Der Verbindungstunnel D-E ist ein für Betriebsfahrten genutzter U-Bahntunnel im Berliner Stadtbezirk Mitte. Er verbindet die Strecken U8, U5. Örtlich beginnt der Tunnel an der U8, südlich des U-Bahnhofs Jannowitzbrücke, unterquert die U-Bahnlinie U2 nahe dem Alexanderplatz und mündet in die Kehranlage westlich des U-Bahnhofs Alexanderplatz ein. Von dieser Streckenführung des Verbindungstunnels D-E zweigt der sogenannte „Klostertunnel“ an der Weiche 328 zur U-Bahn der Strecke U2 ab. Diese Verbindungstunnel (Waisentunnel und Klostertunnel) sollen dauerhaft instand gesetzt werden. Die Instandsetzungsarbeiten sollen sowohl auf ganzer Streckenlänge von innen als auch in Teilbereichen von außen erfolgen. Allgemeine Merkmale der baulichen Anlage: Der U-Bahnverbindungstunnel verbindet die U-Bahnlinien U5 und U8 und wird eingleisig für betriebliche Umsetzfahrten benutzt. Im Bereich der Littenstraße wird die Tunnelkonstruktion grundhaft instandgesetzt. Die Sanierungsarbeiten gliedern sich in 2 grundsätzliche Bereiche: Die Tunnelsanierung von außen (TSA) und die Tunnelsanierung von innen (TSI). Bei der TSA wird die Tunnelkonstruktion auf einer Strecke von ca. 310 m auf der Decke und in den oberen Wandbereichen die bituminöse Abdichtung erneuert. Die TSA teilt sich in mehrere Bauphasen mit Unterabschnitten mit bauzeitlich bedingten Verkehrsführungen. Bei der TSI wird durch Ertüchtigung und Erneuerung tragender und konstruktiver Bauteile wie Decken, Wände, Unterzüge und Zugbänder die Stand- und Verkehrssicherheit der Tunnelkonstruktion auf einer Strecke von ca. 470 m dauerhaft wiederhergestellt. Die Maßnahmen der TSI erfolgen unter Vollsperrung. Durch Ausführung im Mehrschichtbetrieb ist sicherzustellen, dass die nachgenannten Ausführungstermine zwingend eingehalten werden. Die Erschließung der Tunnelbaustelle erfolgt durch eine herzustellende Logistiköffnung. Ausführungsfristen: TSA: — Beginn 1.7.2016, — Fertigstellung 30.6.2018. TSI: — Beginn 1.7.2016, — Fertigstellung 30.6.2017, — Die Ausführungsfristen der TSI sind aufgrund der Ausführung in Sperrpause zwingend sicherzustellen. Mit den vorbereitenden Leistungen ist unmittelbar nach Erteilung des Zuschlags zu beginnen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-27.
Auftragsbekanntmachung (2016-01-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: U-Bahnhof
Menge oder Umfang:
Tunnelsanierung außen:Erdarbeiten:— ca. 205 m3 Oberboden Aus- und Einbau,— ca. 680 m2 Rasen- Aus- und Einbau,— ca. 4 350 m3 Boden Aus- und Einbau.Abbrucharbeiten:— ca. 4 650 m2 Straßenbelag aufnehmen,— ca. 5 500 m2 Schutzbeton abbrechen (hor./vert.),— ca. 5 450 m2 Tunnelabdichtung aufnehmen.Verbauarbeiten:— ca. 1 500 m2 Trägerbohlwand, H = 1,80 m – 2,50 m.Beton- und Stahlbetonarbeiten:— ca. 5 500 m2 Schutzschicht aus Beton.Abdichtungsarbeiten:— ca. 5 450 m2 Erneuerung der Tunneldeckenabdichtung.Straßen, Wege, Plätze:— ca. 4 650 m2 Erneuerung des Straßenbelages,— ca. 1 700 m2 Erneuerung der Gehwege und wassergeb. Wegeflächen,Tunnelsanierung innen:Betonsanierungsarbeiten.— ca. 1 650 m2 Stahlbeton- und Betonsanierung mit Reprofilierung Wände,— ca. 550 m2 Stahlbeton- und Betonsanierung mit Reprofilierung Kappendecken,— ca. 190 m Sanierung und Verstärkung von Betonzugbändern.Stahlbetonarbeiten— ca. 400 m2 Reprofilieren und Verstärken von Deckenunterzügen mit Spritzbeton.Stahlbauarbeiten:— Verstärken von bestehenden Unterzug- und Stützenträgern.Verpressarbeiten:— ca. 60 m Rissverpressung mit Zementsuspension,— ca. 150 m Rissverpressung mit PUR-Harz.Korrosionsschutzarbeiten:— ca. 50 m2 Korrrosionsschutzarbeiten Stahlträger und –stützen.Herstellen einer Logistiköffnung einschl. technischer Bearbeitung (geprüfte Tragwerksplanung und Ausführungsplanung);Herstellen einer Notausstiegs- / Nebenlogistiköffnung;Umbau eines Notausstiegs;Erbringen von Leistungen der technischen Bearbeitung;Technische Bearbeitung erforderlich für:— Baugrubenverbau TSA;— Sicherung von Bestandsleitungen TSA;— bauliche Zwischenzuständen der TSI;— Logistikeinrichtungen;— Fußgängerbrücke, Kleinhilfsbrücken;— Bauzeitliche Verkehrssicherung- und –lenkung der TSA;— Vermessungsarbeiten;— Logistikkonzept;— Havariekonzept für TSI;— Qualitätssicherungskonzept.
