Justizvollzugsanstalt Kassel 1 – Grundsanierung, 1. Bauabschnitt

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5, Leistungsphase 2-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Grundsanierung der Altbausubstanz der Justizvollzugsanstalt Kassel I, 1. Bauabschnitt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-08 Auftragsbekanntmachung
2016-09-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) soll unter Berücksichtigung brandschutzrechtlicher, sicherheitstechnischer, hygienischer Anforderungen und Vorgaben nach dem hessischen Strafvollzuggesetz baulich und technisch modernisiert und ertüchtigt werden. Bei dem Gefängnisbau handelt es sich um eine panoptische Anlage (Zentralbau, Verwaltungsflügel, Haftflügel A,B,C,D) mit einem zentralen Verwaltungsbau und vier Unterbringungsflügeln. Das Gefängnis wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und im Laufe der Zeit um einige Anbauten erweitert. Der Gefängnisbau und die Umfassungsmauer stehen unter Denkmalschutz.Die Grundsanierung ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Für den ersten Bauabschnitt ist die Sanierung folgender Bereiche geplant:1. Neugestaltung der Sicherheitszentrale2. Grundsanierung des Haftflügels B und Schaffung von Büro- und Therapieräumen im Annex des Flügels B (siehe Anlage „Übersichtsplan“).Die Sanierungsmaßnahme ist im laufenden Betrieb durchzuführen. Da es sich bei der Anstalt um eine Einrichtung mit höchster Sicherheitsstufe handelt, sind die besonderen sicherheitsrelevanten Bedingungen der JVA zu beachten. Dies bedeutet u. a., dass ein deutlich erhöhter Aufwand für die zeitliche Umsetzung und Baustellensicherung aufgewendet werden muss.Die vom Auftragnehmer eingesetzten Personen werden vor dem Betreten der Liegenschaft einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen.Darüber hinaus werden intensive Abstimmungen mit dem JVA-Leitungsgremium, dem Hessischen Ministerium der Justiz und der Denkmalpflege erforderlich sein.Weiterhin sind die betrieblichen Sicherheitsbedingungen der beiden Anstalten bei der Planung zu beachten. AMEV-Empfehlungen und VfS-Handbücher sind als Planungsgrundlage zu verwenden.Das Vergabeverfahren richtet sich ausschließlich an technische Planungsbüros bzw. Ingenieurbüros aus dem Bereich Systemanlagen und Gebäudetechnik. Beauftragt werden nur Planungsleistungen nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2-Technische Ausrüstung,Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen undAnlagengruppe 5 – Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 HOAI.Hierbei sind die Leistungen gemäß §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 (technische Ausrüstung) für die Leistungsphasen 2-9 zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach HOAI. Sämtliche anderen Leistungen werden durch einen Generalplaner erbracht.Alle Leistungen finden in erheblichem Umfang an bzw. in vorhandener, denkmalgeschützter Bausubstanz bzw. in denkmalgeschützter Umgebung statt.Die Planungsleistung umfasst die Erneuerung sämtlicher technischer und sicherheitstechnischer Anlagen des o.g. Bauabschnittes. Der bestimmungsgemäße Betrieb der bestehenden Sicherheitszenrale muss hier während der Umbauphase bzw. Neugestaltung dauerhaft gewährleistet bleiben.Der zukünftige Leistungsbedarf und bauliche Platzbedarf ist zu ermitteln. Die bestehende Infrastruktur (IT-Installation, Elektroinstallation, Blitzschutz, Gefahrenmeldeanlagen (BMA,EMA,ÜMA), JVA-Sicherheitstechnik, Videotechnik etc.) ist hinsichtlich Ihrer Verwendbarkeit zu prüfen und ggfs. sind auch die Energieversorgung, sowie die Sicherheits- und Notstromversorgung in die Planungsleistungen mit einzubeziehen. Die Vergütung der Bestandsanalyse bzw. -erfassung erfolgt pauschal.Ca. 7.400 m2 Netto-Raumfläche (NRF).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 072-126312
ABl. S-Ausgabe: 72
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der Formblätter „Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ sowie „Tariftreueerklärung“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der „Bewerbungsbogen“ inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen sowie die „Tariftreueerklärung“ ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 auszufüllen und einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften und Bewerbern mit Nachunternehmern werden die Referenzprojekte in Summe gewertet. Der „Referenzbogen“ ist daher nur vom jeweiligen Referenzerbringer auszufüllen. Die genannten Formblätter sowie alle weiteren Unterlagen sind in digitaler Form auf der Internetseite der HAD (www.had.de) erhältlich. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=T0BC88MGCL1AC3WY nachr. HAD-Ref. : 39/6058 nachr. V-Nr/AKZ: A.0454.156060 ELT.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5, Leistungsphase 2-9 gemäß §§ 53 ff. HOAI für die Grundsanierung der Altbausubstanz der Justizvollzugsanstalt Kassel I, 1. Bauabschnitt.
