Hochschule Fulda Campuserweiterung – Neubau, Umbau und Sanierung der ehem. Mühle Heyl – Leistungen der Tragwerksplanung

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphase 2-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI für den Neubau, Umbau und Sanierung der ehemaligen Mühle Heyl, Hochschule Fulda.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-24.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-24 Auftragsbekanntmachung
2019-05-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Die Hochschule Fulda plant die Erweiterung des Campus durch Neubau, Umbau und Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Heyl für den Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie für den Hochschulsport.Das Land Hessen hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 eine CO2-neutrale Landesverwaltung zu erreichen. Dies bedeutet, dass Standards im Staatlichen Hochbau und in der Beschaffung gesetzt werden müssen, und dass die Neutralisation der verbleibenden Treibhausgas-Emissionen (CO2) durch Kompensation vorbereitet und schrittweise eingeleitet wird.Das Planungsgebiet mit einer Gesamtfläche von 3 880 m2 schließt im östlichen Bereich direkt an bestehende Gebäude der Hochschule Fulda an.Das Areal ist mit Siloanlagen, Lager- und sonstigen Mühlengebäuden mit nutzungsspezifischen Betriebseinrichtungen bebaut. Aus denkmalpflegerischer Sicht ist die ehemalige Reithalle mit Polonceau-Tragwerk und das Büro-, Wohn- und Lagergebäude der Firma Heyl, vorherige Nutzung als Reitstall mit 2-geschossigen gusseisernen Zwillingsstützen als noch verbliebene Zeugnisse aus der Zeit einer Kasernennutzung des ausgehenden 19. Jahrhunderts von besonderer Bedeutung. Es ist beabsichtigt diese Gebäude als Einzeldenkmal auszuweisen. Sie sind gemäß den Vorgaben des Denkmalschutzes zu erhalten. Ihre Sanierung und konzeptionelle Einbindung in die neue Baumaßnahme „Mühle Heyl“ stellt eine anspruchsvolle Planungsaufgabe dar.Weitere vorhandene Gebäude bzw. Betriebsanlagen werden zurückgebaut.Die Gesamtnutzfläche (NF a 1-7 DIN 277) beträgt ca. 5 190 m². Hiervon wird ein Flächenbedarf von ca. 4 500 m² über einen Neubau neu hergestellt. Momentan findet ein Realisierungswettbewerb zur Vergabe der Architektenleistungen statt, nach dessen Ergebnis sich die Kubatur dieses Gebäudes ergibt.Der genehmigte Bedarf (NF a 1-6 DIN 277) liegt bei 4 715 m² und die Baukostenobergrenze beträgt 16 800 000 EUR brutto für KG 300 und 7 880 000 EUR brutto für KG 400 (gemäß DIN 276). Die Baukosten der Kostengruppen 200-500 (gemäß DIN 276) sind mit 26 880 000 Euro brutto mit dem genehmigten Bedarf festgelegt.Die Fertigstellung des Projektes ist für Ende 2019 geplant.Es handelt sich um Leistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1 §§ 49 ff., LPH 2 – 6 in Verbindung mit Anlage 14.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-24 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 061-105010
ABl. S-Ausgabe: 61
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der Formblätter „Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ sowie „Tariftreueerklärung“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der „Bewerbungsbogen“ inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen sowie die „Tariftreueerklärung“ ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 auszufüllen und einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften und Bewerbern mit Nachunternehmern werden die Referenzprojekte in Summe gewertet. Der „Referenzbogen“ ist daher nur vom jeweiligen Referenzerbringer auszufüllen. Die genannten Formblätter sowie alle weiteren Unterlagen sind in digitaler Form auf der Internetseite der HAD (www.had.de) erhältlich. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=FE6QHY4VGYRYKXRG Nachr. HAD-Ref.: 39/6051; nachr. V-Nr/AKZ: A.0434.156635.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphase 2-6 gemäß §§ 49 ff. HOAI für den Neubau, Umbau und Sanierung der ehemaligen Mühle Heyl, Hochschule Fulda.
Menge oder Umfang:
Die Hochschule Fulda plant die Erweiterung des Campus durch Neubau, Umbau und Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Heyl für den Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie für den Hochschulsport.
Das Land Hessen hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 eine CO2-neutrale Landesverwaltung zu erreichen. Dies bedeutet, dass Standards im Staatlichen Hochbau und in der Beschaffung gesetzt werden müssen, und dass die Neutralisation der verbleibenden Treibhausgas-Emissionen (CO2) durch Kompensation vorbereitet und schrittweise eingeleitet wird.
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Das Planungsgebiet mit einer Gesamtfläche von 3 880 m
Das Areal ist mit Siloanlagen, Lager- und sonstigen Mühlengebäuden mit nutzungsspezifischen Betriebseinrichtungen bebaut. Aus denkmalpflegerischer Sicht ist die ehemalige Reithalle mit Polonceau-Tragwerk und das Büro-, Wohn- und Lagergebäude der Firma Heyl, vorherige Nutzung als Reitstall mit 2-geschossigen gusseisernen Zwillingsstützen als noch verbliebene Zeugnisse aus der Zeit einer Kasernennutzung des ausgehenden 19. Jahrhunderts von besonderer Bedeutung. Es ist beabsichtigt diese Gebäude als Einzeldenkmal auszuweisen. Sie sind gemäß den Vorgaben des Denkmalschutzes zu erhalten. Ihre Sanierung und konzeptionelle Einbindung in die neue Baumaßnahme „Mühle Heyl“ stellt eine anspruchsvolle Planungsaufgabe dar.
