Installation und Inbetriebnahme eines neuen ITCS sowie von Fahrzeuggerätschaften bei der KVG Stade und 9 weiteren Partnern

KVG Stade GmbH & Co. KG

Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (RBL / ITCS) sowie eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) mit zentralem Gerätehintergrundsystem und Ausrüstung der Omnibusse mit Bordrechnern mit integrierten Vertriebs- und Prüffunktionen unter Nutzung einer Daten- und Sprachkommunikation auf Basis des zellularen, öffentlichen Mobilfunk (UMTS/GSM).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Telematiksystem
Kurze Beschreibung:
Projektierung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Rechnergesteuerten Betriebsleitsystems (RBL / ITCS) sowie eines elektronischen Fahrgeldmanagements (EFM) mit zentralem Gerätehintergrundsystem und Ausrüstung der Omnibusse mit Bordrechnern mit integrierten Vertriebs- und Prüffunktionen unter Nutzung einer Daten- und Sprachkommunikation auf Basis des zellularen, öffentlichen Mobilfunk (UMTS/GSM).
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Telematiksystem 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Systeme zur Echtzeit-Passagierinformation 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Niedersachsen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: KVG Stade GmbH & Co. KG
Postanschrift: Harburger Straße 96
Postleitzahl: 21680
Postort: Stade
Kontakt
Internetadresse: http://kvg-bus.de 🌏
E-Mail: juerries@kvg-bus.de 📧
Telefon: +49 4141525-255 📞
Fax: +49 4141525-269 📠
URL der Dokumente: http://www.spiekermann.de/wp-content/uploads/2016/09/2016-ITCS-KVG.zip 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 176-316300
ABl. S-Ausgabe: 176
Zusätzliche Informationen
(1) (VO) Es gilt die SektVO. (2) (Verfahren) Zum Teilnahmewettbewerb sind die in Abschnitt III.1 genannten Unterlagen einzureichen. Formblätter stehen dazu gemäß Ziffer I.3 bereit. Auf Grund der in den Vergabeunterlagen beschriebenen betriebsinternen Prozesse werden die vollständigen Vergabeunterlagen erst bei erfolgreicher Qualifikation zeitgleich mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet. (3) (Auskünfte) Ausschließlich per E-Mail und ggf. Fax werden Fragen beantwortet bzw. Informationen allen für das Verfahren registrierten Bewerbern zeitgleich mitgeteilt. Zur Teilnahme am Wettbewerb hat der Bewerber sich deshalb mit einer Unternehmensbezeichnung und einer elektronischen Adresse für den elektronischen Versand (E-Mail-Adresse und Fax-Nummer) bei der Vergabestelle formlos zu registrieren. (4) (TN-A) Alle geforderten Erklärungen sind unterschrieben vorzulegen. (5) (Abgabe) Die Teilnahmeanträge sind im verschlossenen Umschlag bei der Kontaktstelle gemäß (Ziffer I.1) 2-fach auf Papier und auf CD-ROM bzw. USB-Stick einzureichen. (6) (Rückfr) Rückfragen sind sind spätestens bis zum 3.10.2016 bis 11:00 Uhr, schriftlich einzureichen (Ziffer I.1). (7) (Kosten) Aufwendungen werden nicht erstattet. (8) (EDV) Die der Vergabestelle beigestellten Informationen werden auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und gespeichert. (9) (Koop) Zu Kooperationsformen siehe III.1.4. (10) (Ablauf) Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge bewerten. Ihm steht Ermessen zu, ob Unterlagen nachgereicht werden können oder nicht. