Die Stadt Essen führt eine Stadterneuerungsmaßnahme in Essen- Kupferdreh durch. Bei dieser Maßnahme wird der Verkehrsverknüpfungspunkt Kupferdreh neu gestaltet. Ziel dieser Maßnahme war die Aufhebung des Bahnübergangs am Kupferdreher Markt und damit die Öffnung des Stadtteils hin zum Baldeneysee. Ein wichtiger Schritt der Umgestaltung war die Aufständerung der S-Bahnlinie S 9. Dadurch wurde der Raum für unterschiedliche Maßnahmen geschaffen. Die Offenlegung des Deilbachs ist ein Teil dieser planfestgestellten Gesamtmaßnahme. Zurzeit fließt der Deilbach in einer Verdolung unterhalb des Gewerbegebietes westlich der Bahnstrecke. Das neue Flussbett verläuft im Oberlauf zwischen der hochgelegten Bahnstrecke S9 und der ebenfalls hoch liegenden Autobahn, unterquert dabei die Bahnstrecke und mündet im Unterlauf in den Baldeneysee. (Weiter bei II.2.4 „Beschreibung der Beschaffung“).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-24.
Auftragsbekanntmachung (2016-10-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 16-074-EUÖ
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Essen führt eine Stadterneuerungsmaßnahme in Essen- Kupferdreh durch. Bei dieser Maßnahme wird der Verkehrsverknüpfungspunkt Kupferdreh neu gestaltet. Ziel dieser Maßnahme war die Aufhebung des Bahnübergangs am Kupferdreher Markt und damit die Öffnung des Stadtteils hin zum Baldeneysee. Ein wichtiger Schritt der Umgestaltung war die Aufständerung der S-Bahnlinie S 9. Dadurch wurde der Raum für unterschiedliche Maßnahmen geschaffen. Die Offenlegung des Deilbachs ist ein Teil dieser planfestgestellten Gesamtmaßnahme. Zurzeit fließt der Deilbach in einer Verdolung unterhalb des Gewerbegebietes westlich der Bahnstrecke. Das neue Flussbett verläuft im Oberlauf zwischen der hochgelegten Bahnstrecke S9 und der ebenfalls hoch liegenden Autobahn, unterquert dabei die Bahnstrecke und mündet im Unterlauf in den Baldeneysee. (Weiter bei II.2.4 „Beschreibung der Beschaffung“).
Die Stadt Essen führt eine Stadterneuerungsmaßnahme in Essen- Kupferdreh durch. Bei dieser Maßnahme wird der Verkehrsverknüpfungspunkt Kupferdreh neu gestaltet. Ziel dieser Maßnahme war die Aufhebung des Bahnübergangs am Kupferdreher Markt und damit die Öffnung des Stadtteils hin zum Baldeneysee. Ein wichtiger Schritt der Umgestaltung war die Aufständerung der S-Bahnlinie S 9. Dadurch wurde der Raum für unterschiedliche Maßnahmen geschaffen. Die Offenlegung des Deilbachs ist ein Teil dieser planfestgestellten Gesamtmaßnahme. Zurzeit fließt der Deilbach in einer Verdolung unterhalb des Gewerbegebietes westlich der Bahnstrecke. Das neue Flussbett verläuft im Oberlauf zwischen der hochgelegten Bahnstrecke S9 und der ebenfalls hoch liegenden Autobahn, unterquert dabei die Bahnstrecke und mündet im Unterlauf in den Baldeneysee. (Weiter bei II.2.4 „Beschreibung der Beschaffung“).
1. Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel und Grundsätze der Kommunikation im Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren wird gemäß § 9 Abs. 1 VgV elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform ?Vergabe.NRW/ Vergabemarktplatz? durchgeführt und ist unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ und dem angeschlossenen Vergabemarktplatz http://www.vergabe.metropoleruhr.de? im Internet erreichbar. Die Teilnahme und der Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen sind für Bieter vollständig kostenfrei. Eine Registrierung ist gem. § 9 Abs. 3 VgV nicht notwendig, wird jedoch ausdrücklich empfohlen.
Die gesamte Kommunikation zwischen der Vergabestelle und Bewerber/Bieter/innen, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, Nachforderung von Unterlagen/Erklärungen und anderem mehr, in diesem Verfahren erfolgt ausschließlich über
dieses Portal.
Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden direkt über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads kostenlos bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten). Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Vergabeverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben und können je nach Ausschreibungsgegenstand abweichen.
3. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen (inkl. Anlagen);
— Anschreiben;
— Kennzettel für Teilnahmeantrag;
— Pflichtliste;
— Erläuterung Bewertungsmatrix Eignungskriterien;
— AVB Ing;
— Machbarkeitsstudien.
4. Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards
sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW). Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4,17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen werden im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe des Angebots (2.Stufe Verhandlungsverfahren) zur Verfügung gestellt.
5. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien der Stadt Essen und der Sicherung der Mittel durch den Förderungsgeber.
6.Der Termin für die Präsentation eines auf die Aufgabe bezogenen vergleichbaren Projekts (vgl. § 75 Asb. 5 VgV) wird bei Angebotsaufforderung mitgeteilt.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYZYYS0.
1. Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel und Grundsätze der Kommunikation im Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren wird gemäß § 9 Abs. 1 VgV elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform ?Vergabe.NRW/ Vergabemarktplatz? durchgeführt und ist unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ und dem angeschlossenen Vergabemarktplatz http://www.vergabe.metropoleruhr.de? im Internet erreichbar. Die Teilnahme und der Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen sind für Bieter vollständig kostenfrei. Eine Registrierung ist gem. § 9 Abs. 3 VgV nicht notwendig, wird jedoch ausdrücklich empfohlen.
Die gesamte Kommunikation zwischen der Vergabestelle und Bewerber/Bieter/innen, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, Nachforderung von Unterlagen/Erklärungen und anderem mehr, in diesem Verfahren erfolgt ausschließlich über
dieses Portal.
Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden direkt über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads kostenlos bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten). Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Vergabeverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben und können je nach Ausschreibungsgegenstand abweichen.
3. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen (inkl. Anlagen);
— Anschreiben;
— Kennzettel für Teilnahmeantrag;
— Pflichtliste;
— Erläuterung Bewertungsmatrix Eignungskriterien;
— AVB Ing;
— Machbarkeitsstudien.
4. Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards
sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW). Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4,17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen werden im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe des Angebots (2.Stufe Verhandlungsverfahren) zur Verfügung gestellt.
5. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien der Stadt Essen und der Sicherung der Mittel durch den Förderungsgeber.
6.Der Termin für die Präsentation eines auf die Aufgabe bezogenen vergleichbaren Projekts (vgl. § 75 Asb. 5 VgV) wird bei Angebotsaufforderung mitgeteilt.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYZYYS0.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Offenlegung des Deilbachs wurde – neben dem Bau eines Regenüberlaufbeckens (RÜB) – in den letzten Jahren bereits in Teilen umgesetzt (1. Bauabschnitt). Jetzt soll der Lückenschluss erfolgen. Da in den anliegenden Bereichen andere Baumaßnahmen der Stadterneuerung durchgeführt werden, sind enge Absprachen notwendig. Die schon vorhandene Planung muss im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit und Wirtschaftlichkeit überplant werden. Neben den zu beauftragenden Ingenieurleistungen wir ein weiteres Büro mit Projektsteuerungsleistungen und der Bauoberleitung (§ 43 Abs. 1 Nr. 8 HOAI) beauftragt. Eine gegenseitige Behinderung der Maßnahmen gilt es zu verhindern. Planungsbestandteile des zu beauftragen Ingenieurbüros sind:
Die Offenlegung des Deilbachs wurde – neben dem Bau eines Regenüberlaufbeckens (RÜB) – in den letzten Jahren bereits in Teilen umgesetzt (1. Bauabschnitt). Jetzt soll der Lückenschluss erfolgen. Da in den anliegenden Bereichen andere Baumaßnahmen der Stadterneuerung durchgeführt werden, sind enge Absprachen notwendig. Die schon vorhandene Planung muss im Hinblick auf ihre Durchführbarkeit und Wirtschaftlichkeit überplant werden. Neben den zu beauftragenden Ingenieurleistungen wir ein weiteres Büro mit Projektsteuerungsleistungen und der Bauoberleitung (§ 43 Abs. 1 Nr. 8 HOAI) beauftragt. Eine gegenseitige Behinderung der Maßnahmen gilt es zu verhindern. Planungsbestandteile des zu beauftragen Ingenieurbüros sind:
— Naturnahe Offenlegung des Deilbachs inkl. Einbeziehung der neuen durch die Bezirksregierung vorgegebenen Hochwasserstände;
— Bau einer Fußgängerbrücke im Einleitungsbereich eines Regenüberlaufbeckens;
— Entlastungskanal und Ausführung des Auslaufbauwerks (RÜB), einschließlich der Gestaltung der Einleitungsstelle im Gewässerbett des Deilbachs, nebst Absprachen mit dem Ruhrverband;
— Entwässerung Deutsche Bahn (DB);
— Vorhandenes Trogbauwerk und Stützwände in weitere Planung einbauen;
— Weitere Stützwände an Ergebnisse der Gründungsuntersuchung anpassen und bauen;
— Umschluss des Deilbach an den neu gebauten Verlauf;
— Absprachen mit der DB und Landesstraßen NRW bzgl. der Stützen im bzw. am Deilbach;
— Umgang mit anstehendem Grundwasser;
— Umgang mit evtl. kontaminiertem Bodenmaterial;
— Rückbau Verdolung;
— Absprachen mit der Unteren Landschaftsbehörde (Fledermäuse in der Verdolung).
