Inkassoleistungen

Städtisches Klinikum München GmbH

Der Auftraggeber beabsichtigt, die Einziehung bzw. Durchsetzung (Inkassodienstleistungen i. S. d. § 2 Abs. 2 S. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)) von Geldforderungen auf Basis von Rahmenvereinbarungen losweise zu vergeben. Vom Leistungsumfang erfasst sind dabei insbesondere die außergerichtliche Forderungsbeitreibung, gerichtliche Mahnverfahren, und Gerichtsverfahren nach näherer Maßgabe der folgenden Losbeschreibungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-06 Auftragsbekanntmachung
2017-07-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-06-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Inkassoagenturen
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Einziehung bzw. Durchsetzung (Inkassodienstleistungen i. S. d. § 2 Abs. 2 S. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)) von Geldforderungen auf Basis von Rahmenvereinbarungen losweise zu vergeben. Vom Leistungsumfang erfasst sind dabei insbesondere die außergerichtliche Forderungsbeitreibung, gerichtliche Mahnverfahren, und Gerichtsverfahren nach näherer Maßgabe der folgenden Losbeschreibungen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Inkassoagenturen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Städtisches Klinikum München GmbH
Postanschrift: Fritz-Erler-Straße 30
Postleitzahl: 81737
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-muenchen.de 🌏
E-Mail: michael.klueglich@klinikum-muenchen.de 📧
Telefon: +49 89452279-338 📞
Fax: +49 89452279-731 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-06 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 112-199013
ABl. S-Ausgabe: 112
Zusätzliche Informationen
(1) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular steht unter dem in Ziffer I.3) genannten Link zum download bereit. (2) Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV. (3) Die Bewerber haben sich bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist unter dem Link in ZIffer I.3) regelmäßig über etwaige Überarbeitungen des Bewerbungsformulars oder etwaige Beantwortungen von Interessenfragen zu informieren. (4) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen. (5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.2.2)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend). (6) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. (7) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. (8) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (9) Falls der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, sind im Teilnahmeantrag diese Unternehmen, die Eignungskriterien und die etwaigen Leistungsanteile dieser Unternehmen zu benennen und zusätzlich zusammen mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers von diesen Unternehmen die geforderten Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und/oder sonstige Nachweise) zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen und der Erfüllung der entsprechenden Eignungskriterien, hinsichtlich derer die Inanspruchnahme der Kapazitäten dieser anderen Unternehmen erfolgt, vorzulegen. (10) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese im Auftragsfall auch die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten in Anspruch genommen werden. (11) Nimmt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist dies nur zulässig, soweit eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen des AG gegen Schuldner mit Wohnsitz im In- und EU-Ausland mit einer Forderungshöhe von 15,00 EUR bis 1.000,00 EUR.
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen der StKM gegen Schuldner mit Wohnsitz im In- und EU-Ausland mit einer Forderungshöhe von 15 EUR bis 1 000 EUR. Die Forderungen sind frei von Rechten Dritter und nicht an Dritte abgetreten.
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Der Auftragnehmer (AN) zieht die Forderungen des AG im Wege der Geschäftsbesorgung für StKM ein. Die Übergabe der erforderlichen Daten durch AG (Name, Geburtsdatum und ggf. Adresse des Schuldners, zugrunde liegender Sachverhalt, Fälligkeit der Forderung, Debitorennummer, Fallnummer des Schuldners) erfolgt elektronisch nach Wahl des AG (z. B. per E-Mail oder SAP-Mahnauszug).
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Der AN führt zunächst alle erforderlichen und verhältnismäßigen Maßnahmen der außergerichtlichen Forderungsbeitreibung durch.
Hierzu zählt bei Nichterreichbarkeit des Schuldners unter von dem AG übergebenen Adressdaten auch die Ermittlung von alternativen Anschriften des Schuldners.
Eine gerichtliche Durchsetzung der Forderungen (im Wege des Mahnverfahrens und/oder Gerichtsverfahrens) darf der AN (nur) nach vorheriger Zustimmung des AG durchführen.
