Generalplanungsleistungen Sanierung/Umbau Bergbaumuseum Oelsnitz für Lph 1-9 inkl. Bauphysik und Brandschutz

Landratsamt Erzgebirgskreis

Geplant ist die Sanierung des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgeb. Es ist in den denkmalgeschützten Industriegebäuden eines früheren Bergwerkes untergebracht, die zwischen 1895 u. 1935 errichtet wurden. Nach Schließung des Schachtes 1971 wurden sie für den Museumsbetrieb umgebaut, Museumseröffnung erfolgte 1986. Bis heute bestehen jedoch u. a. für den Museumsbetrieb und den Erhalt des Industriedenkmals größere bauphysikalisch begründete Herausforderungen.
Die Sanierung umfasst die Bestandsobjekte mit dem markanten Förderturm in Stahlfachwerkbauweise.
Aufgabenstellung ist die denkmalgerechte Sanierung des weithin bekannten Industriedenkmals in seinem authentischen Funktionszusammenhang und unter Erhalt der im Gebäude befindlichen Großexponate (Dampfmaschine, Turmfördermaschine etc.).
Hinweis: Eine Begleitausstellung zur 4. Sächsische Landesausstellung „Industriekultur“ soll von April bis November 2020 stattfinden. Daher ist eine Teilfertigstellung bis Januar 2020 notwendig.
BGF: ca. 8 400 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-29 Auftragsbekanntmachung
2017-08-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Geplant ist die Sanierung des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgeb. Es ist in den denkmalgeschützten Industriegebäuden eines früheren Bergwerkes untergebracht, die zwischen 1895 u. 1935 errichtet wurden. Nach Schließung des Schachtes 1971 wurden sie für den Museumsbetrieb umgebaut, Museumseröffnung erfolgte 1986. Bis heute bestehen jedoch u. a. für den Museumsbetrieb und den Erhalt des Industriedenkmals größere bauphysikalisch begründete Herausforderungen. Die Sanierung umfasst die Bestandsobjekte mit dem markanten Förderturm in Stahlfachwerkbauweise. Aufgabenstellung ist die denkmalgerechte Sanierung des weithin bekannten Industriedenkmals in seinem authentischen Funktionszusammenhang und unter Erhalt der im Gebäude befindlichen Großexponate (Dampfmaschine, Turmfördermaschine etc.). Hinweis: Eine Begleitausstellung zur 4. Sächsische Landesausstellung „Industriekultur“ soll von April bis November 2020 stattfinden. Daher ist eine Teilfertigstellung bis Januar 2020 notwendig. BGF: ca. 8 400 m.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Stollberg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Erzgebirgskreis
Postanschrift: Klosterstraße 7
Postleitzahl: 09456
Postort: Annaberg-Buchholz
Kontakt
Internetadresse: http://www.erzgebirgskreis.de 🌏
E-Mail: susan.albrecht@kreis-erz.de 📧
Telefon: +49 3733831-1932 📞
Fax: +49 3733831-1831 📠
URL der Dokumente: https://dms.henkel-pm.de/s/T5Ad2uBsBA43UOo 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-29 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-03 📅
Datum des Beginns: 2017-05-29 📅
Datum des Endes: 2022-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 234-426469
ABl. S-Ausgabe: 234
Zusätzliche Informationen
Ausschreibungsunterlagen stehen kostenfrei u. ohne Registrierung zur Verfügung: https://dms.henkel-pm.de/s/T5Ad2uBsBA43UOo (s. Pkt. I.3). Diese bestehen aus: — Bewerbungsformular, — Anlage 1 Auswahlkriterien (Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb), — Anlage 2 Kennzettel .
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Geplant ist die Sanierung des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgeb. Es ist in den denkmalgeschützten Industriegebäuden eines früheren Bergwerkes untergebracht, die zwischen 1895 u. 1935 errichtet wurden. Nach Schließung des Schachtes 1971 wurden sie für den Museumsbetrieb umgebaut, Museumseröffnung erfolgte 1986. Bis heute bestehen jedoch u. a. für den Museumsbetrieb und den Erhalt des Industriedenkmals größere bauphysikalisch begründete Herausforderungen.