Parallel zu der o. g. Baumaßnahmen entsteht angrenzend der zentrale Omnibus-Bahnhof Kupferdreh, der ggf. eine Abstimmung mit der EVAG und der Stadt Essen erfordert.
Nach Abschluss des VgV-Verhandlungsverfahrens sollen Ingenieurleistungen für Ingenieurbauwerke nach § 41 Nr. 3 und 6 HOAI beauftragt werden:
1. Für die Ingenieurleistungen nach § 41 Nr. 3 HOAI (Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus) sollen Grundleistungen der der Leistungsphase 1 – 7 und 9 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI sowie die Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 gem. § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI beauftragt werden. Hinsichtlich der Leistungen für den Entlastungskanal und des Auslaufbauwerk (RÜB) sind lediglich die Leistungsphasen 3 lit. g) und 4 bis 8 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI zu bearbeiten.
1. Für die Ingenieurleistungen nach § 41 Nr. 3 HOAI (Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus) sollen Grundleistungen der der Leistungsphase 1 – 7 und 9 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI sowie die Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 gem. § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI beauftragt werden. Hinsichtlich der Leistungen für den Entlastungskanal und des Auslaufbauwerk (RÜB) sind lediglich die Leistungsphasen 3 lit. g) und 4 bis 8 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI zu bearbeiten.
2. Für die Ingenieurleistungen nach § 41 Nr. 6 HOAI (konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen) sollen Grundleistungen der der Leistungsphase 1 – 7 und 9 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI sowie die Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 gem. § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI beauftragt werden.
2. Für die Ingenieurleistungen nach § 41 Nr. 6 HOAI (konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen) sollen Grundleistungen der der Leistungsphase 1 – 7 und 9 gem. § 43 Abs. 1 i.V.m. Anlage 12 HOAI sowie die Besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 gem. § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI beauftragt werden.
3. Die Ingenieurbauwerke sind jeweils gem. Anlage 12 HOAI der Honorarzone IV zuzuordnen.
4. Darüber hinaus sind auf Grund der vorherigen und aus Kostengründen nicht umgesetzten Planung weitere Leistungen zu erbringen:
— Sichtung, Wertung und Auswahl von umfangreichen Unterlagen und Daten (Pläne, Erläuterungen, Berichte, Protokolle, Schriftwechsel, Fotos, Unterlagen der Deutschen Bahn, Unterlagen der Bodenanalyse und Gründungsberatung, Machbarkeitsstudie etc.)
5. Die Gesamtkosten der Maßnahme (Kostengruppe 100-700 nach DIN 276) betragen nach vorläufiger Grobkostenschätzung ca. 5 000 000 EUR netto. Davon beträgt der Kostenanteil für die „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (§ 41 Nr. 3 HOAI) 1 300 000 EUR netto und für die „konstruktiven Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (§ 41 Nr. 6 HOAI) ca. 3 700 000 EUR netto.
