanung Gebäude/Freianlagenplanung
— Haustechnikplanung
b) Anzahl des fest angestellten Personals in den Geschäftsjahren 2013 bis 2015, getrennt für die Planungsgebiete
— Haustechnikplanung.
Mindeststandards:
Anzahl des fest angestellten Personals in allen Geschäftsjahren 2013 bis 2015 jeweils mindestens
— Objektplanung Gebäude/Freianlagenplanung: 4 Architekten/Ingenieure
— Haustechnikplanung: 4 Ingenieure.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber muss über Kenntnisse und Erfahrungen in vergleichbaren Bauvorhaben für zoologische Gärten oder Tierparks verfügen.
III.2.3 1) Mindestanforderung:
III.2.3.1. a) Büroreferenz „Zooerfahrung“ für den Leistungsbereich Objektplanung Gebäude/Freianlagenplanung: Es sind Erfahrungen mit fertiggestellten Bauvorhaben für zoologische Gärten oder Tierparks als Referenzprojekte der letzten fünf Jahre (fertiggestellt nach dem 1.1.2011) nachzuweisen. Das Referenzprojekt muss ein Investitionsvolumen >= 3,0 Mio. EUR brutto (KG 200-700 gemäß DIN 276) aufweisen. Es müssen mindestens die LP 2-5 im Leistungsbild Objektplanung/Freianlagenplanung erbracht und Termine und Kosten eingehalten worden sein. Das ist durch ein entsprechendes Referenzschreiben des Auftraggebers, in dem dieser die Leistungserbringung und die Termin- und Kosteneinhaltung bestätigt, nachzuweisen. Ersatzweise ist eine Eigenerklärung mit plausibler Begründung, warum kein Referenzschreiben mit der Bestätigung beigebracht wird, möglich.
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III.2.3.1 b) persönliche Referenz des vorgesehenen Gesamtprojektleiters: Der vorgesehene Projektleiter muss über „Zooerfahrung“ verfügen. Diese kann er dadurch nachweisen, dass er in dem zuvor unter a) genannten Referenzprojekt selbst Projektleiter war. Genauso anerkannt wird die notwendige Berufserfahrung, wenn er in einem anderen Bauvorhaben, dass die unter a) benannten Bedingungen erfüllt, Projektleiter war. Dieses Referenzprojekt muss nicht vom bewerbenden Büro bearbeitet worden sein.
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III.2.3.2) weitere Referenzprojekte: Zusätzlich zu dem unter III.2.3.1 a) genannten Referenzprojekt werden noch zwei weitere Referenzen gewertet. Die beiden weiteren Referenzprojekte können die Mindestbedingung unterschreiten.
Zu den angegebenen Projekten soll ein Referenzschreiben beigefügt werden, in dem der Auftraggeber die Planungsleistungen und die Einhaltung der vorgegebenen Kosten- und Terminziele ausdrücklich bestätigt. Ersatzweise ist eine entsprechende Erklärung des Bewerbers zulässig, sofern eine Referenzbescheinigung nicht beigebracht werden kann. Diese Referenzen dürfen nicht älter als 10 Jahre sein (fertiggestellt nach dem 1.1.2006, Baubeginn vor dem 1.1.2015 – sie müssen noch nicht fertig gestellt sein).
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Die Wertung erfolgt nach einem vorgegebenen Punktesystem, das der Bewerber zugesandt erhält, wenn er sich per Mail bewirbt – siehe IV.1.2) Dazu sind folgende Angaben zu den Referenzprojekten und zum Personal notwendig:
— Investitionskosten KG 200-700
— wann wurde das Referenzprojekt begonnen, wann fertiggestellt (Monat/Jahr)?
— Auftraggeber mit Anschrift, Telefon und E-Mail-Adresse
— welche nichtheimischen Tierarten wurden untergebracht, erfolgte eine Vergesellschaftung?
— wurde eine übernetzte Freianlage errichtet?
— wurde eine Kunstfelsenanlage errichtet?
— wurde ein Wasserbecken für nichtheimische Tiere errichtet?
— wurden die Bauleistungen gewerkeweise nach VOB/A ausgeschrieben?
— wer war der Entwurfsverfasser, war er fest angestellt bzw. Büroinhaber und ist er für das Projekt des Zoo Leipzig in verantwortlicher Position vorgesehen?
— wer war der Projektleiter, war er fest angestellt bzw. Büroinhaber und ist er für das Projekt des Zoo Leipzig in verantwortlicher Position vorgesehen?
— wurde die LP 8 Objektplanung Gebäude/Landschaftsplanung mit eigenem Personal erbracht (fest angestellt bzw. Büroinhaber) und ist der verantwortliche Bauleiter noch beim Bewerber beschäftigt und für das Projekt des Zoo Leipzig vorgesehen bzw. wurde die LP 8 mit einem Nachauftragnehmer oder in einer Bietergemeinschaft erbracht und ist der Partner und sein Bauleiter auch für das hier ausgeschriebene Bauvorhaben vorgesehen?
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— welche Leistungsphasen nach HOAI für Objektplanung/Freianlagenplanung wurden erbracht?