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Die Sanierung umfasst die Bestandsobjekte mit dem markanten Förderturm in Stahlfachwerkbauweise.
Aufgabenstellung ist die denkmalgerechte Sanierung des weithin bekannten Industriedenkmals in seinem authentischen Funktionszusammenhang und unter Erhalt der im Gebäude befindlichen Großexponate (Dampfmaschine, Turmfördermaschine etc.).
Hinweis: Eine Begleitausstellung zur 4. Sächsische Landesausstellung „Industriekultur“ soll von April bis November 2020 stattfinden. Daher ist eine Teilfertigstellung bis Januar 2020 notwendig.
BGF: ca. 8 400 m.
Die Generalplanungsleistungen für die Planung der Sanierung des Bergbaumuseum Oelsnitz umfassen im Einzelnen die folgenden Leistungen:
— Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 33 ff i. V. m. Anlage 10, LPh 1-9 alle Grundleistungen sowie ggf. Besondere Leistungen,
—Fachplanung Tragwerksplanung HOAI § 49ff i. V. m. Anlage 14, LPh 1-6 alle Grundleistungen sowie Besondere Leistungen in LP 8 gemäß Anlage 14.1,
—Fachplanung Technische Ausstattung HOAI § 53 ff i. V. m. Anlage 15, LPh 1-9 alle Grundleistungen, Anlagengruppen 1-8 sowie ggf. Besondere Leistungen gemäß Anlage 15.1,
— gegebenenfalls zusätzliche Beratungsleistungen gemäß Anlage 1 Punkt 1.2 HOAI für Bauphysik,
— Leistungen zum vorbeugenden Brandschutz gemäß AHO- Heft 17, und zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß AHO- Heft 15.
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Leistungsphase 1 bis 3 für die Maßnahme der Sanierung des Bergbaumuseums beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen. Bei Beauftragung einschließlich der Leistungsphase 9 der Maßnahme liegt das Auftragsende voraussichtlich am 30.11.2022.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 500 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 3 für die Maßnahme zur Sanierung des Bergbaumuseum Oelsnitz beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
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Zusätzliche Informationen:
Ausschreibungsunterlagen stehen kostenfrei u. ohne Registrierung zur Verfügung: https://dms.henkel-pm.de/s/T5Ad2uBsBA43UOo (s. Pkt. I.3). Diese bestehen aus:
— Bewerbungsformular,
— Anlage 1 Auswahlkriterien (Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb),
— Anlage 2 Kennzettel .
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bergbaumuseum Oelsnitz, Pflockenstraße, Oelsnitz/Erzgeb., Sachsen 09376, Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag = Bewerbungsformular ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den Umschlag im Original unterschrieben (Ausschlussgrund) (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme Angaben zum Gesamtprojektleiter, aller Projektleiter und Objektüberwacher und Bauvorlageberechtigtem.
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A Angaben zum Bewerber:
1) Angaben zur Identität des Bewerbers: Firmenbezeichnung, Postanschrift mit Straße und PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Telefon, Fax, E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung.
2) Allgemeine Angaben: Handelt es sich um ein Kleinstunternehmen, kleines Unternehmen, mittleres Unternehmen oder großes Unternehmen – bei Bewerbergemeinschaften: Angaben zur Einordnung des Unternehmens für jedes Mitglied; Rechtsform gem. § 43 (1) VgV; Bestätigung Bewerber gem. § 73 (3) VgV.
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3) Art der Teilnahme: Angabe Art der Bewerbung – Einzelbewerbung oder Bewerbergemeinschaft (bei Bewerbergemeinschaft gem. § 43 (2) VgV Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei Bewerbungsgemeinschaft: Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
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4) Organigramm mit Darstellung der Bearbeitung des Projektes sowie Angabe vorgesehener Gesamtprojektleiter/ Projektleiter/stellvertretender Projektleiter/ Objektüberwacher/ Fachingenieure/ Mitglieder Bewerbergemeinschaft/ Nachunternehmer als Anlage.
