Lieferung von 3 Versatztransportfahrzeugen für die Schachtanlage Konrad unter Tage

Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)

Entwicklung, Konstruktion, Erprobung und Lieferung von 3 Versatztransportfahrzeugen für den untertägigen Einsatz in einem ehemaligen Eisenerzbergwerk zum Transport und Mischen von circa 7 m³ Fertigbaustoff (Frischbeton) und Dickstoff (betonartige Suspension). Die Versatztransportfahrzeuge dürfen eine Bauhöhe von 3,50 m nicht überschreiten. Sie sind mit einem Allrad- und Dieselantrieb auszustatten. Die Versatztransportfahrzeuge sind mit je zwei Fahrerkabinen auszustatten. Diese Kabinen sind klimatisiert, geschlossen und abgeschirmt (Strahlenschutz) auszuführen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen
Menge oder Umfang: Lieferung von 3 Versatztransportfahrzeugen für den Einsatz unter Tage.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinen und Geräte für Bergbau und Steinbrecharbeiten, Baumaschinen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Postanschrift: Eschenstr. 55
Postleitzahl: 31224
Postort: Peine
Kontakt
Internetadresse: http://www.dbe.de 🌏
E-Mail: vergabe@dbe.de 📧
Telefon: +49 5171431226 📞
Fax: +49 5171431502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-136316
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Entwicklung, Konstruktion, Erprobung und Lieferung von 3 Versatztransportfahrzeugen für den untertägigen Einsatz in einem ehemaligen Eisenerzbergwerk zum Transport und Mischen von circa 7 m³ Fertigbaustoff (Frischbeton) und Dickstoff (betonartige Suspension). Die Versatztransportfahrzeuge dürfen eine Bauhöhe von 3,50 m nicht überschreiten. Sie sind mit einem Allrad- und Dieselantrieb auszustatten. Die Versatztransportfahrzeuge sind mit je zwei Fahrerkabinen auszustatten. Diese Kabinen sind klimatisiert, geschlossen und abgeschirmt (Strahlenschutz) auszuführen.
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Referenznummer: KVOLE3T-16-02-ZO
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Salzgitter, Schacht Konrad.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Eigenerklärungen, Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
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Diese sind:
— Handelsregisterauszug,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung betreffend Insolvenz/Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur,
— Eigenerklärung, dass die in § 6 Abs. 4 und § 6 Abs. 6 EG VOL/A genannten Ausschlussgründe nichtvorliegen.
Jedes Mitglied von Bietergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als 6 Monate sein.
Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionenihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
Soweit sich der Bewerber auf Fähigkeiten von Nachunternehmen beruft, haben diese Nachunternehmer ebenfalls das Bewerbungsformular auszufüllen und vorzulegen, sowie eine Verpflichtungserklärung für den Auftragsfall abzugeben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Betriebshaftpflichtversicherung, Versicherungsbescheinigung, bzw. Deckungsbestätigung für den Auftragsfall.
— Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Sonderfahrzeugen erzielt hat.
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
— Vorlage einer allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten des Bewerbers – nicht älter als 3 Monate.
Mindeststandards:
Personenschäden über mind. 5 000 000 EUR,
Sachschäden mind. 5 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Überblick über das Leistungsangebot des Bewerbers; Nennung von Referenzen vergleichbarer Leistungsgegenstände (Sonderfahrzeuge im Bereich Gleislose Sonderfahrzeuge für den Untertageberg- und Tunnelbau mit einer Nutzlast von mind. 15 t, Gleislose Fahrzeuge zum Transportieren von Gütern mit einer Nutzlast von mind. 15 t, Einsatz im kerntechnischen Bereich) aus den letzten 3 Jahren.
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Angaben über das für die Projektleitung vorgesehene technische Personal: Die fachliche Eignung des Bewerbers wird bewertet anhand seiner Erfahrungen: – im kerntechnischen Bereich – dem Bau von Sonderfahrzeugen zum Transportieren von Gütern – dem Bau von Fahrzeugen für den untertägigen Einsatz.
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Mindeststandards:
— Nachweis eines durch akkreditierte Stelle zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001ff (oder gleichwertig)
— Herstellerqualifikation für das Schweißen nach DIN 18800, Teil 7, Klasse E.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft.
Gewährleistungsbürgschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es werden keine Vorauszahlungen geleistet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Es ist ein bevollmächtigter Verteter zunennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Darlegung der besonderen Bedingungen: Für die Baustelle wird der Zutritt nur Personen gestattet,deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung (§ 12 b Atomgesetz i.V. m § 2 Ziffer 3 Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung) geprüft ist.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens-und Referenzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen der Umsatz des Bewerbers und die dargestellten Referenzprojekte ein: – Angaben über den Umsatz (netto) des Bewerbers, den dieser in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Sondertransportfahrzeugen erzielt hat. Wertung: Der Bewerber sollte in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit der Produktion und Lieferung von Sonderfahrzeugen zum Transport von Gütern einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens 1,5 Mio. EUR (exkl. Ersatzteile und Reparaturen) erzielt haben. Der durchschnittliche Jahresumsatz geht nach folgendem Punktesystem in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Der im Durchschnitt erzielte Jahresumsatz geht zu 30 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Umsatz < 1 500 000 EUR 0 Punkte, Umsatz ≤ 3 000 000 EUR = 6 Punkte, Umsatz ≤ 4 500 000 EUR = 12 Punkte, Umsatz > 6 000 000 EUR = 18 Punkte – Der Bewerber hat Angaben und Nachweise über seine vergleichbaren Projekte/Objekte der letzten 3 Jahre zu erbringen. Projektbeschreibungen/Erläuterungen in Wort und Bild sind als Anlage auf jeweils maximal vier DIN A4 Seiten vorzulegen; es sind Ausführungszeit mit Lieferdatum, Auftraggeber mit Ansprechpartner und die Auftragssumme anzugeben und – soweit vorhanden – Referenzschreiben beizufügen. Die Referenzprojekte müssen vom Bewerber selbst entwickelt, hergestellt und erprobt worden sein und werden nach folgenden Merkmalen beurteilt: – Gleislose Sonderfahrzeuge für den Untertageberg- und Tunnelbau mit einer Nutzlast von mind. 15 t – Gleislose Fahrzeuge zum Transportieren von Gütern mit einer Nutzlast von mind. 15 t – Einsatz im kerntechnischen Bereich Wertung: Die genannten Referenzprojekte /-objekte werden anhand eines Punktesystems bewertet und gehen zu 50 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Jede genannte Referenz wird bewertet von 0 Punkten (kein Merkmal erfüllt), 1 Punkt (ein Merkmal erfüllt), 2 Punkte (zwei Merkmale erfüllt ) bis 3 Punkte (alle Merkmale erfüllt). Bei Nennung von mehr als 6 Referenzen gehen nur die punkthöchsten 6 Referenzobjekte in die Bewertung ein. Angaben über das für die Projektleitung vorgesehene technische Personal: Die fachliche Eignung des Bewerbers wird bewertet anhand seiner Erfahrungen: – im kerntechnischen Bereich – dem Bau von Sonderfahrzeugen zum Transportieren von Gütern – dem Bau von Fahrzeugen für den untertägigen Einsatz Aus diesem Grund ist eine namentliche Auflistung aller fachkundigen Personen (Projektleiter, Fachkraft Maschinenbau, Fachkraft Elektrotechnik und Fachkraft Verfahrenstechnik), die für das Projekt verfügbar und vorgesehen sind, vorzulegen. Der Bewerber hat für die nachfolgend genannten Personen Angaben hinsichtlich ihrer Qualifikation zu machen. Nähere Angaben zur Person sind als Anlagen beizufügen. Hinweis zur Wertung Die Fachkräfte sind namentlich zu benennen. Die persönlichen Referenzen der benannten Personen sind jeweils auf maximal 2 DIN A4-Seiten darzustellen. Bewertet werden nur technisch anspruchsvolle, mit Entwicklungsarbeit verbundene Referenzobjekte. Die Erfahrung der benannten Personen ist anhand von Referenzobjekten darzustellen. Diese werden einzeln durch ein Punktesystem bewertet und gehen insgesamt zu 20 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Punktesystem: kein wertbares Referenzobjekt = 0 Punkte; 1 – 3 wertbare Referenzobjekte = 2 Punkt; 4 – 6 wertbare Referenzobjekte = 4 Punkte; mehr als 6 wertbare Referenzobjekte = 6 Punkte.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-07-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: KVOLE3T-16-02-zo
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Zoch
Internetadresse: www.dbe.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-12-19 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: KVOLE3T-16-02-ZO

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. §101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 077-136316 (2016-04-15)