Menge oder Umfang:
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) soll unter Berücksichtigung brandschutzrechtlicher, sicherheitstechnischer, hygienischer Anforderungen und Vorgaben nach dem hessischen Strafvollzuggesetz baulich und technisch modernisiert und ertüchtigt werden. Bei dem Gefängnisbau handelt es sich um eine panoptische Anlage (Zentralbau, Verwaltungsflügel, Haftflügel A,B,C,D) mit einem zentralen Verwaltungsbau und vier Unterbringungsflügeln. Das Gefängnis wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und im Laufe der Zeit um einige Anbauten erweitert. Der Gefängnisbau und die Umfassungsmauer stehen unter Denkmalschutz.
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Die Grundsanierung ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Für den ersten Bauabschnitt ist die Sanierung folgender Bereiche geplant:
1. Neugestaltung der Sicherheitszentrale
2. Grundsanierung des Haftflügels B und Schaffung von Büro- und Therapieräumen im Annex des Flügels B (siehe Anlage „Übersichtsplan“).
Die Sanierungsmaßnahme ist im laufenden Betrieb durchzuführen. Da es sich bei der Anstalt um eine Einrichtung mit höchster Sicherheitsstufe handelt, sind die besonderen sicherheitsrelevanten Bedingungen der JVA zu beachten. Dies bedeutet u. a., dass ein deutlich erhöhter Aufwand für die zeitliche Umsetzung und Baustellensicherung aufgewendet werden muss.
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Die vom Auftragnehmer eingesetzten Personen werden vor dem Betreten der Liegenschaft einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen.
Darüber hinaus werden intensive Abstimmungen mit dem JVA-Leitungsgremium, dem Hessischen Ministerium der Justiz und der Denkmalpflege erforderlich sein.
Weiterhin sind die betrieblichen Sicherheitsbedingungen der beiden Anstalten bei der Planung zu beachten. AMEV-Empfehlungen und VfS-Handbücher sind als Planungsgrundlage zu verwenden.
Das Vergabeverfahren richtet sich ausschließlich an technische Planungsbüros bzw. Ingenieurbüros aus dem Bereich Systemanlagen und Gebäudetechnik. Beauftragt werden nur Planungsleistungen nach HOAI Teil 4, Abschnitt 2-Technische Ausrüstung,
Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen und
Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und informationstechnische Anlagen gemäß § 53 HOAI.
Hierbei sind die Leistungen gemäß §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15 (technische Ausrüstung) für die Leistungsphasen 2-9 zu erbringen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach HOAI. Sämtliche anderen Leistungen werden durch einen Generalplaner erbracht.
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Alle Leistungen finden in erheblichem Umfang an bzw. in vorhandener, denkmalgeschützter Bausubstanz bzw. in denkmalgeschützter Umgebung statt.
Die Planungsleistung umfasst die Erneuerung sämtlicher technischer und sicherheitstechnischer Anlagen des o.g. Bauabschnittes. Der bestimmungsgemäße Betrieb der bestehenden Sicherheitszenrale muss hier während der Umbauphase bzw. Neugestaltung dauerhaft gewährleistet bleiben.
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Der zukünftige Leistungsbedarf und bauliche Platzbedarf ist zu ermitteln. Die bestehende Infrastruktur (IT-Installation, Elektroinstallation, Blitzschutz, Gefahrenmeldeanlagen (BMA,EMA,ÜMA), JVA-Sicherheitstechnik, Videotechnik etc.) ist hinsichtlich Ihrer Verwendbarkeit zu prüfen und ggfs. sind auch die Energieversorgung, sowie die Sicherheits- und Notstromversorgung in die Planungsleistungen mit einzubeziehen. Die Vergütung der Bestandsanalyse bzw. -erfassung erfolgt pauschal.