5) Angaben zu Nachunternehmern, deren Kapazität gem. § 36 VgV in Anspruch genommen werden.
6) Angaben zur Eignungsleihe gem. § 47 (1) VgV. Falls ja, ist für jedes der betreffenden Unternehmen ein separates, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular mit den erforderlichen Informationen unter III.1.1 – III.1.3. Bei ja: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage (Formblatt).
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B Eigenerklärungen zu Ausschlussgründen:
1) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit einer strafrechtlichen Verurteilung gem. § 123 GWB.
2) Eigenerklärung zu Gründen im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe).
3) Eigenerklärung zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
C Eignungskriterien
1) Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) VgV: a) Nachweis Bauvorlageberechtigung mind. eines Büromitgliedes: Name Büromitglied, Bauvorlageberechtigung durch Kammereintrag als Anlage beilegen. 2) Nachweis Eintragung in Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug; falls nicht vorliegend: Begründung.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV, soweit diese die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2013, 2014, 2015) betreffen (in EUR brutto) getrennt nach Honorarumsatz im Bereich Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. HOAI 2013; Honorarumsatz im Bereich Tragwerksplanung gemäß § 51 ff. HOAI 2013 sowie Honorarumsatz im Bereich Technische Ausstattung gemäß § 55 ff. HOAI 2013.
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Bei Bewerbergemeinschaft ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft für die jeweiligen Leistungsbereiche ausreichend.
Mindeststandards:
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage (in Höhe von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 500 000 EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung).
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2) Werden die gemäß Vergabebekanntmachung und unter 1) geforderten Deckungssummen/Maximierungen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin/der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzen aus zusätzlichen Referenzlisten für Leistungen der Objektplanung, Tragwerksplanung und Technischen Ausrüstung, siehe Anlage 1.
2) Persönliche Referenzen von Gesamtprojektleiter, der einzelnen Projektleiter für OPL, TWP und ELT und HLS sowie der Objektüberwacher OPL + TA; Anforderungen an persönliche Referenz siehe Anlage 1.
Hinweis: Zusätzliche und persönliche Referenzen können auch die als Mindestreferenzen zuvor genannten Projekte beinhalten.
Mindeststandards:
1) Qualifikation Gesamtprojektleiter, Projektleiter OPL, TWP + ELT und HLS sowie der Objektüberwacher OPL + TA (Abschluss mind. Bachelor, Master, Dipl.-Ing. in Architektur oder Bauingenieurwesen, bzw. Ingenieurwesen im jeweiligen Fachgebiet.
2) Berufserfahrung des Gesamtprojektleiters von mindestens 10 Jahren, der einzelnen Projektleiter für OPL, TWP und ELT und HLS sowie der Objektüberwacher OPL + TA von jeweils mind. 5 Jahren.
Es ist nicht zulässig, dass Projektleiter und Objektüberwacher in Personalunion auftreten.
3) Mindestreferenzen A-E gemäß den Vorgaben nach Anlage 1, Bepunktung unter II.2.9) bzw. gemäß Anlage 1.
Bei öffentlichen AG ist zwingend eine Referenzbescheinigung vorzulegen.
Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der AG nicht fest, d. h. es ist zulässig, dass Bewerber mehr als die geforderten Mindestreferenzen einreichen. Bewertet werden jedoch ausschließlich eingereichte Mindestreferenzen sowie Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste. Für den Fall, dass Bewerber mehr als die geforderten Referenzen einreicht, die die Mindestanforderungen der Referenzen A bis E erfüllen, hat er anzugeben, welche Referenz der AG für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird AG die ersten eingereichten Referenzen seiner Auswahl zu Grunde legen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 (1), (2) und (3) VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für Erklärung kann vorgegebenes Formblatt verwendet werden, das als Anlage diesem beiliegt. Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt im 2-stufigen Verfahren:
1. Stufe: formale Prüfung: Teilnahmeanträge, die nachstehende Bedingungen (Ausschlusskriterien siehe Anlage 1 zum Bewerbungsformular) nicht erfüllen, werden formal ausgeschlossen:
1. Abgabefrist eingehalten.
2. Einreichen Bewerbungsformulars per Post (d. h. Ausschluss von Teilnahmeanträgen, die per E-Mail oder Fax eingereicht werden).
