Leistungen der Projektsteuerung für die Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Beschaffung von Leistungen der Projektsteuerung für die umfangreiche Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik auf dem Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz (CBF), dem Campus Mitte (CCM) und dem Campus Virchow-Klinikum (CVK) in Berlin-Wedding.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-07 Auftragsbekanntmachung
2017-06-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-10-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Beschaffung von Leistungen der Projektsteuerung für die umfangreiche Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik auf dem Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz (CBF), dem Campus Mitte (CCM) und dem Campus Virchow-Klinikum (CVK) in Berlin-Wedding.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Baustellenüberwachung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Charité – Universitätsmedizin Berlin
Postanschrift: Charitéplatz 1
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.charite.de 🌏
E-Mail: zentrale-vergabestelle-vob@charite.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabeplattform.charite.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-07 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 197-355155
ABl. S-Ausgabe: 197
Zusätzliche Informationen
1. Zur Abgabe eines Teilnahmeantrags ist das dafür vorgesehene Formblatt zu verwenden. Dieses kann unter der in Abschnitt I.1) genannten Internetadresse heruntergeladen werden. 2. Bewerber haben mit Abgabe eines Teilnahmeantrags eine Eigenerklärung darüber abzugeben, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 f. GWB vorliegen. Sie haben ferner Angaben zu ihrer Person zu machen, die es der Auftraggeberin erlauben, eine Auskunft aus dem GZR einzuholen. Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch Formblätter für diese Eigenerklärung und Angaben. Die Auftraggeberin behält sich vor, weitergehende Bescheinigungen oder Nachweise anzufordern. 3. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Ein Formblatt für eine entsprechende Erklärung ist Bestandteil des Formblatts für den Teilnahmeantrag. Bewerbergemeinschaften haben ferner die in den Abschnitten III.1.1), III.1.2), III.1.3) und VI.3) Nr. 2 genannten Erklärungen und Nachweise für jedes ihrer Mitglieder mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf § 1 GWB wird hingewiesen. 4. Will ein Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 1 VgV), hat er mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung. Für alle Drittunternehmen, deren Kapazitäten ein Bewerber in Anspruch nehmen will, sind die in den Abschnitten III.1.1), III.1.2), III.1.3) und VI.3) Nr. 2 genannten Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Erfüllt ein Drittunternehmen ein Eignungskriterium nicht oder liegen zwingende oder fakultative Ausschlussgründe gemäß §§ 123 f. GWB für ein solches Unternehmen vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Hierfür wird ihm die Auftraggeberin eine Frist setzen. 5. Angaben zum Ablauf der Angebotsphase enthält die Aufforderung zur Angebotsabgabe, die diejenigen Bewerber erhalten, die den Teilnahmewettbewerb erfolgreich durchlaufen haben. 6. Die Auftraggeberin erteilt ergänzende Auskünfte, die rechtzeitig angefordert worden sind, spätestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist. Fragen sind einzeln und ausschließlich unter https://vergabeplattform.charite.de/ bis zum 8.11.2016, 16:00 Uhr einzureichen. Die Fragen und die darauf gegebenen Antworten können ebenfalls unter https://vergabeplattform.charite.de/ heruntergeladen werden. Bewerber, die sich beim Download der Antragsunterlagen freiwillig registrieren, werden über eingestellte Antworten und andere Änderungen per E-Mail informiert. Mündliche, fernmündliche oder anderweitig schriftlich eingereichte Fragen werden nicht beantwortet; dennoch gegebene Antworten sind nicht verbindlich. 7. Teilnahmeanträge sind innerhalb der in Abschnitt IV.2.2) genannten Frist bei der in Abschnitt I.1)genannten Kontaktstelle in Schriftform einzureichen. Die Einreichung in elektronischer Form und die elektronische Übermittlung sind ausgeschlossen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine elektronische Kopie aller Bestandteile des Teilnahmeantrags als PDF-Datei auf CD oder DVD einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss unterschrieben sein. Er ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Projektsteuerung Nachrichten- und Sicherheitstechnik“ zu kennzeichnen ist. 8. Die in Abschnitt II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit entspricht der derzeit vorgesehenen Dauer des Bauvorhabens. Näheres zur Laufzeit des Vertrages enthalten die Vertragsunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin, Körperschaft des öffentlichen Rechts, betreibt mehrere Krankenhäuser an verschiedenen Standorten in Berlin. Sie beabsichtigt eine umfangreiche Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik auf dem Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz (CBF), dem Campus Mitte (CCM) und dem Campus Virchow-Klinikum (CVK) in Berlin-Wedding. Dabei werden Eingriffe in den meisten Gebäuden erforderlich, um die verschiedenen Anlagen sukzessive und mit den geringstmöglichen Beeinträchtigungen für den Betrieb zu sanieren. Die Gebäude haben einen unterschiedlichen Ausbau- und Instandhaltungsstand, mit Schadstofffunden ist zu rechnen.
