Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt den Bau von Hochwasserschutzanlagen am Fließgewässer Würschnitz in Chemnitz-Harthau(M3, Fluss-km 2+023,1 – 2+650,0).
Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen: Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9; Besondere Leistungen zur Leistungsphase 8 gem. Anlage 12.1 HOAI 2013 – Örtliche Bauüberwachung; Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2013, Leistungsphase 5 und 6; Besondere Leistungen zur Lph. 8 gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 – Ingenieurtechnische Kontrolle.
Die Maßnahmen M3 -Würschnitz beinhalten Hochwasserschutz-
maßnahmen an der Würschnitz im Bereich zwischen Straßen- brücke Klaffenbacher Straße und westlichen Ende des Spinnereiweges.
Fluss-km 2+023,1 bis 2+042,2 (linksufrig):
Neuanlage Gewässerzufahrt mit Anbindung an die Klaffenbacher Straße, Breite 3,0 m.
Fluss-km 2+165,0 bis 2+223,5 (linksufrig),
Fluss-km 2+181,3 bis 2+224,7 (rechtsufrig):
Erhöhung der vorhandenen Schwergewichtsmauer und Anschluss an Brückenneubau Straßenbrücke Hedwigstraße.
Fluss-km 2+239,4 bis 2+251,4 (linksufrig):
Herstellung einer flachgegründeten Hochwasserschutz-mauer in Stahlbeton mit Strukturschalung und Anschluss an Brückenneubau Straßenbrücke Hedwigstraße sowie Bestandsbauwerk Bahnbrücke.
Fluss-km 2+241,0 bis 2+296,3 (rechtsufrig),
Fluss-km 2+360,7 bis 2+421,1 (linksufrig):
Herstellung einer mit 2 Ankerlagen rückverankerten Spritzbetonschale mit Stahlbetonvorsatzschale mit Strukturschalung.
Fluss-km 2+421,1 bis 2+447,6 (linksufrig):
Herstellung einer flachgegründeten Hochwasserschutz-mauer in Stahlbeton mit Strukturschalung, Ausbau der existierenden Gewässerzufahrt.
Fluss-km 2+450,5 bis 2+473,6 (linksufrig):
Abtrag des vorhandenen Böschungspflasters, Herstellung eines Stahlbetonkopfbalkens auf Verpresspfählen mit Hochwasserschutzmauer in Stahlbeton mit Strukturschalung.
Fluss-km 2+473,6 bis 2+650,0 (linksufrig):
Herstellung einer flachgegründeten Hochwasserschutz-mauer in Stahlbeton mit Strukturschalung, Drainage-packung mit Entwässerungskanal DN 300 zur Binnen-entwässerung inkl. 5 Einlaufschächten DN 1000 mit Schieber, Ausleitungen mit Rückstauklappe sowie Dammbalkenverschlüssen; in Verlängerung des Spinnereiweges Anordnung einer Gewässerzufahrt.
Fluss-km 2+241,0 bis 2+296,3 (rechtsufrig):
Herstellung einer mit 2 Ankerlagen rückverankerten Spritzbetonschale mit Stahlbetonvorsatzschale mit Strukturschalung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
“2 200 000”
Gesamtwert des Auftrags: 2 200 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Postanschrift: Rauenstein 6a
Postleitzahl: 09514
Postort: Pockau-Lengefeld
Kontakt
E-Mail: betrieb.fmz@ltv.sachsen.de📧
“Bei Anforderung der Formblätter erhält der Bewerber die Unterkriterien für das Zuschlagsverfahren mit übergeben. Die eingereichten Unterlagen sind als...”