3. Einreichung Teilnahmeunterlagen in verschlossenem Umschlag.
4. bei Bewerbergemeinschaften: im Original gezeichnete Erklärung zur Bewerbergemeinschaft.
5. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
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6. Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB.
7. Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 2 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 500 000 EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung gemäß Pkt. III.1.2).
8. Handelsregisterauszug und Bauvorlageberechtigung gem. Pkt. III.1.1).
9. Ausbildungsnachweise für Gesamtprojektleiter, PL OPL, TWP, HLS, ELT, OÜ OPL, OÜ TA gem. Pkt. III.1.3).
10. Berufserfahrung der Gesamtprojektleiter, Projektleiter OPL, TWP, HLS, ELT und Objektüberwacher OPL+ TGA gem. Pkt. III.1.3).
11. Persönl. Referenzen der Gesamtprojektleiter, Projektleiter OPL, TWP, HLS, ELT und Objektüberwacher OPL+TGA gem. Pkt. III.1.3).
12. im Original unterschriebenes Bewerbungsformular mit Bestätigung der Richtigkeit der Angaben im Bewerbungsformular.
13. Vollständigkeit gem. Punkt III. 1.1).
14. fachlich richtige Bewerbung.
2. Stufe: Auswahl anhand festgelegter Auswahlkriterien:
Weitere Auswahl erfolgt unter formal zulässigen Teilnahmeanträgen anhand einer Bewertungsmatrix (Auswahlkriterien), wobei Kriterien folgendermaßen bewertet werden: pro Auswahlkriterium werden 0, 1, 2 oder 3 Punkte vergeben, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Rangfolge richtet sich nach erreichten Prozentpunkten von 100 %. Es können max. 300 Punkte erreicht werden. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
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Auswahlkriterien und deren Wichtung:
1. Wirtschaftliche/ finanzielle Leistungsfähigkeit, Wichtung insgesamt 15 %, davon
1.1 Durchschnitt Honorarumsätze im Bereich OPL, 5 %.
1.2 Durchschnitt Honorarumsätze im Bereich TWP, 5 %.
1.3 Durchschnitt Honorarumsätze im Bereich TA, 5 %.
2. Technische/berufliche Leistungsfähigkeit, Wichtung insgesamt 64 %, davon
2.1 Referenz A/B – Nachweis Erfahrung im Bereich OPL: 16 %.
2.2 Referenz C – Nachweis Erfahrung im Bereich TWP: 8 %.
2.3 Referenz D – Nachweis Erfahrung im Bereich TA: 10 %.
2.4 Referenz E – Nachweis Erfahrung im Bereich ELT: 10 %.
2.5 Referenz Z1-Z3 – zusätzlicher Nachweis Erfahrung im Bereich OPL: 8 %.
2.6 Referenz Z4– zusätzlicher Nachweis Erfahrung im Bereich TWP: 8 %.
2.7 Referenz Z5-Z6 – zusätzlicher Nachweis Erfahrung im Bereich TA: 4 %.
3. Qualifikation des Projektteams, Wichtung insgesamt 21 % davon
3.1 Persönl. Ref. Gesamtprojektleiter, 3 %.
3.2 Persönl. Ref. Projektleiter OPL, 3 %.
3.3 Persönl. Ref. Projektleiter TWP, 3 %.
3.4 Persönl. Ref. Projektleiter HLS, 3 %.
3.5 Persönl. Ref. Projektleiter ELT, 3 %.
3.6 Persönl. Ref. Objektüberwacher OPL, 3 %.
3.7 Persönl. Ref. Objektüberwacher TGA, 3 %.
Weitere Unterkriterien und Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0, 1, 2 oder 3 Punkten) kann der beigefügten Bewertungsmatrix (Anlage 1 der Ausschreibungsunterlage) entnommen werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-02-02 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-07-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Liegenschaften und Zentrale Dienste, Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.erzgebirgskreis.de 🌏
Dokumente URL: https://dms.henkel-pm.de/s/T5Ad2uBsBA43UOo 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) und III.2) geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung sowie weitere Anlagen stehen unter dem Link: https://dms.henkel-pm.de/s/T5Ad2uBsBA43UOo zur Verfügung.
