Leistungen der Technischen Ausrüstung für die Grundinstandsetzung Institut Chemie; 2. BA

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau

Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin ist momentan vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er-70er Jahren stammenden Gebäude sind infolge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig.
Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden.
Die Grundsanierung der Takustraße 3 (2. BA) ist in zwei Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-02.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-02 Auftragsbekanntmachung
2017-05-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 179_FUC2_TGA_LPH3-9
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin ist momentan vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er-70er Jahren stammenden Gebäude sind infolge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig. Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden. Die Grundsanierung der Takustraße 3 (2. BA) ist in zwei Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 2
Postleitzahl: 10707
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de 🌏
E-Mail: eignung_fbt_hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Telefon: +49 3090139-3307/3308 📞
Fax: +49 3090139-3301 📠
URL der Dokumente: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-02 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 213-388173
ABl. S-Ausgabe: 213
Zusätzliche Informationen
— zu Ziff.2.2.5.) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in den Vergabeunterlagen – Anlage Informationen zum Verhandlungsverfahren; — Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB Hochbau) zum Vertrag; LHO und AV LHO; Rundschreiben einsehbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ; Bürgerliche Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin ist momentan vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er-70er Jahren stammenden Gebäude sind infolge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig.
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Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden.
Die Grundsanierung der Takustraße 3 (2. BA) ist in zwei Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes.
Das Institutsgebäude Takustraße 3 umfasst rund 28.260 qm BGF. Die Nutzflächen 1-7 betragen ca. 13.440 qm. Diese werden für die Fachbereiche Biologie, Chemie und Pharmazie, hier im Wesentlichen für die organische und die anorganische Chemie, hergerichtet.
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Der 2. BA ist in zwei Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes. Während der Umsetzung des 1.RA bleibt der Institutsbetrieb im zukünftigen 2.RA in Betrieb. Es ist daher vorgesehen, vor Beginn des 1.RA vorgezogene Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes zu realisieren. Hierbei handelt es sich um Interimistische Versorgungsanlagen sowie um die vorgezogene Errichtung der endgültigen Technikzentralen.
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Hinsichtlich der technischen Gebäudeausrüstung handelt es sich um eine Neuanlage im Sinne der HOAI § 2 Abs. 2, da sämtliche Bestandsanlagen der techn. Gebäudeausrüstung demontiert und durch Neuanlagen ersetzt werden. Mit der Planung wurde im Sommer 2015 begonnen. Die VPU liegt vor und befindet sich derzeit in der Prüfung.
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Zunächst sollen Planungsleistungen der Leistungsstufe 2 d.h. die Leistungsphasen (Lph.) 3 bis 5 gem. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung § 53 und § 55 in Verbindung mit Anlage 15 hier:
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Lph. 3 Entwurfsplanung,
Lph. 4 Genehmigungsplanung,
Lph. 5 Ausführungsplanung,
optional die: Lph. 6 Vorbereitung der Vergabe, Lph. 7 Mitwirken bei der Vergabe, Lph. 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung, Lph. 9 Objektbetreuung
für die Anlagengruppen
1) Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen,
2) Wärmeversorgungsanlagen,
3) Lufttechnische Anlagen,
4) Starkstromanlagen,
5) Fernmelde- u. Informationstechnische Anlagen,
6) Förderanlagen,
7) nutzungsspezifische Anlagen (ausgenommen Labortechnische Anlagen DIN 276-1 Dez. 2008 Kostengruppe 474),
8) Gebäudeautomation
sowie für Sonstige Maßnahmen für techn. Anlagen (DIN 276-1 Dez. 2008 Kostengruppe 490) und für technische Anlagen in Außenanlagen (DIN 276-1 Dez. 2008 Kostengruppe 540) vergeben werden.