Bei Anforderung der Formblätter erhält der Bewerber die Unterkriterien für das Zuschlagsverfahren mit übergeben. Die eingereichten Unterlagen sind als „VOF-Bewerbungsunterlagen“ in einem geschlossenen Umschlag mit „Hochwasserschutzmaßnahmen an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau M3“ zu kennzeichnen. Übersteigt die
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Quelle: OJS 2016/S 077-137230 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 242 729,77 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-08-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 5.232.7151.006
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland🏙️
Verfahren Vergabekriterien
Entfällt
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-08-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-21 📅
Datum des Beginns: 2017-07-24 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 162-394618
Verweist auf Bekanntmachung: 2017/S 161-333385
ABl. S-Ausgabe: 162
Quelle: OJS 2020/S 162-394618 (2020-08-17)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-08-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-08-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2020-08-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-08-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-08-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-08-31) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-09-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-09-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-09-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-05-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2023-05-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 203974.60 EUR 💰
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-10-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSM an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau M3, NTV17
Referenznummer: 4500125914
Kurze Beschreibung:
“Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9...”
Kurze Beschreibung
Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9 und der Tragwerksplanung mit den Lph 5 und 6, sowie der örtlichen Bauüberwachung (öBÜ), der ing.-techn. Kontrolle und den besonderen Leistungen zur Erstellung, Abstimmung und Konzeption zur Binnenentwässerung, insbesonderer mit der Erstellung einer Handlungempfehlung zur Maßnahme M3 beauftragt.
Die Änderung besteht in einer Honorarfortschreibung für die Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung in der VGE 3.1 und VGE 3.2., Besonderen Planungsleistungen Binnenentwässerung, und zusätzlichen Leistungen der Bauüberwachung Bahn.
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Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Informationen über die Fonds der Europäischen Union: Erdf
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9...”
Beschreibung der Beschaffung
Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9 und der Tragwerksplanung mit den Lph 5 und 6, sowie der örtlichen Bauüberwachung (öBÜ), der ing.-techn. Kontrolle und den besonderen Leistungen zur Erstellung, Abstimmung und Konzeption zur Binnenentwässerung, insbesonderer mit der Erstellung einer Handlungsempfehlung zur Maßnahme M3 beauftragt.
Bei dem Maßnahmenbereich VGE 3.1 kam es zu Bauzeitverlängerungen, die hauptsächlich auf die Extremniederschläge Ende 2020 zurück zu führen sind. Dies erforderte mehr-malige und zeitintensive Umbaußnahmen der Wasserhaltung und der Baustraße im Gewässer, um die äußerst kritische Lage im Bereich der Bahnanlage mit Bahnbrücke („Blaues Wunder“) im Zusammenhang mit der angrenzenden Wohnbebauung und den Baumaß-nahmen der LTV zum Hochwasserschutz und den Maßnahmen der Stadt Chemnitz zum Ersatzneubau der Brücke Hedwigstraße zumindest in Hinsicht des Durchflusses zu entschärfen. Diese Situation bestand aufgrund der wechselnden Wetterlage Anfang 2021 (Schneefall, Tauwetter, Regenschauer, Trocken) immer noch, so dass weitere notwendige Sicherungs- und Umbaumaßnahmen an der Baustelle im Gewässer notwendig wurden.
Diese Umbaumaßnahmen wurden von der öBÜ begleitet und aufgrund der ständig wechselnden Wasserstände wurde festgelegt, dass wöchentliche Baustellenkontrollen auch in der Winterpause 2020/2021 bis zur Aufnahme der Bautätigkeit in 2021 durchzuführen sind.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die verlängerte Bauzeit sind die zusätzlichen Leistungen zur Errichtung der Lagerstelle für die Lagerung der Binnenentwässerungstechnik an der Hedwigstraße und am Spinnereiweg, sowie den von der Stadt Chemnitz nachträglich geforderten Änderungen in der Anordnung der Pumpschächte im öffentlichen Raum geschuldet. Aufgrund dessen wurde die Bauzeit auf den 09.12.2023 festgesetzt.
Aufgrund des erläuterten Hergangs war auch für die örtliche Bauüberwachung der Bauzeitraum zu verlängen, da deren Überwachung für diese zusätzlichen Leistungen erforderlich waren. Insbesondere umfasste dies die Standortplanung, die Überwachung der zusätzlichen Fundamentierung unter Berücksichtigung des Wartungsweges der LTV, die Koordinierungsleistungen zwischen AN, LTV, der Stadt Chemnitz und deren Wasserwehr, sowie die Abstimmungen mit der RIS Bahn aufgrund der nahe gelegenen City-Bahnstrecke.