Tunnelsanierung außen:Erdarbeiten:— ca. 205 m3 Oberboden Aus- und Einbau,— ca. 680 m2 Rasen- Aus- und Einbau,— ca. 4 350 m3 Boden Aus- und Einbau.Abbrucharbeiten:— ca. 4 650 m2 Straßenbelag aufnehmen,— ca. 5 500 m2 Schutzbeton abbrechen (hor./vert.),— ca. 5 450 m2 Tunnelabdichtung aufnehmen.Verbauarbeiten:— ca. 1 500 m2 Trägerbohlwand, H = 1,80 m – 2,50 m.Beton- und Stahlbetonarbeiten:— ca. 5 500 m2 Schutzschicht aus Beton.Abdichtungsarbeiten:— ca. 5 450 m2 Erneuerung der Tunneldeckenabdichtung.Straßen, Wege, Plätze:— ca. 4 650 m2 Erneuerung des Straßenbelages,— ca. 1 700 m2 Erneuerung der Gehwege und wassergeb. Wegeflächen,Tunnelsanierung innen:Betonsanierungsarbeiten.— ca. 1 650 m2 Stahlbeton- und Betonsanierung mit Reprofilierung Wände,— ca. 550 m2 Stahlbeton- und Betonsanierung mit Reprofilierung Kappendecken,— ca. 190 m Sanierung und Verstärkung von Betonzugbändern.Stahlbetonarbeiten— ca. 400 m2 Reprofilieren und Verstärken von Deckenunterzügen mit Spritzbeton.Stahlbauarbeiten:— Verstärken von bestehenden Unterzug- und Stützenträgern.Verpressarbeiten:— ca. 60 m Rissverpressung mit Zementsuspension,— ca. 150 m Rissverpressung mit PUR-Harz.Korrosionsschutzarbeiten:— ca. 50 m2 Korrrosionsschutzarbeiten Stahlträger und –stützen.Herstellen einer Logistiköffnung einschl. technischer Bearbeitung (geprüfte Tragwerksplanung und Ausführungsplanung);Herstellen einer Notausstiegs- / Nebenlogistiköffnung;Umbau eines Notausstiegs;Erbringen von Leistungen der technischen Bearbeitung;Technische Bearbeitung erforderlich für:— Baugrubenverbau TSA;— Sicherung von Bestandsleitungen TSA;— bauliche Zwischenzuständen der TSI;— Logistikeinrichtungen;— Fußgängerbrücke, Kleinhilfsbrücken;— Bauzeitliche Verkehrssicherung- und –lenkung der TSA;— Vermessungsarbeiten;— Logistikkonzept;— Havariekonzept für TSI;— Qualitätssicherungskonzept.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: U-Bahnhof📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de📧
Telefon: +49 03025620268📞
Fax: +49 03025620225 📠
Auskünfte über die Vergabeunterlagen, müssen bis zum 1.3.2016 ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Antworten werden spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist allen Bietern per E-Mail erteilt.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen
Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
Auskünfte über die Vergabeunterlagen, müssen bis zum 1.3.2016 ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden. Die Antworten werden spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist allen Bietern per E-Mail erteilt.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen
Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Verbindungstunnel D-E ist ein für Betriebsfahrten genutzter U-Bahntunnel im Berliner Stadtbezirk Mitte. Er verbindet die Strecken U8, U5. Örtlich beginnt der Tunnel an der U8, südlich des U-Bahnhofs Jannowitzbrücke, unterquert die U-Bahnlinie U2 nahe dem Alexanderplatz und mündet in die Kehranlage westlich des U-Bahnhofs Alexanderplatz ein. Von dieser Streckenführung des Verbindungstunnels D-E zweigt der sogenannte „Klostertunnel“ an der Weiche 328 zur U-Bahn der Strecke U2 ab. Diese Verbindungstunnel (Waisentunnel und Klostertunnel) sollen dauerhaft instand gesetzt werden. Die Instandsetzungsarbeiten sollen sowohl auf ganzer Streckenlänge von innen als auch in Teilbereichen von außen erfolgen.
