Grundinstandsetzung und Kapazitätserweiterung ZOB – 1. + 2. BA – KG 300: Straßen- und Tiefbau (Los 3)

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Abt. VII – Verkehr, vertreten durch die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG)

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Fernbusverkehr sind die vorhandenen Kapazitäten des Zentralen Omnibusbahnhofes Berlin (ZOB) aktuell sowie auch zukünftig nicht mehr ausreichend. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1966 wurde der ZOB bisher lediglich provisorisch instandgesetzt. Das äußere Erscheinungsbild des ZOB ist dementsprechend mittlerweile weder zeitgemäß noch entspricht es den heutigen Ansprüchen an einen modernen, übersichtlichen und serviceorientierten Busbahnhof.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-12 Auftragsbekanntmachung
2016-07-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Busbahnhöfen
Menge oder Umfang:
Voraussichtlich für 1. + 2. BA gesamt:1. 11 050 m2 Betondecke aufnehmen und beseitigen;2. 7 000 t Boden lösen und beseitigen;3. 2 210 m Leitungsgräben herstellen;4. 2 210 m Steinzeug- Leitungen DN 150- DN 300 verlegen;5. 3 300 m3 Tragschichten liefern und einbauen;6. 1 700 m Betonborde, Profilborde verlegen;7. 6 650 m2 Betonplatten verlegen;8. 8 550 m2 Asphalttragschicht 10 cm einbauen;9. 8 550 m2 Betondecke 25 cm in Fahrbahn verlegen;10. 250 m3 Betonfundamente herstellen;11. Baustelleneinrichtung für den 1. + 2. BA für Los 3, 4 und 5 einrichten und vorhalten.Beginn/Ende der beiden Bauabschnitte (1. + 2. BA):1. BA: Beginn 27.6.2016 – Ende: 7.7.2017;2. BA: Beginn 20.2.2017 – Ende: 13.4.2018.Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Busbahnhöfen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Abt. VII – Verkehr, vertreten durch die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG)
Postanschrift: Am Köllnischen Park 3
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bvg.de 🌏
E-Mail: einkauf.3@bvg.de 📧
Telefon: +49 3025620353 📞
Fax: +49 3025620225 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 033-052544
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 250-456480
ABl. S-Ausgabe: 33
Zusätzliche Informationen
Die BVG führt das Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Abt. VII – Verkehr durch und vertritt insoweit die Interessen des Landes Berlin. Dem Verfahren liegt die Anwendung des 2. Abschnitts der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A-EG – Ausgabe 2012) zugrunde. Sämtliche Vergabeunterlagen werden Interessenten auf rechtzeitige Anforderung von der Vergabestelle kostenlos zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich zu verwenden. Einen wesentlichen Teil der Vergabeunterlagen bilden dabei die Formblätter der „Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau)“, die zu Informationszwecken vorab unter folgendem Link eingesehen werden können: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/ Die Vergabeplattform des Landes Berlin steht zur Kommunikation in diesem Vergabeverfahren ausdrücklich nicht zur Verfügung. Das Angebot (Formblatt V 213.V-I F) ist mit den im Aufforderungsschreiben (Formblatt V 211EG.V-I F) genannten weiteren Angaben, Erklärungen und Nachweisen ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen. Angebote sind rechtsverbindlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Auftraggeber übermittelt Informationen per E-Mail, Fax oder Post. Da Informationen an Interessenten und Bieter auch per E-Mail übermittelt werden, gehen Zeitverzögerungen wegen nicht geprüfter E-Mail-Post oder fehlender oder falscher E-Mail-Adresse und daraus resultierendem Fax- oder Postversands nicht zu Lasten des Auftraggebers. Fragen zu den Vergabeunterlagen müssen bis spätestens 15.3.2016 per E-Mail an die Vergabestelle gerichtet werden. Rechtzeitig beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen werden spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist allen Interessenten und Bietern per E-Mail erteilt, § 12EG Abs. 7 Satz 1 VOB/A. Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind der Vergabestelle nach Aufforderung innerhalb von 6 Kalendertagen vollständig nachzureichen. Werden Erklärungen oder Nachweise nicht bzw. nur unvollständig innerhalb der Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, § 16EG Abs. 1 Nr. 3 Satz 4 VOB/A. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. Insoweit wird vorab auf Formblatt V 246 F (Ergänzung Besondere Vertragsbedingungen – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) hingewiesen. Mindestentlohnung und Tariftreue nach dem Berliner Ausschreibungs-und Vergabegesetz (AVG Bln) sind zu beachten. Insoweit wird vorab insbesondere auf die Formblätter V 231 F (Vereinbarung zur Einhaltung der tarifvertraglichen und öffentlich-rechtlichen Bestimmungen – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) und V 232 F (Vereinbarung Tariftreue zwischen AN und NU – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) hingewiesen, die ebenfalls den Angebotsunterlagen beigefügt sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Fernbusverkehr sind die vorhandenen Kapazitäten des Zentralen Omnibusbahnhofes Berlin (ZOB) aktuell sowie auch zukünftig nicht mehr ausreichend. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1966 wurde der ZOB bisher lediglich provisorisch instandgesetzt. Das äußere Erscheinungsbild des ZOB ist dementsprechend mittlerweile weder zeitgemäß noch entspricht es den heutigen Ansprüchen an einen modernen, übersichtlichen und serviceorientierten Busbahnhof.
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In der Konsequenz sollen die vorhandenen Kapazitäten des ZOB daher nun bedarfs- und zukunftsgerecht saniert und erweitert werden, was durchgreifende Umstrukturierungen hinsichtlich Bauwesen, Funktionalität und Logistik erforderlich macht. Die vorhandene „Senkrechtaufstellung“ der Busbahnsteige im mittleren Platzbereich des ZOB (Mittelinseln) sowie die „Längsaufstellung“ der Busse im Gehwegrandbereich (Außenring) werden hierzu komplett umgebaut. Das neue Verkehrskonzept sieht eine „Schrägaufstellung“ vor. Hierzu sind zwei Bahnsteigreihen (Mittelinsel A und B) mittig des Busbahnhofes geplant, die Bushaltesstellen werden mit einem Neigungswinkel von 50 Grad zur Fahrbahn (Längsachse der Anlage) angeordnet. Jeder Bahnsteig ist als Einzelbahnsteig konzipiert. Die bisher praktizierte „Längsaufstellung“ soll gemäß Planung einer „Sägezahnaufstellung“ weichen. Auf diese Weise ermöglicht das neue Verkehrskonzept die Schaffung von 33 Busstellplätzen. Im Bestand können von den 37 ausgewiesenen Haltestellen lediglich 27 genutzt werden. Deshalb ergibt sich im Vergleich zur heutigen Situation die Schaffung von 6 zusätzlichen Haltestellen.
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Der gesamte Umbau des ZOB wird unter Aufrechterhaltung des laufenden Busbetriebes durchgeführt werden, was eine Aufteilung der Gesamtbaumaßnahme in mehrere Bauabschnitte erforderlich macht.
Beginn/Ende der beiden Bauabschnitte (1. + 2. BA):
1. BA: Beginn 27.6.2016 – Ende: 7.07.2017;
2. BA: Beginn 20.2.2017 – Ende: 13.4.2018.
Im 1. BA wird der Bereich der heutigen Busparkplätze umgebaut. Während die vorhandenen Busparkplätze zurückgebaut und mit neuen Busbahnsteigen ausgestattet werden, findet der Betrieb weiterhin in der bestehenden Anlage statt. Im 2. BA erfolgt sodann die Inbetriebnahme der neuen Bahnsteige, zunächst noch ohne neue Leitstellentechnik, d.h. der Busbetrieb wird zunächst weiterhin über die vorhandene Leitstelle im Haus A bedient. Eine neue Leitstelle im Haus B wird allerdings noch im 2. BA errichtet, bevor ein Rückbau der Altanlagen sowie die Bestückung der neuen Bahnsteige mit Fahrzielanzeigen und Informationstechnik erfolgt. Auch die Ein- und Ausfahrt am Messedamm wird im 2. BA fertiggestellt. Im 3. BA sollen die Instandsetzung sowie die Erweiterung/Erneuerung der Gebäude A und C sowie der Nebenanlagen erfolgen, während sämtliche Busbahnsteige bereits in Betrieb sind.
