Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) beabsichtigt die Errichtung einer Ausstellung (Archivpräsentation) zur Arbeitsweise des Stasi-Unterlagen-Archivs in den Foyers des „Hauses 7“ der Liegenschaft Magdalenenstraße (Zentralarchiv des BStU) auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin-Lichtenberg. Im „Haus 7“ soll eine inhaltlich leicht zugängliche Ausstellung für unterschiedlichste Zielgruppen entstehen, die grundlegende Informationen zur Staatssicherheit, zu den Unterlagen, die die Stasi zur Überwachung der eigenen Bevölkerung anlegte, und zum heutigen Archiv des BStU, das diese Hinterlassenschaften verwahrt und verwaltet, vermittelt. Die Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde mit den ihr anvertrauten Akten soll transparent und serviceorientiert nach außen getragen werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planung, Gestaltung, Produktion und der Aufbau der Ausstellung in den Foyers sowie eine Bildinstallation in den Treppenaufgängen des „Hauses 7“; außerdem soll ein Informationspunkt und Besucherempfang konzipiert und eingerichtet werden. Die inhaltlichen Vorgaben des BStU zur Gestaltung der künftigen Archivpräsentation sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-26.
Auftragsbekanntmachung (2016-02-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Organisation von Messen und Ausstellungen
Menge oder Umfang:
Gestalterische Umsetzung der Vorgaben des BStU zur künftigen Archivpräsentation, Organisation und Projektmanagement, Entwurf, Produktion und Aufbau/Einbau des Ausstellungsmobiliars, des Ausstellungsleitsystems und eines Informationsterminals, Entwicklung, Produktion und Einbau der Ausstellungsbeleuchtung, Konzeption und Umsetzung der medialen Inhalte sowie der technischen Ausstattung der Ausstellung.
Gestalterische Umsetzung der Vorgaben des BStU zur künftigen Archivpräsentation, Organisation und Projektmanagement, Entwurf, Produktion und Aufbau/Einbau des Ausstellungsmobiliars, des Ausstellungsleitsystems und eines Informationsterminals, Entwicklung, Produktion und Einbau der Ausstellungsbeleuchtung, Konzeption und Umsetzung der medialen Inhalte sowie der technischen Ausstattung der Ausstellung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Organisation von Messen und Ausstellungen📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Beschaffungsamt des BMI
Postanschrift: Brühler Straße 3
Postleitzahl: 53119
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.beschaffungsamt.de🌏
E-Mail: annekatrin.holder@bescha.bund.de📧
Telefon: +49 22899610-1015📞
Fax: +49 2289910610-1015 📠
Die Angebotsabgabe kann in Papierform oder elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de erfolgen.
Bei elektronischer Angebotsabgabe:
Voraussetzung für Ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de.
Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen.
Bei Angebotsabgabe in Papierform:
Sollten Sie Ihr Angebot in Papierform abgeben, vermeiden Sie bitte aufwändige Heftungen und Bindungen; Klemmungen oder traditionelle Doppellochungen sind völlig ausreichend. Sämtliche Angebote werden im
Beschaffungsamt ausschließlich digital erfasst und bearbeitet.
Die Angebotsabgabe kann in Papierform oder elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de erfolgen.
Bei elektronischer Angebotsabgabe:
Voraussetzung für Ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de.
Sollten Sie Ihr Angebot in Papierform abgeben, vermeiden Sie bitte aufwändige Heftungen und Bindungen; Klemmungen oder traditionelle Doppellochungen sind völlig ausreichend. Sämtliche Angebote werden im
Beschaffungsamt ausschließlich digital erfasst und bearbeitet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) beabsichtigt die Errichtung einer Ausstellung (Archivpräsentation) zur Arbeitsweise des Stasi-Unterlagen-Archivs in den Foyers des „Hauses 7“ der Liegenschaft Magdalenenstraße (Zentralarchiv des BStU) auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin-Lichtenberg. Im „Haus 7“ soll eine inhaltlich leicht zugängliche Ausstellung für unterschiedlichste Zielgruppen entstehen, die grundlegende Informationen zur Staatssicherheit, zu den Unterlagen, die die Stasi zur Überwachung der eigenen Bevölkerung anlegte, und zum heutigen Archiv des BStU, das diese Hinterlassenschaften verwahrt und verwaltet, vermittelt. Die Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde mit den ihr anvertrauten Akten soll transparent und serviceorientiert nach außen getragen werden.
Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) beabsichtigt die Errichtung einer Ausstellung (Archivpräsentation) zur Arbeitsweise des Stasi-Unterlagen-Archivs in den Foyers des „Hauses 7“ der Liegenschaft Magdalenenstraße (Zentralarchiv des BStU) auf dem ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin-Lichtenberg. Im „Haus 7“ soll eine inhaltlich leicht zugängliche Ausstellung für unterschiedlichste Zielgruppen entstehen, die grundlegende Informationen zur Staatssicherheit, zu den Unterlagen, die die Stasi zur Überwachung der eigenen Bevölkerung anlegte, und zum heutigen Archiv des BStU, das diese Hinterlassenschaften verwahrt und verwaltet, vermittelt. Die Arbeit der Stasi-Unterlagen-Behörde mit den ihr anvertrauten Akten soll transparent und serviceorientiert nach außen getragen werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planung, Gestaltung, Produktion und der Aufbau der Ausstellung in den Foyers sowie eine Bildinstallation in den Treppenaufgängen des „Hauses 7“; außerdem soll ein Informationspunkt und Besucherempfang konzipiert und eingerichtet werden. Die inhaltlichen Vorgaben des BStU zur Gestaltung der künftigen Archivpräsentation sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planung, Gestaltung, Produktion und der Aufbau der Ausstellung in den Foyers sowie eine Bildinstallation in den Treppenaufgängen des „Hauses 7“; außerdem soll ein Informationspunkt und Besucherempfang konzipiert und eingerichtet werden. Die inhaltlichen Vorgaben des BStU zur Gestaltung der künftigen Archivpräsentation sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Beschreibung der Optionen:
Aufrechterhaltung eines Standby-Betriebs, Durchführung von Reparaturen/Änderungen/Anpassungen am Ausstellungsmobiliar, am Leitsystem und am Informationsterminal, Durchführung von Reparaturen/Wartungsarbeiten an der Beleuchtung, den medialen Elementen und an der technischen Ausstattung
Aufrechterhaltung eines Standby-Betriebs, Durchführung von Reparaturen/Änderungen/Anpassungen am Ausstellungsmobiliar, am Leitsystem und am Informationsterminal, Durchführung von Reparaturen/Wartungsarbeiten an der Beleuchtung, den medialen Elementen und an der technischen Ausstattung
Mehraufwand aufgrund verspäteter Ausstellungseröffnung (sofern nicht vom Auftragnehmer zu vertreten)
Teilnahme an zusätzlichen Arbeitstreffen in Haus 7.
Referenznummer: B 13.13 - 9707/15/VV : 1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Ortsunabhängig / Arbeitstreffen und Aufbau der Ausstellung im Zentralarchiv des BStU, Ruschestraße 103 (Haus 7), 10365 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Mindestlohn sowie eine Eigenerklärung zur MfS-Nichttätigkeit liegt den Vergabeunterlagen bei bzw. steht mit diesen zum Download bereit. Die Signatur / die Unterschrift des Bieters unter dem Angebotsformular erstreckt sich uneingeschränkt auch auf diese Erklärungen.
Eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Mindestlohn sowie eine Eigenerklärung zur MfS-Nichttätigkeit liegt den Vergabeunterlagen bei bzw. steht mit diesen zum Download bereit. Die Signatur / die Unterschrift des Bieters unter dem Angebotsformular erstreckt sich uneingeschränkt auch auf diese Erklärungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bei geplanter Übertragung aller oder wesentlicher Teile der ausgeschriebenen Leistungen auf Subunternehmen ist für jedes Subunternehmen eine Erklärung über Art und Umfang der zu übertragenden Leistungsteile, eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Mindestlohn (Vordruck), die Eigenerklärung zur MfS-Nichttätigkeit (Vordruck) sowie ein Nachweis, dass Ihnen zum Zeitpunkt der Auftragserfüllung die erforderlichen Kapazitäten und Mittel des Subunternehmens zur Verfügung stehen werden, einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bei geplanter Übertragung aller oder wesentlicher Teile der ausgeschriebenen Leistungen auf Subunternehmen ist für jedes Subunternehmen eine Erklärung über Art und Umfang der zu übertragenden Leistungsteile, eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Mindestlohn (Vordruck), die Eigenerklärung zur MfS-Nichttätigkeit (Vordruck) sowie ein Nachweis, dass Ihnen zum Zeitpunkt der Auftragserfüllung die erforderlichen Kapazitäten und Mittel des Subunternehmens zur Verfügung stehen werden, einzureichen.
Bei Bildung von Bietergemeinschaften ist eine Erklärung über Art und Umfang der von
den einzelnen Mitgliedern der Bietergemeinschaft jeweils zu erbringenden Leistungsteile sowie jeweils eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Mindestlohn (Vordruck) sowie die Eigenerklärung zur MfS-Nichttätigkeit (Vordruck) einzureichen.
Bietergemeinschaften werden nur berücksichtigt, wenn sie eine formlose, von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben, in der die einzelnen Mitglieder genannt sind, in der ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist und in der sich die Mitglieder für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bietergemeinschaften werden nur berücksichtigt, wenn sie eine formlose, von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben, in der die einzelnen Mitglieder genannt sind, in der ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages benannt ist und in der sich die Mitglieder für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Es werden keine Kautionen oder Sicherheiten gefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern sowie die „Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen“ (VOL/B) in der jeweils gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine besondere Rechtsform; ein Angebot von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bietern findet nur Berücksichtigung, wenn eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abgegeben wird, in der die einzelnen Mitglieder genannt sind und ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags bestellt ist. Außerdem müssen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Keine besondere Rechtsform; ein Angebot von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bietern findet nur Berücksichtigung, wenn eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abgegeben wird, in der die einzelnen Mitglieder genannt sind und ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags bestellt ist. Außerdem müssen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Referat B 13
Annekatrin Holder
Internetadresse: www.beschaffungsamt.de🌏
Name: Postalische Anforderung: unter Angabe der Bearbeitungsnummer B 13.13 – 9707/15/VV :1, Beschaffungsamt des BMI, Koordinierungstelle Beschaffung, Postfach 410155, 53023 Bonn; E-Mail: beschaffung@bescha.bund.de; Elektronische Angebotsabgabe: e-Vergabe-Plattform des Bundes: www.evergabe-online.de
Postalische Angebote: unter Angabe der Bearbeitungsnummer B 13.13 – 9707/15/VV :1, Beschaffungsamt des BMI, Angebotssammelstelle, Postfach 410155, 53023 Bonn; Elektronische Angebotsabgabe: e-Vergabe-Plattform des Bundes: www.evergabe-online.de
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-05-18 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B 13.13 - 9707/15/VV : 1
Zusätzliche Informationen
Die Angebotsabgabe kann in Papierform oder elektronisch über die Vergabeplattform des Bundes www.evergabe-online.de erfolgen.
Bei elektronischer Angebotsabgabe:
Voraussetzung für Ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de.
Sollten Sie Ihr Angebot in Papierform abgeben, vermeiden Sie bitte aufwändige Heftungen und Bindungen; Klemmungen oder traditionelle Doppellochungen sind völlig ausreichend. Sämtliche Angebote werden im
Beschaffungsamt ausschließlich digital erfasst und bearbeitet.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt,
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Beschaffungsamt des Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Beschaffungsamt des Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.