5. Die Gesamtkosten der Maßnahme (Kostengruppe 100-700 nach DIN 276) betragen nach vorläufiger Grobkostenschätzung ca. 5 000 000 EUR netto. Davon beträgt der Kostenanteil für die „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (§ 41 Nr. 3 HOAI) 1 300 000 EUR netto und für die „konstruktiven Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (§ 41 Nr. 6 HOAI) ca. 3 700 000 EUR netto.
6. Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben. Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1 – 4 gem. gem. § 41 Nr. 3 und 6 i.V.m. Anlage 12 HOAI vorgesehen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Die Beauftragung der Leistungen bedarf der Zustimmung der politischen Gremien der Stadt Essen.
6. Es ist beabsichtigt die Leistungen stufenweise zu vergeben. Zunächst ist die Beauftragung der Leistungsphase 1 – 4 gem. gem. § 41 Nr. 3 und 6 i.V.m. Anlage 12 HOAI vorgesehen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht kein Rechtsanspruch. Die Beauftragung der Leistungen bedarf der Zustimmung der politischen Gremien der Stadt Essen.
Dauer: 24 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Offenlegung des Deilbachs; 45257; Essen-Kupferdreh.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend in III.1.1) bis III.1.3) und in III.2.1) genannten Unterlagen/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung einzureichen. Es wird dafür ein entsprechender Bewerbungsbogen, der zwingend auszufüllen ist, unter dem in Abschnitt I dieser Bekanntmachung genannten Beschaffungsportal (http://www.evergabe.nrw.de- s. Inhaltsverzeichnis, Vergabeunterlagen, vom Unternehmer auszufüllende Dokumente) zur Verfügung gestellt. Der Bewerberbogen besteht aus:
Die nachfolgend in III.1.1) bis III.1.3) und in III.2.1) genannten Unterlagen/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung einzureichen. Es wird dafür ein entsprechender Bewerbungsbogen, der zwingend auszufüllen ist, unter dem in Abschnitt I dieser Bekanntmachung genannten Beschaffungsportal (http://www.evergabe.nrw.de- s. Inhaltsverzeichnis, Vergabeunterlagen, vom Unternehmer auszufüllende Dokumente) zur Verfügung gestellt. Der Bewerberbogen besteht aus:
— Teilnahmeantrag: Angaben zum Büro/zur Person des Bewerbers, zur Rechtsform des Bewerbers einschl. Handelsregisterauszug (oder gleichwertig) sowie zum bevollmächtigten Vertreter (falls zutreffend);
— Anlage 1: Interessen und Beteiligungen, Nachweis oder Eigenerklärung über die Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferanteninteressen
— Anlage 2: Erklärung zur Zusammenarbeit mit Anderen. Auskunft im Sinne von § 45 VgV zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen, die Ausführungs- oder Lieferanteninteressen verfolgen,
— Anlage 3: Erklärung zu zwingenden Ausschlusskriterien nach § 123 Abs. 1 bis 3 GWB;
— Anlage 4: Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlusskriterien nach §§ 123 Abs. 4, 124 GWB.;
— Anlage 5: Nachweis über die Qualifikation des Bewerbers gemäß § 75 VgV – formlos;
— Anlage 6: Haftpflicht zzgl. Nachweis der Deckungszusage der Versicherung, Nachweis gem. III.1.2) der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU, § 45 VgV;
— Anlage 7: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen, Nachweis gem. III.1.2. der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU, § 45 VgV;
— Anlage 8: Referenzformblatt für Unternehmensreferenzen, gem. III.1.3. der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU;
— Anlage 9: Anzahl Beschäftigte, gem. III.1.3) der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU.
Falls auf Kapazitäten anderer Unternehmen zurückgegriffen wird, ist eine Verpflichtungserklärung gemäß § 47 Abs. 1 VgV vorzulegen.
Die Nachweise und Erklärungen sind eindeutig kenntlich zu machen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert.
Der Auftraggeber fordert gem. § 56 Abs. 2 VgV fehlende Erklärungen oder Nachweise nach. Diese sind nach schriftlicher Anforderung der Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen vorzulegen.
