Hafenneubau RegioPort Weser 1. Teilbauabschnitt in Minden Infrastrukturobjekte

Mindener Hafen GmbH

1. Teilbauabschnitt für den Neubau eines Parallelhafens am Mittellandkanal inkl. Herstellung der Umschlags- und Lagerflächen sowie der Verkehrsanlagen. Nähere Informationen unter Ziffer II.2.4).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Häfen
Kurze Beschreibung:
1. Teilbauabschnitt für den Neubau eines Parallelhafens am Mittellandkanal inkl. Herstellung der Umschlags- und Lagerflächen sowie der Verkehrsanlagen. Nähere Informationen unter Ziffer II.2.4).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Häfen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Aushub- und Erdbewegungsarbeiten 📦
Wasserbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Minden-Lübbecke 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Mindener Hafen GmbH
Postanschrift: Simeonscarré 2
Postleitzahl: 32423
Postort: Minden
Kontakt
Internetadresse: http://www.mindener-hafen.de 🌏
E-Mail: info@mew.de 📧
Telefon: +49 57182885-19 📞
Fax: +49 57182885-24 📠
URL der Dokumente: http://www.deutsche-evergabe.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-27 📅
Datum des Beginns: 2016-12-01 📅
Datum des Endes: 2018-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 143-258941
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 098-175305
ABl. S-Ausgabe: 143
Zusätzliche Informationen
Das Projekt RegioPort Weser wird mit Mitteln aus dem Förderprogramm Kombinierter Verkehr des Bundes gefördert. Der entsprechende Zuwendungsbescheid der GDWS ASt West liegt vor.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 10 290 843 EUR 💰
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Informationen über Lose:
Los 1: Bauwerksbezeichnungen: 1.1 Hafenanlage, 2.1 Terminalfläche, 2.2 Entwässerung und 2.3 Abwasserbehandlung
Los 2: Bauwerksbezeichnung: 1.2 Hafensohle.
Bezeichnung des Loses: Bauwerksbezeichnungen: 1.1 Hafenanlage, 2.1 Terminalfläche, 2.2 Entwässerung und 2.3 Abwasserbehandlung.
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Mindener Hafen GmbH betreibt den Containerterminal im Industriehafen II in Minden und ist eine Enkelgesellschaft der Stadt Minden. Die Umschlagsmöglichkeiten im Containerterminal am Industriehafen II sind nahezu erschöpft. Eine Erweiterung des dortigen Standorts ist nicht möglich. Vor diesem Hintergrund plant die Mindener Hafen GmbH einen neuen Containerumschlagplatz unter der Bezeichnung „RegioPort Weser“ am Mittellandkanal zu errichten. Das gesamte Hafengebiet wird in mehreren Bauabschnitten erschlossen. Inhalt der vorliegenden Ausschreibung ist die Herstellung des Bauabschnittes 1a. Diese beinhaltet die Errichtung eines betriebsfähigen Abschnittes des Fangedamms, eines Teils des Hafenbeckens, der Entwässerung, des Kanalbaus, eines Teils des Straßenbaus sowie einer Regenwasserbehandlungsanlage mit Retentionsbodenfilter.
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Das Gesamtvorhaben „Neubau des RegioPort Weser“ besteht aus mehreren „Bauwerken“. Die in der Realisierung räumlich und zeitlich in engem Zusammenhang stehenden, jedoch eigenständigen Bauabschnitte sind nach wesentlichen Teilbauwerken bzw. Einzelmaßnahmen jeweils für Los 1 und Los 2 gegliedert.
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Die erforderlichen Bauleistungen werden in 2 Losen vergeben, wobei es den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften freigestellt ist, sich für ein oder beide Lose zu bewerben. Die Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben in ihrem Teilnahmeantrag genau zu bezeichnen, für welches Los sie ihr Interesse bekunden. Je Los wird ein gesonderter Teilnahmeantrag erwartet.
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Nähere Informationen enthält das beim Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“,erhältliche Informationsmemorandum.
