Gutachten Bedarfsplanung
Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erstellung eines umfassenden Gutachtens zu allen relevanten Fragestellungen der vertragsärztlichen Bedarfsplanung, um den gesetzlichen Auftrag des G-BA zu einer erneuten Reform der Bedarfsplanung unter Einbezug umfassender und aktueller Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis umsetzen zu können.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-19.
Wer? Wie?- • Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung › Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-05-19 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Referenznummer: 04/2016
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@g-ba.de 📧
Telefon: +49 30275838922 📞
Fax: +49 30275838905 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRPYRV5%22 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 098-175101
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dauer: 12 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-05-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRPYRV5%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: G-BA, über das elektronische Vergabeportal, siehe hierzu Ziff. VI.3)
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.dtvp.de/Center/ 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Quelle: OJS 2016/S 098-175101 (2016-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Referenznummer: 04/2016
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erstellung eines umfassenden Gutachtens zu allen relevanten Fragestellungen der vertragsärztlichen Bedarfsplanung, um den gesetzlichen Auftrag des G-BA zu einer erneuten Reform der Bedarfsplanung unter Einbezug umfassender und aktueller Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis umsetzen zu können.
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA)
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.g-ba.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@g-ba.de 📧
Telefon: +49 30275838922 📞
Fax: +49 30275838905 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRPYRV5%22 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 098-175101
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahrenzu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsbogen zu verwenden, den der G-BA auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de registrierungsfrei zur Verfügung stellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelleerfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darumgebeten, sich auf dem Vergabeportal zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren, Bekanntmachungs-ID:CXP4YRPYRV5.
2. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie den Vordruckeiner Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i.S.d. §§ 123,124 GWB. Weiter enthält er einen Erklärungsvordruck zur fachlichen Unabhängigkeit der am Vergabeverfahren beteiligten Einrichtungen/Unternehmen und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaftden Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Gutachten BPL“ bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können grds. nicht berücksichtigt werden.
3. Auf dem elektronischen Vergabeportal ist neben dem Bewerbungsbogen auch die Leistungsbeschreibung registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, Angebotsvordruck nebst Preisblatt) werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt. Kriterien für die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots sind der Angebotspreis (Höhe Pauschalfestpreis, gewichtet mit 30 %), das wissenschaftlich-methodische Vorgehen/die Qualität des Umsetzungskonzepts (gewichtet mit 55 %) sowie die vorgesehene Organisation des Bieters (gewichtet mit 15 %).
4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o. g. Vergabeportal eingereicht werden.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren bei weniger als drei geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen.
6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen/deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird.
7. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichungim Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Gesetzgeber hat durch die §§ 92 Absatz 1 Satz 2 Nr. 9 und 101 SGB V dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Befugnis zur Normkonkretisierung im Bereich der vertragsärztlichen Bedarfsplanung durch Erlass von Richtlinien übertragen. Der G-BA ist beauftragt, die erforderlichen Vorschriften für eine funktionsfähige und deren Sinn und Zweck verwirklichende Bedarfsplanung zu schaffen. In den §§ 100 ff. SGB V konkretisiert der Gesetzgeber die Anforderungen und Ziele, die er mit der Bedarfsplanung verbindet. Mit dem GKV-VSG wurden die bestehenden gesetzlichen Vorgaben zur Bedarfsplanung u.a. um folgende Aspekte ergänzt:
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— Mit § 101 Absatz 1 Satz 7 SGB V wird der G-BA verpflichtet, die Bedarfsplanungs-Richtlinie anzupassen, um eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Dabei sind die Verhältniszahlen selbst zu überprüfen. Ebenso soll bei diesen Anpassungen die Möglichkeit einer kleinräumigeren Planung, insbesondere für die Gruppe der Psychotherapeuten, geprüft werden.
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— Bei der Festlegung der Verhältniszahlen ist darüber hinaus nach § 101 Absatz 2 Nr. 3 SGB V künftig auch die Sozial- und Morbiditätsstruktur mit zu berücksichtigen.
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Erstellung eines umfassenden Gutachtens zu allen relevanten Fragestellungen der Bedarfsplanung, um den gesetzlichen Auftrag einer erneuten Reform der Bedarfsplanung unter Einbezug umfassender und aktueller Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Praxis umsetzen zu können. Das Gutachten selbst legt naturgemäß einen klaren Schwerpunkt auf das deutsche Gesundheitswesen. Für die Bearbeitung des international vergleichenden Teils sind neben fundierten Kenntnissen des deutschen Gesundheitssystems aber auch umfassende Kenntnisse anderer Gesundheitssysteme erforderlich,insbesondere da bei einem internationalen Vergleich die Besonderheiten der jeweils betrachteten Systemeberücksichtigt und auch dokumentiert werden müssen. Das Gutachten setzt umfassende Kenntnisse diverser wissenschaftlicher Disziplinen voraus (z.B. Sozialwissenschaften, Public Health, Rechtswissenschaften, Medizin, Geografie etc.), die ggf. nicht durch ein einzelnes Unternehmen sichergestellt werden können, sodass ggf. ein Konsortium aus mehreren Unternehmen/Einrichtungen als Gutachter in Betracht kommt. Dabei muss ein federführendes Mitglied des Konsortiums sicherstellen, dass die einzelnen Teile des Gutachtens auf einander abgestimmt und nach anerkannten wissenschaftlichen und methodischen Vorgaben erstellt und zusammengefasst werden.
