Herstellung, Druck, Zwischenlagerung und Lieferung von Thermopapierrollen für Thermodrucker Xiprint+ Terminals

Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt

Die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt (LTSA) veranstaltet auf dem Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt Lotterien und Wettspiele gemäß der ihr erteilten Konzessionen und Erlaubnisse. Alleiniger Gesellschafter der LTSA ist das Land Sachsen-Anhalt.
Die LTSA hat für ihre ca. 680 Verkaufsstellen neue Thermodrucker Xiprint+ von Wincor-Nixdorf gekauft. Für den Betrieb dieser Drucker und zur Wahrung von Gewährleistungsansprüche gegenüber Wincor Nixdorf benötigt die LTSA Thermopapierrollen, welche durch Wincor Nixdorf für den Einsatz in den Thermodruckern Xiprint+ freigegeben worden sind. Hierzu soll mit einem Wirtschaftsteilnehmer ein Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr geschlossen werden. Da es sich um einen Rahmenvertrag handelt, erfolgt der Einzelabruf nach dem zukünftigen Bedarf der Auftraggeberin. Die LTSA hat einen ungefähren jährlichen Bedarf von ca. 30 000 Rollen Thermopapier. Verbindliche Abnahmemengen oder Mindestmengen können jedoch nicht gewährt werden. Bekannt gegebene Mengen beruhen auf unverbindlichen Schätzungen auf Basis der Verbrauchsmengen in der Vergangenheit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-03-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Spezial-Druckerzeugnisse
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Spezial-Druckerzeugnisse 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Stresemannstraße 18
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-07 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 051-084508
ABl. S-Ausgabe: 51
Zusätzliche Informationen
Die vergaberelevante Kommunikation zwischen Bewerbern bzw. Bietern und genannten Kontaktstellen werden ausschließlich elektronisch durchgeführt; es sei denn, die Kontaktstellen legen aus jeweils begründetem Anlass ein anderes Vorgehen fest.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt (LTSA) veranstaltet auf dem Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt Lotterien und Wettspiele gemäß der ihr erteilten Konzessionen und Erlaubnisse. Alleiniger Gesellschafter der LTSA ist das Land Sachsen-Anhalt.
Die LTSA hat für ihre ca. 680 Verkaufsstellen neue Thermodrucker Xiprint+ von Wincor-Nixdorf gekauft. Für den Betrieb dieser Drucker und zur Wahrung von Gewährleistungsansprüche gegenüber Wincor Nixdorf benötigt die LTSA Thermopapierrollen, welche durch Wincor Nixdorf für den Einsatz in den Thermodruckern Xiprint+ freigegeben worden sind. Hierzu soll mit einem Wirtschaftsteilnehmer ein Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von 2 Jahren sowie einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr geschlossen werden. Da es sich um einen Rahmenvertrag handelt, erfolgt der Einzelabruf nach dem zukünftigen Bedarf der Auftraggeberin. Die LTSA hat einen ungefähren jährlichen Bedarf von ca. 30 000 Rollen Thermopapier. Verbindliche Abnahmemengen oder Mindestmengen können jedoch nicht gewährt werden. Bekannt gegebene Mengen beruhen auf unverbindlichen Schätzungen auf Basis der Verbrauchsmengen in der Vergangenheit.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: Vl_2015_0002
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundesland Sachsen-Anhalt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Nachweis der Eintragung des Bieters in das Handels- bzw. Berufsregister seines Sitzes oder Wohnsitzes (Auszug nicht älter als 6 Monate).