— Referenzschreiben des Auftraggebers oder Eigenerklärung beifügen;
— Datenblatt mit den wichtigsten Projektkennzahlen (Tierart, m
— Darstellung des Referenzprojektes auf nicht mehr als drei Seiten max. A3 anhand von Plänen, Perspektiven, Fotos etc., die einen Eindruck von der Gestaltung vermitteln..
III.2.3.3) Projekterfahrung des vorgesehenen Personals
Für den Gesamtprojektleiter Objektplanung Gebäude/Freianlagenplanung sind folgende Angaben erforderlich::
— Über wie viele Jahre Berufserfahrung als Architekt/Ingenieur nach dem Studienabschluss verfügt er/sie?
— Seit wie vielen Jahren ist er/sie im bewerbenden Büro fest angestellt bzw. Büroinhaber?
Mindeststandards: Siehe III.2.3.1.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß § 15 HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine spezielle Rechtsform, aber gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter; eine Bewerbergemeinschaft besteht im Fall einer Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Fall einer Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Notwendig für den Projektleiter/verantwortlichen Bearbeiter: für Objektplanung Gebäude/Landschaftsplanung „Architekt“ oder „Ingenieur mit Nachweis der Bauvorlageberechtigung“; für Tragwerksplanung und Haustechnikplanung „Ingenieur“.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Bewerber soll die notwendigen Erfahrungen in der Planung vergleichbarer Projekte haben – siehe III.2.Zum Nachweis der Eignung wird dem Bewerber empfohlen, ein Formblatt auszufüllen, das unter der Adresse vof@pm-fellmann.de mit dem Stichwort „Zoo Leipzig – Südamerika“ abgefordert werden kann. Der Bewerber muss die geforderten Nachweise beibringen. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt)!Die unter III.2.1 a-e) genannten Bedingungen sind Mindestbedingungen, bei deren Nichterfüllung ein Ausschluss vom Verfahren erfolgt. Das gilt ebenso für die Mindestbedingung Personalstärke III.2.2 und Referenzprojekte unter III.2.3.1)Sollten danach noch mehr als 5 Bewerber im Verfahren sein, erfolgt die Auswahl für die Einladung zum Verhandlungsverfahren unter Berücksichtigung der Teilnahmebedingungen III 2.2 und III 2.3.:- wirtschaftliche Leistungsfähigkeit III 2.2 (Umsatz und Personal) mit 30 % Gewichtung- technische Leistungsfähigkeit III 2.3 mit 70 % Gewichtung.Dazu wertet der Auftraggeber nach einem Punktesystem, das der Bewerber mit dem abgerufenen Formblatt per Mail erhält.Bei Punktgleichheit entscheidet der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen unter besonderer Berücksichtigung der angegebenen Referenzprojekte hinsichtlich Funktionalität, Gestaltung, Wirtschaftlichkeit, Termin- und Kosteneinhaltung sowie Bezug zur ausgeschriebenen Leistung. Dazu bildet er ein Auswahlgremium, deren Mitglieder unabhängig voneinander die Projekte mit Noten bewerten. Ist auch damit keine hinreichende Differenzierung möglich bzw. stellt das Auswahlgremium fest, dass es keine ausreichenden Differenzierungsmerkmale bewerten kann, wird gelost.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-03-03 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Becker Technischer Leiter
Internetadresse: www.zoo-leipzig.de 🌏
Name: Ingenieurbüro Prof. Dr.-Ing. Dieter Fellmann
Postanschrift: Engelsdorfer Straße 30
Postort: Taucha
Postleitzahl: 04425
Kontaktperson: Prof. Dr.-Ing. Dieter Fellmann
Telefon: +49 1629435624 📞
E-Mail: vof@pm-fellmann.de 📧
Name: Seufert Rechtsanwälte Leipzig
Postanschrift: Markt 10
Postleitzahl: 04109
Kontaktperson: Herrn Dr. Seebo

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-04-11 📅
Datum des Endes: 2025-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich in schriftlicher Form einzureichen. Hierzu senden die Teilnehmer Ihre Anträge in geschlossenen Umschlägen mit der Aufschrift „Vergabeverfahren VOF Zoo Leipzig Südamerika, Bitte nicht öffnen“ an die unter Anhang A III) („Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“) genannte Adresse. Teilnahmeanträge per Telefax oder E-Mail werden vom Auftraggeber ausgeschlossen.
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Die ausgewählten Teilnehmer erhalten am 3.3.2016
mit der Einladung zum Verhandlungsverfahren eine Beschreibung zum Verfahrensablauf.
Das Verhandlungsverfahren soll voraussichtlich am 17.3.2016 stattfinden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 101364
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04103
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 341977-3202 📞
Fax: +49 341977-1049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB, ist ein Antrag auf Vergabenachprüfung unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Das OLG Dresden geht regelmäßig davon aus, dass die Rüge gem. Nr. 1 dann unverzüglich erfolgt ist, wenn sie binnen einer Woche nach Kenntniserlangung ausgesprochen wird.
Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gem. § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2016/S 016-024407 (2016-01-19)