Der Verbindungstunnel D-E ist ein für Betriebsfahrten genutzter U-Bahntunnel im Berliner Stadtbezirk Mitte. Er verbindet die Strecken U8, U5. Örtlich beginnt der Tunnel an der U8, südlich des U-Bahnhofs Jannowitzbrücke, unterquert die U-Bahnlinie U2 nahe dem Alexanderplatz und mündet in die Kehranlage westlich des U-Bahnhofs Alexanderplatz ein. Von dieser Streckenführung des Verbindungstunnels D-E zweigt der sogenannte „Klostertunnel“ an der Weiche 328 zur U-Bahn der Strecke U2 ab. Diese Verbindungstunnel (Waisentunnel und Klostertunnel) sollen dauerhaft instand gesetzt werden. Die Instandsetzungsarbeiten sollen sowohl auf ganzer Streckenlänge von innen als auch in Teilbereichen von außen erfolgen.
Allgemeine Merkmale der baulichen Anlage:
Der U-Bahnverbindungstunnel verbindet die U-Bahnlinien U5 und U8 und wird eingleisig für betriebliche Umsetzfahrten benutzt. Im Bereich der Littenstraße wird die Tunnelkonstruktion grundhaft instandgesetzt.
Die Sanierungsarbeiten gliedern sich in 2 grundsätzliche Bereiche: Die Tunnelsanierung von außen (TSA) und die Tunnelsanierung von innen (TSI).
Bei der TSA wird die Tunnelkonstruktion auf einer Strecke von ca. 310 m auf der Decke und in den oberen Wandbereichen die bituminöse Abdichtung erneuert. Die TSA teilt sich in mehrere Bauphasen mit Unterabschnitten mit bauzeitlich bedingten Verkehrsführungen.
Bei der TSA wird die Tunnelkonstruktion auf einer Strecke von ca. 310 m auf der Decke und in den oberen Wandbereichen die bituminöse Abdichtung erneuert. Die TSA teilt sich in mehrere Bauphasen mit Unterabschnitten mit bauzeitlich bedingten Verkehrsführungen.
Bei der TSI wird durch Ertüchtigung und Erneuerung tragender und konstruktiver Bauteile wie Decken, Wände, Unterzüge und Zugbänder die Stand- und Verkehrssicherheit der Tunnelkonstruktion auf einer Strecke von ca. 470 m dauerhaft wiederhergestellt.
Die Maßnahmen der TSI erfolgen unter Vollsperrung. Durch Ausführung im Mehrschichtbetrieb ist sicherzustellen, dass die nachgenannten Ausführungstermine zwingend eingehalten werden. Die Erschließung der Tunnelbaustelle erfolgt durch eine herzustellende Logistiköffnung.
Die Maßnahmen der TSI erfolgen unter Vollsperrung. Durch Ausführung im Mehrschichtbetrieb ist sicherzustellen, dass die nachgenannten Ausführungstermine zwingend eingehalten werden. Die Erschließung der Tunnelbaustelle erfolgt durch eine herzustellende Logistiköffnung.
Ausführungsfristen:
TSA:
— Beginn 1.7.2016,
— Fertigstellung 30.6.2018.
TSI:
— Fertigstellung 30.6.2017,
— Die Ausführungsfristen der TSI sind aufgrund der Ausführung in Sperrpause zwingend sicherzustellen.
Mit den vorbereitenden Leistungen ist unmittelbar nach Erteilung des Zuschlags zu beginnen.
Menge oder Umfang:
Tunnelsanierung außen:
Erdarbeiten:
— ca. 205 m
— ca. 680 m
— ca. 4 350 m
Abbrucharbeiten:
— ca. 4 650 m
— ca. 5 500 m
— ca. 5 450 m
Verbauarbeiten:
— ca. 1 500 m
Beton- und Stahlbetonarbeiten:
Abdichtungsarbeiten:
Straßen, Wege, Plätze:
— ca. 1 700 m
Tunnelsanierung innen:
Betonsanierungsarbeiten.
— ca. 1 650 m
— ca. 550 m
— ca. 190 m Sanierung und Verstärkung von Betonzugbändern.