Als besondere Leistungen sollen vergeben werden:
— Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches in detaillierter Form
— Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandfallmatrix
— Detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen
— Inbetriebnahmemanagement nach VDI 6039 und Vollprobetest / Wirkprinzipprüfung nach VDI 6010 Bl. 3
— Fortschreiben der Ausführungspläne bis zum Bestand
— Fortschreiben des Raumbuches zu einem Bestandsraumbuch
— Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.
Nach aktueller Terminplanung soll die Bauplanungsunterlage im Herbst 2017 vorliegen, die Bauausführung erfolgt ab Frühjahr 2018 bis Herbst 2023. Die Grundlage der Planung der Baumaßnahme bildet das genehmigte Bedarfsprogramm vom 11.8.2014 und die Vorplanungsunterlage (VPU) vom 25.05.2016. Für die Baumaßnahme waren Gesamtkosten nach DIN 276-1 Kostengruppen (KG) 100-700 in Höhe von brutto 90 000 000 EUR vorgegeben. Die Kostenschätzung der Vorplanungsunterlage (VPU) liegt bei rund 99 000 000 EUR (KG 100-700), davon rd. 34 300 000 EUR anteilig für KG 400.
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Auf die vertragsgemäße Beschaffenheitsvereinbarung der Baukostenobergrenze wird ausdrücklich hingewiesen.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Gesamtleistung besteht nicht.
Die Beauftragung der hier beschriebenen Planungsleistungen steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Vorplanungsunterlage (VPU).
Eine vom Auftraggeber vorgegebene internetbasierte Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten ist von allen Projektbeteiligten zu nutzen.
Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung einschließlich den AVB und die Beschaffenheitsvereinbarung, abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de/service/Rundschreiben.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 3 053 000 EUR 💰
Dauer: 80 Tage
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 6-9 / gem. II.2.4:
Lph. 6: Vorbereitung der Vergabe,
Lph. 7: Mitwirkung bei der Vergabe,
Lph. 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung,
Lph. 9: Abschlussarbeiten, Rechnungslegung, Mängelbeseitigung, Dokumentation
für die genannten Anlagengruppen.
Zusätzliche Informationen:
— zu Ziff.2.2.5.) Zuschlagskriterien: weitere Angaben in den Vergabeunterlagen – Anlage Informationen zum Verhandlungsverfahren;
— Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB Hochbau) zum Vertrag; LHO und AV LHO; Rundschreiben einsehbar unter
www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ; Bürgerliche Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Takustraße 3, 14195 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die vom Auftraggeber bereitgestellte Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, vollständig in allen seinen Teilen auszufüllen
(siehe: https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de) in Papierform dem Auftraggeber zu übermitteln oder auf elektronischem Wege oder siehe Ziffer VI.3). Dies gilt ebenso für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und ebenso für Nachunternehmer jeglicher Art. Für alle vorangestellten Genannten ist von jedem ein eigener EEE in allen Teilen II bis VI abzugeben.
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Im EEE Teil IV: Eignungskriterien ist der Globalvermerk a) zur Erfüllung aller Eignungskriterien nicht auszufüllen. Es besteht somit kein Anspruch auf das Ausfüllen der übrigen Abschnitte von Teil IV zu verzichten.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein Allgemeines Infoblatt zum Down- / Upload eingestellt. Bitte beachten!
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
In der Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist eine Erklärung zu einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung anzugeben.
Hinweis: Der Auftraggeber hat für alle Planungs- und Ausführungsbeteiligten eine Haftpflichtversicherung, deren Deckungssumme sich an den geschätzten Baukosten orientiert, zur Abdeckung der gesetzlichen und vertraglichen Haftpflicht im Rahmen einer Objektversicherung abgeschlossen. Das Versicherungskonzept ist für alle Beteiligten bindend. Der sich aus dem Versicherungsvertrag für den Auftragnehmer ergebende Prämiensatz wird im Auftragsfall den Auftragnehmer als Mitversicherten umgelegt. Umgelegt wird nur der tatsächlich aus dem Versicherungsvertrag ergebende Prämiensatz.