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite werden im Rahmen der Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben ggf. Abwertungen zur Folge. Der Auftraggeber wird den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf 5 beschränken. Es wird dabei diejenigen Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Dazu wird er die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Die Eignung wird anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.1.3 Nr. 1 und Nr. 4 bewertet. (11) (Verbleib) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben im Besitz des Auftraggebers. (12) (Zeiten] Die in Abschnitt IV.2) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Aktualisierung. (13) (Nachford) Gelangt das Angebot eines Bieters in die engere Wahl, sind auf Verlangen der Vergabestelle zu den Eigenerklärungen entsprechende Nachweise (Kopien, nicht älter als 6 Monate) innerhalb von 10 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. (14) (Interface) Das ausgeschriebene System soll sich deshalb durch systemoffene Schnittstellen auszeichnen, mit Hilfe derer eine Modernisierung von Teilkomponenten ohne Rückwirkung auf verbleibende Systeme möglich ist. Der Bieter erklärt die Zustimmung und Offenlegung geeigneter Übertragungsschnittstellen. (15) (EU-Bek) Nur der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung ist maßgeblich, wenn die Bekanntmachung in weiteren Medien veröffentlicht wird. (16) (unter 3) Der Auftraggeber behält sich vor, bei weniger als 3 zulassungsfähigen Bewerbungen bzw. bei weniger als drei wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren einzustellen. (17) (Verhandlung) Die ausgewählten Bewerber werden zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern oder Aufklärung über Inhalte der Angebote zu betreiben. Er wird nur mit den Bietern verhandeln, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter phasenweise zu verringern. (18) (Teststellung) Im Rahmen der Angebotsprüfung ist eine verifizierende Teststellung durchzuführen.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektierung, Lieferung, Montage / Installation, Migration und Inbetriebnahme eines „Intermodalen Transport Control Systems“ (ITCS), eines „Elektronischen Fahrgeldmanagementsystems“ (EFM-System), eines „Einstiegskontrollsystems“ (EKS) in Baustufen sowie Ablösung des Altsystems.
Mehr anzeigen
Der Auftrag umfasst ein mandantenfähiges Gesamtsystem. Es sind rund 700 Fahrzeuge mit ITCS- und Vertriebssystem-Komponenten auszurüsten. Das vorhandene Analogfunksystem wird durch die Nutzung des öffentlichen Mobilfunks ersetzt.
Die Leistung umfasst:
— Bordrechner mit berührungsempfindlichem Bildschirm sowie von mandantenfähigen zentralen Softwarekomponenten zur Steuerung und Überwachung des Betriebsablaufs (Rechnergesteuertes Betriebsleitsystem), erweitert um …
… ein Vertriebssystem, Erweiterungen der Gerätschaften um Fahrscheindruckfunktionen und eTicket-Prüffunktionen gemäß VDV-Kernapplikation, von denen ca. 24 Geräte in Vorverkaufsstellen eingesetzt werden sollen,
… ein System zur elektronischen Einstiegskontrolle (EKS),
… die Lieferung von zentralen Steuerungskomponenten (DFI-Server im ITCS) zur Parametrierung der Anzeigen sowie zur Versorgung der Anzeigen mit Echtzeitdaten aus der Betriebsleitstelle sowie aus der zentralen Datendrehscheibe ZDD des VBN/HVV,
einschließlich insbesondere der folgenden Leistungspakete:
— Nutzung des öffentlichen Mobilfunks GSM/UMTS/LTE als Ersatz für das analoge Sprechfunksystem,
— Nutzung des analogen Betriebsfunks im 2m- und 4m-Band für die Ansteuerung von Lichtsignalanlagen und Fahrgastinformationsanlagen,
— Mandantenfähiges ITCS / EFM-System,
— Erfassung von Echtzeit-Daten und Weitergabe dieser über VDV-Schnittstellen (z. B. an eine zentrale Datendrehscheibe ZDD),
— Lieferung eines Managementsystems zur Erfassung und Dokumentation von Ereignissen zur Unterstützung der betrieblichen Abläufe in Form von elektronischen Checklisten für die automatische Weiterleitung/Benachrichtigung an Zielsysteme,
— Die Bordrechnerfunktionen umfassen die fahrzeugautonome Standort-Ermittlung, den Soll-Ist-Vergleich der Fahrplanlage, die Ansteuerung der Fahrzeug-Peripherie, die Steuerung des Sprach- und Datenfunks, einschl. LSA-Beeinflussung durch die Fahrzeuge,
Mehr anzeigen