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Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Es wird empfohlen, das vorbereitete Formular zur Eigenerklärung zu verwenden. Das vollständig ausgefüllte Formular zur Eigenerklärung ist unter Verwendung des beigefügten Kennzettels für den Umschlag im Original und verschlossen (DIN A4, Anlagen mit Registern getrennt) fristgerecht einzureichen beim Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Liegenschaften und Zentrale Dienste, Zentrale Vergabestelle, Klosterstraße 7, 09456 Annaberg-Buchholz.
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Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten, werden ausgeschlossen, sofern geforderte Angaben und Nachweise nicht auf Anforderung innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden können. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Das Formular zur Eigenerklärung ist rechtsverbindlich zu unterschreiben (Ausschlusskriterium). Mit dieser Unterschrift bestätigt Bewerber Richtigkeit aller in Eigenerklärung gegebenen Angaben.
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Auftraggeber (AG) behält sich vor, widersprüchliche, unvollständige o. fehlende, nicht jedoch fehlerhafte bzw. falsche Erklärungen o. Nachweise entsprechend § 56 Abs. 2 bis 4 VgV nachzufordern, ohne dass jedoch insoweit bereits ein Ermessen ausgeübt wurde.
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Rückfragen zu diesem Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich an die unter I.3) genannte Adresse des Landratsamt Erzgebirgskreis zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 (sechs) Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 101364
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040 📞
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Liegenschaften und Zentrale Dienste, Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Klosterstraße 7
Postort: Annaberg-Buchholz
Postleitzahl: 09456
Telefon: +49 37338311932 📞
E-Mail: susan.albrecht@kreis-erz.de 📧
Fax: +49 37338311831 📠
Quelle: OJS 2016/S 234-426469 (2016-11-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 426469-2016
Kurze Beschreibung:
Geplant ist die Sanierung des Bergbaumuseums Oelsnitz/Erzgeb. Es ist in den denkmalgeschützten Industriegebäuden eines früheren Bergwerkes untergebracht, die zwischen 1895 u. 1935 errichtet wurden. Nach Schließung des Schachtes 1971 wurden sie für den Museumsbetrieb umgebaut, Museumseröffnung erfolgte 1986. Bis heute bestehen jedoch u. a. für den Museumsbetrieb und den Erhalt des Industriedenkmals größere bauphysikalisch begründete Herausforderungen. Die Sanierung umfasst die Bestandsobjekte mit dem markanten Förderturm in Stahlfachwerkbauweise. Aufgabenstellung ist die denkmalgerechte Sanierung des weithin bekannten Industriedenkmals in seinem authentischen Funktionszusammenhang und unter Erhalt der im Gebäude befindlichen Großexponate (Dampfmaschine, Turmfördermaschine etc.). Hinweis: Eine Begleitausstellung zur 4. Sächsische Landesausstellung „Industriekultur“ soll von April bis November 2020 stattfinden. Daher ist eine Teilfertigstellung bis Januar 2020 notwendig. BGF: ca. 8 40.
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Gesamtwert des Auftrags: 2491503.98 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Erzgebirgskreis 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 150-310827
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 234-426469
ABl. S-Ausgabe: 150

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
BGF: ca. 8 40.
— Leistungen zum vorbeugenden Brandschutz gemäß AHO- Heft 17
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vertraglich die Leistungsphasen 1 bis 3 für die Maßnahme zur Sanierung des Bergbaumuseum Oelsnitz beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 09376 Oelsnitz.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 24
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Herangehensweise an vergleichbare Aufgaben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 26
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektidee
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Gewichtung des Preises: 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-13 📅
Quelle: OJS 2017/S 150-310827 (2017-08-03)