Stahlbetonarbeiten
— ca. 400 m
Stahlbauarbeiten:
— Verstärken von bestehenden Unterzug- und Stützenträgern.
Verpressarbeiten:
— ca. 60 m Rissverpressung mit Zementsuspension,
— ca. 150 m Rissverpressung mit PUR-Harz.
Korrosionsschutzarbeiten:
— ca. 50 m
Herstellen einer Logistiköffnung einschl. technischer Bearbeitung (geprüfte Tragwerksplanung und Ausführungsplanung);
Herstellen einer Notausstiegs- / Nebenlogistiköffnung;
Umbau eines Notausstiegs;
Erbringen von Leistungen der technischen Bearbeitung;
Technische Bearbeitung erforderlich für:
— Baugrubenverbau TSA;
— Sicherung von Bestandsleitungen TSA;
— bauliche Zwischenzuständen der TSI;
— Logistikeinrichtungen;
— Fußgängerbrücke, Kleinhilfsbrücken;
— Bauzeitliche Verkehrssicherung- und –lenkung der TSA;
— Vermessungsarbeiten;
— Logistikkonzept;
— Havariekonzept für TSI;
— Qualitätssicherungskonzept.
Referenznummer: FEM-E3/6027/16-00
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin Mitte, Littenstraße.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.2.1) bis III.2.3) mit dem Angebot nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung kann entweder
— durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 2“,
— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank beim Verein für Präqualifikation für Bauunternehmen e. V. und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „ Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3) liegt den Vergabeunterlagen bei. Die für den Bieter jeweils zutreffende Variante ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Angebot vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „ Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen. Hinweis: Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3) liegt den Vergabeunterlagen bei. Die für den Bieter jeweils zutreffende Variante ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Angebot vorzulegen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3):
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— über die Zahlung von Steuern,
— zum Gewerbezentralregister,
— zum Korruptionsregister,
— zur Insolvenz und Liquidation,
— Erklärung das keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012)
— über die Einhaltung der ILO Kernarbeitsnormen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl für Berlin vom 16.6.2012),
— die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung (FFV) § 1 Abs. 2 FFV sind mit dem Angebot einzureichen. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit,
sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich: Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 – 3):
— Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1 -3) mit dem Angebot vorzulegen. Dafür ist die Eigenerklärung Fachkundenachweise zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
1.) Es sind mindestens 2 Referenzen, maximal 4 Referenzen zu in Art und Umfang vergleichbaren Leistungen für die Tunnelsanierung von innen in Bahnanlagen einzureichen. Zugelassen sind nur abgeschlossene Referenzen, deren Fertigstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
1.) Es sind mindestens 2 Referenzen, maximal 4 Referenzen zu in Art und Umfang vergleichbaren Leistungen für die Tunnelsanierung von innen in Bahnanlagen einzureichen. Zugelassen sind nur abgeschlossene Referenzen, deren Fertigstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
Es sind mindestens 2 Referenzen, maximal 4 Referenzen zu in Art und Umfang vergleichbaren Leistungen für die Tunnelsanierung von außen einzureichen, bei denen Klebeabdichtungen an Tunnelbauwerken von Bahnanlagen ausgeführt wurden. Zugelassen sind nur abgeschlossene Referenzen, deren Fertigstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
Es sind mindestens 2 Referenzen, maximal 4 Referenzen zu in Art und Umfang vergleichbaren Leistungen für die Tunnelsanierung von außen einzureichen, bei denen Klebeabdichtungen an Tunnelbauwerken von Bahnanlagen ausgeführt wurden. Zugelassen sind nur abgeschlossene Referenzen, deren Fertigstellung nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
Aus den insgesamt eingereichten Referenzen muss die Erbringung der nachfolgend aufgeführten Leistungen hervorgehen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass die nachfolgenden Leistungen vollständig in jeder eingereichten Referenz nachgewiesen werden.
— Spritzbetonarbeiten im Trocken- Nassspritzverfahren nach DIN 18551;
— Hohlraumverfüllung im Injektionsverfahren mit Zementleim und Zementsuspension;
— Rissverpressungen mit Epoxid- und Polyurethanharzen zum Schließen, Abdichten und begrenzt dehnfähigen bzw. kraftschlüssigen Verbinden;
— Abdichtung von Fugen und Flächen mit Polyurethanharzen und Acrylatgelen sowie Schleierinjektionen mit Acrylatgelen;
— Herstellen von nachträglichen Bewehrungsanschlüssen von Betonstahl mit zugelassenem Injektionsmörtel durch Verankerung oder Übergreifungsstoß;
— Korrosionsschutz für Stahlbauteile nach ZTV ING Teil 4 Abschnitt 3 und DIN EN ISO 12944.