Das geplante Bauende für den Maßnahmenbereich VGE 3.2 war der 30.11.2021. Auf-grund der in den Jahren 2020 bis 2022 gehäuft auftretenden witterungsbedingten Ereignisse mit langanhaltender Niederschlägen, diese auch kombiniert mit Schmelzwasser und Sturmwarnungen konnte das Bauende nicht, wie ursprünglich geplant eingehalten werden. Aufgrund der Witterungsereignisse kam es hauptsächlich zu Verzögerungen in der Betonage der HWS-Wände. Nach den Ereignissen erfolgte sehr langwierige und zeitintensive Aufräum- und Entschlammungsarbeiten. Bei der Neubestellung von Beton kam es dann aufgrund gehäufter Bestellungen beim Betonlieferanten zu Anlieferungsverzögerungen.
Weitere Bauzeitverzögerungen sind dem pandemiebedingten erhöhten Krankenstand im Unternehmen des bauausführenden AN geschuldet. Erschwerend kam weiterhin hinzu, dass vertraglich gebundene Nachunternehmer ebenfalls einen hohen Krankenstand beklagten und ihrerseits die zugesagten Termine oder Lieferungen nicht mehr eingehalten konnten.
Der damit verbundene Personalnotstand hat alle Bereiche des Unternehmens des AN betroffen. Geplante Baustellenbesetzungen konnten nicht vollständig und notwendige orga-nisatorische Vorbereitungen nicht im zeitlich geplanten Rahmen umgesetzt werden.
Trotz der Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für die Durchführung von Baumaß-nahmen im und am Gewässer der Würschnitz durch die Genehmigungsbehörde innerhalb der Schonzeit der Leitfischart Bachforelle gemäß § 33 Nr. 8 SächsFischG i. V. m. § 14 Abs. 3 SächsFischVO bis Oktober 2021, konnte der Rückbau der Wasserhaltung und der Baustraße aus dem Gewässer, sowie der noch anstehenden Gewässerstrukturmaßnahmen erst ab Mai 2022 erfolgen.
Anlass für den Teil – Binnenentwässerung sind die tatsächlich angefallenen Leistungen. Zu berücksichtigen sind die vertiefende Weiterbetrachtung der vorliegenden Konzeption zur Binnenentwässerung, die Ausführungsplanung bis zur Übergabe, die Beteiligung an Einweisungen und mehreren Probeaufbauten der städtischen Feuerwehr im gesamten Maßnahmenbereich M3. Infolgedessen ist das Pumpenkonzept zu vervollständigen, teilweise auch auf die zum Einsatz kommenden Freiwilligen Feuerwehren und deren Helfer abzustimmen. Die Handlungsanweisung für die Feuerwehr ist dementsprechend zu präzisieren.
Anlass für den Teil - BÜ Bahn sind ebenfalls die tatsächlich angefallenen Leistungen, die aufgrund der Nähe der Bahnanlage zur Lagerstelle der Binnenentwässerung mit diesen zusätzlichen Leistungen im Zusammenhang stehen.
In der 7. Nachtragsvereinbarung vom 20.02./25.02.2020 wurde irrtümlicherweise anstelle der berechtigten Nachtragssumme Brutto die Nachtragssumme in Netto auf die bisherige Auftragssumme Brutto angerechnet. Dies wird mit dem 17. Nachtragsangebot korrigiert, indem die Differenz der fehlenden Mehrwertsteuer berücksichtigt wird.
Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 4500125914
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-07-24 📅
HWSK 27, Los 3 am Fließgewässer Würschnitz, M 3 in Chemnitz-Harthau, B 95 bis Seniorenresidenz
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 34250.26 EUR 💰
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Ingenieurbüro Schulze & Rank Ingenieurgesellschaft m.b.H.
