Leistungen der technischen und kaufmännischen Betriebsführung für die ARGE Abwasserverband Oberer Rheingau, Wasserverband Oberer Rheingau und die Rheingauwasser GmbH

Kommunale Arbeitsgemeinschaft Abwasserverband Oberer Rheingau/Wasserverband Oberer Rheingau/Rheingauwasser GmbH

Die von dem Betriebsführer zu erbringenden Dienstleistungen umfassen die kaufmännische und technische Betriebsführung für 1. den Abwasserverband Oberer Rheingau (AVOR), 2. den Wasserverband Oberer Rheingau (WVOR) und 3. die Rheingauwasser GmbH. Die Betriebsführung beinhaltet ferner die Erbringung besonderer Leistungen wie Personalgestellung, Bereitstellung einer kaufmännischen Software, EDV-Strukturen und Service-Leistungen sowie die Bereitstellung einer Telefonanlage. Die Leistungen entsprechen der Geschäftsführung des angestellten Personals. Der Auftragnehmer hat überdies die Leistungen eines Abwasseringenieurs und einer kaufmännischen Unterstützungskraft anzubieten.
Zu 1: Im Abwasserverband Oberer Rheingau sind die Kommunen Eltville, Oestrich-Winkel (Stadtteil Hallgarten), Schlangenbad (Ortsteile Georgenborn, Wambach, Bärstadt und Schlangenbad), Walluf und Kiedrich Mitglied. Die Aufgabe des Abwasserverbandes ist es, die Abwässer der Mitgliedskommunen gemäß den a. a. R. d. T. bzw. den behördlichen Auflagen zu reinigen. Zusätzlich zur zentralen Abwasserreinigung in der Verbandskläranlage Grünaue betreibt der Abwasserverband zusätzlich diverse Anlagen für die Regenwasserbehandlung und die Hauptsammler und ist auch Eigentümer dieser Anlagen. Die Verwaltung des AVOR wird mit 10 kaufmännischen und gewerblichen (tw. Teilzeit-)Mitarbeiter/innen erledigt.
Zu 2: Die Städte Oestrich-Winkel und Eltville, die Gemeinden Walluf und Schlangenbad sind die Gesellschafter der Rheingauwasser GmbH. Ihre Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung der Mitgliedskommunen mit Trinkwasser und Brauchwasser zu versorgen. Hierfür werden von der Rheingauwasser GmbH eigene Wassergewinnungsanlagen, Wasseraufbereitungsanlagen, Wasserspeicherungsanlagen und Verteilungsnetze betrieben. Zusätzlich wird Trinkwasser bei anderen Wasserversorgungsunternehmen eingekauft. Die Verwaltung der Rheingauwasser GmbH wird mit 19 Mitarbeiter/innen erledigt.
Zu 3: Der Wasserverband Oberer Rheingau ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. lm Verband sind die Kommunen Eltville, Schlangenbad und Walluf Mitglied. Der Wasserverband hält 72 % Anteile an der Rheingauwasser GmbH. lhm kommt die Aufgabe zu, die von den Kommunen übertragenen Wasserversorgungsaufgaben, dabei insbesondere die technischen Maßnahmen zur Bewirtschaftung des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer sowie die Beschaffung und Bereitstellung von Wasser im lnteresse der drei Mitgliedskommunen gemäß § 2 Nr. 14 des Wasser- und Bodenverbandsgesetzes zu überwachen. Der Wasserverband beschäftigt keine Mitarbeiter.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-31 Auftragsbekanntmachung
2017-01-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verwaltung von Kanalisationsnetzen und Abwasseranlagen
Menge oder Umfang:
Der Auftragnehmer stellt folgendes Personal:— Kaufmännische und technische Betriebsführung (Geschäftsführung der Bereiche Abwasser und Trinkwasser): 2 Vollzeitkräfte;— Abwasseringenieur: Eine Vollzeitkraft;— Kaufmännische Unterstützung: Eine Teilzeitkraft.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Verwaltung von Kanalisationsnetzen und Abwasseranlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kommunale Arbeitsgemeinschaft Abwasserverband Oberer Rheingau/Wasserverband Oberer Rheingau/Rheingauwasser GmbH