Nach Erlangung eines Vollstreckungstitels erfolgt durch den Auftragnehmer ein geeigneter Zwangsvollstreckungsversuch. Sollte dieser erfolglos verlaufen, gibt der Auftragnehmer den Vollstreckungstitel im Original (einschließlich aller vorhandenen (vollstreckbaren) Ausfertigungen) zur weiteren Verfolgung an StKM heraus.
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Auftragsvolumen:
ca. 450 Fälle p. a. mit einer Forderungshöhe von insgesamt ca. 200 000 EUR p. a. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass diese Zahl oder Forderungshöhe tatsächlich erreicht wird. Es handelt sich um eine unverbindliche Schätzgröße der StKM auf Basis von Erfahrungswerten.
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Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber hat das einseitige Recht, durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer die Vertragslaufzeit bis 3 Monate vor ihrem Ablauf um weitere 24 Monate auf insgesamt 48 Monate zu verlängern.
Bezeichnung des Loses: Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen der StKM gegen Schuldner mit Wohnsitz im In- und Ausland mit einer Forderungshöhe ab 1 000 EUR.
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen des AG gegen Schuldner mit Wohnsitz im In- und Ausland mit einer Forderungshöhe ab 1 000 EUR. Die Forderungen sind frei von Rechten Dritter und nicht an Dritte abgetreten.
Der Auftragnehmer (AN) zieht die Forderungen des AG im Wege der Geschäftsbesorgung für den AG ein. Die Übergabe der erforderlichen Daten durch den AG (Name, Geburtsdatum und ggf. Adresse des Schuldners, zugrunde liegender Sachverhalt, Fälligkeit der Forderung, Debitorennummer, Fallnummer des Schuldners) erfolgt elektronisch nach Wahl des AG (z. B. per E-Mail oder SAP-Mahnauszug).
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Eine gerichtliche Durchsetzung der Forderungen (im Wege des Mahnverfahrens und/oder Gerichtsverfahrens) darf der AN (nur) nach vorheriger Zustimmung des AG durchführen. Das gerichtliche Mahnverfahren wird bei Inlandsfällen durch den AN nur bei harten Negativmerkmalen (aktuelle Vermögensauskunft und eidesstattl. Versicherung oder Haftbefehl gegen Schuldner lassen derzeit keine Einbringlichkeit der Forderung erwarten) nicht durchgeführt.
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Soweit für die gerichtliche Durchsetzung die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts erforderlich ist, hat der AN diesen unterzumandatieren.
ca. 200 Fälle p. a. mit einer Forderungshöhe von insgesamt ca. 500 000 EUR p. a. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch darauf, dass diese Zahl oder Forderungshöhe tatsächlich erreicht wird. Es handelt sich um eine unverbindliche Schätzgröße des AG auf Basis von Erfahrungswerten.
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Bezeichnung des Loses: Beitreibung von Forderungen aus Vollstreckungsbescheiden.
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Beitreibung von Forderungen aus Vollstreckungsbescheiden.
Der AN erhält von dem AG die Vollstreckungsbescheide (auch solche, die in den Losen 1-2 erwirkt wurden, nach dort erfolgten einmaligen, erfolglosen Vollstreckungsversuchen) im Original. Der AN verfolgt die Beitreibung der titulierten Forderung (Zwangsvollstreckung) mit geeigneten Mitteln weiter.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft):
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 1-3 GWB;
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 Abs. 4 GWB;
3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 Abs. 1-4, 7 GWB.
Hinweis: Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese im Auftragsfall die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft):
4. Nachweis einer Betriebs- bzw. Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 250 000 EUR für jeden Versicherungsfall (§ 51 BRAO) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Eigenerklärung des Bieters, im Auftragsfalle eine entsprechende Versicherung abzuschließen
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5. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie folgenden Umsatz mit Leistungen, die mit den unter II.1.4) der Bekanntmachung beschriebenen Leistungen (Inkassoleistungen) vergleichbar sind, jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2013 – 2015
Hinweis: Nimmt ein Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist dies nur zulässig, soweit eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt wird, § 47 Abs. 3 VgV.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die folgenden Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
6. Nachweis der Zulassung für Inkassodienstleistungen gem. § 10 Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (RDG) (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen).