Nationale Registrierungsnummer: DE140808586
Postanschrift: Kaßbergstraße 41
Postleitzahl: 09112
Postort: Chemnitz
Region: Chemnitz, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: kontakt@schulze-rank.de📧
Telefon: +4937135190📞
Fax: +493713519111 📠
URL: https://www.schulze-rank.de🌏
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Nationale Registrierungsnummer: ID 00005892
Postanschrift: Am Roten Turm 1
Postleitzahl: 09496
Postort: Marienberg
Region: Erzgebirgskreis🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: betrieb.fmz@ltv.sachsen.de📧
Telefon: +49 37367 310 100📞
Fax: +49 37367 310 130 📠
URL: https://www.talsperren-sachsen.de🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Nationale Registrierungsnummer: ID t:03419773800
Postleitzahl: 04107
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de📧
Telefon: +49 3419773800📞
Fax: +49 3419771049 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Änderungen Neuer Wert
Text:
“Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9...”
Text
Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9 und der Tragwerksplanung mit den Lph 5 und 6, sowie der örtlichen Bauüberwachung (öBÜ), der ing.-techn. Kontrolle und den besonderen Leistungen zur Erstellung, Abstimmung und Konzeption zur Binnenentwässerung, insbesonderer mit der Erstellung einer Handlungsempfehlung zur Maßnahme M3 beauftragt.
Bei dem Maßnahmenbereich VGE 3.1 kam es zu Bauzeitverlängerungen, die hauptsächlich auf die Extremniederschläge Ende 2020 zurück zu führen sind. Dies erforderte mehr-malige und zeitintensive Umbaußnahmen der Wasserhaltung und der Baustraße im Gewässer, um die äußerst kritische Lage im Bereich der Bahnanlage mit Bahnbrücke („Blaues Wunder“) im Zusammenhang mit der angrenzenden Wohnbebauung und den Baumaß-nahmen der LTV zum Hochwasserschutz und den Maßnahmen der Stadt Chemnitz zum Ersatzneubau der Brücke Hedwigstraße zumindest in Hinsicht des Durchflusses zu entschärfen. Diese Situation bestand aufgrund der wechselnden Wetterlage Anfang 2021 (Schneefall, Tauwetter, Regenschauer, Trocken) immer noch, so dass weitere notwendige Sicherungs- und Umbaumaßnahmen an der Baustelle im Gewässer notwendig wurden.
Diese Umbaumaßnahmen wurden von der öBÜ begleitet und aufgrund der ständig wechselnden Wasserstände wurde festgelegt, dass wöchentliche Baustellenkontrollen auch in der Winterpause 2020/2021 bis zur Aufnahme der Bautätigkeit in 2021 durchzuführen sind.
Ein weiteres wichtiges Kriterium für die verlängerte Bauzeit sind die zusätzlichen Leistungen zur Errichtung der Lagerstelle für die Lagerung der Binnenentwässerungstechnik an der Hedwigstraße und am Spinnereiweg, sowie den von der Stadt Chemnitz nachträglich geforderten Änderungen in der Anordnung der Pumpschächte im öffentlichen Raum geschuldet. Aufgrund dessen wurde die Bauzeit auf den 09.12.2023 festgesetzt.
Aufgrund des erläuterten Hergangs war auch für die örtliche Bauüberwachung der Bauzeitraum zu verlängen, da deren Überwachung für diese zusätzlichen Leistungen erforderlich waren. Insbesondere umfasste dies die Standortplanung, die Überwachung der zusätzlichen Fundamentierung unter Berücksichtigung des Wartungsweges der LTV, die Koordinierungsleistungen zwischen AN, LTV, der Stadt Chemnitz und deren Wasserwehr, sowie die Abstimmungen mit der RIS Bahn aufgrund der nahe gelegenen City-Bahnstrecke.