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— 1. Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV:
1.1 den allgemeinen Jahresumsatz (netto) des Unternehmens der letzten 3 Geschäftsjahre (2013/2014/2015) als auch der entsprechend durchschnittliche,
1.2 den spezifischen Jahresumsatz (netto) in dem Tätigkeitsbereich der geforderten Dienstleistung (TGA-Planung) in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015) als auch der entsprechenden durchschnittliche.
Die Umsätze für die geforderten Dienstleistungen Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1 bis 8 müssen leistungsbezogen sein.
Mindeststandards:
— zu 1.2. Ein Bewerber wird bei Nichteinhaltung eines spezifischen Jahresumsatzes in dem Tätigkeitsbereich der geforderten Dienstleistung (TGA-Planung) in den letzten 3 Jahren (2013/2014/2015) von mindestens 500 000 EUR (netto) pro Jahr nicht als geeignet für die Erfüllung des Auftrages angesehen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Erklärungen und entsprechende Nachweise sind auf Anforderung einzureichen:
2. – Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 2, 8 VgV) des Bewerbers:
Angabe über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren (2013, 2014, 2015) Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte gegliedert nach Ingenieure aus den Bereichen der Anlagengruppen 1 bis 3 und 4;5;7.
Bei Aufforderung zur Angebotsabgabe Angaben sind zum Projektteam, dass für die Erbringung der Leistungen vorgesehen ist: max. 3 Mitarbeiter/Innen (ein Projektleiter, ein stellvertretender Projektleiter, ein technischer Mitarbeiter) je benannte Person eine Auflistung mit folgenden Angaben beizufügen: Name, Nachname, Dauer der Unternehmenszughörigkeit, Nachweis der Befähigung zur Übernahme der geforderten Leistung wie Hochschul- oder Fachhochschulausbildung sowie Weiterbildungsnachweise, Berufsjahre nach Abschluss der Ausbildung.
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3. – Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Für Referenzprojekte sind folgende Angaben erforderlich: Projektbezeichnung, Gebäudetypologie (z. B. Laborgebäude), Ort der Ausführung, bearbeitete Leistungsphasen und Anlagengruppen, Gesamtkosten nach DIN 276 brutto, Baukosten der KG 400, Projektdauer, Art der Baumaßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, bei laufendem Betrieb o. ä.), sofern zutreffend Angaben zu Realisierung in mehreren Bauabschnitten, zu Maßnahmen bei laufendem Betrieb, Mitwirkung des vorgesehenen Projektleiters, Benennung des Auftraggebers (AG) und eines Ansprechpartners beim AG mit aktueller Telefonnummer sowie Referenzbestätigung des AG.
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Vorstellung von 3 Referenzprojekten des Unternehmens, der letzten 5 Jahre. Die Bewertung der Referenzen erfolgt nach den in Ziff. II.2.9 genannten Kriterien.
Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis c) erfüllt sind:
a) Das Referenzprojekt des Bewerbers oder dessen Rechtsvorgängers ist mindestens in den Leistungsphasen 5 bis (mind. wertmäßig 50 %) 8 bearbeitet worden.
b) Die Leistungen an dem Referenzprojekt müssen in der Lph. 8 wertmäßig mind. zu 50 % abgeschlossen sein, die Übergabe des Objektes an den Bauherrn darf maximal 5 Jahre zurückliegen.
c) Referenzen von Projektmitarbeitern, die diese für andere Büros erarbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
Bewertet wird eine Referenz nach Ziff. II.2.9) genannten Kriterien mit max. 30 Punkten:
3.1 Das Referenzprojekt umfasst chemische, biologische und/oder physikalische Labore.
3.2 Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Planung innerhalb eines Bestandsgebäudes.