Los 1 enthält folgende Teilbauwerke/Einzelmaßnahmen:
Bauwerksbezeichnungen: 1.1 Hafenanlage, 2.1 Terminalfläche, 2.2 Entwässerung und 2.3 Abwasserbehandlung
Die Baumaßnahmen umfassen im Einzelnen folgende wesentliche Leistungen:
— Baustraßen in Schotter und Asphaltbauweise;
— Erdarbeiten einschließlich Bodenabtrag;
— Erdarbeiten im Zuge der Leitungsverlegung durch Dritte;
— Kanalbau, einschließlich Grabenverrohrung und Errichtung einer RW-Behandlungsanlage mit Retentionsbodenfilter;
— Container-Lagerflächen in Betonbauweise;
— Fahrstraßen in Asphaltbauweise und Nebenanlagen in Asphalt- und Pflasterbauweise;
— Land- und wasserseitigen Kranbahnbalken;
— Kaje mit Ausrüstung (Leitern, Poller, etc.) als Fangedamm ausgebildet;
— Rundstahlverankerte Flügelwände als Anschluß an den Kanal;
— Integrierte Slipanlage beim Anschluss West;
— Wildausstieg bei MLK-km 106.528;
— Schutz und Leitdalben im westlichen Hafenbereich.
Wesentliche Mengen:
Fangedamm:
— Wellenspundwand m. Schlossdichtung liefern und einbringen, ca. 560 t;
— Spundwandgurtung m. Rundstahlverankerung, ca. 550 m;
— 37 Ankertafeln einschl. Gurtung, ca. 18 t;
— 5 Dalben liefern und einbringen, ca. 20 t;
— 50 Gründungspfähle f. Kranbahn liefern, ca. 105 t;
— Stahlspundwandholm herstellen, ca. 625 m
— Boden lösen, lagern und einbauen, ca. 5 000 m
— Sand liefern und einbauen, ca. 35 000 m
— Kranbahnbalken, flachgegründet herstellen, ca. 180 m;
— Kranbahnbalken, tiefgegründet herstellen, ca. 180 m;
— Schwerpflasterfläche, ca. 5 000 m
Erd- und Straßenbau:
— Oberboden abtragen und lagern, ca. 14 000 m
— Boden abtragen und verwerten, ca. 15 000 m
— Sand liefern und einbauen, ca. 60 000 m
— Schottertragschicht herstellen, ca. 38 000 m
— Geotextil verlegen, ca. 5 000 m
— Fräsarbeiten, ca. 3 000 m
— Asphalt BK 100, ca. 20 000 m
— Betonfläche BK 100, ca. 7 500 m
— Pflasterfläche, ca. 4 000 m
— Zaunanlage herstellen; ca. 750 m.
Kanalbau/Retentionsbodenfilteranlage:
— Kanalleitungsbau PP/PE DN 300 – DN 600, ca. 725 m;
— Kanalleitungsbau PE DN 800 -DN 1200, ca. 925 m;
— Stahlbetonrohrleitung DN 1000 – DN 1200, ca. 70 m;
— Erdarbeiten, ca. 5 000 m
— Sand liefern, ca. 1 000 m
— Erdarbeiten für Retentionsbodenfilteranlage, ca. 10 000m
Geschätzter Wert ohne MwSt: 8 768 879 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Das Projekt RegioPort Weser wird mit Mitteln aus dem Förderprogramm Kombinierter Verkehr des Bundes gefördert. Der entsprechende Zuwendungsbescheid der GDWS ASt West liegt vor.
Bezeichnung des Loses: Bauwerksbezeichnung: 1.2 Hafensohle.
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die erforderlichen Bauleistungen werden in 2 Losen vergeben, wobei es den Bewerbern und Bewerbergemeinschaften freigestellt ist, sich für ein oder beide Lose zu bewerben. Die Bewerber und Bewerbergemeinschaften haben in ihrem Teilnahmeantrag genau zu bezeichnen, für welches Los sie ihr Interesse bekunden. Je Los wird ein gesonderter Teilnahmeantrag erwartet. Nähere Informationen enthält das beim Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“, erhältliche Informationsmemorandum.