Postanschrift: Große Hub 9
Postleitzahl: 65344
Postort: Eltville am Rhein

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 066-116147
ABl. S-Ausgabe: 66
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber beschafft die Betriebsführung im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit Bekanntmachung auf der Grundlage der §§ 1, 6 Abs. 1 SektVO i.V.m. der Anlage zu § 98 Nr. 4 GWB Nr. 1 (Trinkwasserversorgung). Die kaufmännische und die technische Betriebsführung der Abwasserentsorgung und der Trinkwasserversorgung wird im Zusammenhang erbracht. Der Auftraggeber führt zunächst einen Teilnahmewettbewerb nach § 20 Abs. 2 SektVO durch, um geeignete Bewerber auszusuchen. Er wird eine Auswahl nach den nachstehenden objektiven Auswahlkriterien durchführen, falls die Anzahl der Bewerbungen die maximale Anzahl von 3 Bietern übertrifft, die der Auftraggeber zur Abgabe von Angeboten und zu den Verhandlungen auffordern wird. Die Bewertung der eingereichten Unterlagen und der eingeholten Referenzauskünfte richtet sich nach einer Skala von 0 – 10 Bewertungspunkten (BP): Ungenügende oder mangelhafte Zielerfüllung: 0 – 2 Punkte, ausreichende Zielerfüllung: 3 – 4 Punkte, befriedigende Zielerfüllung: 5 – 6 Punkte, gute Zielerfüllung: 7 – 8 Punkte, sehr gute Zielerfüllung: 9 – 10 Punkte. Erreichbar sind maximal 100 Punkte: 1. Berufserfahrung und Qualifikation des eingesetzten Personals: 1.1 Kaufmännischer Geschäftsführer (BP x 2, max. 20 Punkte); 1.2 Technischer Geschäftsführer (BP x 2, max. 20 Punkte); 1.3. Abwasseringenieur (BP x 1, max. 10 Punkte) 2. Güte der Referenzen Dienstleistungen: 2.1 Vergleichbarkeit mit der gestellten Betriebs-/Geschäftsführungsaufgabe (BP x 3, max. 30 Punkte); 2.2 Telefonische Referenzauskünfte (BP x 2, max. 20 Punkte). Die Verfahrensbegleiter geben für den Teilnahmewettbewerb Bewerbungsbögen, Formulare für Bewerber-/Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer (Nachunternehmer) heraus. Die Bewerbungsunterlagen sind bei den Verfahrensbegleitern des Auftraggebers, KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte erhältlich. Die Verfahrensbegleiter werden die Vergabeunterlagen gleichzeitig an die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter versenden. Damit ist der Hinweis verbunden: Aufgrund seiner Beauftragung für die derzeitige Betriebsführung hat dieser Bewerber an der Erstellung der Leistungsbeschreibung mitgewirkt. Die Mitbewerber erhalten Unterlagen zu der Mithilfe dieses Bewerbers bei der Vorbereitung dieser Beschaffung auf einer CD-ROM. Bieterfragen sind schriftlich oder per email an die Verfahrensbegleiter des Auftraggebers, KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte zu richten. Der Bieter wird gemäß Leistungsbeschreibung die jetzt bereits bei der Arbeitsgemeinschaft eingesetzte Software „Schleupen.CS“ in einer Umgebung inklusive der geeigneten Infrastruktur für den Betrieb des ERP-Systems (Datenbank-, Applikations- und Terminalserver) anbieten müssen. Es handelt sich um Lizenzen für Schleupen mit den Modulen FB, AB, CO, AM, BE, ML, TG, VA und eine Verbrauchsabrechnung über die Schleupen-Software. Der Auftraggeber beruft sich auf sein Leistungsbestimmungsrecht, um hier eine sehr aufwändige Systemumstellung zu vermeiden. Nach der formalen Angebotsprüfung lädt der Auftraggeber alle Bieter mit formal gültigen Angeboten zu Verhandlungen ein. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, Angebote, die auch mit der Durchführung von Verhandlungen ersichtlich keine Zuschlagschance haben, vom Wettbewerb auszuschließen. Die qualitative Angebotswertung bearbeiten die drei federführenden, die Arbeitsgemeinschaft vertretenden Bürgermeister Manfred Kohl (Walluf), Michael Heil (Oestrich-Winkel) und Michael Schlepper (Schlangenbad) mit fachlicher Unterstützung des Ingenieurbüros DAR – Ingenieurbüro für Umweltfragen Deutsche Abwasser-Reinigungs-GmbH aus Wiesbaden. Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen mit ihren Anlagen werden nicht mehr zurückgegeben. Eine Vergütung für die geforderten Ausschreibungsunterlagen wird nicht gezahlt. Hausprospekte und sonstige Anlagen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Der Auftraggeber kündigt an, dass er von der Regelung des § 19 Abs. 3 SektVO im Teilnahmewettbewerb und in der Angebotsphase Gebrauch machen wird. Fehlende Erklärungen und Nachweise werden jeweils innerhalb einer Nachfrist von 7 Tagen nachgefordert. Die Zuschlags- und Bindefrist für die Angebote ist der 30.11.2016. Nachr. HAD-Ref.: 5310/6. Nachr. V-Nr/AKZ: 23/15/Wi.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 11
Kurze Beschreibung:
Die von dem Betriebsführer zu erbringenden Dienstleistungen umfassen die kaufmännische und technische Betriebsführung für 1. den Abwasserverband Oberer Rheingau (AVOR), 2. den Wasserverband Oberer Rheingau (WVOR) und 3. die Rheingauwasser GmbH. Die Betriebsführung beinhaltet ferner die Erbringung besonderer Leistungen wie Personalgestellung, Bereitstellung einer kaufmännischen Software, EDV-Strukturen und Service-Leistungen sowie die Bereitstellung einer Telefonanlage. Die Leistungen entsprechen der Geschäftsführung des angestellten Personals. Der Auftragnehmer hat überdies die Leistungen eines Abwasseringenieurs und einer kaufmännischen Unterstützungskraft anzubieten.
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Zu 1: Im Abwasserverband Oberer Rheingau sind die Kommunen Eltville, Oestrich-Winkel (Stadtteil Hallgarten), Schlangenbad (Ortsteile Georgenborn, Wambach, Bärstadt und Schlangenbad), Walluf und Kiedrich Mitglied. Die Aufgabe des Abwasserverbandes ist es, die Abwässer der Mitgliedskommunen gemäß den a. a. R. d. T. bzw. den behördlichen Auflagen zu reinigen. Zusätzlich zur zentralen Abwasserreinigung in der Verbandskläranlage Grünaue betreibt der Abwasserverband zusätzlich diverse Anlagen für die Regenwasserbehandlung und die Hauptsammler und ist auch Eigentümer dieser Anlagen. Die Verwaltung des AVOR wird mit 10 kaufmännischen und gewerblichen (tw. Teilzeit-)Mitarbeiter/innen erledigt.
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Zu 2: Die Städte Oestrich-Winkel und Eltville, die Gemeinden Walluf und Schlangenbad sind die Gesellschafter der Rheingauwasser GmbH. Ihre Aufgabe besteht darin, die Bevölkerung der Mitgliedskommunen mit Trinkwasser und Brauchwasser zu versorgen. Hierfür werden von der Rheingauwasser GmbH eigene Wassergewinnungsanlagen, Wasseraufbereitungsanlagen, Wasserspeicherungsanlagen und Verteilungsnetze betrieben. Zusätzlich wird Trinkwasser bei anderen Wasserversorgungsunternehmen eingekauft. Die Verwaltung der Rheingauwasser GmbH wird mit 19 Mitarbeiter/innen erledigt.