3.3 Wenn bei dem Referenzprojekt die Realisierung in mehreren Bauabschnitten und/oder bei laufendem Betrieb erfolgte.
3.4 Wenn die Baukosten der Kostengruppe 400 mind. 15 000 000 EUR brutto betragen.
3.5 Wenn die Leistungsphasen 3 bis 8 bearbeitet wurden.
3.6 Wenn die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 8 bearbeitet wurden.
3.7 Wenn es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt.
— 4. Angaben zur personellen Ausstattung § 46 Absatz 3 Nr. 2, 8 VgV
4. Bewertet wird die Eignung/Qualifikation der vorgesehenen Projektbeteiligten mit max. 24 Punkten
4.1 Wenn der Projektleiter er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann
4.2 Wenn der stellvertretende Projektleiter er/sie mehr als 8 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann
4.3 Wenn der technische Mitarbeiter er/sie mehr als 5 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann.
Mindeststandards:
Zu [2.] – Die Anzahl der beschäftigten Ingenieure im Bereich der TA-Planung in den vergangenen 3 Jahren darf nicht weniger als durchschnittlich 6 Mitarbeiter betragen, davon mindestens 2 Ingenieure aus dem Bereich der Anlagengruppen 1 bis 3 sowie mindestens 2 Ingenieure aus dem Bereich der Anlagengruppen 4;5;7 und die benannte Projektleitung weniger als 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung nachweisen kann.
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zu [4.] – Projektteam
— Alle Mitglieder des Projektteams müssen über die geforderten Abschlüsse verfügen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Qualifikation des Auftragnehmers: Abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung mit Abschluss Dipl.-Ing. oder gleichwertig.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, d.h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB / BVB abrufbar unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml).
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen:
— Frauenförderung Wirt 359 FVV – Stand 22.6.2016,
— Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträge Wirt 322 – Stand 24.5.2016,
— Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F,
— Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F.
Die in der Bekanntmachung benannten weiteren Bescheinigungen und Nachweise sowie sonstige Nachweise sind vor Zuschlagserteilung vorzulegen, wenn nichts anderes ausgeführt wird.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Für die Angaben des Bewerbers werden entsprechend der genannten Kriterien Punkte vergeben:
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Angaben zu den Referenzprojekten gem. Ziffer III.1.3) Punkt 3: In der Summe max. (3x30) = 90 Pkt.
Eine Bewertung erfolgt nur, wenn alle Bedingungen Ziff. III.1.3) Punkt 3: a) bis c) erfüllt sind!
Bei mind. einem der 3 genannten Referenzprojekte muss es sich um ein Hochbauprojekt mit Laboren und Baukosten KG 400 von mind. 8 000 000 EUR brutto und Anteil KG 400 an den Kosten KG 300 + 400 von mind. 45 % handeln. Wird diese Bedingung erfüllt, werden 2 weitere Referenzen bewertet.
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Jedes der drei Referenzprojekte wird mit bis zu 30 Pkt. als Summe folgender Kriterien bewertet.
3.1 – 6 Pkt., wenn das Referenzprojekt chemische, biologische und/oder physikalische Labore umfasst.
3.2 – 4 Pkt., wenn es sich um Planung innerhalb eines Bestandsgebäudes handelt.
3.3 – 4 Pkt., wenn die Realisierung in mehreren Bauabschnitten und/oder bei laufendem Betrieb erfolgte.
3.4 – 4 Pkt., wenn die anteiligen Baukosten des Referenzprojektes der KG 400 mind. 15 000 000 EUR brutto umfassen.
3.5 – 4 Pkt., wenn für das Referenzprojekt die Leistungsphasen 3 bis 8 bearbeitet wurden
3.6 – 4 Pkt., wenn für das Referenzprojekt die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 und 8 bearbeitet wurden
3.7 – 4 Pkt., wenn das Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber bearbeitet wurde.