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Los 2 enthält folgende Teilbauwerke/Einzelbaumaßnahmen:
Bauwerksbezeichnung: 1.2 Hafensohle
— Abbruch (schrittweise) der rückverankerten Ufereinfassung mit Dammkörper des MLK;
— Hafensohle mit Naturtondichtung im Trockenbau;
— Hafensohle (schrittweise) mit Naturtondichtung im Nasseinbau.
— 30 cm Tondichtung (Kanalsohle), ca. 7 500 m
— 40 cm teilvergossene Steinschüttung auf Geotextil (Kanalsohle), ca. 7 500 m
— Boden lösen, lagern/verbringen, ca. 20 000 m
— Rückbau der rückverankerten Kanalspundwand (Larssen 22), ca. 2 400 m
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 521 964 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Minden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vom Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft gesondert – sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Erklärungen und Nachweise jeweils für Los 1 und/oder Los 2 in der aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Die Vorlage von Eigenerklärungen ist ausreichend.
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1. Angaben zum Bewerber (Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail Adresse, Ansprechpartner)und zu den geschäftsführenden Personen,
2. Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt (z. B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht),
3. Erklärung, dass die in § 123 GWB, § 46 Abs. 2 SektVO genannten Ausschlusskriterien nicht vorliegen (Formblatt F 1),
4. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Zahlung des vergabespezifischen Mindestentgelts nach § 4 des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW (Formblatt F 2),
5. Verpflichtungserklärung gemäß § 18 (Formblatt F 3) und 19 (Formblatt F 4) des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW,
6. Erklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen; bei ausländischen Bewerbern sind Eintragungen in ein vergleichbares Register maßgeblich,
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7. Erklärung, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes, § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes oder § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes nicht vorliegen (Formblatt F 5),
8. Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmer, soweit sich ein Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Die Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 bis 7 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
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Die Formblätter sind beim Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“ als Anlage 2 des Informationsmemorandum erhältlich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bewerber sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit in der aufgeführten Reihenfolge jeweils für Los 1 und Los 2 vorzulegen. Die Vorlage von Eigenerklärungen ist ausreichend.
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1. Erklärung über den Gesamtumsatz (netto) für Bauleistungen (2013-2015) und über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl (2013-2015) – Anlage 2 – Formblatt F 6.
2. Aussagefähige Bankauskunft aus der sich mindestens Informationen zu Art und Dauer der Geschäftsbeziehung und Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten sowie eine Einschätzung der finanziellen Verhältnisse/Bonität ergeben. Diese Erklärung ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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3. Schriftlicher Nachweis einer bestehenden Bauleistungs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensereignis für Personenschäden in Höhe 5 000 000 EUR, für Sachschäden in Höhe von 10 000 000 EUR, für Vermögensschäden in Höhe von 10 000 000 EUR, für Bearbeitungsschäden in Höhe von 5 000 000 EUR und für Umweltschäden in Höhe von 5 000 000 EUR je Schadensereignis. Der Nachweis ist durch die Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice zu erbringen. Alternativ kann der Bewerber eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung vorlegen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied vorzulegen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bewerber sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit in der aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Die Vorlage von Eigenerklärungen ist ausreichend.
Jeder Bewerber für Los 1 „Bauwerksbezeichnungen: 1.1 Hafenanlage, 2.1 Terminalfläche, 2.2 Entwässerung und 2.3 Abwasserbehandlung“ hat mit seinem Teilnahmeantrag:
a. Mindestens 5 vergleichbare Baureferenzen aus den letzten fünf Geschäftsjahren jeweils aus den Bereichen (1) Spundwandarbeiten/Rammarbeiten/Rückverankerung für Neubauten, (2) Herstellen von hoch belastbaren Verkehrsflächen in Asphalt- und Betonbauweise inklusive Entwässerungseinrichtungen, (3) Stahlbetonarbeiten einschließlich Herstellen von Kranbahnbalken,
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b. die Erfahrung/Referenzen seines Leitungspersonals (Bauleiter/Polier für Spundwandarbeiten/Schachtmeister für Straßen-/Kanal-/Oberflächenbau) und
c. seine vorhandenen personellen und technischen Ressourcen (gewerbliches Personal und eigener Gerätepark) darzulegen.