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Hinweis: Die Leistungen des Los 1 (Baumfällarbeiten) wurden bereits vergeben und ausgeführt. Der voraussichtliche Zeitpunkt für die Vergabe des Los 2 (Sanierung Treppenanlagen I-III) steht derzeit noch nicht fest.
Gegenstand der hier für den 1. + 2. BA ausgeschriebenen Leistungen des Los 3 (Straßen- und Tiefbau) sind:
Die Ein- und Ausfahrt am Messedamm wird unter Wahrung des Busbetriebs, vollständig fertig gestellt. Die Fahrbahn (8 550 m
Die 33 Bahnsteige sind über ausgewiesene Gehwege (6 650 m
Der Gehweg A ist mit einer Breite von 3,08 m, der Gehweg B mit einer Breite von 3,58 m bzw. 2,58 m ausgewiesen. Die Mittelinsel A ist über drei Querungshilfen, ausgebildet mit Zebrastreifen, an den Gehweg C (Außenring) angebunden. Die Mittelinsel B bindet mit einer Querungshilfe direkt an den Gehweg im Bereich Haus A an. Untereinander sind die Mittelinseln mit zwei weiteren Querungshilfen verbunden.
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Alle Bahnsteige sind mit einem taktilen Leitsystem ausgestattet, welche unmittelbar im Bereich der vorderen Bustüren geplant sind.
Ausführung Busbahnsteige:
Die Regel-Bahnsteige werden mit einer Breite von jeweils 3,50 m ausgebildet. Als Oberbelag sind Betonwerksteinplatten anthrazit mit rutschfester Oberfläche, analog Bestand, vorgesehen. Im Bereich der anfahrenden Busse werden die Bahnsteige mit Kassler Bordsteinen (1 700 m), Höhendifferenz 16 cm, ausgestattet. Im nicht stark befahrenen Bahnsteigbereich wird auf Granitbordsteine oder Betonkantensteine ohne Ausrundung zurückgegriffen.
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Die Erschließung für eine Fäkalienanlage mit Schmutzwasser und Trinkwasserleitungen ist ebenfalls Bestandteil der Bauarbeiten wie die Errichtung eines Regenwassersammelbeckens mit Leichtflüssigkeitsabscheider.
Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Menge oder Umfang:
Voraussichtlich für 1. + 2. BA gesamt:
1. 11 050 m
2. 7 000 t Boden lösen und beseitigen;
3. 2 210 m Leitungsgräben herstellen;
4. 2 210 m Steinzeug- Leitungen DN 150- DN 300 verlegen;
5. 3 300 m
6. 1 700 m Betonborde, Profilborde verlegen;
7. 6 650 m
8. 8 550 m
9. 8 550 m
10. 250 m
11. Baustelleneinrichtung für den 1. + 2. BA für Los 3, 4 und 5 einrichten und vorhalten.
Beginn/Ende der beiden Bauabschnitte (1. + 2. BA):
1. BA: Beginn 27.6.2016 – Ende: 7.7.2017;
2. BA: Beginn 20.2.2017 – Ende: 13.4.2018.
Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Referenznummer: FEM-E3/5054/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung ist durch Eintragung im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis (ULV) oder in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärung gem. Formblatt V 124.V-I F (Eigenerklärung zur Eignung) nachzuweisen.
