Hochwasserschutz Roding, Mitterdorf (Abschnitt 2) am Gewässer Regen (Gew. I. Ordnung); Objektplanung
Bei dem zu vergebenden Auftrag „Objektplanung für den Hochwasserschutz Roding, Mitterdorf (Abschnitt 2)“ handelt es sich um Planungsleistungen im Bereich Objekplanung (Ingenieurbauwerke) für einen technischen Hochwasserschutz (z. B. Hochwasserschutzdeiche, -mauern, mobile Elemente, Absperrbauwerke, Binnenentwässerung, ggf. Straßen- und Brückenanpassung etc.) vor einem Bemessungshochwasser HQ100 + 15 % (Klimazuschlag) am Gewässer Regen (Gew. I. Ord.) im Stadtbereich von Roding.
Die Stadt Roding plant, das Regenufer im Ortsteil Mitterdorf im Rahmen einer städtebaulichen Förderung umfangreich zu verändern und neu zu gestalten. Im Zuge dessen ist für die vorhandene Bebauung ein technischer Hochwasserschutz (HWS) zu integrieren. Hierzu liegen bereits erste Überlegungen in Form einer Basisstudie und einer Diplomarbeit vor. Die künftigen Planungen für den technischen HWS sind konkret auf die Planungen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen (Erholungs- u. Freizeitflächen, Fuß- u. Radwege, Fußgängerbrücke über den Regen etc.) abzustimmen.
In einem ersten Schritt sind die Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit möglicher Hochwasserschutzmaßnahmen zu untersuchen und eine Vorplanung incl. Variantendiskussion (mind. 2 Varianten) und Kostenschätzung auszuarbeiten. Dabei sind die Ergebnisse weiterer Fachplanungen in den Bereichen Vermessung, hydraulische Berechnungen etc., die in separaten Vergabeverfahren voraussichtlich vergeben werden, zu berücksichtigen und in die Vorplanung mit einzuarbeiten. (= Auftragsstufe 1).
Anhand der Kostenschätzung wird dann vom Auftraggeber entschieden, ob sich das Projekt wirtschaftlich umsetzen lässt und die Planung fortgesetzt wird. Im nächsten Schritt ist die mit dem Auftraggeber und der Stadt Roding abgestimmte Vorzugsvariante zu einem Bauentwurf auszuarbeiten. Dabei sind die Ergebnisse weiterer Fachplanungen in den Bereichen Vermessung, Tragwerksplanung, technische Ausrüstung, Baugrunduntersuchungen, landschaftspflegerische Begleitplanung, naturschutzfachliche Untersuchungen etc., die in separaten Vergabeverfahren voraussichtlich vergeben werden, zu berücksichtigen und in die Entwurfsplanung mit einzuarbeiten. Darüber hinaus sind auch die Belange anliegender Bewohner und Gewerbebetriebe, die von den geplanten Hochwasserschutzeinrichtungen z. T. maßgeblich betroffen sein werden, frühzeitig in den konkreteren Planungen aufzugreifen. (= Auftragsstufe 2 – optionale Auftragserweiterung).
Nach Vorlage der erforderlichen Genehmigungen (Planfeststellungsbeschluss und Finanzierungsgenehmigung für die Ausführung der geplanten Hochwasserschutzmaßnahme) werden ggf. weitere Leistungsphasen (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und anteilig die Bauoberleitung) vergeben. Dabei werden neben der Objektplanung wieder weitere Fachplanungen in den Bereichen Bauvermessung, Tragwerksplanung, technische Ausrüstung, örtliche Bauüberwachung etc. in separaten Vergabeverfahren vergeben. (= Auftragsstufe 3 – optionale Auftragserweiterung).
Die Auftragsvergabe der Objektplanung erfolgt stufenweise. Vorerst erfolgt die Beauftragung der Auftragsstufe 1. Die Auftragsstufen 2 und 3 sind optionale Auftragserweiterungen, die ggfs. später beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf die weitere Beauftragung der Auftragsstufen 2 und 3 besteht nicht.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2016-02-05
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Auftragsbekanntmachung
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2016-07-22
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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