(2) Schriftliche Erklärung folgenden Inhalts:
(a) Ich/Wir erklären, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen eines Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A genannten Bestimmungen oder entsprechende Strafnorm anderer Staaten rechtskräftig verurteilt worden ist;
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(b) Ich/wir erklären, dass keine sonstigen schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen;
(c) Ich/wir erklären, dass wir im Vergabeverfahren keine vorsätzliche unzutreffende Erklärungen in Bezug auf unsere Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben;
(d) Ich/wir erklären, dass kein Sperrvermerk gegen uns im Lieferantenverzeichnis nationaler Institutionen für öffentliche Auftragsannahme vorliegt;
(e) Ich/wir erklären, dass über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
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(f) Ich/wir erklären, dass wir unserer Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachkommen. Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen oder zu verlangen, insbesondere Bescheinigungen der zuständigen Stellen (nicht älter als 6 Monate).
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(3) Erklärung zur Tariftreue und Entgeltlichkeit gemäß § 10 Abs. 1 und 3 des Landesvergabegesetzes Sachsen-Anhalt.
(4) Eigenerklärung Nachunternehmereinsatz gemäß § 13 Abs. 2 und 4 Landesvergabegesetz Sachsen-Anhalt.
(5) Eigenerklärung zur Beachtung der Kernarbeitsnorm der internationalen Arbeitsorganisation gemäß § 12 des Landesvergabegesetzes.
(6) Nachweis, dass der Bieter über eine Betriebs- und eine Vermögensschaden-Haftpflicht-Versicherung verfügt, deren Mindestversicherungssummen folgenden Anforderungen entsprechen:
für Personenschäden 1 000 000 EUR,
für Sachschäden 500 000 EUR,
für reine Vermögensschäden 50 000 EUR.
(7) Soweit eine Beteiligung als Bewerber-/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied die unter Ziffer 1. bis 6. genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Beabsichtigt der Bewerber /die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzern-verbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen zu nennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
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(8) Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren(getrennt nach Jahren);
(2) Erklärung über Umsätze des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenen Leistungen vergleichbar sind (getrennt nach Jahren);
(3) Die vorstehend unter 1 bis 2 genannten Nachweise und Erklärungen sind sowohl von den Bewerbern als auch Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/Konzernverbundenden zu bedienen, sind auch von diesen zu nennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorstehend unter Ziffer 1 bis 2 genannten Nachweise und Erklärungen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für den Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen;
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(4) Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen zu verlangen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Der Bewerber soll sein Unternehmen in geeigneter Weise vorstellen. Die Unternehmensdarstellung hat zu enthalten:
(a) Angaben zur Anzahl des Personals insgesamt und des zur Durchführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehenden Personals (Kapazitäten),
(b) Angaben zu den zur Durchführung der zu vergebenen Leistungen zur Verfügung stehenden Anzahl und Art von Produktionsanlagen,
(c) Angaben, ob und über welche alternativen Produktionskapazitäten im Fall eines Funktionsausfalls (z. B. Maschinendefekt, Zerstörung der Produktionshalle) verfügt werden kann,
(d) wie viele Thermopapierrollen mit den Produktionskapazitäten jeweils innerhalb von 4 Wochen hergestellt werden können,
(e) ob und in welcher Form die Produktionsräume (z. B. gegen Feuer, Einbruchdiebstahl etc.). gesichert sind,
(f) über welche Lagerkapazitäten für eine Zwischenlagerung produzierter Ware verfügt wird.
(2) Der Bewerber hat mindestens 2 Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen in den letzten 3 Jahren, vorzugsweise für in- und/oder ausländische Lotterieanbieter, zu benennen (Art der ausgeführten Arbeiten, Auftragsvolumen, Auftraggeber, Ansprechpartner, Telefonnr.). Für bis zu 3 Referenzprojekte ist eine detaillierte Beschreibung der Leistungsinhalte beizufügen.