Das geplante Bauende für den Maßnahmenbereich VGE 3.2 war der 30.11.2021. Auf-grund der in den Jahren 2020 bis 2022 gehäuft auftretenden witterungsbedingten Ereignisse mit langanhaltender Niederschlägen, diese auch kombiniert mit Schmelzwasser und Sturmwarnungen konnte das Bauende nicht, wie ursprünglich geplant eingehalten werden. Aufgrund der Witterungsereignisse kam es hauptsächlich zu Verzögerungen in der Betonage der HWS-Wände. Nach den Ereignissen erfolgte sehr langwierige und zeitintensive Aufräum- und Entschlammungsarbeiten. Bei der Neubestellung von Beton kam es dann aufgrund gehäufter Bestellungen beim Betonlieferanten zu Anlieferungsverzögerungen.
Weitere Bauzeitverzögerungen sind dem pandemiebedingten erhöhten Krankenstand im Unternehmen des bauausführenden AN geschuldet. Erschwerend kam weiterhin hinzu, dass vertraglich gebundene Nachunternehmer ebenfalls einen hohen Krankenstand beklagten und ihrerseits die zugesagten Termine oder Lieferungen nicht mehr eingehalten konnten.
Der damit verbundene Personalnotstand hat alle Bereiche des Unternehmens des AN betroffen. Geplante Baustellenbesetzungen konnten nicht vollständig und notwendige orga-nisatorische Vorbereitungen nicht im zeitlich geplanten Rahmen umgesetzt werden.
Trotz der Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für die Durchführung von Baumaß-nahmen im und am Gewässer der Würschnitz durch die Genehmigungsbehörde innerhalb der Schonzeit der Leitfischart Bachforelle gemäß § 33 Nr. 8 SächsFischG i. V. m. § 14 Abs. 3 SächsFischVO bis Oktober 2021, konnte der Rückbau der Wasserhaltung und der Baustraße aus dem Gewässer, sowie der noch anstehenden Gewässerstrukturmaßnahmen erst ab Mai 2022 erfolgen.
Anlass für den Teil – Binnenentwässerung sind die tatsächlich angefallenen Leistungen. Zu berücksichtigen sind die vertiefende Weiterbetrachtung der vorliegenden Konzeption zur Binnenentwässerung, die Ausführungsplanung bis zur Übergabe, die Beteiligung an Einweisungen und mehreren Probeaufbauten der städtischen Feuerwehr im gesamten Maßnahmenbereich M3. Infolgedessen ist das Pumpenkonzept zu vervollständigen, teilweise auch auf die zum Einsatz kommenden Freiwilligen Feuerwehren und deren Helfer abzustimmen. Die Handlungsanweisung für die Feuerwehr ist dementsprechend zu präzisieren.
Anlass für den Teil - BÜ Bahn sind ebenfalls die tatsächlich angefallenen Leistungen, die aufgrund der Nähe der Bahnanlage zur Lagerstelle der Binnenentwässerung mit diesen zusätzlichen Leistungen im Zusammenhang stehen.
In der 7. Nachtragsvereinbarung vom 20.02./25.02.2020 wurde irrtümlicherweise anstelle der berechtigten Nachtragssumme Brutto die Nachtragssumme in Netto auf die bisherige Auftragssumme Brutto angerechnet. Dies wird mit dem 17. Nachtragsangebot korrigiert, indem die Differenz der fehlenden Mehrwertsteuer berücksichtigt wird.
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Quelle: OJS 2024/S 199-613973 (2024-10-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-10-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: HWSM an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau M3, NTV18
Kurze Beschreibung:
“Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9...”
Kurze Beschreibung
Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9 und der Tragwerksplanung mit den Lph 5 und 6, sowie der örtlichen Bauüberwachung (öBÜ), der ing.-techn. Kontrolle und den besonderen Leistungen zur Erstellung, Abstimmung und Konzeption zur Binnenentwässerung, insbesonderer mit der Erstellung einer Handlungempfehlung zur Maßnahme M3 beauftragt.
