Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen: Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung. Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen. Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-09-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: ASG 93/235
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen. Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen. Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzlicher CPV-Code: Umwelttechnische Beratung📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bergstraße🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH Bereich Altlastensanierung HIM-ASG
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl: 64584
Postort: Biebesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.him.de🌏
E-Mail: dieter.riemann@him.de📧
Telefon: +49 62588953712📞
Fax: +49 62588953322 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=5854-20🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2016-09-09 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-14 📅
Datum des Beginns: 2016-12-01 📅
Datum des Endes: 2019-11-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 177-317676
ABl. S-Ausgabe: 177
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen. Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen. Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Im Wesentlichen werden folgende Leistungen ausgeschrieben:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen:
— zur Planung und Durchführung von Monitoring-Untersuchungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) sowie zur Fremdüberwachung des Anlagenbetriebes,
— zur ergänzenden Erkundung des oberen Zwischenhorizontes und des mittleren Grundwasserleiters (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen),
— für Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen),
— zur Überprüfung des Einsatzes von Reduktionsmittel zur Schaffung anoxischer Milieubedingungen,
— zur großtechnischen Umsetzung der Grundwassersanierung mittels Arsen-Mobilisierung.
Beschreibung der Verlängerungen: Option der Verlängerung für ein weiteres Jahr.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Lampertheim-Neuschloß.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen.
Es ist der aktuelle Nachweis über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie der Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang) der für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen Führungskräfte zu führen. Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Es ist der aktuelle Nachweis über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie der Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang) der für die Durchführung der Aufgabe Verantwortlichen Führungskräfte zu führen. Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von 2 500 000 EUR für Personenschäden sowie 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden; Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB, Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten drei Jahre.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von 2 500 000 EUR für Personenschäden sowie 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden; Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB, Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten drei Jahre.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden.
Für die Mindestanforderung in Bezug auf den Umsatz und die Anzahl der Referenzen wird auf die Teilnahmunterlagen verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
In den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015) abgeschlossene oder noch laufende Referenzprojekte des Bewerbers und der vorgesehenen Projektleitung / stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzprojekte für Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) angesehen:
In den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015) abgeschlossene oder noch laufende Referenzprojekte des Bewerbers und der vorgesehenen Projektleitung / stellvertr. Projektleitung, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden Referenzprojekte für Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) angesehen:
— zur Überprüfung von Reduktionsmitteln zur Schaffung anoxischer Milieubedingungen im Grundwasser,
— zur Planung und Ausschreibung einer Grundwassersanierung bei Schwermetall- und/oder Arsenschäden Im Grundwasser,
— zur Überwachung (ohne Laborleistungen) einer Anlage zur Grundwassersanierung,
— zur Planung und Ausschreibung von Grundwassersanierungsanlagen,
— zum Grundwassermonitoring und Überwachung von Grundwassersanierungsanlagen.
Sofern nicht jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.
Selbstauskunft über das vorhandene Qualitätsmanagementsystem (zertifiziert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System). Selbstauskunft zum Datenmanagement.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2) und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eignungskriterien entsprechend der Kapitel III.1 und III.2:
A) Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 – 50:
— Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 – 50;
B) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0 – 450:
— Referenzen der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung in den letzten
3 Jahren, Wichtung 30, Bewertungszahl 0 – 150;
— Referenzen des Bewerbers in den letzten 3 Jahren, Wichtung 40, Bewertungszahl
0 – 200;
— Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement (Zertifizierung nach ISO 9001 oder eigenes QM-System), Wichtung 10, Bewertungszahl 0 – 50,
— Selbstauskunft zum Datenmanagement, Wichtung 10, Bewertungszahl 0 – 50.
Einzelheiten können den Bewerbungsformularen und Angebotsunterlagen entnommen
werden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-10-19 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
1. der Antragssteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 106 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 106 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) geändert worden ist.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 177-317676 (2016-09-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-12-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Vergabe erfolgte im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen.Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Die Vergabe erfolgte im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Grundwassermonitoring und zum Anlagenbetrieb, zu ergänzenden Untergrunderkundungen und weiterführenden Untersuchungen zur Eingrenzung des Schadenszentrums, zur Realisierung der Arsen-Mobilisierung.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen.Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Gesamtwert des Auftrags: 874162.80 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die Vergabe erfolgte im Verhandlungsverfahren für folgende Leistungen:
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen.Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Am Standort Neuschloß, Stadt Lampertheim, produzierte die chemische Fabrik Neuschloß bis 1927 unter anderem Soda, Schwefelsäure und Kunstdünger. Heute befinden sich im Bereich des ehemaligen Betriebsgeländes u. a. Wohnbebauungen. Das ehemalige Betriebsgelände war flächendeckend und teilweise bis in eine Tiefe von 8 m mit Schwermetallen, Arsen, Dioxinen und Furanen belastet. Im Grundwasser wurden erhebliche Arsenbelastungen nachgewiesen.Die Bodensanierung ist mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit 2003 erfolgt die Grundwasersicherung mittels Pump & Treat.
Im Wesentlichen wurden folgende Leistungen ausgeschrieben:
Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen
Beschreibung der Optionen: Opionale Verlängerung des Auftrages um ein weiteres Jahr (2020).
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beabsichtigte Projektabwicklung durch das Büro zur Lösung der gestellten Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der vorgesehenen Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Gewichtung des Preises: 30
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-13 📅
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Öffentlicher Auftraggeber nach § 98 GWB
Quelle: OJS 2016/S 243-443835 (2016-12-14)