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Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten oder nicht im ULV eingetragenen Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt V 124.V-I F angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Gelangt das Angebot eines präqualifizierten oder im ULV eingetragenen Bieters in die engere Wahl, hat der Bieter zusätzlich die auf Seiten 1 und 2 im Formblatt V 124.V-I F angegebenen konkret auftragsbezogenen Bescheinigungen zum Umsatz und zu den Referenzen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen, soweit die Prüfung der Vergabestelle ergibt, dass die im Präqualifikationsverzeichnis oder im ULV hinterlegten Unterlagen die beschriebenen Anforderungen qualitativ und/oder quantitativ nicht oder nicht ausreichend belegen.
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Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im ULV oder im Präqualifikationsverzeichnis oder sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt V 124.V-I F auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen.
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Das Formblatt V 124.V-I F „Eigenerklärung zur Eignung“ wird den Vergabeunterlagen beigefügt. Es ist unter https://senstadtfms.stadt-berlin.de/intelliform/forms/eabau/berlin/v_124vf/index abrufbar.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll,
einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
eine eventuelle Eintragung des Bieters im Korruptionsregister Berlin abfragen.
Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos Verordnung (EG) Nr. 881/2002 des Rates vom 27.5.2002, 753/2011 vom 1.8.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe Ziff. III.2.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Siehe Ziff. III.2.1) sowie zusätzlich:
1. Nachweis über die auch während der Ausführung gültige Mitgliedschaft im Güteschutz-Kanalbau A K 2 (oder gleichwertig).
2. Vorlage einer auch während der Ausführung gültigen DVGW-Zulassung GW 301 Rohrleitungsbau W 3 (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) (oder gleichwertig).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-05-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2016-03-29 📅
Öffnungsort:
S. Kontaktstelle, Ziff. I.1), dort Submissionsstelle FEM-E5 (IPLZ 42100), Raum D0258.
Ort des Eröffnungstermins: S. Kontaktstelle, Ziff. I.1), dort Submissionsstelle FEM-E5 (IPLZ 42100), Raum D0258.
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren:
Bei der Öffnung der Angebote dürfen nur Bieter und ihre Bevollmächtigten anwesend sein. Eine Vollmacht ist vorzulegen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG), Abteilung Materialwirtschaft/Einkauf, FEM-E3, Holzmarktstr. 15-17, 10179 Berlin
Hrn. Seib

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-21 📅
Datum des Endes: 2018-04-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-12-26 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: FEM-E3/5054/15
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 250-456480
Zusätzliche Informationen
Die BVG führt das Vergabeverfahren im Namen und auf Rechnung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Abt. VII – Verkehr durch und vertritt insoweit die Interessen des Landes Berlin.
Dem Verfahren liegt die Anwendung des 2. Abschnitts der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A-EG – Ausgabe 2012) zugrunde.
Sämtliche Vergabeunterlagen werden Interessenten auf rechtzeitige Anforderung von der Vergabestelle kostenlos zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich zu verwenden. Einen wesentlichen Teil der Vergabeunterlagen bilden dabei die Formblätter der „Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau)“, die zu Informationszwecken vorab unter folgendem Link eingesehen werden können:
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Die Vergabeplattform des Landes Berlin steht zur Kommunikation in diesem Vergabeverfahren ausdrücklich nicht zur Verfügung.
Das Angebot (Formblatt V 213.V-I F) ist mit den im Aufforderungsschreiben (Formblatt V 211EG.V-I F) genannten weiteren Angaben, Erklärungen und Nachweisen ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.
Angebote sind rechtsverbindlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Der Auftraggeber übermittelt Informationen per E-Mail, Fax oder Post. Da Informationen an Interessenten und Bieter auch per E-Mail übermittelt werden, gehen Zeitverzögerungen wegen nicht geprüfter E-Mail-Post oder fehlender oder falscher E-Mail-Adresse und daraus resultierendem Fax- oder Postversands nicht zu Lasten des Auftraggebers.
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Fragen zu den Vergabeunterlagen müssen bis spätestens 15.3.2016 per E-Mail an die Vergabestelle gerichtet werden. Rechtzeitig beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen werden spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist allen Interessenten und Bietern per E-Mail erteilt, § 12EG Abs. 7 Satz 1 VOB/A.