Anlass für den 18. Nachtrag des Ingenieurbüros Schulze & Rank sind praktische Erkennt-nisse aus dem Probeaufbau der Pumpentechnik für die Binnenentwässerung im Bereich der fertig gestellten HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau seitens der zuständigen Wasserwehr der Stadt Chemnitz. In diesem Bereich befinden sich zwei Lagerstellen mit Pumptechnik, die der Stadt Chermnitz/Wasserwehr Chemnitz von der LTV auf der Grundlage der Nebenbestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses zur Verfügung gestellt wurden. Dabei handelt es sich um die Lagerstellen L3 – Garage an der Brücke Hedwigstraße - und Lagerstelle L4 – Garage am Spinnereiweg. Der Probeaufbau erfolgte in Abstimmung mit der Wasserwehr u. a. an der Hedwigstraße in Chemnitz-Harthau durch die Feuerwehr Chemnitz bzw. die FFW Mittelbach am 11.11.2023. Die Feuerwehr fungiert hier als Wasserwehr und wird auch weiterhin als solche benannt. Bei diesem wurde der Ereignisfall eines Hochwassers in Verbindung mit dem Abpumpen des hierbei anfallenden Binnenwassers unter realitätsnahen Umständen vor Ort geprüft und er-folgte nach den Vorgaben des PFB vom 16. Oktober 2018 Punkt 2.1.7, welche nachfol-gend angeführt sind:
„Die Grundeinweisung ist mit einem vollständigen Probeaufbau der mobilen Hochwasser-schutzsysteme und mit sonstigen, in Zusammenhang mit der Hochwasserabwehr stehen-den Maßnahmen (z. B. Schließen der Abwehrschieber) durchzuführen. Der Probeaufbau ist zu protokollieren.“
Unter Beachtung des gesamten Bereiches an der HWS-Maßnahme M3 sind von der Was-serwehr insgesamt 9 Pump- und Schieberschächte, sowie ein Durchlass mit Schieber zu betreiben.
Als Ergebnis des Probeaufbaus der Pumpentechnik insbesondere auf der Hedwigstraße mit dem Betrieb von 4 der genannten Pump- und Schieberschächte wurde ein enorm erhöhter Zeit- und Personalaufwand festgestellt. Auf Grund dessen fordert die Wasserwehr die Prüfung der Installation einer festinstallierten Saugleitung, um den geforderten Zeitaufwand für den Aufbau und die Inbetriebnahme der Pumpentechnik von 60 Minuten einzuhalten. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass mit dem Verlegen der Saugleitung auf der Hedwigstraße diese für den Verkehr gesperrt werden müsste und die Zufahrt für die Anlieger/Hinterlieger im Katastrophenfall stark erschwert wird. Auch aus diesem Grund wird von der Wasserwehr die festinstallierte Saugleitung gefordert, die außerhalb des Verkehrsbereiches installiert werden kann.
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Beschreibung der Beschaffung:
“Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9...”
Beschreibung der Beschaffung
Zu der HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau wurde das IB Schulze & Rank im Juli 2017 mit der Objektplanung gem. HOAI 2013 für die Lph 5-9 und der Tragwerksplanung mit den Lph 5 und 6, sowie der örtlichen Bauüberwachung (öBÜ), der ing.-techn. Kontrolle und den und den besonderen Leistungen zur Erstellung, Abstimmung und Konzeption zur Binnenentwässerung, insbesonderer mit der Erstellung einer Handlungsempfehlung zur Maßnahme M3 beauftragt.
