Quantity or scope
1. Leistungsbild 1: Gesamtkonzeption Neubau – Überarbeitung und Konkretisierung/Zielplanung.1.1 Stellungnahme zu offenen Fragen im Rahmen der Überarbeitung/Konkretisierung (z. B. Bildung von funktionalen Einheiten, Lage von Raumgruppen, Zuordnungen, funktionale Beziehungen auch im Zusammenhang mit dem Altbestand, insbesondere OP-Zentrum) mit dem Ziel die künftigen betriebsorganisatorischen Abläufe und Prozesse optimal und wirtschaftlich zu gestalten.1.2 Übergreifende Konzeption:Mitwirkung bei der Weiterentwicklung der Gesamtstruktur des Klinikums, insbesondere:.— Funktionsbeziehungen der Medizinischen Grundkonzeption;— Ver- und Entsorgungssysteme:o Sterilgutversorgung,o Arzneimittelversorgung,o Versorgung mit Verbrauchsgütern (medizinischer und nichtmedizinischer Sachbedarf, Wäsche usw.),o Speisenversorgung,o Abfallbeseitigung/-entsorgung,o Bettenversorgung,o Geräteaufbereitung, medizintechnische Serviceleistungen,o Rohrpostanbindungen und -zentralen,o Technische Infrastruktur/Technischer Betrieb;— Personen- und Patientenverkehr (interne und externe Erschließung unter Einbezug der infrastrukturellen Vorgaben, Wegeführung, horizontale und vertikale Verbindungen, Vermeidung von Engpässen usw.);— Öffentlicher Nahverkehr;— Notfallanbindungen (z. B. Hubschrauberlandeplatz);— Kommunikation und IT, Medizintechnik;— Findung von Modulen für die abschnittsweise Neubauplanung des Klinikums;— Berücksichtigung des bereits vorhandenen Altbestandes und dessen teilweisen Weiterbetrieb nach Inbetriebnahme der jeweiligen Module (Zwischenszenarien).1.3 Koordination zwischen den einzelnen Funktions- und Leistungsbereichen des Klinikums sowie dem Klinikumsvorstand und den Projektarbeitsgruppen mit dem Ziel der Erarbeitung von konsensfähigen Lösungen im Fall von Interessens-konflikten; Mitgestaltung der Projektorganisation auf Nutzerseite und aktive Mitwirkung in den Ebenen der Projektorganisation des Klinikums.1.4 Planungsgespräche:Initiative, Teilnahme und Mitwirkung bei Planungsgesprächen und Einzelabstimmungen mit Auftraggeber, Bauamt und Gremien des Klinikums bis zur Fertigstellung des Bauantrages.2. Leistungsbild 2: Erstellung des Raum- und Funktionsprogramms für den ersten Bauabschnitt (Modul 1).2.1 Interne Konzeption:— Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage für die mögliche Ausgestaltung des ersten Bauabschnitts;— Erstellung eines quadratmetergenauen Raumprogramms anhand von Leistungszahlen;— Betriebsorganisation (Struktur und Ablauforganisation/Prozesse), Betriebsabläufe / Logistik / Betriebskonzeptionen;— Personalbedarfsberechnung;— Hygienekonzept;— Sicherheitskonzept (Zonierung, Zugangskontrolle usw.);— betriebliche Anforderungen an Kommunikationsanlagen;— betriebliche Anforderungen an IT-Systeme.2.2 Schriftliche Ausarbeitungen für entwurfsrelevante Betriebsabläufe, Abgleich mit den Entscheidungsgremien am Klinikum und Staatlichen Bauamt, Korrektur und Schlussfassung.2.3 Raumbezogene Funktionen:Beratung bezüglich der Funktionen, Aufgabenstellung und Ausstattung der einzelnen Raumgruppen.3. Erstellung Gesamtunterlage (mit Leistungsbild 1 und 2)Mit Darstellung der o. g. Arbeitsergebnisse zur Freizeichnung durch das Klinikum und die Bauverwaltung. Vorlage aller Unterlagen in dreifacher Ausfertigung und in Dateiform.Grundlage für die ausgeschriebenen Leistungen ist eine städtebauliche und Betriebsorganisatorische Machbarkeitstudie aus dem Jahr 2013.Diese beinhaltet Aussagen zu:— Teilungskonzept Standorte Großhadern / Innenstadt;— Medizinisches Leistungsspektrum nach Zentren;— Bettenbedarf;— Flächenprogramm für alle Funktionsbereiche.Die dort erarbeiteten Ansätze gelten als Grundlage für die weiteren Bearbeitungsschritte. Sie sind im Dialog mit Klinikum und Staatsbauverwaltung zu überprüfen und aktualisieren. Die hinterlegten Leistungszahlen sind im Dialog mit dem Klinikum zu aktualisieren.Aufgliederung Honorarangebot:(jeweils nach Leistungsbild 1 und Leistungsbild 2 gesonderte Darstellung);Im Rahmen eines Pauschalangebotes werden folgende Angaben erwartet:— Aussagen zu den kalkulierten Besprechungs-Manntagen vor Ort und der insgesamt kalkulierten Bearbeitungsdauer in Manntagen,— angedachte Bearbeitungs-Rhythmisierung in Form eines Dialogverfahrens (circa vier zwei- bis dreitägige Workshops).207 000450 000