Generalplanung Neubau einer Kinder- und Jugendklinik sowie einer Frauenklinik

Klinikum Herford AöR

Auf dem Gelände des Klinikums Herford soll die aus den 1970er Jahren stammende bisherige Kinderklinik
durch einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau ersetzt werden. Der geplante Neubau
für die Kinder- und Jugendklinik soll neben der allgemeinen Kinderkrankenpflege eine Neonatologische und
Pädiatrische Intensivstation sowie Teilbereiche der Frauenklinik und zugehörige Ambulanzen und Nebenflächen
beinhalten. Das neue Gebäude soll eine direkte Anbindung an das bestehende Mutter-Kind-Zentrum und das
Klinikum erhalten. Leitgedanke bei dem zukünftigen Raumkonzept ist, das Gebäude im Zusammenspiel mit
dem vorhandenen Mutter-Kind-Zentrum als familienorientiertes Zentrum zu verstehen. Bei dessen Gestaltung
soll auf eine gesundheitsfördernde Struktur geachtet werden, unter Berücksichtigung der Aspekte Sicherheit,
Geborgenheit, günstiges Raumklima, Tageslicht, Hygiene, Rückzugsmöglichkeiten für Kinder und Eltern etc.
Folgende Eckwerte wurden aufgrund der derzeitigen Fallzahlen und Hochrechnungen für das neue Gebäude
ermittelt:
a) Bettenzahl:
— Kinderkrankenpflege 1-2 Bett-Zimmer: ca. 38 Betten
— Neonatologie (NICU) Intensiv- und Überwachungsbetten: ca. 18 Betten
— Pädiatrische Intensiv Care Unit (PICU): ca. 2 Betten
— Gynäkologie und Wöchnerinnen: ca. 30 Betten
b) Flächenansätze:
— Untersuchung und Behandlungsbereiche: ca. 1.150 qm
— Pflegebereiche: ca. 2.800 qm
— Sonstige Bereiche ohne Technik und Verkehrsflächen: ca. 350 qm
= Nutzfläche gesamt: ca. 4.300 qm
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind:
a) Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume i. S. der Anlage 10 zu § 34 HOAI in den
Leistungsphasen 1-8,
b) Leistungen der Tragwerksplanung i.S.d. Anlage 14 zu § 51 HOAI in den Leistungsphasen 1-8,
c) Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung i.S. der Anlage 15 zu § 55 HOAI in den Leistungsphasen
1-8 in den Anlagengruppen 1-8 i.S.d. § 53 Abs. 2 HOAI.
d) Planungsleistungen für Bauphysik i.S.d Ziff. 1.2 von Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung der
einzelnen Leistungsstufen besteht nicht. Der Klinikneubau soll 2018 fertiggestellt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-14 Auftragsbekanntmachung
2016-05-02 Ergänzende Angaben
2016-05-12 Ergänzende Angaben
2017-03-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang: Siehe Ziff. II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Herford AöR
Postanschrift: Schwarzenmoorstraße 70
Postleitzahl: 32049
Postort: Herford
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-herford.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 076-134573
ABl. S-Ausgabe: 76
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird ausschließlich elektronisch auf dem elektronischen Vergabeportal unter http://www.owl-vergabeportal.de nach vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. 2. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Generalplanung Kinder- und Frauenklinik“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentrale Vergabestelle des Kreises Herford) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden. 3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o.g. Vergabeportal übersendet werden. 4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat. 5. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind Vorentwurfsskizzen mit Lösungsvorschlägen zur Planungsaufgabe inklusive zugehöriger Kostenschätzung der Baukosten KG 300 + 400 (max. 7 Mio. EUR netto für die Kinder- und Jugenklinik und max. 5 Mio. EUR netto für die Frauenklinik) vorzulegen, welche wesentlichen Einfluss auf die Vergabeentscheidung haben. Für diese Leistung erhalten die Teilnehmern am Verhandlungsverfahren, welche nicht mit der Planung beauftragt werden, ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 10.000 EUR netto. Einzelheiten regeln die Vergabeunterlagen, welche nur an die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber versendet werden. 6. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen: a) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW (Erklärungi.S.d.§ 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW), b) zur Mindestentlohung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW abzugeben. Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen Verpflichtungserklärungen c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie d) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben. Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten. 7. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/ Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen. 8. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf dem Gelände des Klinikums Herford soll die aus den 1970er Jahren stammende bisherige Kinderklinik
durch einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau ersetzt werden. Der geplante Neubau
für die Kinder- und Jugendklinik soll neben der allgemeinen Kinderkrankenpflege eine Neonatologische und
Pädiatrische Intensivstation sowie Teilbereiche der Frauenklinik und zugehörige Ambulanzen und Nebenflächen
beinhalten. Das neue Gebäude soll eine direkte Anbindung an das bestehende Mutter-Kind-Zentrum und das
Klinikum erhalten. Leitgedanke bei dem zukünftigen Raumkonzept ist, das Gebäude im Zusammenspiel mit
dem vorhandenen Mutter-Kind-Zentrum als familienorientiertes Zentrum zu verstehen. Bei dessen Gestaltung
soll auf eine gesundheitsfördernde Struktur geachtet werden, unter Berücksichtigung der Aspekte Sicherheit,
Geborgenheit, günstiges Raumklima, Tageslicht, Hygiene, Rückzugsmöglichkeiten für Kinder und Eltern etc.