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Zu 3: Der Wasserverband Oberer Rheingau ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. lm Verband sind die Kommunen Eltville, Schlangenbad und Walluf Mitglied. Der Wasserverband hält 72 % Anteile an der Rheingauwasser GmbH. lhm kommt die Aufgabe zu, die von den Kommunen übertragenen Wasserversorgungsaufgaben, dabei insbesondere die technischen Maßnahmen zur Bewirtschaftung des Grundwassers und der oberirdischen Gewässer sowie die Beschaffung und Bereitstellung von Wasser im lnteresse der drei Mitgliedskommunen gemäß § 2 Nr. 14 des Wasser- und Bodenverbandsgesetzes zu überwachen. Der Wasserverband beschäftigt keine Mitarbeiter.
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Menge oder Umfang:
Der Auftragnehmer stellt folgendes Personal:
— Kaufmännische und technische Betriebsführung (Geschäftsführung der Bereiche Abwasser und Trinkwasser): 2 Vollzeitkräfte;
— Abwasseringenieur: Eine Vollzeitkraft;
— Kaufmännische Unterstützung: Eine Teilzeitkraft.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 36 Monate
Referenznummer: 23/15/Wi
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Große Hub 9, 65344 Eltville am Rhein.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Allgemeine Angaben zu dem Unternehmen oder der Einrichtung des Bewerbers (Name, Adresse, Gründungsdatum, Rechtsform, Geschäftsführer oder Verantwortlicher).
(2) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und Abs. 4 Nr. 1 bis 3 und 5 SektVO nicht vorliegen. Soweit Bescheinigungen nationaler staatlicher Stellen gefordert sind, werden für Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union die entsprechenden Bescheinigungen des jeweiligen Mitgliedstaates anerkannt.
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(3) Eigenerklärung über die Registrierung im Handels-, Partnerschafts- oder im Vereinsregister, über eine Gewerbeanmeldung oder eine Kammermitgliedschaft oder über die Registrierung in keinem der vorgenannten Register.
(4) Eigenerklärung, dass in dem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind.
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(5) Eigenerklärung, das das Unternehmen nicht wegen bußgeldbewehrter Rechtsverstöße nach § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen ist,
Die Vergabeunterlagen enthalten Bewerberbögen für die Bewerber/Bewerbergemeinschaften und für die Nachunternehmer.
(6) Für Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften: Benennung eines Bevollmächtigten zur Angebotsabgabe und Vertragsdurchführung. Hierzu ist der beigefügte Vordruck „Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft“ zu verwenden, der von dem Bevollmächtigten der Bewerber-/Bietergemeinschaft und von allen Mitgliedern zu unterschreiben und an den entsprechenden Stellen mit Firmenstempel und dem Datum zu versehen ist. Bei Bewerbungen von Bewerber-/Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden.
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Für den Teilnahmewettbewerb gibt der Auftraggeber Bewerbungsbögen heraus, in die die Bewerber, die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Angaben einzutragen haben. Für Nachunternehmer gibt der Auftraggeber einen gesonderten Bewerbungsbogen bei.
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Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen der Auftragsvergabe für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung zum Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014), soweit der Umsatz mit dem Betrieb von Abwasserentsorgungs- oder Trinkwasserversorgungsanlagen erzielt wurde. Gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführte Leistungen sind einzubeziehen.
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(2) Eigenerkärung zur Zahl der in den vergangenen 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter. Bei Bewerbungen von Bewerbergemeinschaften müssen die vorstehenden Nachweise und Erklärungen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, und bezogen auf dieses, vorgelegt werden.
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Sofern die Dienstleistung von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft noch nicht seit 3 Jahren angeboten wird, sind die Erklärungen bezogen auf den Zeitraum vorzulegen, innerhalb dessen der Bewerber/ das Bewerbergemeinschaftsmitglied die Leistung bisher anbietet.
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Die Vergabeunterlagen enthalten Bewerberbögen für die Bewerber/Bewerbergemeinschaften und für die Nachunternehmer.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Benennung und Qualifikation des Personals:
Die Bewerber müssen das für die Auftragsausführung vorgesehene Personal im Bewerberbogen benennen und die Qualifikation angeben. Die Bewerber haben die Berufsausbildung und die Berufserfahrung der vier Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen in aussagekräftigen Lebensläufen darzustellen und diese beizufügen.