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Die Sanierung umfasst folgende Teilprojekte:
Campus CCM: Austausch der TK-Zentrale auf VoIP und sukzessiver Austausch der TK-Endgeräte, Erneuerung der Gebäudeautomation inkl. zentraler USV-Leitwarte und MSR, Erneuerung Patiententelefon und TV-/Radio-System (Pay-TV)
Campus CVK: umfassende Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik im Gebäude (u. a. Schwesternrufanlage, Antennen- und Breitbandkommunikation, Brandmeldeanlage, Telekommunikationszentrale, BOS-Funk), Herstellung einer strukturierten Verkabelung einschl. WLAN-Sanierung, Sanierung der MSR-Technik (insbesondere Gebäudeautomation und LWL-Backbone), Errichtung einer Patientenentertainment-Infrastruktur
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Campus CBF: umfassende Erneuerung der Nachrichten- und Sicherheitstechnik (u. a. Personenrufsystem, Schwesternrufanlage, Brandmelde- und Hausalarmanlagen, BOS-Funk), Herstellung einer strukturierten Verkabelung, Errichtung einer Patientenentertainment-Infrastruktur, Sanierung der MSR-Technik in Feld- und Kabelnetz einschl. Errichtung eines LWL-Backbone
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Alle Maßnahmen müssen untereinander koordiniert werden, und insbesondere in den Funktions- und Pflegebereichen des Krankenhauses sind Sperrungen so kurz wie möglich zu halten. Neben den hier beschriebenen baulichen Maßnahmen finden weitere kleinere und größere Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen an den Standorten statt, die in Abstimmung mit den jeweiligen Standortverantwortlichen der Charité zu berücksichtigen sind. Für die Sanierungsmaßnahme steht ein Budget von 17 800 000 EUR brutto zur Verfügung. Nach dem bisherigen Terminplan sollen die Sanierungsmaßnahmen im 1. Quartal 2021 abgeschlossen sein. Mit diesem Verfahren sollen Leistungen der Projektsteuerung betreffend das Sanierungsvorhaben vergeben werden. Gegenstand des Auftrags sind Grundleistungen und besondere Leistungen aller fünf Projektstufen i. S. v. § 2 der Leistungs- und Honorarordnung Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft (Heft 9 der AHO-Schriftenreihe, 4. Aufl.).
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Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftrag wird in 2 Stufen vergeben. Verbindlich beauftragt wird zunächst lediglich die Vertragsstufe 1, deren Abgrenzung sich aus den Vertragsunterlagen ergibt. Die Vertragsstufe 2 wird beauftragt, wenn der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin die dafür nötigen Haushaltsmittel freigegeben hat.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bewerber müssen mit dem Teilnahmeantrag das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) durch Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung nachweisen.
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2. Bewerber müssen mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über den jeweiligen Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren einreichen.
3. Bewerber müssen mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über den jeweiligen Umsatz einreichen, den sie in den letzten 3 Geschäftsjahren mit Leistungen der Projektsteuerung erzielt haben.
Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch Formblätter für die einzureichenden Eigenerklärungen. Die Auftraggeberin behält sich vor, weitergehende Bescheinigungen oder Nachweise zum Beleg der wirtschaftlichenund finanziellen Leistungsfähigkeit anzufordern.
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Mindeststandards:
Das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß Nr. 1 ist Voraussetzung, um zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Bewerber müssen mit dem Teilnahmeantrag Referenzaufträge aus den letzten 3 Jahren benennen, die Leistungen zum Gegenstand hatten, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.Vergleichbar sind alle Leistungen der Projektsteuerung im Bereich der Nachrichten- und Sicherheitstechnik. Die Referenzaufträge müssen nicht abgeschlossen sein.