— Die zu liefernde Leitstelle (Server und Leitstellen-Clients) unterstützt den Disponenten durch die Bereitstellung eines Sprach- und Datenfunks sowie eines Analyse-, Auswertungs- und Statistiksystems zur Überprüfung des Betriebsablaufs und der Überwachung der korrekten Funktionsweise der Software-Module und Hardware-Komponenten insbesondere in Störungssituationen,
Mehr anzeigen
— Ausstattung der Fahrzeuge (Fahrausweisdrucker/Bordrechner, analogem Funkgerät, Ortungstechnik, verkabelt und in Betrieb genommen),
— Lieferung eines mandantenfähigen Datenmanagementsystems mit automatisiert nutzbaren Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Softwaresystemen (Fahr- und Dienstplanung, Personaldisposition, Auskunftssystemen),
— Anschluss des Gerätehintergrundsystems an das beigestellte, in Betrieb befindliche Vertriebsmanagementsystem ATRIES der Fa. ATRON electronic, Markt Schwaben,
— Der Vertrieb im Fahrzeug umfasst den Barverkauf von Papierfahrscheinen in ca. 9 Verkehrsverbünden oder Tarifgemeinschaften, sowie die Möglichkeit des Vertriebs von eTickets gemäß der VDV-Kernapplikation,
— Bereitstellung der jeweiligen Wartungsleistungen,
— DFI-Server mit einer dem Auttraggeber offen zu legenden Schnittstelle zur Kommunikation mit den, in einer separaten Vergabe zu beschaffenden DFI-Anzeigen, Anbindung des DFI-Servers an das ITCS.
Eine Losaufteilung kann aus zwingenden technischen Gründen nicht erfolgen. Insbesondere wegen der erforderlichen Kompatibilität zwischen dem ITCS und dem Vertriebssystem, welche vom Auftragnehmer im Rahmen eines Konzeptes zu entwickeln ist, kommt nur eine Gesamtvergabe in Betracht.
Mehr anzeigen
Für die Fahrzeugausrüstung ist vorgesehen, dass auf dem zu liefernden Bordrechner Fremdsoftware installiert werden kann und darf.
Dauer: 18 Monate
Beschreibung der Optionen:
Optionen sind insbesondere:
Schulungsmaßnahmen, Wartungs- und Instandhaltungsleistungen von Hard- und Software, Lieferung technischer Fahrzeug-Ausrüstung für ein Partnerunternehmen.
Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:
a) Wartungsleistungen: Zum Ende der Gewährleistung,
b) Weitere Liefer- und Dienstleistungen: Nach technischer Klärung, spätestens binnen 18 Monate nach Auftragsvergabe.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Niedersachsen, Landkreis Hof.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Für den Fall der Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft muss die Bewerber-/Bietergemeinschaft alle Mitglieder namentlich mit Kontaktdaten sowie einen für das Vergabeverfahren bevollmächtigten Vertreter benennen und erklären, dass die Bewerber-/Bietergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haftet („Bewerber- /Bietergemein-schaftserklärung“). Diese Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaff zu unterzeichnen.
Mehr anzeigen
(2) Im Fall der Eignungsleihe (siehe Ziffer III.1.4) bei Dritten (Nachunternehmer) sind diese zu benennen und es ist die Verfügbarkeit des Dritten durch eine Verpflichtungserklärung nachzuweisen,
(3) Folgende Nachweise und Erklärungen sind jeweils durch den Bewerber bzw. die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und dem zur Eignungsleihe verpflichteten Nachunternehmer vorzulegen:
(a) Eigenerklärung gemäß §§ 123 und 124 GWB,
(b) entfällt,
(c) Eigenerklärung zum § 19 Abs. (3) MiLoG Mindestlohngesetz,
(d) Eigenerklärung zum Eintrag in ein Berufsregister (Handelsregister, Handwerksrolle, etc.) mit Vorlage einer Kopie eines aktuellen Handelsregisterauszuges soweit Eintragungspflicht besteht,
(e) Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft. Bewerber ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen, soweit im betreffenden Ausland Versicherungspflicht besteht,
Mehr anzeigen
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Siehe Abschnitt VI.3) Nr. 5 (Abgabe) der vorliegenden Bekanntmachung.