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Die Bewerber müssen eine Eigenerklärung abgeben, dass die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache innehaben.
(2) Ersatzpersonal:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich dazu, Personal mit gleichwertigen Qualifikationen zu stellen, sollte ihm der Einsatz der im Vergabeverfahren angekündigten Personen unmöglich werden. Die Qualifikationen von Ersatzpersonal sind dem Auftraggeber unverzüglich mit ausführlichem Lebenslauf und Fotokopie des Berufsabschlusses nachzuweisen. Das Ersatzpersonal muss in jedem Fall die im Vergabeverfahren geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, Ersatzpersonal zurückzuweisen, das keine mit dem im Vergabeverfahren angebotenen Personal vergleichbaren Qualifikationen innehat.
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(3) Erfahrung des Unternehmens mit der Betriebsführung:
Die Bewerber haben ferner ihre Erfahrung mit der Betriebsführung von Abwasserentsorgungs- und Trinkwasserversorgungsanlagen auf max. fünf DIN-A4-Seiten darzulegen und diese beizufügen. Die Vorlage von Firmenbroschüren oder Auszügen derselben ist zulässig.
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Für den Teilnahmewettbewerb gibt der Auftraggeber Bewerbungsbögen heraus, in die die Bewerber, die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft die vorgenannten Angaben einzutragen haben.
(4) Referenzen:
Der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft müssen mit seinem/ihrem Angebot die Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Jahren, d. h. 2011 – 2015, nachweisen (Referenzen).
Zur Darstellung der Referenzen ist das in der Anlage befindliche „Formular für Referenzleistungen“ zu verwenden. Es sind folgende Angaben einzutragen: Referenznehmer (Bewerber, Nachunternehmer, Bewerber-/ Bietergemeinschaftsmitglied), Referenzbezeichnung, Auftraggeber mit Anschrift, Ansprechpartner beim Auftraggeber, Ausführungszeitraum, Gesamtvolumen in EUR (netto), Zahl der durchschnittlich eingesetzten Projektmitarbeiter, Kurze bzw. stichwortartige Beschreibung der Referenzleistung. Sofern die hier zu vergebende Leistung von dem Bewerber noch nicht seit 5 Jahren angeboten wird, sind die Referenzangaben bezogen auf den Zeitraum vorzulegen, innerhalb dessen der Bewerber die Leistungen im Wettbewerb erbringt. Das Formular ist je Referenz zu vervielfältigen. Der Auftraggeber behält sich vor, eine stichprobenartige Überprüfung der gemachten Angaben durchzuführen. Falsche Referenzangaben können zum Ausschluss von Bewerbungen oder Angeboten, schlechte Referenzbewertungen zu einer Abwertung in einer Bewerberauswahl führen.
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1. Vergleichbare Referenzen Dienstleistungen:
Vergleichbar ist der Betrieb von Einrichtungen der Abwasser- und/oder Wasserversorgung für mindestens 50 000 Einwohner. Die Leistung muss im Wesentlichen abgeschlossen sein.
2. Vergleichbare Referenzen EDV / Netzwerk:
Vergleichbar ist der Aufbau eines unternehmensinternen Computernetzwerkes mit einem Server, mindestens 30 Computerarbeitsplätzen, Internetanschluss, Firewall, besonderer Datensicherung und Wartungsvertrag mit einer Reaktionszeit von weniger als 24 Stunden.
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(5) Geforderte Mindeststandards:
1. Referenzen Dienstleistungen:
Benennung von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen aus den letzten 5 Jahren. Die Referenzleistungen dürfen nicht vor 2011 abgeschlossen sein. Sie müssen eine Betriebsführung von mindestens 2 Jahren ausweisen. Der Bewerber muss mindestens eine Referenz über eine Personalgestellung vorliegen, bei der mindestens 5 000 Gebührenbescheid- oder Entgeltberechnungen erstellt oder vorbereitet worden sind.