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Fehlende Erklärungen oder Nachweise sind der Vergabestelle nach Aufforderung innerhalb von 6 Kalendertagen vollständig nachzureichen. Werden Erklärungen oder Nachweise nicht bzw. nur unvollständig innerhalb der Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren, § 16EG Abs. 1 Nr. 3 Satz 4 VOB/A.
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Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.
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Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. Insoweit wird vorab auf Formblatt V 246 F (Ergänzung Besondere Vertragsbedingungen – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) hingewiesen.
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Mindestentlohnung und Tariftreue nach dem Berliner Ausschreibungs-und Vergabegesetz (AVG Bln) sind zu beachten. Insoweit wird vorab insbesondere auf die Formblätter V 231 F (Vereinbarung zur Einhaltung der tarifvertraglichen und öffentlich-rechtlichen Bestimmungen – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) und V 232 F (Vereinbarung Tariftreue zwischen AN und NU – auftragsbezogene Verpflichtungserklärung) hingewiesen, die ebenfalls den Angebotsunterlagen beigefügt sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 107 Abs. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der unter Ziff. VI.4.1) genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden, § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: S. Kontaktstelle, Ziff. I.1)
Quelle: OJS 2016/S 033-052544 (2016-02-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016/S 033-052544
Kurze Beschreibung:
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Fernbusverkehr sind die vorhandenen Kapazitäten des Zentralen Omnibusbahnhofes Berlin (ZOB) aktuell sowie auch zukünftig nicht mehr ausreichend. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1966 wurde der ZOB bisher lediglich provisorisch instandgesetzt. Das äußere Erscheinungsbild des ZOB ist dementsprechend mittlerweile weder zeitgemäß noch entspricht es den heutigen Ansprüchen an einen modernen, übersichtlichen und serviceorientierten Busbahnhof. In der Konsequenz sollen die vorhandenen Kapazitäten des ZOB daher nun bedarfs- und zukunftsgerecht saniert und erweitert werden, was durchgreifende Umstrukturierungen hinsichtlich Bauwesen, Funktionalität und Logistik erforderlich macht. Der gesamte Umbau des ZOB wird unter Aufrechterhaltung des laufenden Busbetriebes durchgeführt werden, was eine Aufteilung der Gesamtbaumaßnahme in mehrere Bauabschnitte erforderlich macht.
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Gesamtwert des Auftrags: 2484764.32 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Straßenbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 136-244211
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 033-052544
ABl. S-Ausgabe: 136
Zusätzliche Informationen
Die BVG beschafft im Namen und auf Rechnung des Landes Berlin.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Konsequenz sollen die vorhandenen Kapazitäten des ZOB daher nun bedarfs- und zukunftsgerecht saniert und erweitert werden, was durchgreifende Umstrukturierungen hinsichtlich Bauwesen, Funktionalität und Logistik erforderlich macht.
Voraussichtlich für 1. + 2. BA gesamt:
1. 11 050 m² Betondecke aufnehmen und beseitigen;
2. 7 000 t Boden lösen und beseitigen;
3. 2 210 m Leitungsgräben herstellen;
4. 2 210 m Steinzeug- Leitungen DN 150- DN 300 verlegen;
5. 3 300 m³ Tragschichten liefern und einbauen;
6. 1 700 m Betonborde, Profilborde verlegen;
7. 6 650 m² Betonplatten verlegen;
8. 8 550 m² Asphalttragschicht 10 cm einbauen;
9. 8 550 m² Betondecke 25 cm in Fahrbahn verlegen;
10. 250 m³ Betonfundamente herstellen;
11. Baustelleneinrichtung für den 1. + 2. BA für Los 3, 4 und 5 einrichten und vorhalten.
1. BA: Beginn 27.6.2016 – Ende: 7.7.2017;
Zusätzliche Informationen: Die BVG beschafft im Namen und auf Rechnung des Landes Berlin.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-31 📅
Quelle: OJS 2016/S 136-244211 (2016-07-13)