7. Nachweis der Mitgliedschaft im Bundesverband deutscher Inkassounternehmen e. V. oder einer vergleichbaren berufsständischen Vereinigung (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen).
8. Eigenerklärung über Referenzen für vergleichbare Leistungen für Krankenhäuser der Maximalversorgung aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2014, 2013) jeweils mit Gliederung: Mandant, Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Tel.-Nr. und E-Mail-Adresse), Forderungsvolumen, Beschreibung der erbrachten Leistungen (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für die Bewerbergemeinschaft insgesamt).
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9. Eigenerklärung über die Anzahl der Inkassoneuzugänge für Krankenhäuser der Maximalversorgung im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2014, 2103) (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für die Bewerbergemeinschaft insgesamt).
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10. Eigenerklärung über die Anzahl der Mitarbeiter mit juristischer Qualifikation (Ass. Jur., Diplomjuristen, Rechtsanwälte) (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für die Bewerbergemeinschaft insgesamt).
11. Eigenerklärung über die Anzahl der beschäftigten Rechtsanwalts- oder Notariatsfachangestellten oder Rechtsfachwirte (im Falle von Bewerbergemeinschaften gilt die Vorlagepflicht für die Bewerbergemeinschaft insgesamt).
Hinweis: Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese im Auftragsfall die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden, § 47 Abs. 1 S. 3 VgV.
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Mindeststandards:
Zu Nr. 10: Mindestens 2;
zu Nr. 11: Mindestens 2.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 10 Gesetz über außergerichtliche Rechtsdienstleistungen (RDG).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftragnehmer muss mit Vertragsschluss eine Scientology-Schutzerklärung gemäß Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung vom 29.10.1996 Nr. 476-2-151 (AllMBl. S.701, StAnz. Nr. 44) abgeben (Vertragsbestandteil).

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Jede die Anforderungen nach III.1.3) Nr. 8 erfüllende Referenz erhält 1 Punkt. Zu der sich hieraus ergebenden Summe hinzuaddiert wird für die Anzahl der Inkassoneuzugänge für Krankenhäuser der Maximalversorgung im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2015, 2014, 2103) nach III.1.3) Nr. 9 folgender Punktwert: 0-50 Inkassoneuzugänge: 0 Punkte, 51-100 Inkassoneuzugänge: 1 Punkt, 101-200 Inkassoneuzugänge: 2 Punkte, > 200 Inkassoneuzugänge = 3 Punkte. Die 3 Bewerber, die auf Basis der Anforderungen nach Ziffern III.1) geeignet sind, und die die 3 höchsten Gesamtpunktzahlen nach der vorgenannten Punkteverteilung (Summe Punkte nach III.1.3) Nr. 8 und III.1.3) Nr. 9.) erreichen, werden zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Ergeben sich auf Basis der vorgenannten Punkteverteilung keine 3 Bewerber, die mehr Punkte haben als die anderen Bewerber (z. B. weil es auf Platz 3 zwei Bewerber mit gleicher Punktzahl gibt, oder auf Platz 2 drei Bewerbermit gleicher Punktzahl etc., es also keinen 4. Platz gibt), erfolgt die Auswahl der Bewerber aus dieser mit gleicher Punktzahl bepunkteten Gruppe durch Losentscheid (Beispiel: 3 Teilnehmer ab Platz 2 haben gleiche Punktzahl, es gibt also dreimal Platz 2 und dann erst wieder Platz 5: die Plätze 2 und 3 werden dann zwischen diesen 3 punktgleichen Bewerbern ausgelost). Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit den geeigneten Teilnehmern durchzuführen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Michael Klüglich
Internetadresse: www.klinikum-muenchen.de 🌏
Dokumente URL: ftp://ftp.lutzabel.com/Bewerbungsunterlagen_Inkasso 🌏
URL der Dokumente: ftp://ftp.lutzabel.com/Bewerbungsunterlagen_Inkasso 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular steht unter dem in Ziffer I.3) genannten Link zum download bereit.