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(3) Der Bewerber soll eine Zertifizierung nach der aktuellsten ISO- oder gleichwertigen Norm, die zur Einrichtung und Pflege eines Qualitätssicherungs- und -managementsystems verpflichtet, nachweisen sowie ergänzende Informationen über das Qualitätsmanagement des Unternehmens vorlegen;
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(4) Die vorstehend unter Ziffer 4 genannten Nachweise und Erklärungen sind sowohl von den Bewerbern als auch Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Im Hinblick auf die unter Ziffer 1 bis 3 geforderten Nachweise und Erklärungen müssen diese vom Bewerber/von der Bewerbergemeinschaft insgesamt vorliegen, wobei unter Vorlage einer Erläuterung der innergemeinschaftlichen Organisation/Aufgabenteilung sich die Angaben unter Ziffer 1 und 2 nur auf das jeweils innerorganisatorisch zuständige Mitglied zu beziehen brauchen. Sofern der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/Konzernverbundenen zu bedienen, sind von diesen zu nennenden Dritten/Nachunternehmern/Konzernverbundenen die vorstehendunter Ziffer 1 bis 4 genannten Nachweise und Erklärungen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/Konzernverbundenen vorzulegen, wonach dieser bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für den Auftrag zu erbringen bzw. bereitzustellen;
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(5) Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen zu verlangen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaftsmitglieder müssen gesamtschuldnerisch haften und eine entsprechende Erklärung spätestens mit dem Angebot vorlegen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Das anzubietende Papier muss für den Einsatz auf einem Thermodrucker Xiprint+ des Herstellers Wincor-Nixdorf International GmbH geeignet sein. Aus diesem Grund hat der für den Zuschlag vorgesehene Bieter für das von ihm angebotene Papier einen Homogolationstest nach den Vorgaben des Thermodrucker-Herstellers Wincor-Nixdorf durchzuführen und hierfür ein entsprechendes Zertifikat beizubringen. Voraussetzung für den Homogolationstest ist ein gültiges Basiszertifikat (Paper Qualification Certificate). Für den Test, der einen Zeitraum von etwa 8 Wochen in Anspruch nimmt, sind vom Bieter 5 km Thermopapierrollen entsprechend der Anforderungen an Wincor-Nixdorf zu übergeben. Die Kosten für diesen Test belaufen sich auf 5 800 EUR netto. Die Kosten für den Homogolationstest trägt der Auftragnehmer.
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Die Wirksamkeit des zu schließenden Vertrages steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der AN den Homogolationstest beim Druckerhersteller Wincor Nixdorf erfolgreich abschließt und dem AG nach Abschluss des Testes eine entsprechende schriftliche Bescheinigung des Druckerherstellers vorlegt. Wird die Bescheinigung über den erfolgreichen Abschluss des Homogolationstestes nicht spätestens 4 Monate nach Vertragsschluss/Zuschlagserteilung vorgelegt, so gilt der Test als endgültig nicht bestanden. In diesem Falle führt der AG das Vergabeverfahren unter Ausschluss des AN mit den übrigen am Verfahren beteiligten Bietern fort.
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Während der gesamten Vertragslaufzeit ist das dem erfolgreichen Homogolationstest zugrundeliegende Basis-Papier gemäß der Verdingungsunterlagen unverändert für die Herstellung und Lieferung des vom Auftraggeber benötigten Papiers zu nutzen, jedenfalls muss das Papier durchgehend das Basiszertifikat und in dem nach den Bedingungen des hier zugrunde liegenden Auftrages bedruckten Zustand das Zertifikat über die Eignung für oben genannten Drucker verfügen (Homogolation).
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 24
Gültigkeitsdauer des Angebots: 8 Monate
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Frank Hartwig
Name: MD Rechtsanwälte
Postanschrift: Kurfürstenstraße 31
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14467
Kontaktperson: Frau Haensch
Telefon: +49 3312899916 📞
E-Mail: britta.haensch@md-ra.de 📧
Name: Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt
Telefon: +49 3915963232 📞
E-Mail: vergabestelle@sachsen-anhalt-lotto.de 📧
Fax: +49 3915963453 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vl_2015_0002

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Vergabekammer
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3455141529 📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 051-084508 (2016-03-07)