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2. Referenzen EDV / Netzwerk:
Der Bewerber muss mindestens eine abgeschlossene Referenzleistung angeben. Als Referenzleistung kann er auch den Aufbau eines Computernetzwerkes im eigenen Unternehmen angeben, soweit die Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllt oder übertroffen werden.
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3. Berufsabschlüsse des Personals:
Das Personal für die Betriebs-/Geschäftsführung muss über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss aus einer betriebs- oder volkswirtschaftlichen Disziplin, dem Ingenieurwesen oder einer naturwissenschaftlichen Disziplin verfügen. Der Abwasseringenieur muss über einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss aus dem Ingenieurwesen verfügen. Die kaufmännische Unterstützung muss über eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung verfügen. Die Urkunden der Abschlüsse sind dem Bewerbungsformular beizufügen.
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4. Berufserfahrung des Personals:
Der technische und der kaufmännische Betriebsführer müssen mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Sektor Abwasser und/oder Trinkwasser nachweisen können, davon ein Jahr Berufserfahrung als Betriebs-/Geschäftsführer oder in einer anderen Position mit Personalverantwortung. Der Abwasseringenieur muss bei Vertragsbeginn mindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Sektor Abwasser nachweisen können. Die kaufmännische Unterstützungskraft muss über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit verfügen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftraggeber wird von dem auftragserhaltenden Bieter den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 1 000 000 EUR für Vermögensschäden und 5 Million EUR für Personen- und Sachschäden fordern. Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen jeweils mit mindestens 500 000 EUR für Vermögensschäden und 2 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden versichert sein. Der Bieter ist bzw. die Bietergemeinschaftsmitglieder sind zur Aufrechterhaltung des Versicherungsschutzes während der gesamten Vertragslaufzeit verpflichtet. Bei Nichtvorliegen der Versicherung oder der geforderten Deckungssummen genügt eine Bescheinigung der Versicherung, dass die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung besteht bzw., dass die Versicherungssummen im Auftragsfall erhöht werden. Das Bestehen der Versicherung ist vor dem Zuschlag über eine Kopie des Versicherungsscheins nachzuweisen. Der Nachweis darf, gerechnet vom Tag der Veröffentlichung an, nicht älter als 12 Monate sein. Versicherungsnachweise oder -erklärungen sind erst mit dem Angebot abzugeben.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftraggeber behält sich vor, vom Auftragnehmer bei der Auftragsvergabe die Stellung einer selbstschuldnerischen Bürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme als Sicherheit für die Vertragserfüllung zu verlangen. Die selbstschuldnerische Bürgschaft ist von einem Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen, der in der EU zugelassen ist. Die Stellung der Bürgschaft erfolgt unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtung, der Aufrechnung und der Vorausklage (§§ 770, 771 BGB). Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Forderungen des Hauptschuldners.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Angeboten von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied die Anforderungen an die Zuverlässigkeit zu erfüllen. Die Bietergemeinschaft hat einen Bevollmächtigten, der die Mitglieder rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Name: KDU Krist Deller & Partner Rechtsanwälte
Postanschrift: Hohenzollernstraße 34
Postort: Koblenz
Postleitzahl: 56068
Kontaktperson: Dr. Christof Schwabe
Telefon: +49 2611339933 📞
E-Mail: koblenz@kdu.de 📧
Fax: +49 2611339934 📠
URL für weitere Informationen: www.kdu.de 🌏
URL der Dokumente: www.kdu.de 🌏
URL der Teilnahme: www.kdu.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 – 3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151126603 📞
Internetadresse: www.rp-darmstadt.hessen.de 🌏
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag, mit dem ein Bieter / Interessent am Auftrag behauptete vergaberechtliche Verstöße vor der zuständigen Vergabekammer überprüfen lassen kann, unzulässig, wenn:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 066-116147 (2016-03-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 899 410 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 008-012920
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 066-116147
ABl. S-Ausgabe: 8

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE71D.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn RA Dr. Matthias Krist
Quelle: OJS 2017/S 008-012920 (2017-01-10)