(2) Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nach § 50 VgV.
(3) Die Bewerber haben sich bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist unter dem Link in ZIffer I.3) regelmäßig über etwaige Überarbeitungen des Bewerbungsformulars oder etwaige Beantwortungen von Interessenfragen zu informieren.
(4) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.2.2)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(6) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(7) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(8) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(9) Falls der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, sind im Teilnahmeantrag diese Unternehmen, die Eignungskriterien und die etwaigen Leistungsanteile dieser Unternehmen zu benennen und zusätzlich zusammen mit dem Teilnahmeantrag des Bewerbers von diesen Unternehmen die geforderten Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und/oder sonstige Nachweise) zum Beleg des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen und der Erfüllung der entsprechenden Eignungskriterien, hinsichtlich derer die Inanspruchnahme der Kapazitäten dieser anderen Unternehmen erfolgt, vorzulegen.
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(10) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese im Auftragsfall auch die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten in Anspruch genommen werden.
Mehr anzeigen
(11) Nimmt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist dies nur zulässig, soweit eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 112-199013 (2016-06-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016/S 112-199013
Kurze Beschreibung:
Einziehung bzw. Durchsetzung (Inkassodienstleistungen i. S. d. § 2 Abs. 2 S. 1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)) von Geldforderungen auf Basis von Rahmenvereinbarungen. Vom Leistungsumfang erfasst sind dabei insbesondere die außergerichtliche Forderungsbeitreibung, gerichtliche Mahnverfahren, und Gerichtsverfahren nach näherer Maßgabe der folgenden Losbeschreibungen.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 143-295039
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 112-199013
ABl. S-Ausgabe: 143

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Einziehung bzw. Durchsetzung (Inkassodienstleistungen i. S. d. § 2 Abs. 2 S.
1 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG)) von Geldforderungen auf Basis von Rahmenvereinbarungen. Vom Leistungsumfang erfasst sind dabei insbesondere die außergerichtliche Forderungsbeitreibung,
gerichtliche Mahnverfahren, und Gerichtsverfahren nach näherer Maßgabe der folgenden Losbeschreibungen.
Bezeichnung des Loses: Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen des AG gegen Schuldner mit Wohnsitz
Kurze Beschreibung:
Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen der StKM gegen Schuldner mit
Wohnsitz im In- und EU-Ausland mit einer Forderungshöhe von 15 EUR bis 1 000 EUR. Die Forderungen sind
frei von Rechten Dritter und nicht an Dritte abgetreten.
Bezeichnung des Loses: Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen der StKM gegen Schuldner mit
Kurze Beschreibung:
Beitreibung von voraussichtlich unbestrittenen und fälligen Forderungen des AG gegen Schuldner mit Wohnsitz
im In- und Ausland mit einer Forderungshöhe ab 1 000 EUR. Die Forderungen sind frei von Rechten Dritter und
nicht an Dritte abgetreten.
Der AN erhält von dem AG die Vollstreckungsbescheide (auch solche, die in den Losen 1-2 erwirkt wurden,
nach dort erfolgten einmaligen, erfolglosen Vollstreckungsversuchen) im Original. Der AN verfolgt die
Beitreibung der titulierten Forderung (Zwangsvollstreckung) mit geeigneten Mitteln weiter.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität Konzept zur Leistungserbringung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Gewichtung des Preises: 80
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Qualität der Leistungserbringung
Qualität des Konzeptes zur Leistungserbringung

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-12 📅

Ergänzende Informationen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Internetadresse: www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer 🌏
Quelle: OJS 2017/S 143-295039 (2017-07-24)