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Ca. 7.400 m
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen gemäß RBBau-Vertragsmuster vor.
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: A.0454.156060 ELT
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Theodor-Fliedner-Straße 12, 34121 Kassel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
a) Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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b) Verbindliche Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF)
c) Eigenerklärung zu VOF § 4 Abs. 6 a – g
d) Verbindliche Erklärung zu VOF § 4 Abs. 9 a – d
e) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354
Vorbehalten wird die Anforderung von Originalen sowie Ausschluss nach VOF § 4 Abs. 9 e.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der in VI.3 genannten Form einzureichen:
f) Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4a
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
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g) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre nach VOF § 5 Abs. 4 c.
Mindeststandards:
Zu f) Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: s. Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung.
Zu g) Mindestanforderungen zum Gesamtumsatz:
1.000.000 EUR/Jahr brutto Gesamtumsatz des/der Planer(s)/Bietergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach VOF § 5, Abs. 6.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen und Erklärungen sind zwingend in der unter VI.3) genannten Form einzureichen:
h) Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 d, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte sowie der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen (Technische Ausrüstung, AG 4 und 5) betrauten Ingenieuren hervorgeht.
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i) Angaben nach VOF § 5 Abs. 5 a und c für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, des vorgesehenen Projektleiters und der mit der örtlichen Bauüberwachung Beauftragten.
j) Liste nach VOF § 5 Abs. 5 b der in den letzten acht Jahren erbrachten Leistungen für vergleichbare Referenzprojekte (3 Referenzprojekte) mit jeweils Kurzbeschreibung des Projektes mit Angabe:
— der Netto-Raumfläche und der Gesamtbaukosten
— des Leistungsumfangs (Leistungsstufen nach HOAI)
— des Leistungszeitraumes
— des aktuellen Leistungsstandes
— zur Zuordnung des Referenzprojektes (z. Bsp. Bauten für die Justiz, Unterkunftsgebäude oder vergleichbare Nutzungen)
— Art der Maßnahme (Neubau oder Umbau / Sanierung im Bestand)
— zur Organisationsstruktur und der Kapazitäten (Personaleinsatz etc.) unter Benennung des Projektleiters, des Planers und des mit der örtlichen Bauüberwachung Beauftragten, einschl. einem Organigramm zur Mitarbeiterstruktur für das betreffende Referenzprojekt.
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— zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber.
Eine Bescheinigung bzw. Erklärung gem. VOF § 5 Abs. 5 b, § 5 Abs. 5 e und f zum erbrachtenLeistungsumfang ist erforderlich, genauso wie eine Erklärung nach VOF § 5 Abs.5 h (ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen) bzw. Erklärung und Nachweis gemäß VOF § 5 Abs.6 (ob sich derKapazitäten anderer Unternehmen bedient werden soll) mit Darstellung von Art und Umfang.
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Mindeststandards:
Nachweis über
— mindestens 5 Beschäftigte gesamt
— mindestens 3 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Jahren betraut sind.
3 Referenzobjekte sind als Nachweis zu führen.
Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte des Planers:
— 1 Projekt aus dem Bereich JVA
— 2 Projekte mit vergleichbarer Nutzung (z.Bsp. Bereich Polizei o. Justiz), mind. 3,0 Mio. EUR Brutto-Baukosten (KG 440, KG 450)
— mind. 1 der vorgenannten Projekte mit mind. 4 Mio. EUR Brutto-Baukosten (KG 440, KG 450)
Für alle Referenzprojekte gilt:
— Die Referenzen dürfen nicht älter als 8 Jahre (Übergabe an den Nutzer) sein.
— Bei 2 Projekten müssen die Installationsarbeiten begonnen haben. 1 Projekt muss erfolgreich übergeben sein.
— Reine Verkehrsprojekte und reine Wohnungsbauprojekte werden nicht als Referenzen anerkannt.
— Eine Aussage zur Kostendisziplin und Termintreue ist erforderlich.
Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen der AG vorliegen. In den Fällen, in denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich ist, kann eine Eigenerklärung abgegeben werden. Der Referenzbogen ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen.