Vergleichbar sind Referenzen, die insbesondere durch die nachfolgenden Kriterien gekennzeichnet sind: Bauleistungen für Hafenbaumaßnahmen (idealerweise Bauleistungen für den Neubau oder Erweiterung von Häfen einschließlich Herstellung von Umschlags- und Lagerflächen).
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Gemeinsame von Bewerbergemeinschaften erbrachte Referenzen sind als solche anzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, die Referenzangaben zu prüfen.
Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind für Los 1 die Formblätter F 7 bis F 9 zu verwenden, die als Teil des Informationsmemorandums beim Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“, erhältlich sind.
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Jeder Bewerber, der sich auf Los 2 „Bauwerksbezeichnung: 1.2 Hafensohle“ bewirbt, hat mit seinem Teilnahmeantrag:
a. Mindestens 5 vergleichbare Baureferenzen jeweils in den Bereichen (1) Rückbauarbeiten von Kanalspundwänden, (2) Herstellen von Sohlarbeiten aus Ton sowohl Trockeneinbau, als auch Nasseinbau unter Wasser, (3) Nassbaggerarbeiten zur Vorbereitung einer Sohlabdichtung im Kanal- / Hafenbereich aus den letzten 5 Geschäftsjahren,
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b. die Erfahrung seines Leitungspersonals (Bauleiter/Polier Rückbauarbeiten/Polier Sohlabdichtung) und
c. seine vorhandenen technischen Ressourcen (gewerbliches Personal und eigener Gerätepark) darzulegen.
Vergleichbar sind Referenzen, die insbesondere durch die nachfolgenden Kriterien gekennzeichnet sind: Rückbauarbeiten von Kanalspundwänden inkl. Brennarbeiten unter Wasser; Ausführung von Sohlabdichtungsarbeiten aus Ton im Trocken- und Nasseinbau sowie Rückbau eines großen Dammkörpers.
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Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind für Los 2 die Formblätter F 10 bis F 12 zu verwenden, die als Teil des Informationsmemorandums beim Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“, erhältlich sind.
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Zusätzlich ist für Los 2 der folgende Nachweis als Mindestkriterium für die technische Leistungsfähigkeit zu erbringen: Nachweis über die grundsätzliche Eignung des Unternehmes (Grundprüfung) gemäß den Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen – Wasserbau (ZTV-W) für Böschungs- und Sohlensicherungen (Leistungsbereich 210), Ausgabe 2015 oder ein vergleichbarer Eignungsnachweis in den Mitgliedstaaten. Der Nachweis ist durch einen gültigen Prüfbericht der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) im Geschäftsbereich der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) oder einer von der obersten Bauaufsichtsbehörde der Länder hierfür anerkannten Prüfstelle bzw. durch eine vergleichbare Prüfstelle in die Mitgliedstaaten zu erbringen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigte Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe abzugeben. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft darf keine Wettbewerbsbeschränkung i. S. d. § 1 GWB vorliegen.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in 3 Schritten:
1. Summarische Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen und ggf. Nachforderung.
2. Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: als geeignet gelten Bewerber, die die geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3) vorgelegt haben.
3. Sollten mehr als fünf Bewerber oder Bewerbergemeinschaften für Los 1 sämtliche Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben und die Mindestanforderungen erfüllen und damit für Los 1 grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber die fünf am besten geeigneten Bewerber anhand einer Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten:
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a. Baureferenzen des Bewerbers (letzte 5 Jahre): insgesamt 30 % für
(1) Spundwandarbeiten/Rammarbeiten/Rückverankerung für Neubauten,
(2) das Herstellen von hoch belastbaren Verkehrsflächen in Asphalt und Betonbauweise inkl. Entwässerungseinrichtungen und
(3) Stahlbetonarbeiten inkl. Herstellen von Kranbahnbalken
(es werden max. 5 Referenzen pro Referenzart gewertet)
b. Referenzen/Erfahrung des Leitungspersonal (Bauleiter/Polier Spundwandarbeiten/Schachtmeister): 35 %
c. Vorhandene Ressourcen (gewerbliches Personal/eigener Gerätepark): 20 %
d. Finanzielle/wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Umsatz aus Bauleistungen/durchschnittliche Beschäftigtenzahl): 15 %.