Folgende Eckwerte wurden aufgrund der derzeitigen Fallzahlen und Hochrechnungen für das neue Gebäude
ermittelt:
a) Bettenzahl:
— Kinderkrankenpflege 1-2 Bett-Zimmer: ca. 38 Betten
— Neonatologie (NICU) Intensiv- und Überwachungsbetten: ca. 18 Betten
— Pädiatrische Intensiv Care Unit (PICU): ca. 2 Betten
— Gynäkologie und Wöchnerinnen: ca. 30 Betten
b) Flächenansätze:
— Untersuchung und Behandlungsbereiche: ca. 1.150 qm
— Pflegebereiche: ca. 2.800 qm
— Sonstige Bereiche ohne Technik und Verkehrsflächen: ca. 350 qm
= Nutzfläche gesamt: ca. 4.300 qm
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind:
a) Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume i. S. der Anlage 10 zu § 34 HOAI in den
Leistungsphasen 1-8,
b) Leistungen der Tragwerksplanung i.S.d. Anlage 14 zu § 51 HOAI in den Leistungsphasen 1-8,
c) Fachplanungsleistungen für Technische Ausrüstung i.S. der Anlage 15 zu § 55 HOAI in den Leistungsphasen
1-8 in den Anlagengruppen 1-8 i.S.d. § 53 Abs. 2 HOAI.
d) Planungsleistungen für Bauphysik i.S.d Ziff. 1.2 von Anlage 1 zu § 3 Abs. 1 HOAI
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung der
einzelnen Leistungsstufen besteht nicht. Der Klinikneubau soll 2018 fertiggestellt werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Anspruch des Planers auf Beauftragung der einzelnen Leistungsstufen besteht nicht.
Dauer: 18 Monate
Referenznummer: 20-VOF-EU-KH 18/2016 ZV 44/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Herford.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:
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1. Schriftliche Unternehmensdarstellung/ Firmenprofil;
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF; der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern;
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3. Eigenerklärung i. S. d. § 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 13 Abs. 1 TVgG-NRW nicht vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben vorzulegen:
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1. Angaben zum Umsatz in den letzten 3 Kalenderjahren (2013, 2014, 2015), getrennt nach
Jahren.
2. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit den vorstehend unter Ziff. III.1.1) der Bekanntmachung
genannten Deckungssummen (Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, nicht älter als 3 Monate,
Kopie ausreichend) oder Bereitschaftserklärung eines Versicherungsgebers, im Auftragfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen (Kopie ausreichend).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/ jedes Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der
technischen Leistungsfähigkeit/fachlichen Eignung
mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens (siehe
hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/ Unterlagen
einzureichen:
1. Angaben zu den in den letzten 6 Jahren (seit
04/2010) oder gegenwärtig seit mindestens 6
Monaten (seit 11/2015) erbrachten Leistungen
vergleichbarer Art (Planungsleistungen der unter
Ziff. II.1.5) der Bekanntmachung bezeichneten
Art mit Projektbeschreibung und Angaben zu
den Baukosten KG 300 und KG 400, den konkret
erbrachten Planungsleistungen (Leistungsbilder
und Leistungsphasen nach HOAI und Angabe,
inwieweit die jeweiligen Leistungen selbst/ in einer
Arbeitsgemeinschaft oder als/durch Nachunternehmer
ausgeführt wurden), zum Leistungszeitraum und
sowie dem Auftraggeber nebst Ansprechpartner
und Kontaktdaten; zu den einzelnen Projekten sind
nach Möglichkeit Referenzschreiben der jeweiligen
Auftraggeber beizufügen (Kopie ausreichend);
2. Angabe der in den letzten 3 Kalenderjahren
(2013, 2014, 2015) jahresdurchschnittlich fest angestellt
Beschäftigten, gegliedert nach Architekten/Ingenieuren
und sonstigen Mitarbeitern.