Anlass für den 18. Nachtrag des Ingenieurbüros Schulze & Rank sind praktische Erkenntnisse aus dem Probeaufbau der Pumpentechnik für die Binnenentwässerung im Bereich der fertig gestellten HWS-Maßnahme M3 an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau seitens der zuständigen Wasserwehr der Stadt Chemnitz. In diesem Bereich befinden sich zwei Lagerstellen mit Pumptechnik, die der Stadt Chermnitz/Wasserwehr Chemnitz von der LTV auf der Grundlage der Nebenbestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses zur Verfügung gestellt wurden. Dabei handelt es sich um die Lagerstellen L3 – Garage an der Brücke Hedwigstraße - und Lagerstelle L4 – Garage am Spinnereiweg. Der Probeaufbau erfolgte in Abstimmung mit der Wasserwehr u. a. an der Hedwigstraße in Chemnitz-Harthau durch die Feuerwehr Chemnitz bzw. die FFW Mittelbach am 11.11.2023. Die Feuerwehr fungiert hier als Wasserwehr und wird auch weiterhin als solche benannt. Bei diesem wurde der Ereignisfall eines Hochwassers in Verbindung mit dem Abpumpen des hierbei anfallenden Binnenwassers unter realitätsnahen Umständen vor Ort geprüft und er-folgte nach den Vorgaben des PFB vom 16. Oktober 2018 Punkt 2.1.7, welche nachfolgend angeführt sind:
„Die Grundeinweisung ist mit einem vollständigen Probeaufbau der mobilen Hochwasser-schutzsysteme und mit sonstigen, in Zusammenhang mit der Hochwasserabwehr stehen-den Maßnahmen (z. B. Schließen der Abwehrschieber) durchzuführen. Der Probeaufbau ist zu protokollieren.“
Unter Beachtung des gesamten Bereiches an der HWS-Maßnahme M3 sind von der Was-serwehr insgesamt 9 Pump- und Schieberschächte, sowie ein Durchlass mit Schieber zu betreiben.
Als Ergebnis des Probeaufbaus der Pumpentechnik insbesondere auf der Hedwigstraße mit dem Betrieb von 4 der genannten Pump- und Schieberschächte wurde ein enorm erhöhter Zeit- und Personalaufwand festgestellt. Auf Grund dessen fordert die Wasserwehr die Prü-fung der Installation einer festinstallierten Saugleitung, um den geforderten Zeitaufwand für den Aufbau und die Inbetriebnahme der Pumpentechnik von 60 Minuten einzuhalten. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass mit dem Verlegen der Saugleitung auf der Hedwig-straße diese für den Verkehr gesperrt werden müsste und die Zufahrt für die Anlie-ger/Hinterlieger im Katastrophenfall stark erschwert wird. Auch aus diesem Grund wird von der Wasserwehr die festinstallierte Saugleitung gefordert, die außerhalb des Verkehrs-bereiches installiert werden kann (siehe Protokoll und Ergenisliste Anlagen A 1 und A 2).
Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 14048.96 EUR 💰
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Text:
“Für die Planung und Überwachung der geforderten Rohrbrücke sind zusätzliche Leistungen erforderlich die zum nachgewiesenen Aufwand honoriert werden.
Die...”
Text
Für die Planung und Überwachung der geforderten Rohrbrücke sind zusätzliche Leistungen erforderlich die zum nachgewiesenen Aufwand honoriert werden.
Die zusätzlichen Leistungen sind nicht Leistungsbestandteil des Hauptvertrages, sind aber zwingend zur Realisierung des Projektes und einer funktionsfähigen Hochwasserschutzanlage erforderlich.
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Quelle: OJS 2024/S 199-614429 (2024-10-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-01-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Hochwasserschutzmaßnahmen an der Würschnitz in Chemnitz-Harthau M 3, NTV 19
Kurze Beschreibung:
“Planungsleistungen:Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9; Besondere Leistungen zur Leistungsphase 8 gem. Anlage...”
Kurze Beschreibung
Planungsleistungen:Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9; Besondere Leistungen zur Leistungsphase 8 gem. Anlage 12.1 HOAI 2013; Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2013, Leistungsphase 5 und 6; Besondere Leistungen zur Lph. 8 gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 – Ingenieurtechnische Kontrolle.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Gemäß Hauptvertrag ist der AN beauftragt mit den Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9; Besondere...”
Beschreibung der Beschaffung
Gemäß Hauptvertrag ist der AN beauftragt mit den Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI 2013, Leistungsphasen 5 bis 9; Besondere Leistungen zur Leistungsphase 8 gem. Anlage 12.1 HOAI 2013; Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2013, Leistungsphase 5 und 6; Besondere Leistungen zur Lph. 8 gemäß Anlage 14.1 HOAI 2013 – Ingenieurtechnische Kontrolle.