Bereitstellung von Formblättern für die im Teilnahmewettbewerb bereitzustellenden Unterlagen: Siehe Abschnitt VI.3 Nr. 2 (Verfahren) und die URL gemäß Ziffer I.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und ggf. seiner verpflichteten Nachunternehmer über den Gesamtumsatz für die Jahre 2013, 2014 und 2015; der Gesamtumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft je Geschäftsjahr muss mindestens 7 000 000 EUR betragen.
Mehr anzeigen
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Siehe Abschnitt VI.3) Nr. 5 (Abgabe) der vorliegenden Bekanntmachung.
Bereitstellung von Formblättern für die im Teilnahmewettbewerb bereitzustellenden Unterlagen: Siehe Abschnitt VI.3 Nr. 2 (Verfahren) und die URL gemäß Ziffer I.3.
Mindeststandards: Siehe Fließtext in III.1.2).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise bzw. Eigenerklärungen durch den Bewerber bzw. dessen verpflichteten Nachunternehmer:
(1) Nachweis eines QM-Zertifikats gemäß DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar, Nachweis eines Umweltmanagement-(UM-)Zertifikats gemäß DIN EN ISO 14001 oder vergleichbar.
(Obligatorisch: Nachweis des QM-Zertifikats, Bewertung: 2 Punkte für den Nachweis des UM-Zertifikats. Bei Bewerbergemeinschaften wird der Mittelwert der erreichten Punktzahlen aller Mitglieder der Gemeinschaft gewertet.).
(2) Erklärung über die Zahl der in den Jahren 2013 bis 2015 beschäftigten, mit den genannten Produkten betrauten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen,
(3) Liste der in den Jahren 2013 bis 2015 erbrachten, vergleichbaren Leistungen, mit Angabe des Rechnungswertes, der Lieferzeit und des Auftraggebers. Angabe des Anteils an Eigenleistung.
(4) Die in den folgenden Buchstaben a) bis d) geforderten Referenzprojekte müssen – bis auf a) (GSM-ptt) – im produktiven Einsatz sein und die Auftragserteilung darf dabei nicht vor dem 1.1.2012 liegen. Die Nachweise benennen jeweils Namen, Adresse und Ansprechpartner des Auftraggebers mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, sowie das Mengengerüst, den Auftragswert und den Umfang, zu dem das Projekt in Eigenleistung erbracht wurde, sowie das Auftragsdatum, das Datum der Produktivsetzung und das der Abnahme.
Mehr anzeigen
a) (GSM-ptt) Nachweis über die Umsetzung der Kommunikation auf dem Mobilfunk in der Art, dass die Sprachübertragung auf Basis des Datenkanals mit mehreren als Endgerät genutzten Bordrechnern quasi gleichzeitig möglich ist (push-to-talk im Mobilfunk). Der Nachweis einer Referenz, bei der die Leistung beim Kunden abgenommen ist, wird höher bewertet.
Mehr anzeigen
(obligatorisch: Nachweis der Funktion, Bewertung: Nachweis der Funktion 1 Punkt, Nachweis mindestens einer
abgenommenen Referenz: 2 Punkte).
b) (RBL/ITCS) Nachweis über die Umsetzung einer Rechnergesteuerten Betriebsleitstelle (RBL/ITCS) unter Nutzung des öffentlichen Mobilfunks (GSM/UMTS) mit insgesamt mindestens 240 ausgerüsteten Fahrzeugen. Die Leitstelle umfasst die Funktionen der Standortverfolgung von Fahrzeugen auf Basis GPS, dispositive Eingriffe, Darstellung auf einem geografischen Informationssystem sowie die Übertragung von Istdaten gemäß VDV-Schrift 453/454, hier mindestens 2 der Dienste DFI, ANS, AUS.
Mehr anzeigen
(Obligatorisch: 3 Referenzen. Bewertung: 1 Punkt für den Nachweis von 3 bis 6 Referenzen; 2 Punkte beim Nachweis von mehr als 6 Referenzen).
c) (EKS) Nachweis über die Umsetzung einer elektronischen Einstiegskontrolle von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium und als 2D-Barcode vorzugsweise gemäß VDV-Kernapplikation. Die Nutzung der Schnittstelle gilt als nachgewiesen, wenn Daten einer Sperrliste gelesen und Markierungslisten automatisiert erzeugt wurden.