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Zu jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben zu machen:
— Kurze Beschreibung des Bauvorhabens und der erbrachten Leistungen der Projektsteuerung,
— Name und Anschrift des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer (mit Abgabe des Teilnahmeantrags stimmt der Bewerber zu, dass die Auftraggeberin Erkundigungen über den Referenzauftrag bei dem jeweiligen Auftraggeber einholt),
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— Auftragswert,
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Benennung derjenigen Personen, die Leistungen im Rahmen des Referenzauftrags erbracht haben.
2. Bewerber müssen mit dem Teilnahmeantrag den verantwortlichen Projektleiter und seinen Stellvertreterbenennen sowie ihre Ausbildung und ihren jeweiligen beruflichen Werdegang beschreiben.
Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch Formblätter für die geforderten Angaben. Die Auftraggeberin behält sich vor, weitergehende Bescheinigungen oder Nachweise zum Beleg der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit anzufordern.
Der Einsatz des im Teilnahmeantrag benannten verantwortlichen Projektleiters und seines Stellvertreters wird im Zuschlagsfalle Bestandteil des abzuschließenden Vertrages. Der Austausch dieser Mitarbeiter ist nur mit Zustimmung der Auftraggeberin zulässig. Die Einzelheiten regelt der abzuschließende Vertrag.
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Mindeststandards:
Bewerber müssen mindestens einen Referenzauftrag aus den letzten 3 Jahren benennen, der Leistungen der Projektsteuerung im Bereich der Nachrichten- und Sicherheitstechnik umfasst und der von dem für diesen Auftrag vorgesehenen verantwortlichen Projektleiter oder seinem Stellvertreter bearbeitet wurde.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Das Vergabeverfahren richtet sich ausschließlich an Architekten und Ingenieure i. S. v. § 75 Abs. 1, 2 VgV.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus den Vertragsunterlagen. Ferner wird auf die Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes hingewiesen. Näheres dazu enthält die Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber werden unter allen geeigneten Bewerbern, deren Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen, ausgewählt. Maßgeblich dabei ist die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bewerber. Hierfür werden für jeden Teilnahmeantrag bis zu fünf Referenzaufträgebewertet. Es werden ausschließlich solche Referenzaufträge in die Bewertung einbezogen,die Leistungen zum Gegenstand haben, die mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar i. S. v. Abschnitt III.1.3) Nr. 1 sind, die aus den letzten 5 Jahren stammen und zu denen die in Abschnitt III.1.3) Nr. 1 genannten Angaben gemacht werden.
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Für jede der folgenden Bedingungen Nr. 1 bis 4, die ein Referenzauftrag erfüllt, wird jeweils ein Punkt vergeben. Erfüllt ein Referenzauftrag die Bedingung Nr. 5, werden dafür 2 Punkte vergeben.
1. Der Referenzauftrag betrifft Projektsteuerungsleistungen bei der Sanierung eines Bestandsgebäudes.
2. Der Referenzauftrag betrifft Projektsteuerungsleistungen bei einem Bauvorhaben im laufenden Betrieb eines Krankenhauses.
3. Der Referenzauftrag hat ein Auftragsvolumen von mehr als 10 000 000 EUR, bezogen auf den Bruttoauftragswert des Bauvorhabens. Soweit der Referenzauftrag nicht lediglich Leistungen der Nachrichten- und Sicherheitstechnik, sondern auch weitere Bauleistungen umfasst, ist lediglich derjenige Teil des Auftrags maßgeblich, der sich auf Leistungen der Nachrichten- und Sicherheitstechnik bezieht.
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4. Der Auftraggeber des Referenzauftrages ist ein Auftraggeber i. S. v. § 98 GWB.
5. Der Referenzauftrag betrifft Projektsteuerungsleistungen im Bereich der infrastrukturellen Vernetzung der Informations-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik über mehrere Standorte hinweg.
Insgesamt kann ein Referenzauftrag mit bis zu 6 Punkten und ein Teilnahmeantrag folglich mit bis zu 30 Punkten bewertet werden. Es werden die drei bestplatzierten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Falls weitere Bewerber dieselbe Punktzahl erreichen wie der drittplatzierte Bewerber, werden diese ebenfalls zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Falls weniger als drei geeignete Bewerber ordnungsgemäße Teilnahmeanträge einreichen, kann die Auftraggeberin auch weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-05 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://vergabeplattform.charite.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Zur Abgabe eines Teilnahmeantrags ist das dafür vorgesehene Formblatt zu verwenden. Dieses kann unter der in Abschnitt I.1) genannten Internetadresse heruntergeladen werden.