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Weitere vorhandene Gebäude bzw. Betriebsanlagen werden zurückgebaut.
Die Gesamtnutzfläche (NF a 1-7 DIN 277) beträgt ca. 5 190 m². Hiervon wird ein Flächenbedarf von ca. 4 500 m² über einen Neubau neu hergestellt. Momentan findet ein Realisierungswettbewerb zur Vergabe der Architektenleistungen statt, nach dessen Ergebnis sich die Kubatur dieses Gebäudes ergibt.
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Der genehmigte Bedarf (NF a 1-6 DIN 277) liegt bei 4 715 m² und die Baukostenobergrenze beträgt 16 800 000 EUR brutto für KG 300 und 7 880 000 EUR brutto für KG 400 (gemäß DIN 276). Die Baukosten der Kostengruppen 200-500 (gemäß DIN 276) sind mit 26 880 000 Euro brutto mit dem genehmigten Bedarf festgelegt.
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Die Fertigstellung des Projektes ist für Ende 2019 geplant.
Es handelt sich um Leistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1 §§ 49 ff., LPH 2 – 6 in Verbindung mit Anlage 14.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen gemäß RBBau-Vertragsmuster vor.
Referenznummer: A.0434.156635
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Moltkestraße, 36037 Fulda.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
a) Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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b) Verbindliche Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF).
c) Eigenerklärung zu VOF § 4 Abs. 6 a – g.
d) Verbindliche Erklärung zu VOF § 4 Abs. 9 a – d.
e) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354.
Vorbehalten wird die Anforderung von Originalen sowie Ausschluss nach VOF § 4 Abs. 9 e.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der in VI.3) genannten Form einzureichen:
f) Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4a
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
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g) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre nach VOF § 5 Abs. 4 c.
Mindeststandards:
Zu f) Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: s. Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung.
Zu g) Mindestanforderungen zum Umsatz für entsprechende Leistungen: min. 400 000 EUR/Jahr brutto. Beim Gesamtumsatz wird der Schnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2012-2014) gewertet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen und Erklärungen sind zwingend in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
h) Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 d, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte sowie der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung) betrauten Ingenieuren / Master hervorgeht.
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i) Angaben nach VOF § 5 Abs. 5 a und c für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und des vorgesehenen Projektleiters.
j) Liste nach VOF § 5 Abs. 5 b der in den letzten 5 Jahren erbrachten Leistungen für vergleichbare Referenzprojekte (3 Referenzprojekte) mit jeweils Kurzbeschreibung des Projektes mit Angabe:
— Art des Gebäudes;
— Vergleichbare Tragwerksstruktur (vergleichbar sind u.a. Kappendecken, Zwillingsstützen 2-geschossig Gusseisen, konservatives Mauerwerk (wie um 1900 üblich), Polonceau Tragwerk);
—Aufstockung in Leichtbauweise (Holz, Stahl, Massiv);
— Denkmalschutz Bestandstragwerk;
— der Gesamtbaukosten KG 300/400;
— des Leistungsumfangs (Leistungsstufen nach HOAI);
— des Leistungszeitraumes und der Bauzeit;
— zur Organisationsstruktur unter Benennung des Projektleiters für das betreffende Referenzprojekt;
— zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber über den Umfang der erbrachten Leistung gem. § 5 Abs. 5 b VOF.
Mindeststandards:
Nachweis über mindestens 4 festangestellte Ingenieure / Master, die mit vergleichbaren Leistungen (Tragwerksplanung) in den letzten 3 Jahren betraut sind.
Mindestforderungen an die Referenzprojekte:
— mindestens 1 Referenzprojekt: Verwaltungsbau oder Hochschulbau oder Bildungsbau anderer Art (z. B. Schulen, jedoch keine Kindergärten) oder Pflege- und Gesundheitsbauten (z. B. Pflegeheim, Hospiz, Krankenhaus) oder Sporthalle mit KG 300/400 mind.
18 000 000 EUR brutto, Lph 2-6 beauftragt;
15 000 000 EUR brutto, Lph 2-6 beauftragt;
— mindestens 1 Referenzprojekt: Hochschulbau oder Bildungsbau anderer Art (z. B. Schulen, jedoch keine Kindergärten) oder Pflege- und Gesundheitsbauten (z. B. Pflegeheim, Hospiz, Krankenhaus) oder Sporthalle mit KG 300/400 mind. 10 000 000 EUR brutto, Lph 2-6 beauftragt.
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Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des AGs vorliegen. In den Fällen, in denen für Referenzprojektekeine Bescheinigung erhältlich ist, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden.
Der Referenzbogen ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen.
Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Die Darstellung ist auf max. 3 DIN A4-Blätter pro Referenz zu beschränken.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall müssen mindestens folgende Deckungssummen für eine Berufshaftpflichtversicherung versicherbar sein: 3 000 000 EUR für Personen- sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden einschließlich Vermögensschäden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI, gültige Fassung). Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB 1/1) aus Anlage „Anl1/1“ zu den Vertragsmustern für freiberuflich Tätige der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
— Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts mit Bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürliche Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Master mit Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft muss für sich die geforderten Nachweise erbringen.
Die ARGE -Mitglieder müssen verbindlich erklären, dass die ARGE das Projekt in der benannten Zusammensetzung bearbeiten wird. Ferner ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Mehrfachbewerbungen natürlicher und juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
— Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
— Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen;
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften);
— Prüfung und Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten.
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle unter III.2.1) – III.2.3) geforderten Angaben enthalten. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen gemäß dem Bewerbungsformular führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen einmalig nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht.
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Ein nach Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgender Austausch des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters-in / Stellvertreters-in erfordert eine erneute Eignungsprüfung und führt ggf. zum nachträglichen Ausschluss vom Verhandlungsverfahren, sofern nachgewiesen wird, dass die im Rahmen der Bewerberauswahl festgestellte Qualifikation des Projektteams durch den Austausch einzelner Personen berührt wird.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Name: Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen)

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-10 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0434.156635
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1) bis III.2.3) genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der Formblätter „Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ sowie „Tariftreueerklärung“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
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Der „Bewerbungsbogen“ inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen sowie die „Tariftreueerklärung“ ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 auszufüllen und einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften und Bewerbern mit Nachunternehmern werden die Referenzprojekte in Summe gewertet. Der „Referenzbogen“ ist daher nur vom jeweiligen Referenzerbringer auszufüllen.
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Die genannten Formblätter sowie alle weiteren Unterlagen sind in digitaler Form auf der Internetseite der HAD (www.had.de) erhältlich.
Nachr. HAD-Ref.: 39/6051;
nachr. V-Nr/AKZ: A.0434.156635.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hingewiesen:
Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 061-105010 (2016-03-24)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 308133.15 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Fulda 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 60328862-0 📞
Fax: +49 60328862-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 087-209440
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 061-105010
ABl. S-Ausgabe: 87

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Hochschule Fulda plant die Erweiterung des Campus durch Neubau, Umbau und Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Mühle Heyl für den Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie für den Hochschulsport.
Das Land Hessen hat sich das Ziel gesetzt bis zum Jahr 2030 eine CO2-neutrale Landesverwaltung zu erreichen. Dies bedeutet, dass Standards im Staatlichen Hochbau und in der Beschaffung gesetzt werden müssen, und dass die Neutralisation der verbleibenden Treibhausgas-Emissionen (CO2) durch Kompensation vorbereitet und schrittweise eingeleitet wird.
Mehr anzeigen
Das Planungsgebiet mit einer Gesamtfläche von 3 880,00 m
Das Areal ist mit Siloanlagen, Lager- und sonstigen Mühlengebäuden mit nutzungsspezifischen Betriebseinrichtungen bebaut. Aus denkmalpflegerischer Sicht ist die ehemalige Reithalle mit Polonceau-Tragwerk und das Büro-, Wohn- und Lagergebäude der Firma Heyl, vorherige Nutzung als Reitstall mit 2-geschossigen gusseisernen Zwillingsstützen als noch verbliebene Zeugnisse aus der Zeit einer Kasernennutzung des ausgehenden 19. Jahrhunderts von besonderer Bedeutung. Es ist beabsichtigt diese Gebäude als Einzeldenkmal auszuweisen. Sie sind gemäß den Vorgaben des Denkmalschutzes zu erhalten. Ihre Sanierung und konzeptionelle Einbindung in die neue Baumaßnahme „Mühle Heyl“ stellt eine anspruchsvolle Planungsaufgabe dar.
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Weitere vorhandene Gebäude bzw. Betriebsanlagen werden zurückgebaut.
Die Gesamtnutzfläche (NF a 1-7 DIN 277) beträgt ca. 5 190 qm. Hiervon wird ein Flächenbedarf von ca. 4 500 qm über einen Neubau neu hergestellt. Es fand ein Realisierungswettbewerb zur Vergabe der Architektenleistungen statt, nach dessen Ergebnis sich die Kubatur dieses Gebäudes ergibt.
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Es handelt sich um Leistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß HOAI Teil 4, Abschnitt 1 §§ 49 ff., LPH 2-6 in Verbindung mit Anlage 14.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Moltkestraße
36037 Fulda

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Verfügbarkeit des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachliche Qualität - allgemein und projektspezifisch
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2018-04-19 📅
Name: BfB GmbH Büro für Baukonstruktionen
Postanschrift: Rastatter Straße 25
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76199
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 721964010 📞
Land: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.bfb-ka.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 308133.15 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe Vergabe Freiberufliche Leistungen
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Quelle: OJS 2019/S 087-209440 (2019-05-02)