Mehr anzeigen
(obligatorisch: 3 Referenzen für eine Einstiegskontrolle von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium. Bewertung: 1 Punkt für den Nachweis von 3 bis 6 Referenzen für eine Einstiegskontrolle von Tickets auf einem elektronischen Trägermedium; 2 Punkte für den Nachweis von mehr als 6 Referenzen; ein weiterer Punkt für 1 Referenz zur Einstiegskontrolle unter Nutzung von 2D-Barcode).
Mehr anzeigen
d) [Vertrieb] Nachweis über die Umsetzung des Barverkaufs von Fahrausweisen in mindestens 50 ausgerüsteten Linienbussen und 5 Vorverkaufsstellen. Die Referenz umfasst die Funktionen der Datenpflege des Tarifs mindestens von gleichzeitig 2 Verkehrsgemeinschaften oder Verkehrsverbünden, einer Kontoführung der Verkäufer sowie der Erstellung von Verkaufsstatistiken für die Sortimente „Fahrzeugverkauf“ und „Vorverkauf“ sowie den Austausch der Fahrzeugdaten per digitalem Funk.
Mehr anzeigen
Form der geforderten Erklärungen/Nachweise: Siehe Abschnitt VI.3) Nr. 5 (Abgabe).
Bereitstellung von Formblättern: Siehe Abschnitt VI.3 Nr. 2 (Verfahren) und die URL gemäß Ziffer I.3.
Mindeststandards:
Nachweis gemäß III.1.3. Nr. 1 sowie die in III.1.3 Nr. 4 obligatorisch genannte Mindestzahl an Referenzen.
Die Referenzprojekte müssen – bis auf a) (GSM-ptt) – im produktiven Einsatz sein und der Termin der jeweiligen Auftragserteilung darf nicht vor dem 1.1.2012 liegen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:
Die unter Abschnitt III.1.1) bis Abschnitt III.1.3), jedoch ohne die Position für die Referenzen benannten Nachweise und Erklärungen (Eignungsvoraussetzungen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Gemeinschaft vorzulegen.
Mehr anzeigen
Die unter Abschnitt III.1.3) „Referenzen“ genannten Referenzangaben sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft von jenem Mitglied der Gemeinschaft bezogen auf dasjenige Gewerk, welches dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Gemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
Mehr anzeigen
Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft wird davon ausgegangen, dass sämtliche Mitglieder ihre Kapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung stellen.
Rückgriff auf Ressourcen Dritter:
Der Bewerber kann sich anderer Unternehmen nur dann durch Eignungsleihe bedienen, wenn er durch eine Verpflichtungserklärung nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Siehe Vergabeunterlagen.
(2) Der Auftrag wird unter Ausschluss der allgemeinen Geschäftsbedingungen des Wirtschaftsteilnehmers ausgeführt.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Siehe Bewerbungsunterlagen: Die fünf Bewerber, die im Rahmen der Bewertung von Referenzen (siehe III.1.3) die höchste Punktzahl erreichen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit erhält der Bewerber mit der größten Anzahl Referenzen gemäß II.1. den Vorzug.
Mehr anzeigen
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-10-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-05 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: KVG Stade GmbH & Co KG, Herr Jürries
Dokumente URL: http://www.spiekermann.de/wp-content/uploads/2016/09/2016-ITCS-KVG.zip 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) (VO) Es gilt die SektVO.
(2) (Verfahren) Zum Teilnahmewettbewerb sind die in Abschnitt III.1 genannten Unterlagen einzureichen. Formblätter stehen dazu gemäß Ziffer I.3 bereit. Auf Grund der in den Vergabeunterlagen beschriebenen betriebsinternen Prozesse werden die vollständigen Vergabeunterlagen erst bei erfolgreicher Qualifikation zeitgleich mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe versendet.