Eine detaillierte Eignungsmatrix für Los 1 enthält Anlage 1a des auf dem Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“, erhältlichen Informationsmemorandums.
3. Sollten mehr als fünf Bewerber oder Bewerbergemeinschaften für Los 2 sämtliche Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben und die Mindestanforderungen erfüllen und damit für Los 2 grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber die fünf am besten geeigneten Bewerber anhand einer Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten:
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(1) Rückbauarbeiten von Kanalspundwänden,
(2) das Herstellen von Sohlabdichtungen aus Ton sowohl im Trocken- als auch im Nasseinbau unter Wasser,
(3) Nassbaggerarbeiten zur Vorbereitung einer Sohlabdichtung im Kanal- / Hafenbereich
(es werden max. 5 Referenzen pro Referenzart gewertet):
b. Referenzen/Erfahrung des Leitungspersonal (Bauleiter/Polier Rückbauarbeiten/Polier Sohlabdichtung): 35 %,
c. Vorhandene Ressourcen (gewerbliches Personal/eigener Gerätepark): 20 %,
Eine detaillierte Eignungsmatrix für Los 2 enthält Anlage 1b des auf dem Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, http://www.deutsche-evergabe.de, Suchmasken-Stichwort „Hafenneubau RegioPort Weser“, erhältlichen Informationsmemorandums.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 4 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Sekretariat der Mindener Hafen GmbH
Dokumente URL: http://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Nachweise sind bis Mittwoch, 31.8.2016, 12:00 Uhr einzureichen. Die Teilnahmeanträge sind nach § 43 Abs. 1 SektVO mit Hilfe elektronischer Mittel einzureichen. In anderer Form eingereichte Anträge werden ausgeschlossen. Die Teilnahmeanträge sind zu übermitteln über das Vergabeportal „Deutsche eVergabe“, www.deutsche-evergabe.de
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Informationen zu Registrierung und Anmeldung erhalten Sie unter http://www.deutsche-evergabe.de
2. Der Auftraggeber wird die form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Angebote unvollständig sind, kann der Auftraggeber nach eigenem Ermessen die betreffenden Bewerber auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail). Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, wird der Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich.
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3. Das Bauvorhaben wird im Wesentlichen durch den Planfeststellungsbeschluss der GDWS ASt Mitte „für den Ausbau der Bundeswasserstraße Mittellandkanal in der Gestalt des Baus eines Hafenbeckens und eines Fangedamms am Mittellandkanal von MLK-km 105,968 – 106,263 (Nordseite)“ vom 7.12.2015 genehmigt. Der Planfeststellungsbeschluss liegt dem Auftraggeber vor. Dieser ist sofort vollziehbar. Bezüglich der Detailausführungen der Arbeiten am/im Mittellandkanal finden laufende Abstimmungen mit dem WSA Minden statt. Lediglich (1) die Baugenehmigung für die Verkehrs- und Nutzflächen und (2) die Entwässerungsanzeige gemäß § 58 Abs.1, 2 LWG NRW für die Errichtung eines Regenwasser-Kanalnetzes einschließlich einer Abwasserbehandlungsanlage in Verbindung mit der Einleitgenehmigung gemäß §§ 8,9 und 10 WHG stehen noch aus, sind aber bereits beantragt. Die Mindener Hafen GmbH geht davon aus, dass sowohl die Baugenehmigung als auch die Entwässerungsanzeige einschließlich der Einleitgenehmigung bis zum beabsichtigten Baubeginn vorliegen. Planungsrechtliche Grundlage der Baugenehmigung ist der in Kraft getretene Bebauungsplan „RegioPort Weser I“. Der Bebauungsplan ist in verwaltungsgerichtlichen Verfahren angegriffen worden. Nach aktueller rechtlicher Einschätzung des Auftraggebers haben diese keine Aussicht auf Erfolg.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251411-1691 📞
Fax: +49 251411-2165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen richtet sich nach § 160 Abs. 3 GWB.
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Vergabeverstoß erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat.
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB).
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Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann ein Nachprüfungsantrag bei der obengenannten Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrages bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 143-258941 (2016-07-22)