Die zusätzlichen Leistungen der Planänderung sind nicht Leistungsbestandteil des Hauptvertrages, sind aber zwingend zur Realisierung des Projektes und einer funktionsfähigen Hochwasserschutzanlage erforderlich. Die zusätzlich erforderlich gewordenen Planungsleistungen können nur von dem mit den sonstigen Planungsleistungen beauftragten Ingenieurbüro ausgeführt werden und nicht durch einen anderen Auftragnehmer. Ein Wechsel des Auftragnehmers wäre aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht vertretbar. Auf Grund der erreichten Planungs- und Ausführungstiefe des Projektes verfügt das Ingenieurbüro über umfangreiche Fachkenntnisse, welche sich ein neuer AN verbunden mit Mehrkosten einarbeiten müsste. Auch würde ein Wechsel des AN einen vertragsrechtlichen Eingriff in das Werk des jetzigen AN bedeuten, für welches der AN haftet.
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: NTV 19
Datum des Vertragsabschlusses: 2025-11-28 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 10066.88 EUR 💰
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Postanschrift: Rauenstein 6A
Postleitzahl: 09514
Postort: Pockau-Lengefeld
Ergänzende Informationen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Elektronische Zahlung wird verwendet
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Text:
“Es betrifft die Errichtung der Rohrquerung an der Brücke Hedwigstraße, welche, wie bereits im 18. Nachtrag detailliert erläutert, aus einer Forderung der...”
Text
Es betrifft die Errichtung der Rohrquerung an der Brücke Hedwigstraße, welche, wie bereits im 18. Nachtrag detailliert erläutert, aus einer Forderung der Feuerwehr resultiert, um die Einsatzzeit zur Herstellung einer funktionsfähigen Binnenentwässerung auf ein Minimum zu reduzieren. Weiterhin wurde die Lage der Gewässerzufahrt im Bereich der Teilmaßnahme M3.70L verändert. Anlass hierfür war, dass sich die Bestandszufahrt auf einem Grundstück Dritter befand und das Grundstück des neuen Standortes im Eigentum der LTV ist. Dadurch wer-den eventuell entstehende Konflikte mit dem Fremdeigentümer vermieden. Ein weiterer Vorteil besteht in einer kürzeren Zufahrt im Gewässer selbst, wodurch die Beanspruchung der Würschnitz im Zuge von Unterhaltungsmaßnahmen etc. minimiert wird. Genutzt wurde für die neue Gewässerzufahrt die temporäre Baustellenzufahrt, welche für die Umse-zung der Maßnahme M3 errichtet wurde, wodurch für die Herstellung auch Kosten gespart wurden.
Die Kontrollschächte KS15-1L und KS17L wurden zusätzlich errichtet, da bei der Erstellung der Ausführungsplanung festgestellt wurde, dass die vorgeschriebenen Abstände zwischen zwei Schächten überschritten worden sind und dadurch die Anordnung zusätzlicher Kontroll- und Revisionsschächte notwendig geworden ist.
Im Teilmaßnahmenbereich M3.50L wurde bei der Erstellung der Ausführungsstatik durch eingehendere Analysen der Ausgangsparameter festgestellt, dass die gewählte Variante der Gründung der Genehmigungsplanung (reine Flachgründung) nicht ausreichend standsicher ist. Deshalb wurden erneute Berechnungen durchgeführt. Daraus resultierend wurde dann eine Flachgründung mit einer Rückverankerung mittels Mikropfählen gewählt.
Bei diesem beschriebenen Leistungsumfang handelt es sich um wesentliche Änderungen der, mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 16.10.2018, planfestgestellten Genehmigungsplanung.
Aus diesem Grund ist die beschriebene Planänderung bei der Genehmigungsbehörde anzuzeigen. Inhalt des Nachtragsangebotes umfasst die Erstellung der für diesen Zweck üblichen und erforderlichen Unterlagen.
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Quelle: OJS 2026/S 005-008126 (2026-01-07)