Mindeststandards:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Der Bewerber/ die Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft gemeinsam müssen für den
Zeitraum der letzten 6 Jahre (seit 04/2010) folgende
Referenzlage nachweisen:
a) mindestens 2 Referenzprojekte, die jeweils sämtliche
folgende Anforderungen erfüllen:
— Planung des Neubaus einer Kinder-/Jugendklinik mit
Kosten der KG 300 und KG 400 von zusammen mind. 6
Mio. EUR brutto
— bearbeitete Leistungsphasen: mind. 2-6 i. S. d. Anlage
10 zu § 34 HOAI;
b) mindestens zwei Referenzprojekte, die jeweils
sämtliche folgende Anforderungen erfüllen:
— Planung des Neubaus oder der Sanierung eines
Klinikgebäudes mit Kosten der KG 400 von mind. 2 Mio.
EUR brutto
— bearbeitete Leistungsphasen: mind. 2 – 6 i.S.d.
Anlage 15 zu 55 HOAI für mindestens vier der acht in §
53 HOAI aufgeführten Anlagengruppen
c) mindestens zwei Referenzprojekte, die jeweils
Klinikgebäudes
— bearbeitete Leistungsphasen: mind. 2-6 i.S.d. Anlage
14 zu 55 HOAI in der Anlagengruppe 7 (Planung von
medizintechnischen Anlagen).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme i. H. v. mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden und
mindestens 500 000 EUR für sonstige Schäden, zweifach maximiert pro Jahr.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen.
Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welcher die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die
Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich
vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern
der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Bewerbergemeinschaften haben außerdem mit dem
Teilnahmeantrag ein Organigramm einzureichen, aus dem sich ergibt, für welche Teilbereiche die einzelnen
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zuständig sein sollen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Bedingungen für die Auftragsdurchführung folgen aus dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW,
siehe hierzu Ziff. VI.3) der Bekanntmachung sowie die Vergabeunterlagen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zugelassen sind alle Bewerber, die nach § 19 VOF berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder
„Ingenieur“ zu tragen und über die erforderlichen Nachweise verfügen. Für juristische Personen gilt § 19
Abs. 3 VOF. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen
Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die
fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die
Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen,
sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden mindestens 3, höchstens 5 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. 2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die technische Leistungsfähigkeit erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder der technischen Leistungsfähigkeit/ fachlichen Eignung auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 5 Abs. 6 VOF. 3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.2.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten 6 Jahre (ab 04/2010) vertieft betrachtet,welche Planungsleistungen für den Neubau oder die Sanierung von Klinikgebäuden betreffen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/ Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.1.5) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Büros, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Relevante Kriterien für die Beurteilung der Vergleichbarkeit eines Referenzprojekts mit dem hier in Rede stehenden Bauvorhaben sind in der Reihenfolge ihrer Priorität: – Art der Planungsaufgabe (Neubau/ Sanierung) – Art der Klinik (Kinderklinik, sonstige Klinik) – Umfang der beauftragten Leistungsbilder und Leistungsphasen bzw. der vom Auftrag umfassten Anlagengruppen i. S. d. § 53 Abs. 2 HOAI, – Baukosten (KG 300 + 400), – positive Referenzschreiben der Auftraggeber. Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-05-24 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Kreis Herford, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Amtshausstr. 3
Postleitzahl: 32051
Kontaktperson: Frau Anna Glomb
Telefon: +49 5221131341 📞
E-Mail: vergabestelle@kreis-herford.de 📧
Fax: +49 522113173100 📠
URL für weitere Informationen: http://www.owl-vergabeportal.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.owl-vergabeportal.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 20-VOF-EU-KH 18/2016 ZV 44/2016
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen wird
ausschließlich elektronisch auf dem elektronischen Vergabeportal unter http://www.owl-vergabeportal.de nach
vorheriger, einmaliger und kostenloser Registrierung zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen
zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt
ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort
für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren.
2. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der
Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe
Generalplanung Kinder- und Frauenklinik“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1)
genannten Stelle zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Zentrale Vergabestelle des Kreises Herford) einzureichen.
Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d. h. nicht in verschlossenem Umschlag/ nicht unter
Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsbogens) eingehen, können nicht berücksichtigt werden.
3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der
Bewerbungsfrist über das o.g. Vergabeportal übersendet werden.
4. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften
sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur
Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation
erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein
Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall
berufen hat.
5. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind Vorentwurfsskizzen mit Lösungsvorschlägen zur
Planungsaufgabe inklusive zugehöriger Kostenschätzung der Baukosten KG 300 + 400 (max. 7 Mio. EUR
netto für die Kinder- und Jugenklinik und max. 5 Mio. EUR netto für die Frauenklinik) vorzulegen, welche
wesentlichen Einfluss auf die Vergabeentscheidung haben. Für diese Leistung erhalten die Teilnehmern am
Verhandlungsverfahren, welche nicht mit der Planung beauftragt werden, ein Bearbeitungshonorar in Höhe
von 10.000 EUR netto. Einzelheiten regeln die Vergabeunterlagen, welche nur an die im Teilnahmewettbewerb
ausgewählten Bewerber versendet werden.
6. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue-und Vergabegesetzes
NRW (TVgG-NRW) zu beachten. In der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von
Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, die nach diesem Gesetz vorliegend
erforderlichen Verpflichtungserklärungen:
a) zum Nichtvorliegen der Voraussetzungen für einen Ausschluss gem. § 13 Abs. 1 TVgG-NRW
(Erklärungi.S.d.§ 16 Abs. 5 Satz 1 TVgG-NRW),
b) zur Mindestentlohung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW abzugeben.
Weiter haben die Bieter mit dem Angebot die nach diesem Gesetz vorliegend erforderlichen
Verpflichtungserklärungen
c) zur Beachtung des geltenden Gleichbehandlungsrechts i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW sowie
d) zur Durchführung oder Einleitung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit
von Beruf und Familie i. S. d. § 19 Abs. 1 Satz 1 TVgG-NRW, abzugeben.
Entsprechende Erklärungsvordrucke sind in den Vergabeunterlagen enthalten.
7. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren mangels eines ausreichenden Wettbewerbs
einzustellen, wenn nach dem Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs weniger als 3 geeignete Bewerber/
Bewerbergemeinschaften für eine Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung stehen.
8. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist allein der im EU-Amtsblatt
veröffentlichte Text maßgeblich.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen
Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im
Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Quelle: OJS 2016/S 076-134573 (2016-04-14)
Ergänzende Angaben (2016-05-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-02 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 089-158122
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 076-134573
ABl. S-Ausgabe: 89
Quelle: OJS 2016/S 089-158122 (2016-05-02)
Ergänzende Angaben (2016-05-12)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 093-167272
ABl. S-Ausgabe: 93
Quelle: OJS 2016/S 093-167272 (2016-05-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 134573-2016-DE
Kurze Beschreibung:
Auf dem Gelände des Klinikums Herford soll die aus den 1970er Jahren stammende bisherige Kinderklinik durch einen den heutigen Anforderungen entsprechenden Neubau ersetzt werden. Der geplante Neubau für die Kinder- und Jugendklinik soll neben der allgemeinen Kinderkrankenpflege eine Neonatologische und Pädiatrische Intensivstation sowie Teilbereiche der Frauenklinik und zugehörige Ambulanzen und Nebenflächen beinhalten. Das neue Gebäude soll eine direkte Anbindung an das bestehende Mutter-Kind-Zentrum und das Klinikum erhalten.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 2918148.64 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Herford 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreis Herford im Auftrag der Klinikum Herford AöR
Postanschrift: Amtshausstr. 3
Postleitzahl: 32051
Kontakt
Internetadresse: http://www.kreis-herford.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 057-106152
ABl. S-Ausgabe: 57

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene persönliche Qualifikation des Planerteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Vorentwurfsskizzen/ Planungsidee
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-02-20 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kreis Herford, Zentrale Vergabestelle, Frau Anna Glomb, Amtshausstr. 3, 32051 Herford

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Quelle: OJS 2017/S 057-106152 (2017-03-17)