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Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Beschreibungen belegt werden. Die Darstellung ist auf max. 4 DIN A4-Blätter pro Referenz zu beschränken.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall müssen mindestens folgende Deckungssummen für eine Berufshaftpflichtversicherung versicherbar sein: 3.000.000,00 EUR für Personen- sowie 3.000.000,00 EUR für sonstige Schäden einschließlich Vermögensschäden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI, gültige Fassung). Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB 1/1) aus Anlage „Anl1/1“ zu den Vertragsmustern für freiberuflich Tätige der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
— Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
— Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts mit Bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürliche Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Master mit Fachrichtung konstruktiver Ingenieurbau zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls
teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft muss für sich die geforderten Nachweise
erbringen.
Die ARGE -Mitglieder müssen verbindlich erklären, dass die ARGE das Projekt in der
benannten Zusammensetzung bearbeiten wird. Ferner ist ein bevollmächtigter Vertreter zu
benennen.
Mehrfachbewerbungen natürlicher und juristischer Personen oder von Mitgliedern von
Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
— Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen
— Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften)
— Prüfung und Bewertung der Leistungsfähigkeit und der Kapazitäten
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die alle unter III.2.1) – III.2.3) geforderten Angaben enthalten. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen gemäß dem Bewerbungsformular führt zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen einmalig nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht.
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Ein nach Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgender Austausch des im Auftragsfall vorgesehenen Projektleiters-in / Stellvertreters-in erfordert eine erneute Eignungsprüfung und führt ggf. zum nachträglichen Ausschluss vom Verhandlungsverfahren, sofern nachgewiesen wird, dass die im Rahmen der Bewerberauswahl festgestellte Qualifikation des Projektteams durch den Austausch einzelner Personen berührt wird.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postort: Friedberg / Hessen
Name: Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen)

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0454.156060 ELT
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der Formblätter „Bewerbungsbogen“, „Referenzbogen“ sowie „Tariftreueerklärung“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sind den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.
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Der „Bewerbungsbogen“ inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen sowie die „Tariftreueerklärung“ ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 auszufüllen und einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften und Bewerbern mit Nachunternehmern werden die Referenzprojekte in Summe gewertet. Der „Referenzbogen“ ist daher nur vom jeweiligen Referenzerbringer auszufüllen.
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Die genannten Formblätter sowie alle weiteren Unterlagen sind in digitaler Form auf der Internetseite der HAD (www.had.de) erhältlich.
nachr. HAD-Ref. : 39/6058
nachr. V-Nr/AKZ: A.0454.156060 ELT.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hingewiesen:
Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 072-126312 (2016-04-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1004522.48 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 176-316195
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 072-126312
ABl. S-Ausgabe: 176

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) soll unter Berücksichtigung brandschutzrechtlicher, sicherheitstechnischer,hygienischer Anforderungen und Vorgaben nach dem hessischen Strafvollzuggesetz baulich und technisch modernisiert und ertüchtigt werden. Bei dem Gefängnisbau handelt es sich um eine panoptischeAnlage (Zentralbau, Verwaltungsflügel, Haftflügel A,B,C,D) mit einem zentralen Verwaltungsbau und 4 Unterbringungsflügeln. Das Gefängnis wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und im Laufe der Zeit um einige Anbauten erweitert. Der Gefängnisbau und die Umfassungsmauer stehen unter Denkmalschutz.
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Die Grundsanierung ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Für den ersten Bauabschnitt ist die Sanierungfolgender Bereiche geplant:
1. Neugestaltung der Sicherheitszentrale
2. Grundsanierung des Haftflügels B und Schaffung von Büro- und Therapieräumen im Annex des Flügels B(siehe Anlage „Übersichtsplan“).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: JVA Kassel 1, Theodor-Fliedner-Straße 12, Kassel.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation allgemein
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung bei konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium: Stundensätze
Gewichtung der Kosten: 2
Kostenkriterium: Nebenkosten
Gewichtung der Kosten: 3
Kostenkriterium: Angebotspreis Bestandsanalyse
Gewichtung der Kosten: 5

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-08-29 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe Friedberg
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏

Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Quelle: OJS 2016/S 176-316195 (2016-09-08)