Köln Porz – Abbruch und Verbau
moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH
Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Planungsleistungen bzgl. der Gewerke Abbruch/Verbau für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-28.
Wer? Wie?- • Dienstleistungen von Architekturbüros › Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2016-10-28 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2016-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: P1
Kurze Beschreibung:
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH
Postanschrift: Brückenstr. 17
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.modernestadt.de 🌏
E-Mail: astor@modernestadt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E86668122 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-28 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-02 📅
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 211-384355
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Nachweisliche Berufsbefähigung.
Mindeststandards:
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der Projektplanung, Projektabwicklung bzw. der Projektleiter im Rahmen der Verhandlungsgespräche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Gewichtung des Preises: 70
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Fördermittelempfänger
Kontakt
Kontaktperson: Thomas Astor
Internetadresse: www.modernestadt.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E86668122 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Kaygasse 5
Postleitzahl: 50676
Kontaktperson: Martin Hahn
E-Mail: klinikum@lenz-johlen.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.lenz-johlen.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
Postort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3116 📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1
Quelle: OJS 2016/S 211-384355 (2016-10-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: P1
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Planungsleistungen bzgl. der Gewerke Abbruch/Verbau für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus.
Für die städtebauliche Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes in der Porzer Innenstadt wird derzeit ein neuer Bebauungsplan (Revitalisierung der Innenstadt von Porz) aufgestellt.
Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung ist ein Rückbau von folgenden Gebäuden geplant:
— ehemaliges Hertiegebäude – Tiefgarage Friedrich-Ebert-Platz inkl. Platzfläche – ehemaliges Reisebüro Bahnhofstraße Das ehemalige Hertiegebäude weist eine Größe von ca. 75.000 m
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Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH
Postanschrift: Brückenstr. 17
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.modernestadt.de 🌏
E-Mail: astor@modernestadt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E86668122 🌏
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-28 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-02 📅
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 211-384355
ABl. S-Ausgabe: 211
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle führt ein förmliches Vergabeverfahren allein aufgrund von Auflagen des Fördermittelgebers durch. Sie ist keine öffentliche Auftraggeberin i.S.d. § 99 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein Bieter/Bewerber kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Vergabestelle durch Einleitung des freiwilligen Verfahrens vorgegeben habe, einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Bieter/Bewerber haben daher keinen Anspruch auf Einhaltung von Vergabebestimmungen, die für öffentliche Auftraggeber gelten.
Aus demselben Grunde wäre eine Nachprüfung des hiesigen Verfahrens vor einer Vergabekammer unstatthaft, obwohl die Vergabestelle vorliegend eine freiwillige europaweite Ausschreibung durchführt. Kosten, die ggf. durch Einleitung eines demgemäß unstatthaften Nachprüfungsverfahrens vor einer Vergabekammer entstehen könnten, hätte ggf. der Bieter zu tragen.
Die Angaben unter VI.4.1) erfolgen ausschließlich vor dem Hinterungrund, dass es sich um Pflichtfelder handelt, die ausgefüllt werden müssen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Planungsleistungen bzgl. der Gewerke Abbruch/Verbau für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus.
Für die städtebauliche Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes in der Porzer Innenstadt wird derzeit ein neuer Bebauungsplan (Revitalisierung der Innenstadt von Porz) aufgestellt.
Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung ist ein Rückbau von folgenden Gebäuden geplant:
— ehemaliges Hertiegebäude – Tiefgarage Friedrich-Ebert-Platz inkl. Platzfläche – ehemaliges Reisebüro Bahnhofstraße Das ehemalige Hertiegebäude weist eine Größe von ca. 75.000 m
Ausgeschrieben wird die Rückbauplanung der Gebäude, wobei alle erforderlichen Leistungen für die Planung, Genehmigung, Objektüberwachung und Dokumentation für den vollständigen Rückbau der Gebäude und Entsorgung aller Materialien einzurechnen sind, sowie die statische Berechnung des Baugrubenverbaus (statische Berechnung für den Baugrubenverbau und für erforderliche Unterfangungen an dem angrenzenden Nachbargebäude).
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Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Nachweisliche Berufsbefähigung.
Mindeststandards:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden in Höhe von mindestens 10.000.000,00 EUR sowie für Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1.000.000,00 EUR (es genügt die verbindliche, schriftliche Verpflichtung, bei Auftragserteilung die entsprechenden Policen abzuschließen oder bestehende Policen aufzustocken, insbesondere bei einer ARGE) – Vorlage einer aktuellen, allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder ein geordnetes Zahlungsverhalten des Bewerbers.
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— Vorlage von mindestens zwei (2) vergleichbaren Referenzobjekten für Abbruch und mindestens zwei (2) vergleichbaren Referenzobjekten für Verbau.
Ein Referenzobjekt für Abbruch ist vergleichbar, wenn ein Abbruch von mindestens 50.000,00 m
Ein Referenzobjekt für Verbau ist vergleichbar, wenn eine mindestens 25.000,00 m
— Angaben über das für die Projektleitung und Planung vorgesehene Personal und dessen jeweilige Qualifikation (Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung).
— Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die drei Bewerber mit der höchsten Punktzahl der eingereichten Referenzen gem. nachfolgender Beschreibung werden zu Verhandlungen aufgefordert. Sollte die Auswertung der Punkte ergeben, dass aufgrund von Punktgleichstand mehr als drei Bewerber zu berücksichtigen wären (z.B. weil auf dem dritten Rang zwei oder mehrere gleichrangige Bewerber stehen), behält sich die Vergabestelle vor, bis zu fünf Bewerber zu Verhandlungen aufzufordern.
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Es müssen mindestens 2 Referenzen eingereicht werden. Es können und sollen mehr als je 2 Referenzen pro Referenzbezug (Abbruch oder Verbau) eingereicht werden, wobei maximal 5 vergleichbare Referenzen pro Referenzbezug (Abbruch oder Verbau), demnach ggf. bis zu 10 Referenzen gewertet werden. Werden mehr als 5 Referenzobjekte pro Referenzbezug (Abbruch oder Verbau) eingereicht, soll der Bewerber angeben, welche Referenzobjekte in die Wertung gelangen sollen. Falls keine Festlegung erfolgt, werden je die ersten 5 Referenzobjekte im Teilnahmeantrag pro Referenzbezug (Abbruch oder Verbau) nach Anordnung von vorne gewertet.
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Der Bewerber muss für jede Referenz einen Ansprechpartner des dortigen Auftraggebers mit Namen und Telefonnummer angeben, damit die Vergabestelle die Angaben zur Referenz überprüfen kann.
Eine Referenz kann maximal 3 Punkte erreichen. Die maximal erzielbare Bewertung für je 5 Referenzprojekte (insgesamt 10 Referenzobjekte) beträgt somit 30 Punkte. Die Punkteverteilung erfolgt nach folgenden Kriterien:
Es werden ausschließlich vergleichbare Referenzen gewertet.
Werden die Mindestkriterien zur Vergleichbarkeit nicht sämtlich erfüllt, wird die Referenz nicht gewertet und erhält 0 Punkte, da sie nicht vergleichbar ist.
Ein Referenzobjekt für Abbruch ist vergleichbar, wenn o ein Abbruch von mindestens 50.000,00 m
o der Abbruch in städtisch verdichtetem Gebiet geplant wurde,
o die Planungsleistungen in den Jahren 2013 bis 2016 erbracht wurden.
Ein Referenzobjekt für Verbau ist vergleichbar, wenn o eine mindestens 25.000,00 m
o ein Verbau zumindest teilweise in der Art der hier zu erwartenden Ausführung, demnach als Rückverankerung mit teilweiser Unterfangung zu planen war,
Die Punkteverteilung und die Voraussetzungen für das Erreichen der Höchstpunktzahl ergibt sich aus folgender „Matrix zur Auswertung der Referenzen der Bewerber“ Abbruch:
3 Punkte: größer/gleich 100.000,00 m
3 Punkte: Größe Baugrube größer/gleich 75.000,00 m
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der Projektplanung, Projektabwicklung bzw. der Projektleiter im Rahmen der Verhandlungsgespräche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Gewichtung des Preises: 70
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Fördermittelempfänger
Kontakt
Kontaktperson: Thomas Astor
Internetadresse: www.modernestadt.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E86668122 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Kaygasse 5
Postleitzahl: 50676
Kontaktperson: Martin Hahn
E-Mail: klinikum@lenz-johlen.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.lenz-johlen.de 🌏
Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle führt ein förmliches Vergabeverfahren allein aufgrund von Auflagen des Fördermittelgebers durch. Sie ist keine öffentliche Auftraggeberin i.S.d. § 99 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein Bieter/Bewerber kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Vergabestelle durch Einleitung des freiwilligen Verfahrens vorgegeben habe, einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Bieter/Bewerber haben daher keinen Anspruch auf Einhaltung von Vergabebestimmungen, die für öffentliche Auftraggeber gelten.
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Aus demselben Grunde wäre eine Nachprüfung des hiesigen Verfahrens vor einer Vergabekammer unstatthaft, obwohl die Vergabestelle vorliegend eine freiwillige europaweite Ausschreibung durchführt. Kosten, die ggf. durch Einleitung eines demgemäß unstatthaften Nachprüfungsverfahrens vor einer Vergabekammer entstehen könnten, hätte ggf. der Bieter zu tragen.
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Die Angaben unter VI.4.1) erfolgen ausschließlich vor dem Hinterungrund, dass es sich um Pflichtfelder handelt, die ausgefüllt werden müssen.
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
Postort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3116 📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 135 GWB zur Geltendmachung der Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Unionvergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
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und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertagenach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
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Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
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Siehe ferner § 160 GWB zu Nachprüfungsanträgen vor der Vergabekammer:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Name: Siehe VI.4.1
Quelle: OJS 2016/S 211-384355 (2016-10-28)
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