4. Eignung/Qualifikation der vorgesehenen Projektbeteiligten gemäß Ziffer III.1.3 Punkt [4]: max. 24 Pkt. als Summe folgender Kriterien:
4.1 – 10 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er/sie mehr als 10 Jahre Berufserfahrung nachweist
4.2 – 8 Pkt. erhält der stellvertretende Projektleiter, wenn er/sie mehr als 8 Jahre Berufserfahrung nachweist
4.3 – 6 Pkt. erhält der technische Mitarbeiter, wenn er/sie mehr 5 als Jahre Berufserfahrung nachweist
In der Summe aller Kriterien werden maximal 114 Punkte vergeben.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise im Hinblick auf das projekt-spezifische Planungskonzept (Untersetzung siehe Information zum Verhandlungsverfahren)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise im Hinblick auf projekt-spezifischen Besonderheiten, insbes. bei der Sicherstellung des störungsfreien Inbetriebnahme-Abnahme-Übergabeprozesses (Untersetzung in wie oben)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise im Hinblick auf Ausschreibung, Vergabe, Bauausführung unter Berücksichtigung der Umsetzung in Realisierungsabschnitten (Untersetzung in wie oben)
Verfahren und Instrumente zur Absicherung von Qualitäten, Termin- und Kostenzielen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Gewichtung des Preises: 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abteilung V Hochbau, V M 2 – Vergabe- und Vertragswesen FBT
Adresse des Käuferprofils: http://www.berlin.de/vergabeplattform/ 🌏
Dokumente URL: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zum Eignungs – und Auswahlverfahren: Abt. V Hochbau bei VM2 – siehe o.g. Kontaktstelle. Auskünfte zu Vergabeunterlagen, Zuschlagskriterien, Verhandlung, Abt. V Hochbau VB – die u.g. Kontaktstelle
Kontaktperson: Abteilung V Hochbau / V B / Projektmanagement
Telefon: +49 3090139-3150 📞
E-Mail: verhandlung_fbt_hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Land: Berlin 🏙️
Internetadresse: http://stadtentwicklung.berlin.de 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abgabe der Teilnahmeanträge bei – Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V – Hochbau, VM 1
Postanschrift: Württembergische Str. 6 – Raum 022 / EG
Kontaktperson: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V –Hochbau, V M 1
Telefon: +49 3090139-3936 📞
E-Mail: vergabe-hochbau@senstadtum.berlin.de 📧
Fax: +49 3090139-3991 📠
Internetadresse: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Grundsätzlich sind zum Zeitpunkt der Bewerbung zu dem genannten Schlusstermin nur die EEE und die Zusatzerklärung-EEE einzureichen. (Siehe Ziff. III.1.1) Alle anderen Nachweise sowie Unterlagen sind zu den in der Bekanntmachung genannten Termine bzw. bei Aufforderung bzw. Zuschlagserteilung einzureichen.
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1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung der vom AG zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene Eigenerklärungen (EEE), die in Papierform eingehen, werden nicht berücksichtigt. Die EEE besteht aus einer bzw. mehreren EEE's.
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Gemäß Teil II Abschnitt C ist ein EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.
Gemäß Teil II Abschnitt D ist ein EEE mit den Abschnitten A und B und nach Teil III erforderlich.
2. Die Bekanntmachung/EEE/Zusatzerklärung-EEE/Aufkleber/Vergabeunterlagen sowie Hinweise/Anfragen/Korrekturen siehe: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
3. Nach Ziff. III.1.3) dürfen max. 3 Projektmitarbeitende und max. 3 Referenzen vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen EEE's jeweils Felder bei dem Projektteam und den Referenzen frei bleiben. Nur die in den EEE's genannten 3 Referenzen werden in die Wertung (Ziff. II.2.9) einbezogen.
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4. Änderungen im EEE / Zusatzerklärung sind nicht zulässig.
5. Die EEE muss auf Deutsch gestellt werden.
Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
6. Die Bewerberunterlagen sind elektronisch (s. Ziffer I.3. Kontaktstelle – www.berlin.de/vergabeplattform/) oder in Papierform (s. Ziffer I.3 Kontaktstelle – V M 1) im DIN A4 -Format, keine losen Blätter, nur Heftstreifen in einem verschlossenen Umschlag, mit entsprechendem Aufkleber gekennzeichnet einzureichen.