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Einzelheiten regelt die Leistungsbeschreibung, welche auf dem elektronischen Vergabeportal (siehe hierzu nachfolgend Ziff. VI.3) unmittelbar elektronisch zur Verfügung steht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit seinen Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren (2013, 2014, 2015), getrennt nach Jahren, anzugeben.
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Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Der Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben/Unterlagen zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
1. Angaben zu in den letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen, die mit den zu vergebenden Leistungenvergleichbar sind (zum Nachweis von umfassenden, übergreifenden Kenntnissen der Prozesse und Strukturen des deutschen und internationalen Gesundheitswesens, von Erfahrungen in der Koordinationvon Großgutachten sowie in der Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen, vertiefter Kenntnisse des einschlägigen Verfassungs- und Sozialrechts sowie von Raumplanung und -analyse) mit möglichst genauer Beschreibung der konkret erbrachten Leistungen sowie Angaben zur Leistungszeit, zum Auftraggeber, zur Größe des eingesetzten Projektteams und zum Rechnungswert.
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2. Vorlage einer tabellarischen Auflistung der für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Mitarbeiter/innen (unter Angabe von Qualifikation, Berufserfahrung in Jahren, Rolle bei der Auftragserfüllung). Das interdisziplinäre Team muss juristische, sozialwissenschaftliche, raumplanerische, humanmedizinische und ökonomische Kompetenzen vorweisen. Für den/die vorgesehene/n Projektverantwortliche/n, sowie die für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Mitarbeiter ist jeweils ein ausführlicher Lebenslauf vorzulegen. In den Lebensläufen sind ausschließlich Angaben zu akademischen Graden und zur Berufserfahrung zu machen. Innerhalb des Teams ist eine für das Gesamtprojekt verantwortliche Person zu benennen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftragnehmer muss gegenüber den Trägerorganisationen des G-BA (Kassenärztliche und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, Deutsche Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband), deren Mitgliedern und Verbänden sowie allen sonstigen Personen und Personengruppen und Einrichtungen,die ein Interesse am Auftragsgenstand haben können, fachlich unabhängig sein. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber erfolgt dreistufig:
1. Im Rahmen der ersten Stufe wird der Teilnahmeantrag auf Vollständigkeit geprüft. Angaben/Unterlagen,die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, sind innerhalb einer Frist von 5 Werktagen ab Aufforderung nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch nach Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden.
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2. Anschließend wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Unterlagen,Erklärungen und Nachweise inhaltlich geprüft. Soweit ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der fachlichen Eignung anderer Unternehmen zu bedienen, sind die unter III.1.3) genannten Angaben und Nachweise bezüglich dieser Unternehmen und zusätzlich eine Erklärung dieser Unternehmenvorzulegen, aus der sich ergibt, dass die Mittel dieser Unternehmen dem Bewerber im Auftragsfall zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV.
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3. Bei einer größeren Anzahl grds. geeigneter Bewerber erfolgt die Auswahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Basis der unter Ziff. III.1.3 geforderten Angaben/Unterlagen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/ Unterlagen zur Referenzlageim Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff. II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweitder Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den weiteren Büros, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden. Neben der allgemeinen Referenzlage des Bewerbers ist hier maßgebliches Auswahlkriterium die Berufserfahrung und auftragsbezogene fachliche Qualifikation/persönliche Referenzlage der im Auftragsfall verantwortlich handelnden Personen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-05-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRPYRV5%22 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: G-BA, über das elektronische Vergabeportal, siehe hierzu Ziff. VI.3)
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://www.dtvp.de/Center/ 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Am Auftrag interessierte Unternehmen/Institutionen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahrenzu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerbungsbogen zu verwenden, den der G-BA auf dem Deutschen Vergabeportal unter https://www.dtvp.de registrierungsfrei zur Verfügung stellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelleerfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darumgebeten, sich auf dem Vergabeportal zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren, Bekanntmachungs-ID:CXP4YRPYRV5.
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2. Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie den Vordruckeiner Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i.S.d. §§ 123,124 GWB. Weiter enthält er einen Erklärungsvordruck zur fachlichen Unabhängigkeit der am Vergabeverfahren beteiligten Einrichtungen/Unternehmen und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaftden Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung. Der Teilnahmeantrag mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Gutachten BPL“ bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (nicht in verschlossenem Umschlag/nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet) eingehen, können grds. nicht berücksichtigt werden.
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3. Auf dem elektronischen Vergabeportal ist neben dem Bewerbungsbogen auch die Leistungsbeschreibung registrierungsfrei verfügbar. Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe, Vertragstext, Angebotsvordruck nebst Preisblatt) werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt. Kriterien für die Ermittlung des wirtschaftlich günstigsten Angebots sind der Angebotspreis (Höhe Pauschalfestpreis, gewichtet mit 30 %), das wissenschaftlich-methodische Vorgehen/die Qualität des Umsetzungskonzepts (gewichtet mit 55 %) sowie die vorgesehene Organisation des Bieters (gewichtet mit 15 %).
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4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 10 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das o. g. Vergabeportal eingereicht werden.
5. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren bei weniger als drei geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen.
6. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass er aufgrund seiner gesetzlichen Verpflichtungen nach dem Mindestlohngesetz für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft, dessen/deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Gewerbezentralregisterauszug einholen wird.
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7. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichungim Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitiggegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 160 Abs.3 GWB).
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