Geschäftsstelle der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ)
Aufbauend auf dem Zukunftsprojekt der Hightech-Strategie zu „Die CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Stadt“ haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine gemeinsame Initiative zur Umsetzung ergriffen: In der Nationalen Plattform Zukunftsstadt (NPZ) arbeiteten 100 Experten aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in einem Agendaprozess zur nachhaltigen Stadtentwicklung zusammen. Die NPZ hat zum Start des Wissenschaftsjahres 2015 „Zukunftsstadt“ eine strategische Forschungs- und Innovationssagenda (FINA) vorgelegt. Sie enthält zentrale Punkte, wie Forschung zur nachhaltigen Entwicklung der Städte beitragen kann. Dazu gehört vor allem die stärkere Zusammenarbeit von Kommunen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Umsetzung. Basierend auf den gemeinsamen positiven Erfahrungen sowie Ergebnissen des Agendaprozesses haben sich die beteiligten Ressorts darauf verständigt, Themen der FINA aufzugreifen und umzusetzen. Zur Stimulierung des nachhaltigen Umbaus der Städte und Regionen wird eine Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) in gemeinsamer Verantwortung aufgebaut und betrieben. Hauptfunktionen der IPZ Die IPZ dient der innovationspolitischen Umsetzung der in der FINA ermittelten Themen und ist Teil des Interministeriellen Arbeitskreises (IMA) Stadt. Sie orientiert sich an den darin festgelegten Prioritäten zur nachhaltigen Stadt mit einer innovativen Forschungs- und Innovationsprogrammatik. Die IPZ soll dazu beitragen, die Forschungs- und Umsetzungsaktivitäten der beteiligten Ressorts sowie der Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft stärker zu vernetzen und den Dialog zu fördern. Schließlich soll die IPZ helfen, aufbauend auf oder ergänzend zu bestehenden Vorhaben zur Zukunftsstadt neue gemeinsame und integrierte Programme und Initiativen unter Wahrung der Ressortzuständigkeiten zu entwickeln. Der Auftragnehmer (AN) soll eine Geschäftsstelle einrichten und unterhalten, die der Organisation der IPZ dient und sich als Partner und Mittler aller Akteure der IPZ versteht. Die Geschäftsstelle entwickelt die Themen der Forschungsagenda weiter und unterstützt die Plattform organisatorisch. Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-12-13
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Auftragsbekanntmachung
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2017-03-08
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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