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7. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 25.11.2016 an die Vergabestellen zu richten. Auskunftserteilung erfolgt von den unter Ziffer I.1 – V M 2 und I.3 – V B) genannten Kontaktstellen. Die Anfragen und Antworten werden unter der oben genannten Internetadresse unter Pkt. 2 veröffentlicht.
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8. Vor Zuschlagserteilung erfolgt eine Abfrage zum Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) im Berliner Korruptionsregister. Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs. 3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes (Bln DSG), sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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9. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
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Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oder Bewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.
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10. Hinweis zu Ziff. I.3) Kommunikation: Angebote sind einzureichen an folgende Anschrift: weitere Angaben siehe Vergabeunterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 213-388173 (2016-11-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Institut für Chemie der Freien Universität Berlin ist momentan vorrangig in den beiden großen Gebäudekomplexen Takustraße 3 und Fabeckstraße 34-36 untergebracht. Die aus den 60er-70er Jahren stammenden Gebäude sind infolge veralteter Gebäudesubstanz, Gebäudetechnik, eines unzureichenden Brandschutzes, Schadstoffbelastung (Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) sowie eines unverhältnismäßig hohen Energieverbrauchs stark sanierungsbedürftig. Durch die geplanten Maßnahmen sollen die baulichen Missstände behoben und eine Optimierung der Raumbelegung mit modernsten Laborbedingungen erreicht werden. Die Grundsanierung der Takustraße 3 (2. BA) ist in 2 Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 367 528 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau
Kontakt
E-Mail: eignung_fbt_hochbau@sensw.berlin.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 099-196504
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 213-388173
ABl. S-Ausgabe: 99

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Grundsanierung der Takustraße 3 (2. BA) ist in 2 Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes.
Das Institutsgebäude Takustraße 3 umfasst rund 28 260 m
Der 2. BA ist in 2 Realisierungsabschnitte (RA) aufgeteilt und umfasst jeweils die hälftige Sanierung des 4-geschossigen Gebäudes. Während der Umsetzung des 1.RA bleibt der Institutsbetrieb im zukünftigen 2.RA in Betrieb. Es ist daher vorgesehen, vor Beginn des 1.RA vorgezogene Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes zu realisieren. Hierbei handelt es sich um Interimistische Versorgungsanlagen sowie um die vorgezogene Errichtung der endgültigen Technikzentralen.
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Zunächst sollen Planungsleistungen der Leistungsstufe 2 d. h. die Leistungsphasen (LPH) 3 bis 5 gem. Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013, Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung § 53 und § 55 in Verbindung mit Anlage 15 hier:
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LPH 3 Entwurfsplanung
LPH 4 Genehmigungsplanung
LPH 5 Ausführungsplanung
optional die: LPH 6 Vorbereitung der Vergabe, LPH 7 Mitwirken bei der Vergabe, LPH 8 Objektüberwachung – Bauüberwachung, LPH 9 Objektbetreuung
— Fortschreiben des technischen Teils des Raumbuches in detaillierter Form,
— Aufstellen einer gewerkeübergreifenden Brandfallmatrix,
— Detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen,
— Inbetriebnahmemanagement nach VDI 6039 und Vollprobetest / Wirkprinzipprüfung nach VDI 6010 Bl. 3,
— Fortschreiben der Ausführungspläne bis zum Bestand,
— Fortschreiben des Raumbuches zu einem Bestandsraumbuch,
Beschreibung der Optionen:
Leistungsphasen 6-9 / gem. II.2.4
LPH 6: Vorbereitung der Vergabe
LPH 7: Mitwirkung bei der Vergabe
LPH 8: Objektüberwachung – Bauüberwachung
LPH 9: Abschlussarbeiten, Rechnungslegung, Mängelbeseitigung, Dokumentation

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-07 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch denöffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblattder Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Quelle: OJS 2017/S 099-196504 (2017-05-19)