2. Bewerber haben mit Abgabe eines Teilnahmeantrags eine Eigenerklärung darüber abzugeben, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 f. GWB vorliegen. Sie haben ferner Angaben zu ihrer Person zu machen, die es der Auftraggeberin erlauben, eine Auskunft aus dem GZR einzuholen. Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch Formblätter für diese Eigenerklärung und Angaben. Die Auftraggeberin behält sich vor, weitergehende Bescheinigungen oder Nachweise anzufordern.
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3. Bewerbergemeinschaften haben mit der Bewerbung eine Erklärung aller Mitglieder abzugeben, dass sie eine Bewerbergemeinschaft bilden wollen und im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften. Außerdem ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Ein Formblatt für eine entsprechende Erklärung ist Bestandteil des Formblatts für den Teilnahmeantrag. Bewerbergemeinschaften haben ferner die in den Abschnitten III.1.1), III.1.2), III.1.3) und VI.3) Nr. 2 genannten Erklärungen und Nachweise für jedes ihrer Mitglieder mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Auf § 1 GWB wird hingewiesen.
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4. Will ein Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle oder die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 1 VgV), hat er mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Das Formblatt für den Teilnahmeantrag enthält auch ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung. Für alle Drittunternehmen, deren Kapazitäten ein Bewerber in Anspruch nehmen will, sind die in den Abschnitten III.1.1), III.1.2), III.1.3) und VI.3) Nr. 2 genannten Erklärungen und Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Erfüllt ein Drittunternehmen ein Eignungskriterium nicht oder liegen zwingende oder fakultative Ausschlussgründe gemäß §§ 123 f. GWB für ein solches Unternehmen vor, muss der Bewerber dieses Unternehmen ersetzen. Hierfür wird ihm die Auftraggeberin eine Frist setzen.
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5. Angaben zum Ablauf der Angebotsphase enthält die Aufforderung zur Angebotsabgabe, die diejenigen Bewerber erhalten, die den Teilnahmewettbewerb erfolgreich durchlaufen haben.
6. Die Auftraggeberin erteilt ergänzende Auskünfte, die rechtzeitig angefordert worden sind, spätestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist. Fragen sind einzeln und ausschließlich unter https://vergabeplattform.charite.de/ bis zum 8.11.2016, 16:00 Uhr einzureichen. Die Fragen und die darauf gegebenen Antworten können ebenfalls unter https://vergabeplattform.charite.de/ heruntergeladen werden. Bewerber, die sich beim Download der Antragsunterlagen freiwillig registrieren, werden über eingestellte Antworten und andere Änderungen per E-Mail informiert. Mündliche, fernmündliche oder anderweitig schriftlich eingereichte Fragen werden nicht beantwortet; dennoch gegebene Antworten sind nicht verbindlich.
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7. Teilnahmeanträge sind innerhalb der in Abschnitt IV.2.2) genannten Frist bei der in Abschnitt I.1)genannten Kontaktstelle in Schriftform einzureichen. Die Einreichung in elektronischer Form und die elektronische Übermittlung sind ausgeschlossen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine elektronische Kopie aller Bestandteile des Teilnahmeantrags als PDF-Datei auf CD oder DVD einzureichen. Der Teilnahmeantrag muss unterschrieben sein. Er ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen, der mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Projektsteuerung Nachrichten- und Sicherheitstechnik“ zu kennzeichnen ist.
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8. Die in Abschnitt II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit entspricht der derzeit vorgesehenen Dauer des Bauvorhabens. Näheres zur Laufzeit des Vertrages enthalten die Vertragsunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2016/S 197-355155 (2016-10-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: AL 37/16
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 123-249910
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 197-355155
ABl. S-Ausgabe: 123

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angebotspräsentation
Gewichtung des Preises: 20 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-06-02 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.charite.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten u. a. die §§ 160 f.des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Diese Vorschriften lauten wie folgt:
§ 160 Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 161 Form, Inhalt
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.
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(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die sonstigen Beteiligten benennen.
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Hingewiesen wird zudem auf die §§ 134 f. GWB.
Quelle: OJS 2017/S 123-249910 (2017-06-27)