2.) Nachzuweisende Zertifizierungen / Fortbildungen / Fachkundenachweise des Bieters:
— Korrosionsschutzschein gemäß ZTV ING Teil 4 Abschnitt 3;
— Mitglied der Güteschutzgemeinschaft Betoninstandsetzung Berlin und Brandenburg e. V. o.glw.;
— SIVV-Schein – Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen;
— Düsenführerschein SPCC Veranstaltung zur Erlangung des Befähigungsnachweises zum Verarbeiten von Spritzmörtel und Spritzbeton mit Kunststoffzusätzen (nach ZTV-ING);
— Eignungsnachweis zur Herstellung von nachträglich eingebauten Bewehrungsanschlüssen;
— Fachbetrieb gemäß § 19 Wasserhaushaltsgesetz;
— Qualifizierte Führungskraft/Fachbauleiter in der Betoninstandhaltung nach DAfStb-Richtlinie;
— KMB-Lehrgang Herstellen von Abdichtungen aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) auf Basis DIN 18195 Bauwerksabdichtungen;
— Qualifikation eines Abfallbeauftragten nach § 9 Abs. 2 Nr. 3 EfbV und/oder Fachkunde gemäß KrWG und mind. 1 Jahr Praxiserfahrung als Abfallbeauftragter;
— Qualifizierungsnachweis des Vermessungsingenieurs durch Vorlage persönlicher Referenzen über durchgeführte Vermessungsprojekte im Bereich Bahn- und Gleisbau (U-Bahn.) Die spätere Ausführung hat unter Anwendung der Trassierungsrichtlinien und Lichtraumumgrenzungen der BOStrab und der BVG zu erfolgen.
— Qualifizierungsnachweis des Vermessungsingenieurs durch Vorlage persönlicher Referenzen über durchgeführte Vermessungsprojekte im Bereich Bahn- und Gleisbau (U-Bahn.) Die spätere Ausführung hat unter Anwendung der Trassierungsrichtlinien und Lichtraumumgrenzungen der BOStrab und der BVG zu erfolgen.
Für alle unter PUNKT III.2.1) bis III.2.3) genannten Nachweise/Unterlagen können auch
vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistung (§ 17 VOB/B) 1. Als Sicherheit für die Vertragserfüllung ist eine Bürgschaft in Höhe
von 5 v. H. der Bruttoauftragssumme zu stellen. 2. Als Sicherheit für Mängelansprüche werden 3 v. H. der Bruttoabrechnungssumme einbehalten. Die entsprechenden Hinweise/Angaben in den Verdingungsunterlagen sind hierbei zu beachten.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gelten die Vorschriften gemäß § 16 VOB/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bietergemeinschaften haben eine gemeinsame rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Die Verdingungsunterlagen werden gegen Überweisung von 20 EUR auf das Konto 510156309, BLZ 10070848, BIC/SWIFT-Code: DEUTDEDB110, IBAN: DE90100708480510156309 der Berliner Bank abgegeben. Die Überweisung ist mit dem Vermerk: „FEM-E3/6027/16-00, U5/U8, GI Verbindungstunnel“ zu versehen. Der Bewerbung ist eine Kopie des Überweisungsbeleges mit einer Einzahlungsbestätigung der Bank beizufügen.
Die Verdingungsunterlagen werden gegen Überweisung von 20 EUR auf das Konto 510156309, BLZ 10070848, BIC/SWIFT-Code: DEUTDEDB110, IBAN: DE90100708480510156309 der Berliner Bank abgegeben. Die Überweisung ist mit dem Vermerk: „FEM-E3/6027/16-00, U5/U8, GI Verbindungstunnel“ zu versehen. Der Bewerbung ist eine Kopie des Überweisungsbeleges mit einer Einzahlungsbestätigung der Bank beizufügen.
Hinweis: Die Verdingungsunterlagen werden nur versandt, wenn der Nachweis über die Einzahlung vorliegt. Das eingezahlte Entgelt wird nicht erstattet.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-05-20 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-03-14 📅
Öffnungsort:
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft, Submissionsstelle FEM-E5 (IPLZ 42100), Raum D0258, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft, Submissionsstelle FEM-E5 (IPLZ 42100), Raum D0258, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Nur die Bieter und Ihre Bevollmächtigten.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Nagel
Internetadresse: www.BVG.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2018-06-30 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der unter Ziff. VI.4.1) genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der unter Ziff. VI.4.1) genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).