Mehr anzeigen
(3) (Auskünfte) Ausschließlich per E-Mail und ggf. Fax werden Fragen beantwortet bzw. Informationen allen für das Verfahren registrierten Bewerbern zeitgleich mitgeteilt. Zur Teilnahme am Wettbewerb hat der Bewerber sich deshalb mit einer Unternehmensbezeichnung und einer elektronischen Adresse für den elektronischen Versand (E-Mail-Adresse und Fax-Nummer) bei der Vergabestelle formlos zu registrieren.
Mehr anzeigen
(4) (TN-A) Alle geforderten Erklärungen sind unterschrieben vorzulegen.
(5) (Abgabe) Die Teilnahmeanträge sind im verschlossenen Umschlag bei der Kontaktstelle gemäß (Ziffer I.1) 2-fach auf Papier und auf CD-ROM bzw. USB-Stick einzureichen.
(6) (Rückfr) Rückfragen sind sind spätestens bis zum 3.10.2016 bis 11:00 Uhr, schriftlich einzureichen (Ziffer I.1).
(7) (Kosten) Aufwendungen werden nicht erstattet.
(8) (EDV) Die der Vergabestelle beigestellten Informationen werden auf elektronischen Weg verarbeitet, übertragen und gespeichert.
(9) (Koop) Zu Kooperationsformen siehe III.1.4.
(10) (Ablauf) Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge bewerten. Ihm steht Ermessen zu, ob Unterlagen nachgereicht werden können oder nicht. Verzichtet der Auftraggeber auf das Nachfordern von Nachweisen und Erklärungen, werden unvollständige Teilnahmeanträge nicht berücksichtigt. Inhaltliche Defizite werden im Rahmen der Eignungsfeststellung berücksichtigt und haben ggf. Abwertungen zur Folge.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber wird den Kreis der zur Angebotsabgabe einzuladenden Bewerber auf 5 beschränken. Es wird dabei diejenigen Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Dazu wird er die in dieser Bekanntmachung benannten Eignungsvoraussetzungen bewerten und gewichten. Die Eignung wird anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.1.3 Nr. 1 und Nr. 4 bewertet.
Mehr anzeigen
(11) (Verbleib) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben im Besitz des Auftraggebers.
(12) (Zeiten] Die in Abschnitt IV.2) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Aktualisierung.
(13) (Nachford) Gelangt das Angebot eines Bieters in die engere Wahl, sind auf Verlangen der Vergabestelle zu den Eigenerklärungen entsprechende Nachweise (Kopien, nicht älter als 6 Monate) innerhalb von 10 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
Mehr anzeigen
(14) (Interface) Das ausgeschriebene System soll sich deshalb durch systemoffene Schnittstellen auszeichnen, mit Hilfe derer eine Modernisierung von Teilkomponenten ohne Rückwirkung auf verbleibende Systeme möglich ist. Der Bieter erklärt die Zustimmung und Offenlegung geeigneter Übertragungsschnittstellen.
Mehr anzeigen
(15) (EU-Bek) Nur der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung ist maßgeblich, wenn die Bekanntmachung in weiteren Medien veröffentlicht wird.
(16) (unter 3) Der Auftraggeber behält sich vor, bei weniger als 3 zulassungsfähigen Bewerbungen bzw. bei weniger als drei wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren einzustellen.
(17) (Verhandlung) Die ausgewählten Bewerber werden zeitgleich zur Abgabe eines Angebots auffordern. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern oder Aufklärung über Inhalte der Angebote zu betreiben. Er wird nur mit den Bietern verhandeln, deren Angebot für einen Vertragsabschluss hinreichend aussichtsreich erscheint. Der Auftraggeber behält sich vor, während des Vergabeverfahrens die Anzahl der in der Wertung verbleibenden Bieter phasenweise zu verringern.
Mehr anzeigen
(18) (Teststellung) Im Rahmen der Angebotsprüfung ist eine verifizierende Teststellung durchzuführen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 413115-1336 📞
Fax: +49 413115-2943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gem. § 160 Abs. 3 GWB nur zulässig, wenn:
— der Antragsteller von ihm erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber binnen 10 Kalendertagen nach Kenntnis gerügt hat,
— der Antragsteller Verstöße gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung bzw. der Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat,
— nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 176-316300 (2016-09-08)