Der Teilnahmeantrag ist im Original rechtsverbindlich von der Geschäftsführung oder einem/r Bevollmächtigtem/n
handschriftlich zu unterzeichnen und einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift (Faksimile) genügt dieser Vorgabe nicht
und führt zum Ausschluss der Bewerbung. Sofern die Bewerbungsunterlagen mit zugelassener Signatur eingereicht werden ist eine eingescannte Unterschrift wiederrum zulässig. Bei Bewerbergemeinschaften sind der Teilnahmeantrag und die Anlagen 1 bis 6 von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Bieter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind erlaubt, jedoch keine Pflicht. Im Falle von Bietergemeinschaften ist mit der Bewerbung eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung abzugeben (Mindestvoraussetzung, falls zutreffend).Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
und führt zum Ausschluss der Bewerbung. Sofern die Bewerbungsunterlagen mit zugelassener Signatur eingereicht werden ist eine eingescannte Unterschrift wiederrum zulässig. Bei Bewerbergemeinschaften sind der Teilnahmeantrag und die Anlagen 1 bis 6 von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Bieter einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften. Bietergemeinschaften sind erlaubt, jedoch keine Pflicht. Im Falle von Bietergemeinschaften ist mit der Bewerbung eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung abzugeben (Mindestvoraussetzung, falls zutreffend).Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bewerberbogen Anlage 6: Haftpflicht zzgl. Nachweis der
Deckungszusage der Versicherung: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, deren
Deckungssummen mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 2 500. 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils je Schadensfall, betragen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen gemäß III.1.1) der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU. Der Nachweis ist durch Vorlage der Erklärung zur Deckungszusage der Versicherung zu erbringen. Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Die Berufshaftpflichtversicherung ist während der gesamten Vertragszeit zu unterhalten und nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Deckungssummen mindestens 5.000.000 EUR für Personenschäden und mindestens 2 500. 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils je Schadensfall, betragen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen gemäß III.1.1) der Auftragsbekanntmachung im Amtsblatt der EU. Der Nachweis ist durch Vorlage der Erklärung zur Deckungszusage der Versicherung zu erbringen. Mindestanforderung für die Bewerbung ist die Erklärung der Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall eine Versicherung über die Deckungssummen abgeschlossen wird. Die Erklärung des Versicherers muss der Bewerbung beigelegt werden. Die Berufshaftpflichtversicherung ist während der gesamten Vertragszeit zu unterhalten und nachzuweisen.
— Bewerberbogen Anlage 7: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: für vergleichbare Dienstleistungen der Planungsleistungen Ingenieurbauwerke in den Geschäftsjahren 2014, 2014 und 2015.Liegt der Jahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vor, so reicht eine Prognose.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Bewerberbogen Anlage 7: Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: für vergleichbare Dienstleistungen der Planungsleistungen Ingenieurbauwerke in den Geschäftsjahren 2014, 2014 und 2015.Liegt der Jahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr noch nicht vor, so reicht eine Prognose.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bewerberbogen Anlage 8: Referenzen (formlos) und Formblätter für Unternehmensreferenzen
Folgende Referenzen sind aus den nachfolgenden Leistungsbildern nachzuweisen:
1. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (Um- oder Neubau) gem. § 41 Nr. 3 HOAI 2013 bzw. § 40 Nr. 3 HOAI 2009. Es wurden mindestens die Leistungsphasen 1 – 7 aus dem Leistungsbild des § 43 Abs.1 HOAI 2013 bzw. § 42 Abs. 1 HOAI 2009. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 1 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
1. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (Um- oder Neubau) gem. § 41 Nr. 3 HOAI 2013 bzw. § 40 Nr. 3 HOAI 2009. Es wurden mindestens die Leistungsphasen 1 – 7 aus dem Leistungsbild des § 43 Abs.1 HOAI 2013 bzw. § 42 Abs. 1 HOAI 2009. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 1 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
2. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (Um- oder Neubau) aus dem Bereich Brückenbau und/oder Trogwerksbau gem. § 41 Nr. 6 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 6 HOAI 2009). Es wurden mindestens die Leistungsphasen 1 – 7 aus dem Leistungsbild des § 43 Abs.1 HOAI 2013 bzw. § 42 Abs. 1 HOAI 2009. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 2 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
2. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (Um- oder Neubau) aus dem Bereich Brückenbau und/oder Trogwerksbau gem. § 41 Nr. 6 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 6 HOAI 2009). Es wurden mindestens die Leistungsphasen 1 – 7 aus dem Leistungsbild des § 43 Abs.1 HOAI 2013 bzw. § 42 Abs. 1 HOAI 2009. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 2 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
3. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (Um- oder Neubau) gem. § 41 Nr. 3 i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.2 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 3 HOAI 2009). Es wurden die Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung als besondere Leistung der Leistungsphase 8 gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.1 HOAI 2013 (bzw. Anlage 2, Ziff. 2.8.8 HOAI 2009) erbracht. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 1 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
3. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „Bauwerke und Anlagen des Wasserbaus“ (Um- oder Neubau) gem. § 41 Nr. 3 i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.2 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 3 HOAI 2009). Es wurden die Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung als besondere Leistung der Leistungsphase 8 gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.1 HOAI 2013 (bzw. Anlage 2, Ziff. 2.8.8 HOAI 2009) erbracht. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 1 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
4. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (Um- oder Neubau) aus dem Bereich Brückenbau und/oder Trogwerksbau gem. § 41 Nr. 6 i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.2 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 6 HOAI 2009). Es wurden die Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung als besondere Leistung der Leistungsphase 8 gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.1 HOAI 2013 (bzw. Anlage 2, Ziff. 2.8.8 HOAI 2009) erbracht. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 2 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
4. Nachweis mindestens eines nach dem 1.1.2010 fertig gestellten Referenzprojekts aus dem Bereich der „konstruktive Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen“ (Um- oder Neubau) aus dem Bereich Brückenbau und/oder Trogwerksbau gem. § 41 Nr. 6 i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.2 HOAI 2013 (bzw. § 40 Nr. 6 HOAI 2009). Es wurden die Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung als besondere Leistung der Leistungsphase 8 gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12, Ziffer 12.1 HOAI 2013 (bzw. Anlage 2, Ziff. 2.8.8 HOAI 2009) erbracht. Die anrechenbaren Projektkosten i.S.v. § 4 HOAI 2009/2013 betragen mindestens 2 500 000 EUR netto (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276).
5. Die nachzuweisenden besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 (Ziffer 3 und 4) können, müssen aber nicht mit den Referenzobjekten nach Ziffer 1 und 2 zusammen erbracht worden sein.
6. Alle Referenzprojekte müssen gem. Anlage 12, Ziffer 12.2 HOAI 2013 bzw. § 43 HOAI 2009 jeweils mindestens der Honorarzone IV zugeordent gewesen sein. Die Honorarzonen sind in der Referenz zu benennen.
7. Die Referenz muss enthalten:
— Bescheinigung des AG zu den erbrachten Leistungen mit
einer Aussage zur Qualität der Leistung;
— Angaben von Kontaktdaten (Name, Anschrift,
Telefonnummer, Emailadresse) der bauherrenseitigen
Ansprechpartner;
— Eingesetzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Projektleiterinnen und Projektleiter;
— Projektkosten (Kostengruppe 300? 400, DIN 276) in Euro nett;
— Benennung der Honorarzone;
— Erbrachter Leistungsumfang und Qualität der Leistung
(darunter Benennung der Leistungsphasen (gemäß der o. g.
Leistungsbilder));
— Datum der Inbetriebnahme;
— Projektbeschreibung in Wort und Bild je Referenz max. 4 DIN.
A4 Seiten (oder max. 2 DIN A3 Seiten, gefaltet auf DIN A4).
Gewertet werden nur solche Projekte, bei denen die Leistung des Bewerbers abgeschlossen ist und vorgenannte Angaben vollständig vorliegen. Weitere Referenzen unter den o. g. Bedingungen können eingereicht werden.
Bewerberbogen Anlage 9: Erklärung zur Anzahl der Vollzeitbeschäftigten der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015, aufgeteilt nach Dipl.-Ing./BA/MA, Techniker/innen) für Dienstleistungen, die der anstehenden Aufgabe entsprechen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Bewerberbogen Anlage 5: Nachweis über die Qualifikation des Bewerbers gem. §§ 44, 75 Abs. 2 und 3 VgV (z. B. Nachweis über Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Alle Zahlungen erfolgen bargeldlos in Euro.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eignungskriterien Wichtung
I. Mittelwert aus den Umsätzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für die zu vergebenden Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015) 15 %
II. Nachweis von mindestes 2 Referenzen gem. Ziffer III.1.3) Nr. 1 und 2 der Bekanntmachung – 40 %:
III. Nachweis von mindestens 2 Referenzen gem. Ziffer III.1.3) Nr. 3 und 4 der Bekanntmachung – 20 %
IV. Mittelwert der Vollzeitbeschäftigten der letzten 3 Jahre (2013, 2014 und 2015) ) – 15 %
V. Form und Inhalt der Bewerbungsunterlagen – 10 %
Innerhalb der gewichteten Kriterien werden, entsprechend den mit den eingereichten Unterlagen gemachten Angaben, jeweils bis zu 5 Punkte vergeben. Die Punktezahl wird mit der jeweiligen Gewichtung des Kriteriums multipliziert. Die Gesamtzahl der
Punkte wird durch Addition aller gewichteten Punktzahlen der Kriterien ermittelt. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500.
