Kontinuierliche Fernsehprogrammforschung der Medienanstalten 2017-2019
Die kontinuierliche Fernsehprogrammforschung der Medienanstalten wird seit 1998 durchgeführt. Ausgangs- und Bezugspunkt der Programmanalysen sind die im deutschen und europäischen Rundfunkprogrammrecht formulierten Bestimmungen zur strukturellen und inhaltlichen Vielfalt von Fernsehprogrammen.
Die Medienanstalten sind die Aufsichtsinstitutionen des privaten Rundfunks in Deutschland. Als Anstalten des öffentlichen Rechts in den Bundesländern organisiert, verantworten sie die Zulassung und Beaufsichtigung privater Rundfunkveranstalter. Sie treffen die Lizenzentscheidungen, vergeben Übertragungskapazitäten und übernehmen die laufende Programmaufsicht (z. B. hinsichtlich Werbe- und Jugendschutzregelungen).
In Fragen, die den Rundfunk im bundesweiten Kontext betreffen, arbeiten sie in der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten unter der Dachmarke die medienanstalten zusammen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Durchführung repräsentativer quantitativer Programmstruktur- und Programminhaltsanalysen der privaten Fernsehprogramme, die auf dem nationalen deutschen Zuschauermarkt am stärksten verbreitet sind: RTL, VOX und RTL II (RTL-Mediengruppe) sowie Sat.1, ProSieben und kabel eins (ProSiebenSat.1-Mediengruppe). Ihnen werden zum Vergleich die beiden reichweitenstärksten öffentlich-rechtlichen Programme, ARD/Das Erste und ZDF, gegenübergestellt. Alle acht Programme haben den Status von Fernsehvollprogrammen. Hieraus ergeben sich besondere Anknüpfungen der Programmanalysen an die Bestimmungen des Rundfunkrechts, die sich auf diesen Programmtyp beziehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-15.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-09-15
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Auftragsbekanntmachung
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2017-02-07
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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