Nach Auswertung der Bewerbungen unter Anwendung dieser Matrix wird die o. g. Zahl der Bewerber aufgefordert ein Angebot
einzureichen und zum Verhandlungstermin eingeladen.
Die Erläuterungen zu den Zuschlagskriterien finden auf dem Vergabemarktplatz (http://www.evergabe.nrw.de).
Hinweis: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch das Los, vgl. § 75 Abs. 6 VgV.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Hinweis: Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch das Los, vgl. § 75 Abs. 6 VgV.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
1. Anforderungen an den Einsatz elektronischer Mittel und Grundsätze der Kommunikation im Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren wird gemäß § 9 Abs. 1 VgV elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform ?Vergabe.NRW/ Vergabemarktplatz? durchgeführt und ist unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ und dem angeschlossenen Vergabemarktplatz http://www.vergabe.metropoleruhr.de? im Internet erreichbar. Die Teilnahme und der Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen sind für Bieter vollständig kostenfrei. Eine Registrierung ist gem. § 9 Abs. 3 VgV nicht notwendig, wird jedoch ausdrücklich empfohlen.
Das Vergabeverfahren wird gemäß § 9 Abs. 1 VgV elektronisch in der vollständig webbasierten E-Vergabeplattform ?Vergabe.NRW/ Vergabemarktplatz? durchgeführt und ist unter http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ und dem angeschlossenen Vergabemarktplatz http://www.vergabe.metropoleruhr.de? im Internet erreichbar. Die Teilnahme und der Zugang zur Auftragsbekanntmachung und zu den Vergabeunterlagen sind für Bieter vollständig kostenfrei. Eine Registrierung ist gem. § 9 Abs. 3 VgV nicht notwendig, wird jedoch ausdrücklich empfohlen.
Die gesamte Kommunikation zwischen der Vergabestelle und Bewerber/Bieter/innen, z.B. bei Bewerberfragen und deren Beantwortung, Nachforderung von Unterlagen/Erklärungen und anderem mehr, in diesem Verfahren erfolgt ausschließlich über
dieses Portal.
Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden direkt über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads kostenlos bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten). Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Vergabeverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben und können je nach Ausschreibungsgegenstand abweichen.
Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden direkt über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads kostenlos bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten). Die verwendeten Dateitypen und Dateiformate werden durch das Vergabeverfahren bzw. die Vergabestelle vorgegeben und können je nach Ausschreibungsgegenstand abweichen.
3. Folgende Unterlagen stehen zum Download zur Verfügung:
— Bewerbungsbogen (inkl. Anlagen);
— Anschreiben;
— Kennzettel für Teilnahmeantrag;
— Pflichtliste;
— Erläuterung Bewertungsmatrix Eignungskriterien;
— AVB Ing;
— Machbarkeitsstudien.
4. Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards
sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW). Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4,17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen werden im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe des Angebots (2.Stufe Verhandlungsverfahren) zur Verfügung gestellt.
sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW). Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt seien müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4,17 und 18 TVgG Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen werden im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe des Angebots (2.Stufe Verhandlungsverfahren) zur Verfügung gestellt.
5. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien der Stadt Essen und der Sicherung der Mittel durch den Förderungsgeber.
6.Der Termin für die Präsentation eines auf die Aufgabe bezogenen vergleichbaren Projekts (vgl. § 75 Asb. 5 VgV) wird bei Angebotsaufforderung mitgeteilt.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bieter und Bewerber sowie auf die Präklusionsregelungen gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen das Vergabeverfahren hin.
§ 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“.